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Zurvey.io - Start-up erhebt Stimmungsbarometer von Kunden und Mitarbeitern

Stimmungen im Unternehmen oder bei den Kunden mit Fragen von 1 bis 10, sprich Unzufriedenheit zur völligen Zufriedenheit, abzufragen ist Standard. Dabei können sehr leicht Durchschnittswerte und damit ein Stimmungsbild zu erstellen. Der Nachteil liegt jedoch auf der Hand: Gründe für bestehende Unzufriedenheit erfährt man nicht. Dazu braucht es offene Fragen, die bei der Auswertung viel Zeit in Anspruch nehmen.

Dabei hat sich das Start-up Neticle mit seinem neuen Tool Zurvey.io eine Lösung überlegt. Dieses analysiert Umfragen und Textdaten aus Feedbacks, Rezensionen, Kommentaren und Antworten automatisiert und weißt diesen wiederum einen Score zu – zwischen Minus und Plus 100. Themen, Muster, Phrasen und Schlüssel-Themen werden dabei herausgefiltert und eine Zusammenfassung ausgegeben, anhand derer das Stimmungsbild besser nachvollziehbar ist. So soll es Unternehmen ermöglicht werden, genauer auf Unzufriedenheiten seitens der Kunden oder auch Mitarbeiter zu reagieren und ein besseres Zusammenarbeiten zu erreichen.

Mehr zum Analyse-Tool erfahren Sie unter www.zurvey.io.

BZ-Flashback - Plan4You, Crystal Clear Air, SmartMarket , ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

andmetics – Millionen-Investment für Kosmetik-Start-up

Mit kleinen Enthaarungsstreifen für Augenbrauen hat Andrea Lehner einen aktuellen Beauty-Trend geschickt genutzt, um ein erfolgreiches Start-up aufzubauen. Nach erfolgreichen Jahren alleine hat sich das oberösterreichische Jungunternehmen andmetics für den nächsten Wachstumsschritt ein beachtliches Investment gesichert: Die Raiffeisen AG investiert gesamt mehr als eine Million Euro und erhält dafür 20 Prozent. In den vier Jahren seit seiner Gründung hat andmetics bereits mehr als 10 Millionen Wachsstreifen in mehr als 40 Länder verkauft. Nun wolle man besonders Marketing und Vertrieb weiterentwickeln. Mehr dazu hier.

 

Neticle – Textanalyse-Tool nun auch in Österreich

Im Internet gibt es sowohl viel Lob, jedoch auch zahlreiche Kritik.  Für Unternehmen ist dieses Feedback zentral, um sich sowie die eigenen Produkte weiterzuentwickeln. Das ungarische Start-up Neticle bietet einen Online-Algorithmus für Textanalyse an, mit Hilfe dessen alle Erwähnungen des Unternehmens in Presse oder sozialen Medien auffindbar sind. Nach einigen osteuropäischen Ländern sowie Deutschland folgt nun der Markteintritt in Österreich. In nur wenigen Minuten kann mit Neticle ein Bild über die Stimmung der Kunden erstellt werden und eine Optimierung in diese Richtung erfolgen. Mehr Informationen finden Sie hier.

 

Plan4You – Kostenlose Software hilft bei Businessplan-Erstellung

Das Austria Wirtschaftsservice (aws) bietet mit dem Gründerservice der Wirtschaftskammer Österreich sofort ein kostenloses Tool zur Businessplan-Erstellung an. Damit soll Gründern der Prozess der Unternehmensgründung beziehungsweise -planung erleichtert werden.  Die Software Plan4You beinhaltet neben einer Planrechnung und -bilanz, eine Gewinn- und Verlustrechnung sowie eine Ergebnisübersicht für Einnahmen-/Ausgabenrechner. Dadurch soll das Start-up beziehungsweise Projekt so dargestellt werden können, wie es Förderinstitutionen oder Banken verlangen. Mehr dazu erhalten Sie hier.

 

SmartMarket – Neues Projekt von Österreichs jüngstem Gründer

Max Spiess gilt mit seinen 14 Jahren als der jüngste Gründer des Landes, mit seiner Firma PowerPointVorlagen.at. Nun startet er mit Noel Portugal, der ebenfalls erst 15 Jahre alt ist, ein neues Projekt – SmartMarket. Dies ist ein Online-Shop für Lifestyle- und Tech-Gadgets, die in Europa noch wenig bekannt und wenn nur sehr teuer erwerbbar sind. Als weiteres Projekt wurde die Medienagentur Talk2 People gegründet, die Interviews mit prominenten Personen durchführt und diese in Video-, Audio- oder auch Textform an Medien weiterverkauft. Mehr Informationen finden Sie hier.

 

Crystal Clear Air – Tiroler Alpenluft aus der Dose

Das in Wattens angesiedelte Start-up Crystal Clear Air verpackt echte tiroler Bergluft in Dosen, die mit Swarovski-Kristallen geschmückt und als Souvenir gedacht sind. Zu Erstehen gibt es diese am Innsbrucker Flughafen, dem eigenen Online-Shop sowie den drei Swarovski-Kristallwelten. Dies hat sich nun geändert, da sich der Kristallglas-Hersteller zurückgezogen hat. Der Gründer lässt sich davon nicht aus der Ruhe bringen und hofft dennoch auf Verkaufszahlen von rund 40.000 Stück im ersten Jahr. Pro Dose erhalten Käufer neun Liter Luft – was etwa 180 tiefe Atemzüge erlaubt. Hauptzielmarkt ist China, wo aufgrund von Smog und anderen Verschmutzungen ein potentieller Markt besteht. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

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Jaasper – Schadenersatz für geschädigte Pauschalurlauber

Der Sommer ist da und mit ihm die Urlaubszeit. Auch wenn viele Menschen den Urlaub inzwischen gerne selbst zusammenstellen, gibt es nach wie vor zahlreiche, die auf Pauschalreisen zurückgreifen. Flug, Zimmer, Transport sowie Ausflüge gleich im Vorhinein zu buchen hat sicherlich viele Vorteile – doch wenn es dann Mängel gibt, kann die Urlaubsidylle schnell vorbei sein.

Hier will das Wiener Start-up Jaasper Abhilfe verschaffen. Man wolle Pauschalreisenden, vor allen Dingen jenen, die keine Rechtsschutzversicherung habe, die Angst vor dem Weg zum Anwalt nehmen. Dabei trägt das Start-up das Kostenrisiko und hilft Verbrauchern unkompliziert zu ihrem Recht. Dies funktioniert so, dass Jaasper Urlaubern dabei hilft eine Reisepreisminderung zu erwirken. Schließlich steht Konsumenten ein Schadenersatz zu, wenn die Leistungen nicht den vereinbarten Konditionen entsprechen. Dazu wird als Basis die Frankfurter Liste hinzugezogen, die festhält ab welchem Zeitpunkt welche Preisminderungen in Frage kommen, wie unter anderem:

  • Flugverspätung über 4 Stunden: 5%
  • Fehlender Meerblick: 5-10%
  • Fehlende Klimaanlage: 10-20%
  • Lärm in der Nacht: 10-40%
  • Fehlender oder verschmutzter Pool: 10-20%

Jaasper verzichtet bei seinem Angebot auf Vorabkosten, sondern nimmt sich bei erfolgreichem Ausgang 28 Prozent des erstrittenen Betrags. Wichtig vorab zu wissen: Mängel während der Reise am besten direkt mit einem Foto festhalten, dann ist das nachherige Beweisen leichter.

 

Mehr Informationen sowie weitere Dienstleistungen von Jaasper finden Sie unter www.jaasper.com.

BZ-Flashback - Amabrush, The Ventury, uugot.it, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Amabrush – Endgültiges Aus durch Insolvenzgericht

Die vermeintliche Wunderzahnbürste sollte innerhalb von nur 10 Sekunden die Zähne reinigen und das klassische Zähneputzen ersetzen. Nun ist es endgültig aus: Das Insolvenzgericht hat vergangene Woche die Schließung des Wiener Start-ups beschlossen. Man gehe zudem nicht davon aus, dass die gebotene 20 Prozent Quote an die Gläubiger ausgezahlt werden könne, daher sollten diese auf weitere Ansprüche verzichten. Zudem ermittelt der Verbraucherschutzverein weiterhin wegen Verdacht auf „schweren Betrug“ im Zusammenhang mit der Vermarktung des Produktes. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

mytaxi - Neuer Name für Taxi-App von Daimler und BMW

Die App MyTaxi ist nun offiziell Geschichte: Durch ein automatisches Update wird das Angebot auf den neuen Namen „Free Now“ geändert. Das Mobilitäts-Joint-Ventures von Daimler und BMW ist nun mit der neuen Marke in neun europäischen Ländern sowie über 100 Städten verfügbar. In den kommenden Monaten sollen zusätzlich die E-Scooter von hive in die Buchungs-App integriert werden. Mehr Informationen zum Update erhalten Sie hier.

 

weXelerate: Vierter Batch abgeschlossen und beste Start-ups ausgezeichnet

Zum Abschluss des vierten Batches lud das Innovationszentrum weXelerate zum Investors Day sowie der Pitch Night. Dabei wurden die besten Start-ups dieser Runde gekürt: 4tiitoo, das innovative Lösungen zur Produktivitätssteigerung bietet sowie zerolens, das ein virtuelles Fotostudio entwickelt hat. Zeitgleich lief auch noch bis 5. Juli die Bewerbung für den fünften Batch, in dem weitern Start-ups unterstützt bzw. gefördert werden. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

The Ventury – Pitch auf größter Tech-Konferenz Asiens

Die Wiener IT-Agentur wird auf der RISE-Konferenz in Hongkong sein jüngstes AI-Start-up BotBase vorstellen. Dieses ermöglicht es Unternehmen eigene Bots zu erstellen, um spezifische unternehmensinterne Arbeitsabläufe zu automatisieren. Dazu sollen keine spezielle technische Ressourcen von Nöten sein. Auf der Konferenz werden rund 16.000 Teilnehmer aus der Branche erwartet und dort präsentieren zu dürfen sei ein wichtiger Meilenstein und eine große Chance einen Entrepreneur für BotBase zu finden. Mehr dazu hier.

 

uugot.it – Integrationsförderung mit Hilfe einer Sprach App

Das Wiener Sprachlern-Start-up uugot.it streamt bereits seit geraumer Zeit TV-Sendungen mit interaktiven Untertiteln, um die Deutschkenntnisse von Immigranten zu verbessern. Nun setzt das Land Oberösterreich die Anwendung ein, um im Rahmen der Integrationsoffensive II Tschetschenen besser in die österreichische Gesellschaft zu integrieren. Die App soll zudem das kulturelle Verständnis der Zugezogenen fördern und dadurch das Zusammenleben erleichtern. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

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PhagoMed Biopharma – Biotech-Start-up mit Aufwind

Das in Wien angesiedelte Start-up PhagoMed befasst sich mit der Entwicklung von Phasen-basierten Arzneimitteln. Dabei werden spezielle Viren eingesetzt um multiresistente bakterielle Infektionen zu behandeln. Ziel ist es dabei gegen die Zunahme von Resistenzen gegen Antibiotika vorzugehen.

Aufgrund der Tatsache, dass die entwickelten Arzneimittel auf Basis von natürlichen Viren, die lediglich Bakterien befallen und zerstören, bieten sie einen spannenden Ansatz gegen multiresistente Keime. Diese Infektionen sind in den vergangenen Jahren besonders bei künstlichen Gelenken, die etwa als Hüftgelenke eingesetzt wurden, angestiegen und sorgen für zahlreiche Probleme. Diese seien sehr schwierig zu behandeln, da sich oftmals ein Biofilm über die Gelenke legt und Antibiotika unwirksam macht.

Nach einer ersten Finanzierung von vier Millionen Euro im vergangenen Jahr konnte sich PhagoMed nun ein weiteres Investment in Höhe von 1,5 Millionen Euro sichern. Damit wolle man das Team aufstocken und die Infrastruktur erweitern.

Mehr Informationen zum BioMed Start-up erfahren Sie unter www.phagomed.com.

BZ-Flashback - journi, hokify, Wayation, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

journi – Neuer deutscher Investor mit an Board

Mit mehr als einer Million Euro Umsatz sowie einer Million Nutzer der Apps kann das Wiener Start-up journi auf ein erfolgreiches Wachstum zurückblicken. Nun ist mit Mairdumont Ventures ein neuer Investor an Board, der dabei helfen soll, das Start-up weiterzuentwickeln. Neben einem monetären Investment wird vor allen Dingen Know-how und das Netzwerk von Geschäftspartnern zur Verfügung gestellt. Mit journi können mit wenigen Schritten via App Fotobücher erstellt werden. Mehr dazu finden Sie hier.

 

hokify – Millionenfinanzierung von karriere.at

Das Wiener Start-up hokify bietet eine Jobplattform mit zahlreichen Vorteilen besonders für junge Nutzer, da etwa auch Bewerbungen via Videos ermöglicht werden. Die dazu entwickelte App ist dabei besonders interessant für kleinere Unternehmen da zeitgleich ein automatisches Stelleninserat auf diversen Social-Media-Kanälen erstellt wird. Das führende Job-Portal Österreichs karriere.at hat sich nun mit einem Millionen-Investment 70 Prozent des Wiener Start-ups gesichert. Die strategische Partnerschaft soll dabei helfen innovative Lösungen für den Fachkräftemangel zu finden. Mehr Informationen finden Sie hier.

 

Drive.ai – Apple übernimmt das Self-drive-Start-up

Das selbstfahr Start-up Drive.ai hatbereits den Betrieb eingestellt – doch nun hat es einen neuen Eigentümer der im Bereich des autonomen Fahrens aktiv werden will. Apple hat das gesamte Unternehmen übernommen und will sich auf die Bereiche Engineering und Produktdesign fokussieren. Diese werden mit Apple eigenen Mitarbeitern in ein Team zusammengefasst, die von Konkurrenten wie Waymo oder Tesla abgeworben wurden. Der Weg zu einem „iCar“ scheint demnach geebnet. Mehr dazu hier.

 

Petition – Holmi und Uber gemeinsam gegen Gesetzesvorstoß

Noch ist die geplante Novelle nicht beschlossen, doch kommt sie bedeutet es ein Aus für Fahrdienstanbieter wie Holmi oder Uber in Österreich. Die Gesetzesänderung – vorgeschlagen von SPÖ, ÖVP und FPÖ – würde diese Anbieter rechtlich de facto mit Taxi-Unternehmen gleichstellen. Uber hat deswegen via change.org eine Online-Petition gestartet, die sich offen an das Parlament wendet. Nun hat sich auch der Anbieter Holmi dieser angeschlossen und bittet seine Nutzer um Unterstützung, da ansonsten das Geschäftsmodell verunmöglicht wäre. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Waytation – Tracking-Start-up sichert sich Wachstumsfinanzierung

Das Konzept des Wiener Start-ups Waytation ist simple: Ein kleiner Bluetooth-Chip, mit Hilfe dessen Besucher – natürlich auf freiwilliger Basis – auf einer Messe durch die Hallen getrackt werden können. Dadurch konnten bereits einige große Kunden aus dem In- und Ausland gewonnen werden. Nun erhält die Firma ein Wachstumsfinanzierung in Höhe von 1,1 Millionen Euro und sich weiterzuentwickeln. Für die Veranstalter bietet der Chip den Vorteil einer Besucherstromanalyse sowie für die Besucher eine Art Tagebuch der besuchten Stände. Mehr dazu hier.

 

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Legitary – Neue Methode der Streaming-Kontrolle

Das Streamen von Musik ist innerhalb nur weniger Jahre zu einem enormen Geschäft geworden. Bereits 2018 kam rund die Hälfte aller Umsätze von Musikern von Streaming-Diensten – sie sind dadurch wichtiger geworden als physische CD-Käufe oder Downloads. Dementsprechend ist eine richtige Kontrolle und Überwachung dieser Nummern sowohl für Dienste, wie auch Künstler wichtig.

Hierbei kommt das erst dieses Jahr gegründete Start-up Legitary ins Spiel. Diese hat sich zum Ziel gesetzt falsche oder gar manipulierte Streams bei diversen Diensten aufzudecken. Diese Arbeit ist ausschlaggebend, da die Anzahl an Plays schließlich festlegt, wie viel Musiker bzw. Labels von Anbietern wie Spotify, Apple Music, Tidal oder vielen anderen ausbezahlt bekommen.

Um mögliche Fake-Plays und falsche Zahlen aufzudecken wurde dazu ein Algorithmus entwickelt, der eine Betrugserkennung beinhaltet. Das Tool soll für mehr Transparenz in der hart umkämpften Branche sorgen und auch kleineren Bands ermöglichen, ihre Zahlen zu überprüfen. Die Trefferquote für die Erkennung von Manipulation lege aktuell bei 92 Prozent und es gäbe zahlreiche Interessenten aus der Branche. Doch auch ein Erweitern des Algorithmus auf Film- und Game-Streaming ist denkbar.

 

Mehr Informationen erhalten Sie unter www.legiary.com.

BZ-Flashback - WisR, DutySimple, Libra, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

WisR – Sieger des primeCROWD Pitch

Das Wiener Start-up WisR bietet sogenannten Senior Talents ab 59 Jahren für Projekte, Teilzeit und Minijobs eine Vermittlung zu Unternehmen an. Mit diesen älteren Mitarbeitern bekommen Firmen viel Erfahrung und eine Fachkraft für ihre Team, die eine neue Perspektive mit sich bringt. Denn nicht nur Mitarbeiter, sondern auch Zielgruppen werden immer älter, was den Einblick von Senioren besonders wertvoll macht. Mit ihrem Konzept hat das Start-up den ersten Preis beim Riesenrad Pitching-Event von primeCROWD gewonnen. Mehr dazu hier.

 

devjobs.at – Job-Plattform für Entwickler

Laut IKT-Statusreport 2019 gibt es in Österreich rund 10.000 hochqualifizierte IT-Fachkräfte, die am Arbeitsmarkt gesucht werden. Damit sich Unternehmen und Start-ups bei der Suche nach Developern leichter tun, wurde die neue Job-Plattform devjobs.at entwickelt. Diese fokussiert sich dezidiert auf Entwickler und lässt nicht nur nach Ort oder Bezahlung, sondern ebenfalls nach Programmiersprachen und Tech Stacks filtern (Python, Java, PHP usw.). So sollen Unternehmen leichter zu den passenden Fachkräften kommen, da diese gleich im Vorhinein jene Jobs auswählen können, deren Anforderungen sie erfüllen. Mehr Informationen dazu in unserem Blogbeitrag.

 

DutySimple – Start-up erinnert Unternehmen an Prüfpflichten

Unternehmen müssen sich neben ihrem eigentlichen Geschäft auch mit zahlreichen zusätzlichen Verpflichtungen, wie etwa dem Einhalten von Sicherheitsauflagen, auseinandersetzen. Die Online-Plattform des Wiener Start-ups DutySimple übernimmt hierbei eine wichtige Aufgabe. Dabei können Unternehmen regelmäßige Prüfpflichten finden, verwalten und werden an diese erinnert. Auch einzelne Berichte und Dokumente (z.B. Prüfbescheid) können hochgeladen und somit zentral abgelegt werden. So stehen sie bei einer eventuellen Prüfung durch das Arbeitsinspektorat sofort zur Verfügung. Aktuell befindet sich das Angebot in der öffentlichen Beta-Phase. Mehr dazu hier.

 

Libra – Eigene Kryptowerbung für Facebook

Unter dem Namen Libra hat Facebook offizielle Pläne für eine eigene Kryptowährung vorgestellt. Ab der ersten Jahreshälfte 2020 soll es möglich sein in Apps wie dem Messenger, WhatsApp sowie der neuen App Calibra die neue Währung zu verwenden und zu verschicken. Zusätzliche Dienstleistungen, wie das Bezahlen von Rechnungen per Knopfdruck oder der Kauf von Produkten durch Einscannen eines Codes, sollen folgen. Peer-to-Peer-Überweisungen sollen gratis sein, gezahlt wird, wenn man mit Calibra in Online-Shops bezahlt. Auch könnten in Zukunft diverse Finanzdienstleistungen geboten werden. Mehr dazu hier.

 

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devjobs.at – Job-Plattform spezifisch für Entwickler

Laut diverser Reports gibt es in Österreich rund 10.000, in ganz Europa gar zwischen 750.000 und einer Million hochqualifizierte IT-Kräfte, die am Arbeitsmarkt gesucht werden. Egal ob Start-up oder Großkonzern – einen guten Developer zu finden und anzustellen ist ein großes Problem.

Die beiden Oberösterreicher Klemens Schreiber und Markus Puckmayr haben nun eine Lösung entwickelt, um den IT-Fachkräftemangel zu verringern. Mit devjobs.at haben sie eine Job-Plattform gestartet, auf der es dezidiert um das Suchen und Finden von Entwicklern für Unternehmen geht. Jobsuchende können dabei potentielle Stellen nicht nur nach Ort oder Bezahlung, sondern ebenfalls auch gezielt nach Programmiersprachen und Tech Stacks (Python, React, Java, Javascrips, PHP uvm.) filtern.

Dadurch wolle man sich von anderen Jobportalen abheben und bietet aktuell bereits 3.700 Jobs bei großen, bekannten wie auch kleinen Unternehmen an. Dies ermöglicht ein Crawler, der bekannte Jobportale durchsucht und die Ergebnisse dann – mit einem Verweis auf den Fundort – auf devjobs.at einbaut. Durch die Plattform und deren Aufbau soll garantiert werden, dass die Aufgabenstellungen klar sind und präzise Anforderungen für die ausgeschriebenen Tätigkeiten angeführt werden. So soll der bekannte Frust von vagen Jobbeschreibung oder fehlenden Informationen rund um Gehalt, Systeme oder Projekte ausgespart werden.

 

Mehr Details sowie spannende Entwickler-Jobs finden Sie unter www.devjobs.at.

BZ-Flashback - Techhouse, Mikme, printStones, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Techhouse – Neuer Innovation Hub in Linz

Das Techhouse der Wiener Blue Minds Group besteht aus Innovations-Experten, Kapital-Partnern, IndustryTech-Startups und Spezialisten aus verschiedenen technischen Bereichen. Diese stellt– mit einem besonderen Fokus auf die produzierende Industrie – eine Go-to-Market- und globale Business-Networking-Plattform zur Verfügung. Techhouse ist eine internationale Schnittstelle zwischen universitärer Forschung, Jungtalenten sowie der Privatwirtschaft. Nun gibt es einen neuen Standort in Linz, um die Entwicklung und Zusammenarbeit von jungen Entwicklern und großen Konzernen zu fördern. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

ESG Plus– Bewertungsmodell für Fonds

Jeder von uns ist auf die eine oder andere Art und Weise Investor – sobald in ein Produkt von institutionellen Anlegern wie etwa Banken oder Versicherungen investiert wird.  Dabei ist die Chance sehr groß, das mit dem Geld etwas passiert, das mit den eignen Wertvorstellungen nicht übereinstimmt. Dabei hilft das Cleanvest-Projekt des Start-ups ESG Plus, das ein Bewertungsmodell entwickelt hat, bei dem diverse Kriterien der Nachhaltigkeit miteinbezieht und jedes Unternehmen extra geprüft und eingeordnet. Kleinanlegern sollen einfache verständliche Bewertungen zugänglich machen, um diesen ein Anlegen bei Fonds zu ermöglichen, die deren Wertvorstellungen entsprechen. Mehr Informationen finden Sie hier.

 

printStones – Mobiler Beton-3D-Drucker präsentiert

Das Wiener Start-up printStones hat einen Prototypen seines mobilen Beton-3D-Druckers präsentiert. Bislang wurde lediglich im Labor und Indoor getestet. Einen bis zwei Quadratmeter könne das mobile Gerät pro Stunde drucken – eingesetzt wird diese Technik unter anderem bei Bauunterfangen der Wiener Linien. Die Steine werden direkt auf die Trageschicht gedruckt und bieten mehr Gestaltungsmöglichkeiten und haben deutlich weniger Materialverbrauch. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Mikme –Neues mobiles Mikrofon am Markt

Neue Smartphones haben immer bessere und oftmals auch bereits mehrere Kameras verbaut. Doch wie sieht das bei Mikrophonen für Audio- oder Videoaufnahmen aus? Das Wiener Start-up Mikme hat nun ein Mikrophon entwickelt, das extern hochqualitativen Sound aufnimmt. Das Produkt Mikme Pocket ist mit einem Lavalier-Mikrofon, zum Anstecken an den Kragen, sowie 16 Gigabyte Speicher ausgestattet. Damit kann Ton in 24 Bit (44,1 kHz, 48 kHz oder 96 kHz) aufgezeichnet werden. Das Gerät kostet etwa 250 Euro und wird von einer Software des Start-ups begleitet, das eine monatliche Abo-Option hat. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

 

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Codeversity – Fachkräftemangel mit Online-Kursen bekämpfen

Immer mehr Unternehmen – speziell im Software-Sektor – kämpfen gegen den Fachkräftemangel. Ein kostspieliges Rennen am Arbeitsplatz und ein Werben um die besten Talente ist inzwischen zum Alltag geworden.

Das EduTech-Start-up Codeversity wählt jetzt einen neuen Ansatz, wobei mehr in die Fortbildung der bestehenden Mitarbeiter investiert werden. Diese sollen „on the job“ in hochspezialisierten IT-Kompetenzfeldern geschult und weiterentwickelt werden. Bis Jahresende sollen insgesamt sechs Kurse zu speziellen Nischenthemen angeboten werden: Artificial Intelligence, Cloud, Security, Innovation Management, Software Engineering oder HR für Digital-Berufe. Grundsätzlich richten sich die Kurse an verschiedene Zielgruppen: Softwareentwickler, die vom Junior zum Senior geschult werden können. Manager und Führungskräfte lernen digitale Projekte zu leiten und genügend technische Grundlagen um besser mit den Fachkräften zurechtzukommen.

Die Kurse werden rein Online angeboten und beinhalten Videos, Texte, Audio-Inhalte, Grafiken oder interaktive Elemente wie etwa Übungen. Für Codeversity wurde eine eigene AI (Artificial Intelligence) entwickelt, die Kursinhalte individuell zusammenstellt und dynamisch an die Kursteilnehmer anpasst. Zu Beginn wird dazu ein umfassendes Profiling der Auszubildenden erstellt.

Codeversity funktioniert auf Basis eines Jahres-Abos, das beispielsweise für einen Developmentkurs rund 2.000 Euro kostet. Solange das Abonnement besteht können die Auszubildenden auf die Inhalte zugreifen. Für Unternehmen ist das Modell besonders interessant, da die Preise pro Mitarbeiter sinken.

 

Mehr Informationen zu den Paketen finden sie unter www.codeversity.com.

BZ-Flashback - weXelerate, Paulina B., Txture, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

weXelerate – Neuer Innovation Hub in Dornbirn

Nach Wien soll im Herbst auch in Dornbirn ein Innovation Hub von weXelerate starten. Dieser umfasst rund 1.500 Quadratmeter und ist über vier Stockwerke verteilt. Das Konzept berücksichtigt dabei sowohl Büroflächen für größere Unternehmen mit bis zu 30 Mitarbeitern wie auch kleinere Einheiten für Start-ups mit vier bis acht Personen. So soll die hervorragende Vorarlberger Unternehmenslandschaft dazu ermutigt werden, für weiterführende Innovationen Partnerschaften einzugehen, um neue Konzepte und Ideen zu fördern. Mehr dazu hier.

 

Tastetastic – App für Rezeptideen

All jene, die Probleme haben sich täglich neue Gerichte für ein abwechslungsreiches Kochen zu überlegen erhalten bald Unterstützung. Die Food-App Tastetastic stellt Rezeptideen unter Berücksichtigung von Unverträglichkeiten und Vorlieben der Nutzer bereit. Zusätzlich werden direkt zu den gewählten Gerichten Einkaufslisten ausgegeben und zusätzliche Kochtipps abgezeigt. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

Innovation to Company – Start-up-Challenge der Wirtschaftskammer Wien

Auch dieses Jahr gibt es wieder eine Start-up-Challenge der Wirtschaftskammer Wien. „Innovation to Company“ geht in die fünfte Runde und wiederum suchen fünf Unternehmen Jungfirmen, die für sie konkrete Aufgabenstellungen lösen können. Noch bis 10. Juli können sich interessierte Start-ups bewerben, pro Challenge werden die fünf Finalisten bis Anfang September ausgewählt. Im Rahmen von speziellen Pitch-Days werden dann im Oktober die Sieger ermittelt. Welche Unternehmen teilnehmen sowie weitere Details zum Ablauf erhalten Sie hier.  

 

Txture – Siebenstelliges Investment für Software-Analyse

Die österreichische Software-Analyse-Plattform Txture soll Großunternehmen dabei helfen, IT-Kosten zu senken und Produkte wie Dienstleitungen besser an die Digitalisierung anzupassen. Dies geschieht durch eine automatisierte Analyse der Applikationslandschaft sowie deren Eignung zur Transformation in die Cloud. Hierfür hat Txture nun ein siebenstelliges Investment von red-stars erhalten. Mit dem Wachstumskapital sollen Sales, Marketing und Partnerschaften mit IT-Beratungshäusern ausgebaut werden. Mehr dazu hier.

 

Paulina B. – REWE nimmt Salzburger Start-up ins Sortiment auf

Das Salzburger Food-Start-up Paulina B. bietet zahlreiche Speisen für wenig Kochbegabte – ganz einfach aus dem Glas. Ein Konzept, das so gut ankommt, dass es nun auch die REWE-Gruppe überzeugt hat. Die hochwertigen Gerichte, die durch altbewährtes Einkochen bis zu einem Jahr haltbar sind – ganz ohne Konservierungsmittel – werden bald auch in den Regalen diverser Supermärkte stehen. Man sei gespannt, wie Kunden die neuen Produkte aufnehmen. Paulina B. bietet aktuell 50 verschiedene Gerichte an und es werden stetig mehr. Details dazu erfahren Sie hier.

 

 

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Amabrush – Das große Geschäft mit der Zahnbürste

Update 2:

Das Start-up Amabrush ist pleite und meldet offiziell Insolvenz an. 22 Mitarbeiter sind betroffen und den Gläubigern soll ein Sanierungsplan mit 20 Prozentquote geboten werden.

Das Unternehmen sei 2019 durch eine Klage gezwungen worden eine professionelle PR-Agentur sowie Anwählte anzuheuern – zusätzliche Kosten, die schlussendlich nicht länger tragbar sind. Das Ende komme nach rund 3,5 Jahren voller Hochs und Tiefs völlig ungeplant und sei sehr bedauerlich.

 

Update:

Aufgrund des geringen Putzerfolgs und ausbleibender Lieferungen will nun der Verbraucherschutzverein juristisch gegen das Start-up vorgehen. Es haben sich laut eigenen Angaben bereits 1.200 Crowdfunder und Käufer gemeldet, die sich durch Amabrush geschädigt sehen. Sie würden seit über einem Jahr vertröstet, hätten Großteils keine Ware erhalten oder wenn, würde diese nicht dem beworbenen Produkt entsprechend. Nun wurde eine Sachverhaltsdarstellung bei der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft eingereicht, auch die Option einer Sammelklage stünde im Raum.

In einer ersten Reaktion zeigt Gründer Marvin Musialek Verständnis für die Beschwerden der Kunden und betont, dass diese sehr ernst genommen werden, jedoch die Staatsanwaltschaft aktuell nicht aktiv gegen Amabrush ermittelt.

 

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Die Idee entstand durch die eigene Faulheit des Gründers Marvin Musialek hat zur Entwicklung eines Produktes geführt, das zu einem Crowdfunding-Hit sondergleichen wurde. Seit vielen Jahren schwebte ihm die Neuerfindung der Zahnbürste vor, vor allen Dingen aus Bequemlichkeit.

Amabrush besteht aus einem Mundstück, das man sich nur in den Mund stecken muss und das die ganze Mundhöhle ausfüllt. Danach wird das Handstück mit dem kleinen Motor und dem Zahnpasta-Pod magnetisch angesteckt und per Knopfdruck startet das Gerät. Das Zahngel wird in das Mundstück gepumpt und schon geht es los. Lediglich zehn Sekunden dauert dabei der Putzvorgang.

Ein Konzept das via Kickstarter und Indiegogo insgesamt 4,7 Millionen Euro eingesammelt hat und rund 55.000-mal vorbestellt wurde. Das Wiener Start-up war mit dem Volumen an Bestellungen anfangs überfordert und kann diese langsamer als Anfangs angegeben abarbeiten. Erst im Februar 2019 werden Neubestellungen ausgeliefert, bis dahin sollen alle, die vorbestellt haben, endlich ihr Gerät bekommen.

Eigentlich kann mit den Produkten nicht viel falsch gemacht werden, aufgrund einiger negativer Rückmeldungen wolle man nun reagieren und Video-Tutorials für die Nutzung veröffentlichen. Der Fehler könne nicht bei Amabrush liegen, da das Gerät in Zusammenarbeit mit Zahnärzten entwickelt und auch in Studien getestet wurde.

 

Mehr zur innovativen 10-Sekunden Zahnbürste erfahren Sie unter www.amabrush.at.

 

Tastetastic – App für personalisierte Rezeptideen

Für eine ganze Familie, WG oder auch einfach sich selbst zu kochen ist oftmals schwieriger als gedacht. Kommen noch Unverträglichkeiten oder Vorlieben dazu, gehen einem rasch die Ideen für abwechslungsreiche Gerichte aus. Hierbei will die Anwendung Tastetastic mit Rezeptideen die Situation verbessern.

Im anzulegenden Profil können Unverträglichkeiten, Vorlieben und Geschmäcker eingetragen werden. Diese werden danach berücksichtig und aus den vorgeschlagenen Gerichten ausgeschlossen. Pro Rezept werden die benötigten Zutaten als Einkaufsliste mit Mengenangaben ausgegeben. Die Idee kam den Gründern, da beide zu dem Drittel der Österreicher zählen, die an Unverträglichkeiten leiden. Zusätzlich sollen Kochtipps geboten werden und Themen-Specials wie Vorschläge für Kindergeburtstage oder die perfekte Grillfeier geboten werden.

Aktuell sind die Gründer fleißig am Rezepte sammeln und haben auch dazu aufgerufen, das eigene Lieblingsgericht einzusenden – mit der Chance auf den Gewinn eines 50€ Einkaufsgutscheines. Dabei zählen sie vor allen Dingen auf die Mithilfe von Foodbloggern. Aktuell arbeite man noch daran, die Rezepte und Speisenauswahl an die jeweilige Saison anzupassen – der Umwelt zuliebe.

 

Mehr Informationen zum Rezeptideen-Bereitsteller erhalten Sie unter www.tastetastic.at.

BZ-Flashback - USound, er-Stone, adventure X, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

WeXelerate – Bewerbungsphase für Start-up-Programm im Endspurt

Die Bewerungsphase für den Batch 5 des Wiener Innovationszentrums WeXelerate neigt sich dem Ende zu. Jungunternehmen erhalten die Chance von Oktober 2019 bis Januar 2020 die Infrastruktur des Innovations-Zentrums zu nutzen und die Synergien mit dort angesiedelten Großunternehmen wie auch Mentoren zu nutzen. Besonders Start-ups aus den Branchen Finanz- und Versicherungswesen, Engineering & Manufacturing, Energie und Infrastruktur sowie Medien und Einzelhandel werden gesucht. Für Kurzentschlossene gibt es noch bis Samstag der 1. Juni die Möglichkeit sich zu bewerben. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

USound – 8,9 Millionen für Mini-Lautsprecher

Ende 2018 konnte sich das österreichische Unternehmen USound bereits Investitionen in Höhe von rund 17,8 Millionen Euro sichern - nun kommen umgerechnet 8,9 Millionen Euro hinzu. Das Geld soll in die Weiterentwicklung der Mikrolautsprecher genutzt werden, genauer für einen neuen Chip, der noch weniger Strom verbraucht als bisherige Versionen. Aktuell werden die Produkte in In-Ear-Kopfhörer und Wireless-Kopfhörer, wie auch Augmented-Reality-Brillenverbaut. Künftig sollen auch Smartphones und Tablets hinzukommen. Mehr dazu hier.

er-Stone – Innovation aus Österreich

Bausteine – egal aus welchem Material – lassen sich in fast jedem Kindergarten finden. Kein Wunder also, dass dieses Spielzeug auch stetig weiterentwickelt wird. Das österreichische Start-up er-Stone arbeitet bereits seit 2011 an stetig neuen Modellen, um Kindern eine möglichst große Flexibilität beim Spielen und Lernen mit den beliebten Steinen zu ermöglichen. Das Produkt ist aus einem speziellen Kunststoff gefertigt, der auch bei Kochgeschirr zum Einsatz kommt. Mehr Informationen erhalten Sie in unserem Blogbeitrag.

 

Hektar Nektar – Frisches Kapital für Bienenretter

Das Wiener Start-up Hektar Nektar hat sich einen sechsstelligen Eurobetrag vom Deutschen Bauernverlag gesichert. Mit der entwickelten Plattform soll dem Bienensterben entgegengewirkt werden, durch die Motivation zur Eigenimkerei. Das „Projekt 2028“ soll dafür sorgen, dass in zehn Jahren die derzeit sinkende Bienenpopulation wieder steigt - Ziel wären rund 10 Prozent. Mit dem frischen Geld soll das Team verdoppelt und die Plattform deutlich weiterentwickelt werden. Mehr Informationen finden Sie hier.

 

adventure X – Gewinner des Tiroler Geschäftsmodellwettbewerbs

Die Standortagentur Tirol hat gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Tirol den Wettbewerb adventure X veranstaltet. Dabei wurden Gründungsideen auf Innovationsgrad, Marktpotential und Umsetzbarkeit hin bewertet und schließlich die besten prämiert. Gewonnen hat HyFish, das sich für den Schutz von Fischen bei Wasserkraftwerken einsetzt, vor Akonus, die verzerrungsfreie  Bluetooth-Lautsprecher entwickeln wollen und Elite Water, die ein koffeinhaltiges Wasser auf den Markt bringen wollen. Der Wettbewerb soll die Gründungsdynamik am Standort Tirol ankurbeln. Mehr dazu hier.

 

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er-Stone - Baustein-Innovation aus Österreich

Bausteine - egal ob aus Plastik, Holz, smart oder magnetisch - finden sich in nahezu jedem Kinderzimmer. Kein Wunder also, dass der Klassiker unter den Spielzeugen immer wieder neu interpretiert wird. Unter den Baustein-Innovationen findet sich dabei auch ein österreichisches Unternehmen.

Bereits seit 2011 sind die "er-Stone" Bausteine auf dem Markt und finden sich seitdem nicht nur in zahlreichen Kinderzimmern, sondern auch in heimischen Kindergärten. Die er-Stone Bausteine sehen dabei auf den ersten Blick recht unscheinbar aus, doch der Schein trügt. So lassen sich aus den 6  unterschiedlichen er-stone Formen (gerade, rund, flach, Felgen & Reifen, Treppenstein und Zahnrad) unendlich viele Bauwerke erschaffen, auch zylindrische Gebilde, wie Türme & Co sind dabei möglich. Anders als bei anderen Bausteinprodukten werden die er-stone Steine bewusst ohne Anleitung verkauft, auf der Website finden sich jedoch einige Bauwerke, welche mit den Bausteinen made in Österreich bereits gebaut wurden. Durch das Fehlen von konkreten Bauanleitungen soll die Kreativität und die Fantasie der Kinder gefördert werden.

Erich Kollin, Erfinder der besonderen Bausteine, produzierte die Bausteine zunächst aus Holz, mittlerweile werden die er-stone Steine aus einem speziellen Kunststoff gefertigt, welcher auch bei Kochgeschirr zum Einsatz kommt. Die Bausteine made in Austria können aktuell nur im eigenen er-stone Webshop erworben werden. Zur Auswahl stehen dabei unterschiedliche Sets. Zusätzlich können alle unterschiedlichen Baustein-Formen auch einzeln bestellt werden.

Alle Infos zu der Bausteininnovation aus Wien, finden Sie unter www.er-stone.at.

 

BZ-Flashback - Windhund, INiTS Startup Camp, Aponcho...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Aponcho – Handtuch-Poncho für Surfer
Surfer sind die Stars auf dem Board, doch sobald sie heruntersteigen kommen einige Probleme auf. Am Strand aus dem tiefnassen Wetsuit schälen, bei Wind der vom Meer bläst und noch dazu einige Schaulustige, die einen begaffen – nicht unbedingt ideal. Das Wiener Mode-Startup Aponcho hat sich diesem Problem mit Stil angenommen. Alle Infos zum Handtuch zum Anziehen finden Sie hier.

 

Österreichs Start-up-Szene wartet noch auf die erste Milliardenbewertung
Keine Frage, in der heimischen Startup-Szene hat sich bereits einiges getan: Förderungen, TV-Formate, Startup-Events und insgesamt 3 Exits mit mehr als 200 Mio. Euro. Doch die erste Milliardenbewertung ist dennoch bislang ausgeblieben. Industriemagazin.at versucht das nächste österreichische Einhorn ausfindig zu machen. 


INiTS Startup Camp
Noch bis 3. Juni haben Startups die Chance sich für das 100-tägige Startup Camp des heimischen Inkubators INiTS zu bewerben. Auf die angenommen Startup wartet ein Reality-Check ihres Business Plans. Das Camp basiert dabei auf der Lean Startup Methode und soll Fehlentwicklungen und kostspielige Falschannahmen bereits vor Eintritt in den Markt vermeiden. Interessierte Gründer sich unter www.inits.at bewerben.

 

Oesterreis - Reis made in Austria
Reis angebaut und verarbeitet in Österreich? Kling nach einem Märchen und doch hat es Gregor Neumeyer, Gründer von Oesterreis, als erstes geschafft weißen Reis in Österreich anzubauen und zu verarbeiten. Die erfolgreiche Ernte kann dabei über den Webshop des Startups erworben werden. Mehr zum Reis made in Austria erfahren Sie in unserem Beitrag.

 

Windhund: 360.000 Euro Kapital für Salzburger Startup
Das Salzburger Startup Windhund des Ex-Bankers und Spitzensportlers Günther Matzinger konnte sich für seine Corporate-Fitness-App ein Investment in Höhe von 360.000 Euro sichern. Bei der App des Salzburger Paralympics-Sieger handelt es sich um einen digitalen Fitness-Coach für den Arbeitsplatz. Durch einfache, unterschiedliche Trainingseinheiten sollen Verspannungen & Co, welche durch die Büroarbeit ausgelöst, reduziert und vermieden werden. Mehr zur Sport-Tech-App und zum Investment finden Sie unter www.windhund.com.


 

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Oesterreis - Reis Made in Austria

Egal ob als Hauptgericht oder Beilage, Reis ist neben Nudeln ein beliebtes Nahrungsmittel. Das der Reis dabei tausende Kilometer zurücklegen muss, bis dieser im heimischen Handel und in unserem Einkaufswagen landet, ist dabei jedem klar und für die meisten auch nicht anders denkbar. Doch nun könnte bald im Supermarktregal Reis aus Österreich stehen. So hat es sich Gregor Neumeyer, Gründer von "Oesterreis", zur Aufgabe gemacht Reis in Österreich anzubauen und dadurch den Österreichern eine Alternative zum bestehenden Reissortiment zu bieten und zum anderen den heimischen Landwirten eine weitere Einkommensquelle zu ermöglichen.

Das dieses Unterfangen mit einigen Schwierigkeiten und Hindernissen verbunden ist, dürfte jedermann klar sein. Dennoch hat Gregor Neumeyer, welcher hauptberuflich Apps für Banken und Versicherungen entwickelt, diese Herausforderung angenommen. Nach einigen Rückschlägen, einer Vielzahl an Recherchen und Gesprächen mit Reisbauern aus aller Welt konnte er 2016 den ersten in Österreich angebauten Reis ernten. Mittlerweile kann der erste weiße Reis, welcher in Österreich nachhaltig produziert und verarbeitet wurde, über den Webshop von Oesterreis oder über Gregor Neumeyers Hof in Gerasdorf erworben werden.

Wer nun selbst Reis in seinem Garten oder auf seinem Balkon anbauen möchte, kann über oesterreis.at ein Selbst-Anbaukuvert anfordern.

Alle Informationen zum Reis made in Österreich finden Sie unter oesterreis.at.

 

 

Aponcho – Handtuch-Poncho für Surfer

Surfer sind die Stars auf dem Board, doch sobald sie heruntersteigen kommen einige Probleme auf. Am Strand aus dem tiefnassen Wetsuit schälen, bei Wind der vom Meer bläst und noch dazu einige Schaulustige, die einen begaffen – nicht unbedingt ideal.

Das hat auch die Wiener Mode-Designerin Clarissa Fritzsche erkannt und will mit ihrer Idee Abhilfe schaffen: dem Aponcho. Dabei handelt es sich um ein Frottee-Handtuch zum Anziehen, das Surfern und auch andere Strandbesuchern das Umkleiden am See oder Strand erleichtern sollen. Das Handtuch kann wie in Poncho getragen werden und somit vor unerwünschten, neugierigen Blicken schützen. Die Kapuze hilft nicht nur den Haaren beim schnelleren Trocken, sondern sieht auch stylisch aus.

Handtuch-Ponchos gibt es bereits einige am Markt, doch habe deren Design Clarissa Fritzsche – selbst auch als Surferin aktiv – nicht zugesagt. Seit August 2016 hat sie – ohne groß Werbung zu machen – bereits rund 350 Stück ihrer Handtuch-Ponchos verkauft. Ab 80 Euro gibt es die Aponcho-Erwachsenenversion, die für Kinder ab 60 Euro. Will man das Strandequipment besonders individuell gestaltet haben, kann man gegen Aufpreis die Farbkombination selbst wählen oder auch ein Logo aufdrucken lassen.

Mehr zu den Frottee-Handtüchern im Poncho-Style finden Sie unter www.aponcho.com.

BZ-Flashback - Frend, Joinpoints, Barkinsulation, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Frend – Faltbare Scheibtruhe für mehr Komfort

Schuppen und Keller werden immer kleiner und der gegebene Stauraum soll möglichst sinnvoll genutzt werden. Damit die Gartenarbeit dennoch mit Bravour gemeistert werden kann hat sich der Wiener Michael Reitinger mit Frend etwas überlegt: Eine faltbare Scheibtruhe, die 90 Prozent weniger Platz verbraucht und daher den Alltag erleichtern soll. Das Gerät kann um 150 Euro vorbestellt werden und ein Patent wurde angemeldet. Ziel ist es, die Scheibtruhe in möglichst vielen Baumärkten zu platzieren. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Longevity Labs – Millionen Investment für Grazer Health-Start-up

Health-Start-ups forschen an und entwickeln fleißig Lösungen, dabei zu helfen unseren Körper zu optimieren oder möglichst gesund zu halten. So auch das Grazer Jungunternehmen Longevity Labs, dass eine Spermidin-Kapsel entwickelt hat, die einen Anti-Aging-Effekt hat und möglicherweise auch die gesunde Lebensspanne verlängert. Zusätzlich soll unter anderem das Herzinfarkt- und Diabetesrisiko zurückgegen sowie ein positiver Effekt auf Demenz-Erkrankte nachweisbar sein. Für weitere Forschung und Entwicklung hat das Start-up nun 3 Millionen Euro von Investor Hannes Androsch zur Verfügung gestellt bekommen. Mehr dazu hier.

 

Joinpoints – Intelligentes Task- und Informationsmanagement Tool

Das Grazer Start-up Joinpoints stellt seinen Kunden ein intelligentes Task- und Informationsmanagement-Tool zur Verfügung, Mithilfe dessen Klein- und Mittelunternehmen zahlreiche interne Abläufe regeln können. Von CRM, bis Ticketsystem oder auch Projektmanagementtool kann durch die gebotene Flexibilität ein großer Aufgabenbereich abgedeckt werden. Zusäctzlichen Anreiz bietet ein internes Belohnungssystem, das die Mitarbeiter zur fristgerechten Erledigung von Aufgaben anregt. Mehr Informationen finden Sie in unserem Blogbeitrag.

 

capital300 – Hohes Investment in PicsArt

Die Foto-App PicArt ist aufgrund ihrer mehr als 130 Millionen monatlicher Nutzer zu einem spannenden Ziel für Investoren geworden. Durch das Verbinden von professionellen Foto- und Videobearbeitungstools und der Möglichkeit eines Teilens von Bildern hat sich die Anwendung von der Konkurrenz abgehoben und ein Investment von capital300 in Millionenhöhe erhalten. PicsArt verdient Geld durch das Verkaufen von Premium-Funktionen um einen monatlichen Fixbetrag von 4 Euro. Durch das Investment soll die Entwicklung der App und das Marketing vorangetrieben werden. Mehr dazu erfahren sie hier.

 

Barkinsulation – Bierkühler aus Baumrinde

Die Rinde macht rund 10 Prozent eines Baumes aus und ist doch meist nur Abfallprodukt bei dessen Verarbeitung. Das will jetzt das Salzburger Start-up Barkinsulation ändern und stellt aus Lärchenrinde kompostierbare Bier- und Weinkühler her. Die nachhaltige Alternative zu den aktuell verwendeten Kunststoffen kann dabei über den Online-Shop oder das Salzburger Schmankerl-Geschäft s’Fachl erworben werden. Bisher habe man bereits 10.000 Stück verkauft und wolle in einem nächsten Schritt in den Rest von Österreich vordringen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

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Monkee – FinTech-Start-up will beim Sparen helfen

Sparen per App einfacher machen? Dieses Ziel hat sich das Tiroler Start-up Monkee gesetzt. Dabei geht es zentral darum, dass Menschen finanziell „gesünder“ leben. Das meint, dass lieber Finanzpolster für die Zukunft angespart werden sollen, anstatt das Geld schnell für weniger wichtige Impulskäufe auszugeben.

In der App werden die Nutzer durch Behavioral-Design, Gamification und Machine Learning dazu motiviert, Geld für bestimmte Ziele, wie einen Urlaub oder ein Auto, zu sparen. Die größte oder erste zentrale Zielgruppe sind dabei junge Familien, die mit hohen Kosten aufgrund der Kindererziehung und gleichzeitig oftmals geringem Einkommen aufgrund von Karrenz oder Teilzeitarbeit kämpfen müssen.

Um rundherum gesund zu sein, sind sowohl physische, wie auch mentale und finanzielle Gesundheit relevant. Ein besonderes Problem stellen dabei heute sämtliche Trends in Richtung One-Click-Shopping da, die einen auch ohne Rücklagen sehr schnell dazu verführen Geld auszugeben. Durch vier Schritte soll diesem sinnlosen Geldausgeben der Kampf angesagt werden: Erstens das Selbstdefinieren von konkreten Zielen, zweitens Hinterlegen von Kleinbeträgen im Alltag – nach einem einmaligen verbinden mit einem bestehenden Konto -, drittens ein virtueller Finanzcoach, der Gewohnheiten und einfache Mikrosparpläne erstellt, sowie viertens das Einladen von Freunden und Familie zum gemeinsamen Social Saving.

Interessierte können sich bereits auf der Homepage anmelden, um dann voraussichtlich Mitte Juni als Erstes mit dem neuen Spartool durchzustarten. Mehr dazu erfahren Sie unter www.monkee.rocks.

Joinpoints - Das intelligente Task- und Informationsmanagement Tool

Das Grazer Start-up Joinpoints hat im Grunde ein sehr einfaches Grundprinzip: Es passt sich in seinen Möglichkeiten an das jeweilige Unternehmen an, nicht andersherum. Mit dem Tool wird ein intelligentes Task- und Informationsmanagement ermöglicht.

Durch die gebotene Flexibilität und Vielzahl an Funktionen kann Joinpoints unter anderem als CRM, als Ticketsystem oder als Projektmanagementtool verwendet werden. Idealerweise wird das System im gesamten Betrieb eingesetzt, um die Vorteile der einfachen Vernetzung nutzen zu können. Durch das Verknüpfen aller Informationen können Synergien entstehen sowie durch das individuelle Anpassen von Anwendungsmöglichkeiten.

Mit Joinpoints soll eine Chancengleichheit für KMUs gegenüber großen Unternehmen geschaffen werden. Ein weiterer Aspekt des Systems ist die sogenannte Gamification – das Belohnen der Angestellten mit Punkten. Werden Projekte innerhalb der Deadline erfüllt, erhält der Mitarbeiter mehr Punkte. Dadurch sollen Mitarbeiter – mit individuell vom Unternehmen festgelegten Boni je nach erreichter Punkteanzahl – motiviert werden, die Arbeitsschritte rasch und auch gründlich abzuschließen.

Mehr Informationen zum Organisations-Tool erfahren Sie unter www.joinpoints.net.

BZ-Flashback - Legitary, PlanRadar, involve.me, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

involve.me – Investment für Wiener Start-up für interaktive Elemente

Das Wiener Start-up involve.me bietet Nutzern die Möglichkeit, online Umfragen, Kalkulatoren, Quizzes oder Lead-Pages zu erstellen – ohne großen Programmieraufwand. Durch ein Baukastensystem können die interaktiven Elemente nahtlos in die eigene Website oder Web-Produkte integriert werden. So sollen User Engagement angekurbelt, Daten besser erhoben sowie Onlineverkäufe gesteigert werden. Für die Weiterentwicklung hat das Start-up nun ein Investment in sechsstelliger Höhe erhalten. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

PlanRadar – Absprungrate von 0 Prozent

Das Wiener Start-up PlanRadar bildet für seine Kunden den gesamten Lebenszyklus von Projekten ab. Zusätzlich gibt es eingebaute Kommunikationsmöglichkeiten, die dabei helfen die Aufgaben von Beginn bis Ende bestmöglich zu überwachen und planmäßig durchzuführen. Zu den inzwischen beinahe 3.500 Kunden aus 43 Ländern zählen unter anderem Siemens, Rewe, Asfinag, Lidl, Intersport oder auch A1 – mit einer jährlichen Verdreifachung der Umsätze sowie seit drei Jahren einer 0 Prozent Absprungrate . Mehr zum Start-up hier.

 

Legitary – Aufdecken von Musik-Streaming Betrug durch Algorithmus

Musik-Streaming ist innerhalb weniger Jahre zu einem enormen Geschäft angewachsen, das jedoch nicht von Manipulationsversuchen gewahrt ist. Verständlich, da 2018 bereits knapp die Hälfte aller Umsätze für Musiker von dieses Diensten kamen. Das Start-up Legitary hat nun einen Algorithmus entwickelt, der falsche Zahlen und damit Betrugsversuche bei Streaming-Diensten erkennt. Durch diese Kontrollmöglichkeit soll mehr Vertrauen von Seiten der Musiker schaffen, die schließlich auf richtige Zahlen und dementsprechende Vergütung angewiesen sind. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Start-up Initiative – Eckpunkte der Regierung

Die Regierung bemüht sich um die heimischen Jungunternehmer und Entwickler, indem sie bessere Rahmenbedingungen für Start-ups schaffen. Dazu gehören mehrere Punkte wie das einrichten beziehungsweise erweitern von Digitalisierungs- und Wachstumsfonds, um die Risikokapitalfinanzierung zu stärken. Auch das neue Ausbildungsformat der Start-up Lehre soll die Jungunternehmen bei einer schnelleren Entwicklung unterstützen. Weitere relevante Aspekte der Initiative sind Kredite zur Wachstumsfinanzierung, Einführung von regulatorischen Sandboxes sowie weiterführende Maßnahmen im Zuge der Steuerreform. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

startup300 – Aufnahme von Kapital für neue Strategie

Die startup300 AG plant eine Kapitalerhöhung um drei Millionen Euro, die eine Weiterentwicklung des Netzwerkes unterstützen soll. Das Investment kommt von verschiedenen Geldgebern, ein Drittel jedoch von der deutschen grosso tec AG, die damit bis zu 10 Prozent von startup300 erwirbt. Durch die M&A-Wachstumsstrategie (Mergers & Acquisitions) sollen die Synergien genutzt und das Start-up Ecosystem erweitert werden. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

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addly – Dienstleister finden und Kommunikation verwalten

Das oberösterreichische Start-up addly versucht mit seiner App das Finden von Dienstleistern zu vereinfachen und in weiterer Folge eine reibungslose Kommunikation zu ermöglichen. Dabei soll es egal bei welcher Dienstleistung - von Hochzeitsplanung bin zum Babysitter – über die neue Web-App möglich sein, schnell die richtigen Kontakte herstellen zu können.

Durch den integrierten Messenger können Dienstleister auch außerhalb ihrer Geschäftszeiten angeschrieben werden, wenn bei einem selbst das Problem auftritt. Den Unternehmen werden diese Nachrichten dann bei öffnen der App hervorgehoben und in laufende oder abgeschlossene Projekte gegliedert. Die Suchfunktion greift dabei sowohl auf Branchen wie auch auf einzelne Unternehmensnahmen zu, mit einem zusätzlichen Hervorheben von vielgenutzten Dienstleistern. Ist einer ausgewählt wird ein „Projekt“ erstellt, indem sich jegliche Kommunikation sowie die gewählten Pakete oder Angebote einfach beidseitig nachvollziehen lassen.

Zu Beginn bietet das Start-up den ersten 1.000 Dienstleistern einen zwölf Monate Gratis-Account – für Endkunden ist der Service kostenlos. Erst startet die Web-App mit einem Fokus auf Oberösterreich und Salzburg, da man hier auch am leichtesten persönlich Unternehmen ansprechen und von addly überzeugen könne - bis Jahresende soll jedoch ganz Österreich abgedeckt werden. In Zukunft soll auch das Bezahlen direkt in der App ermöglicht werden.

Mehr Informationen erhalten Sie unter www.addly.me.

Ausbildung – Start-up Lehrlinge ab 2020

Aktuell herrschen in der österreichischen Wirtschaft Themen wie Fachkräftemangel, Start-ups und Digitalisierung vor. Genau an diesem Schnittpunkt setzt Margarete Schramböck, Wirtschafts- und Digitalisierungsministerin, an und startet eine neue Initiative: den Start-up Lehrling.

In Start-up Hubs sollen in Ausbildungsverbünden Möglichkeiten geschaffen werde, durch die Lehrlinge die Chance erhalten sollen, verschiedene zentrale Bereiche kennen zu lernen. So sollen auch Jungfirmen, die selbst nicht genügen Ressourcen für einen Lehrling haben, die Möglichkeit erhalten ihre künftigen Fachkräfte selbst auszubilden. So sollen das Ergebnis der Ausbildung qualifizierte Mitarbeiter zur Verfügung stehen, die ideal auf das Start-up Ökosystem angepasst sind.

Wie genau der neue Lehrberuf aufgebaut und ausgestaltet ist, steht noch nicht gänzlich fest. Es sollen jedenfalls Unterstützungsprogramme zur Gestaltung der Ausbildung eingerichtet werden. Das neue Projekt soll mit einem Ministerratsvortrag am 8. Mai auf Schiene gebracht werden und das Programm ab 2020 starten. Wie viele Ausbildungsplätze tatsächlich geschaffen werden, ist noch unklar.

BZ-Flashback - Fetzerl, Knödelwerkstatt, taurob, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Fetzerl – Feuchtigkeitsschutz beim Sportln

Egal ob Bergsteigen, Skifahren oder Joggen: Schweiß sammelt sich typischerweise im Hosenbund. Bläst dann der Wind auf den feuchtnassen Rücken ist die Erkältung oder im schlimmsten Fall die Nierenbeckenentzündung nicht weit. Deshalb hat Andreas Winkler zur Lösung ein Schwitztuch für den Hosenbund entwickelt. Das Fetzerl besteht aus einem vierlagigen Schichtsystem aus Baumwolle und Funktionsmaterial, das zwischen Unterhose und Haut geschoben und durch einen Fixierungsabschnitt über den Hosenbund gezogen wird. Mehr Informationen finden Sie hier.

 

Plasticpreneur – Plastikmüll bekämpfen

Egal wohin man blickt, Plastik ist nicht weit. Egal ob als Verpackung, Flasche oder Strohhalm – die Menge an Müll führt zu Phänomenen wie Plastikstränden und dem Plastikmeer. Hierbei will Plasticpreneur einen Schritt für den Umweltschutz setzen und aus dem Müll etwas Nützliches machen. Das entwickelte System von Schreddern und Umgießen in neue, sinnvolle Produkte wird bereits in Uganda, England, Frankreich und Italien eingesetzt. Mehr Informationen finden Sie in unserem Blogbeitrag.

 

Easygoinc VanLine – Individuelle Umwandlung von Kleinbussen

Ein Start-up in der Nähe von Wels arbeitet daran, Nutzfahrzeuge - speziell Kleinbusse - individuell umzubauen und ihnen dadurch ein zweites Leben zu ermöglichen. Easygoinc VanLine hat dazu Module entwickelt, die in jeden handelsüblichen, serienmäßigen Transporter oder Family Van integriert werden können. Je nach Bedürfnissen können dadurch verschiedene Heckauszüge sowie Drehkonsolen implementiert werden. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Knödelwerkstatt – Handgemachte Knödel nach altbekanntem Rezept

In Oberösterreich stellt ein Food-Start-up mit den Rezepten von der Oma und altbekannten Wirtshauswissen in Handarbeit leckere Knödel her. Die Rede ist von der Knödelwerkstatt, gegründet von Dilly Werner, der seine mehr als 30 Jahr Erfahrung als Küchenchef nützt um einen einzigartigen Knödelgeschmack versandfertig zu machen. Mit einem Team von vier Damen und der Unterstützung einer Misch- und Portionsmaschine werden täglich zehn verschiedenen Knödelsorten hergestellt. Mehr zur Knödelwerkstatt erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.

 

taurob – Dietsmann-Gruppe steigt bei Robotikfirma ein

Das Wiener Robotikunternehmen taurob hat sich auf die Entwicklung von Robotern für Gefahrensituationen spezialisiert. Diese werden vorwiegend von der Feuerwehr bei Einsturz-, Brand- oder Explosionsgefahr eingesetzt, um zu helfen ohne weitere Menschenleben zu riskieren. Die niederländische Dietsmann-Gruppe hat sich nun am Unternehmen beteiligt – über die Details des Deals wurde vorerst Stillschweigen vereinbart. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

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Knödelwerkstatt – Handgemachte Knödel wie von der Oma

Das Food-Start-up Knödelwerkstatt aus Oberösterreich stellt mit Rezepten von der Oma und altbekanntem Wirtshauswissen leckere Knödel her. Diese entstehen allesamt durch einfache Handarbeit – im vergangenen Jahr ganze 400.000 Stück.

Der Gründer und Chef der Knödelwerkstatt Dilly Werner nutzt seine über 30 Jahre Erfahrung als Küchenchef sowie das Rezept seiner Oma Marie, um den einzigartigen Knödelgeschmack versandfertig zu machen. In seiner Manufaktur in Windischgarsten in Oberösterreich stellt er mit einem Team von vier Damen täglich Knödel in sorgsamer Handarbeit her. Diese werden danach schockgefroren und an die Gastronomie, den Einzelhandel und Handelskonzerne aus. Zehn verschiedene Knödelsorten werden angeboten mit denen sich rund 70 unterschiedliche Gerichte zubereiten lassen.

Heuer soll die Knödelproduktion auf rund 850.000 Stück ansteigen, 2020 gar auf 1,5 Millionen. Unterstützung bekommen die fleißigen Knödelhersteller von einer Misch- und Portionsmaschine. Neben Österreich soll damit auch der bayrische Raum erobert werden, jedoch wird kein internationales Wachstum angestrebt – so groß sei der Markt für Knödel nicht.

Mehr Informationen erhalten Sie unter www.knoedelwerkstatt.at.

Plasticpreneur - Plastikmüll den Kampf ansagen

Plastik – ein Stoff der aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken ist. Plastikverpackung, Plastikflasche, Plastikstrohhalm aber auch Plastikstrand und Plastikmeer. Die Unmengen an Plastikmüll, sind schon längst zum Problem worden. Vor allem die Gefährdung der Weltmeere bzw. der Umwelt hat Sören Lex – Gründer von Plasticpreneur – auf einer Reise nach Uganda erkannt und sich dazu entschlossen zu handeln. Zurück in Kärnten hat der ehemalige BWL-Student sofort begonnen seine Idee, Plastikmüll wertvoll zu machen, umzusetzen. Mit Hilfe einer Open Source Software entwickelte er eine Maschine zur Plastikverarbeitung. Nach mehreren Jahren Entwicklungszeit geht Plasticpreneur schließlich mit kostengünstigen Maschinen an den Markt, die sortenreines Plastik schreddern und anschließend über einen Extruder und eine Spritzgussmaschine in neue Produkte wie Lineale, Schultaschen oder Wäschekluppen verwandeln. Der Gründer will so Menschen dazu animieren Kunststoff zu sammeln statt ihn unbedacht zu entsorgen und somit einen gesellschaftlichen, ökologischen aber auch ökonomischen Impact generieren. Das Plasticpreneur Konzept wird bereits in Uganda aber auch in England, Frankreich und Italien genutzt. Überzeugt hat das Startup außerdem im Wettbewerb des Klima- und Energiefonds, der Plasticpreneur in die Top 10 für den „Greenstart“ Award nominiert hat und somit in Inkubator aufnahm. Weitere Informationen und zahlreiche interessante Geschichten zum Unternehmen finden Sie auf deren Facebook-Seite.

BZ-Flashback - Näsch, Adverity, zerolens, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Näsch – Terrassenbau leicht gemacht

Das nicht jeder handwerklich geschickt ist, ist klar. Trotzdem ermöglicht das innovative Terrassensystem Näsch einen simplen Aufbau für alle – Dank einfachem Stecksystem. Die Bretter werden in ihren Fugen montiert, bleiben unbeschädigt und seien daher auch besser auf diverse Witterungsbedingungen vorbereitet. Dadurch sollen die Näsch-Terrassen beinahe doppelt so lange halten wie altbekannte. Bisher wurden insgesamt bereits 60.000 bis 80.000 Terrassen verkauft. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Steam Unlimited – Drang zu smarten Lautsprechern

Das Wiener Unternehmen Stream Unlimited bietet Lösungen für Sprachassistenten von Lautsprecherherstellern und ist damit international erfolgreich. Nun hat man sich mit 20 Prozent beim Start-up gub beteiligt, das ein Betriebssystem für das Internet der Dinge entwickelt. Dank einer lokalen Verbindung sei demnach keine Internetverbindung notwendig, um die Produkte funktionstüchtig zu machen. Da der Streaming-Markt boomt und sich dieser immer mehr vom Smartphone ins Wohnzimmer verlagert sehe man großes Wachstumspotential. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Adverity – Marketing-Analyse-Plattform sammelt 11 Millionen Euro

In einer Investmentrunde (Serie B) konnte sich die Wiener Marketing-Analyse-Plattform Adverity ein Millionen-Investment sichern. Mit dabei sind neben Skype-Investor Mangrove Capital auch der aws Gründerfond und Speedinvest. Die AI-Lösungen des Start-ups helfen Marketing-Entscheidern dabei, ihre Daten sinnvoll einzusetzen und dadurch das Geschäft und den Kundenstamm auszubauen. Neben dem Hauptsitz in Wien will das Unternehmen seine Präsenz in Europa stärken und plant die Expansion in den US-Markt. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

zerolens – Virtuelle Fotoshootings für Instagram und Co

Schöne Werbebilder zu produzieren ist sehr aufwendig und dementsprechend auch teuer. Social Media erzeugt zusätzlichen Druck, da die Kunden ständig mit neuen Inhalten bei Laune gehalten werden müssen. Hierbei will das Start-up zerolens Abhilfe schaffen. Mit deren Softwaren kann ein Produkt praktisch am Büro-PC oder am Handy in eine attraktive Umgebung gesetzt werden.  Objekt und Hintergrund werden hinsichtlich Farbe und Beleuchtung so angepasst, dass das finale Foto durchgeplant aussieht. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

 

N26 – 300 neue Jobs am Standort Wien

Das von Österreichern gegründete FinTech-Start-up N26 eröffnet einen Standort in Wien, der im kommenden Jahr rund 300 Jobs schaffen soll. In den ersten zwei Jahren soll ein zweistelliger Millionenbetrag in den – nach Berlin – zweiten Standort investiert werden. Die Hauptstadt punktet dabei mit der internationalen Rekrutierungskultur sowie der hohen Lebensqualität, die hierbei eine zentrale Rolle spielt. Die Eröffnung des Büros ist für Herbst 2019 geplant. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

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TeamEcho – Das Betriebsklima immer im Blick

Das Linzer Start-up TeamEcho hat ein Online-Tool entwickelt, dass Unternehmen dabei hilft das Betriebsklima stetig im Blick zu haben und bei Unstimmigkeiten schnell Gegenmaßnahmen einzuleiten. Dadurch soll auch die Bindung der einzelnen Mitarbeiter an die Firma erhöht werden.

Dies geschieht durch online Kurzbefragungen unter den Mitarbeitern, die wöchentliche etwa wie Minuten Aufwand verursachen. Die Antworten werden größtmöglich anonymisiert, gesammelt und dem Unternehmen danach als eine Art Stimmungsbarometer präsentiert. Einzelne Antworten sind dabei in keinem Fall einem bestimmten Mitarbeiter zuordenbar. TeamEcho funktioniert jedoch besser bzw. unkomplizierter in größeren Unternehmen, da hierbei die Antworten aufgrund der geringen Chance der Rückverfolgbarkeit auch ehrlicher gegeben werden. Die einzelnen Fragen, aus denen die Führungskräfte wöchentlich wählen können, sind gemeinsam mit Arbeits- und Organisationspsychologen entwickelt worden und wissenschaftlich begründet.

Für diese Idee konnte sich das Jungunternehmen nun ein Investment in Höhe von 310.000 Euro sichern. Diese kommen von den Business Angels Rainer Diera, Thomas Eder und Christian Schreiner aus Oberösterreich, die an das Potential des Start-ups glauben. Eingesetzt wird das Tool bereits von Ernst & Young, Magna, Sodexo, karriere.at, der Universität Wien sowie Herold. Das Investment soll vor allen dingen das Produkt weiterentwickelt und die DACH-Region erobert werden.

Mehr Informationen zum innovativen Tool zum einfangen des Betriebsklimas finden Sie unter www.teamecho.at.

CheckYeti: Zwei Salzburger Gründer auf Erfolgskurs

Gegründet 2014 von den beiden Salzburgern Stefan Pinggera und Georg Reich hat sich das Startup CheckYeti zum großen Ziel gesetzt, Urlaubern es zu ermöglichen ganz einfach und unkompliziert Wintersportaktivitäten online zu vergleichen und zu buchen. 2018 konnte das Unternehmen mit diesem Modell und insgesamt 2.500 angebotenen Aktivitäten bereits die Nutzerzahlen verdoppeln und sich rund drei Millionen Euro Buchungsvolumen sichern, von denen das Unternehmen sich eine Vermittlungsprovision einbehält. Nach einem erfolgreichen vergangenen Jahr setzt CheckYeti seinen Erfolgskurs dieses Jahr fort. Über einen Sitz in Wien und Zürich bietet die Buchungsplattform bereits jetzt 8500 Wintersport- aber auch Outdoorangebote in über 600 Regionen und in sieben Sprachen an Kunden in 118 Ländern an. Mit über 40 Mitarbeitern bezeichnet sich das Unternehmen auch bereits als europäischen Marktführer, der laut Investoren eine profitable Nische entdeckt hat und dieses Marktsegment erfolgreich weiter ausbaut. Über eine Series-A-Finanzierungsrunde konnte sich CheckYeti nun ein Investment von sagenhaften vier Millionen Euro sichern. Das Geld kommt neben dem staatlichen AWS Gründerfond von den Bestandsinvestoren zu denen u.a. die Schweizer Ringier Digitals Venture AG, Michael Altrichter und das Schweizer Investorennetzwerk zählen. Mit den neuen Finanzmitteln will das österreichische Startup nun das eigene Team aufstocken, vermehrt in Marketingaktivitäten investieren und vor allem aber auch den Sommer Outdoor Bereich auf insgesamt 10 Kategorien (u.a. Rafting, Canyoning und Mountainbiking) erweitern.

 

Alle Infos zum Unternehmen gibt’s auch unter www.checkyeti.com

BZ-Flashback - Carployee, Mate Translate, WeAreDevelopers ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Carployee – Sechsstelliges Seed-Investment für Wiener Start-up

Das Mobility-Start-up Carployee hat sich rund ein Jahr nach der Gründung ein Seed-Investment in sechsstelliger Höhe gesichert. Idee des Jungunternehmens ist es das Employer Branding von Unternehmen zu steigern, Mitarbeitern zu helfen und dadurch die Umwelt zu schonen. Durch die entwickelte Software wir ein einfaches Carsharing für die Mitarbeiter ermöglicht. Fahrer und Mitfahrer werden dabei ganz einfach via App zusammengebraucht, damit die Routen koordiniert werden können. Mehr erfahren Sie hier.

 

Neoh – Erfolg eines Wiener Start-ups

Ein Schoko-Proteinriegel hat das Start-up Neoh zu einem riesigen Erfolg geführt. Nach erfolgreichen Verkaufszahlen und einem Vertrieb in allen SPAR-Märkten wie auch durch Partner in den USA konnte das Unternehmen zahlreiche Lorbeeren sammeln. Neben Investments sowie einer neuen Vertriebsvereinbarung mit der Österreichischen Post, sowie den Shops von Eni und OMV konnte Neoh inzwischen bereits über 7 Millionen Riegel verkaufen. Nun sollen weitere Länder erschlossen und eine neue Geschmacksrichtung entwickelt werden. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.

 

ÖBB Hackathon – HTL-Schüler gewinnen mit Cargo-Lösung

Sechs Teams waren insgesamt beim ÖBB Blockchain Hackathon am Start um Zukunftsmodelle für die Mobility-Branche zu entwickeln. Zwei HTL-Schüler haben dabei ohne spezifisches Vorwissen innerhalb weniger Stunden eine Lösung entwickelt, die ihnen zum Sieg verholfen hat. Die Idee ist es, aufbauend auf den bestehenden Sensoren von Fotec der FH Wiener Neustadt die Temperatur in Güterwaggons tracken zu können, was für Nahrungsmittel- oder Medikamententransporte wichtig sein kann. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Mate Translate – Innovative Software zum Sprachen lernen

Um das Erlernen von Sprachen zu vereinfachen hat das Start-up Mate Translate eine Software entwickelt, die Wörter oder Phrasen direkt auf einer Website übersetzt – ohne den langen Wechsel zu Übersetzungsplattformen. Dies soll dabei helfen, neue Sprachen leichter zu erlernen, da auch eine Speicherfunktion vorhanden ist, die das Merken von Vokabeln ermöglicht. Nun ist es auch möglich, diese Methode direkt bei Netflix einzusetzen, um Untertitel von Filmen und Serien zu übersetzen. Mehr Informationen dazu finden Sie in unserem Blogbeitrag.

 

WeAreDevelopers – Millionen-Investment für Recruiting-Plattform

Das Wiener Unternehmen WeAreDevelopers konnte sich ein Investment in Millionenhöhe für die Weiterentwicklung seiner Job-Plattform erhalten. Bei „WeAreDevelopers Talent Solutions“ können sich Entwickler anmelden und bekommen danach – ausgehend von ihren Anforderungen und Fähigkeiten – passende Unternehmen vorgeschlagen, die aktuell nach Unterstützung suchen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Keine Neuigkeiten zu Startups, Messen & Co verpassen? Lass uns auf Twitter treffen!

Mate Translate – Sprachen lernen beim Netflix schauen

Die Software Mate Translate ist grundsätzlich in der Lage, schnell auf Webseiten Wörter oder Phrasen zu übersetzen – ganz ohne Wechsel zu einem anderen Dienst wie etwa Google Translate. Dies wird dadurch ermöglicht, dass es sich um ein dauerpräsentes Browser-Plugin handelt.

Mit einem neuen Feature hat Mate Translate nun für Aufsehen gesorgt: Ein direktes Einbinden in Netflix. So sollen jetzt auch die Untertitel von Filmen und Serien mit einem Klick übersetzt werden können – ganz bequem ohne langes Tab-Wechseln. Voraussetzung dafür ist es, dass der Netflix-Content in einem Browser, in dem das Plugin aktiviert ist, abgespielt wird. Die Software kann dabei 103 Sprachen übersetzten und hilft dank einer Vokabelmerkfunktion auch direkt beim Erlernen.

Hinter der Sofware steckt die Wiener Software-Schmiede Twopeople Software, die die praktische Übersetzungsanwendung für Mac, iOS, Firefox, Chrome, Microsoft Edge, Safari und Opera entwickelt haben. Es gibt eine Basisversion, die allen kostenlos zur Verfügung steht, sowie eine mit mehr Optionen für eine einmalige Gebühr von etwa 10 Euro. Ziel sei es, dass Nutzer nicht mehr zu anderen Diensten wechseln müssen, sondern die Übersetzung via Mate Translate direkt auf der Website bzw. in dem Video aufpoppt.

Detaillierte Informationen zur innovativen Software, die Sie auch beim Bingewatchen neue Sprachen lernen lässt, finden Sie unter www.matetranslate.com.  

Neoh – die Erfolgsgeschichte eines Wiener Startups

Kaum ein anderes Startup hat in den letzten Wochen und Monaten die Schlagzeilen so dominiert wie Neoh. Das Wiener Unternehmen rund um das Gründerteam Manuel Zeller, Adel Hafizovic, Alexander Gänsdorfer und Patrick Kolomaznik vertreibt einen Schoko-Proteinriegel. Der USP – der Riegel schmeckt wie ein herkömmlicher Schokoriegel, bei 95% weniger Zucker, insgesamt nur 93 Kalorien und 30% Protein. Der Schokoriegel verzichtet bei vollem Geschmack dabei vollständig auf Palmöl, Süßstoffe und Aspartam.

Nach insgesamt 5 Jahren Entwicklungszeit ging das Team im November 2017 mit dem Traditionsunternehmen Gutschermühle als Produzenten und Partner an der Seite in den Markt. Zu Beginn wurde der Riegel Online, in Fitnessstudios und speziellen Sportnahrungsgeschäften vertrieben. Bereits im ersten Jahr konnte sich Neoh über hervorragende Verkaufszahlen von rund vier Millionen Riegeln freuen was dazu führte, dass das Startup Anfang 2018 begann den Riegel in allen SPAR-Märkten und über einen Vertriebspartner in den USA zu vertreiben.  Noch im selben Jahr pitchte das Unternehmen bei der Puls4 Startup Show 2Minuten2Millionen und konnte sich dabei ein 350.000€ schweres Investment von Heinrich Prokop sichern, der nach wie vor am Unternehmen beteiligt ist. Den tollen Ergebnissen geschuldet stieg auch die Kreativagentur Warda Network mit 1% bei dem Unternehmen mit „Potential zur World Brand“ ein. Mittlerweile ist der Riegel auch in den Filialen der Österreichischen Post, sowie den Shops von Eni und OMV erhältlich. Den neusten Zahlen zufolge kann sich das Unternehmen bereits über 7 Mio. verkaufte Schokoriegel und dem Best-Seller Titel in den Wiener und Niederösterreichischen SPAR Filialen freuen. Für 2019 ist nun die flächendeckende Expansion nach Deutschland, Spanien, Russland und über Amazon ganz Europa geplant. Im ersten Halbjahr soll außerdem noch eine dritte Geschmacksrichtung hinzugefügt werden.

Weitere Infos zum Unternehmen finden Sie unter neoh.com

BZ-Flashback - Perception Park, markta, CheckYeti, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Perception Park – Analyse von Lebensmitteln und Medikamenten in Echtzeit

Das Grazer Start-up Perception Park bietet Lösungen, mithilfe derer die Zusammensetzung von Objekten in Echtzeit analysiert werden kann. Dies wird durch den Einsatz einer hyperspektralen Bildverarbeitung möglich, die spektroskopische Informationen zur Verfügung stellt und so die chemischen Inhaltsstoffe abbildet. Neben der Lebensmittel- und Pharmaindustrie könne dies auch in der holzverarbeiteten Industrie, im Recycling oder gar im Gesundheitsbereich Vorteile bringen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

door2door – Minderung von Verkehrsproblemen durch moderne Lösungen

Seit Jahren steht eine Lösung für die steigende Verkehrsproblematik im Zentrum zahlreicher Diskussionen und Projekten, die Gegenmaßnahmen entwickeln wollen. Ein Start-up das nun daran arbeitet, etwas zu verbessern, ist die Berliner Ridepooling-Plattform door2door. Durch eine effektivere Nutzung der gegebenen Verkehrsmittel – wie etwa auch das hinzuziehen von Taxis zum öffentlichen Verkehr zu Stoßzeiten – soll eine Optimierung des Personenverkehrs möglich sein. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.

 

markta – Digitaler Marktplatz für regionale Produkte

Der digitale Bauernmarkt markta bietet seit Anfang 2018 Kunden die Möglichkeit, regionale Lebensmittel direkt vom Biobauern zentral zu bestellen. Mit inzwischen 350 Produzenten, 2.000 versandten Pakete und 1.500 belieferten Haushalten kann die Plattform auf ein erfolgreiches erstes Jahr zurückblicken. In einem nächsten Schritt soll via Blockchain eine transparente und lückenlose Rückverfolgbarkeit der Lebensmittel und zum anderen ein Anreizsystem für Konsumenten, um nachhaltige Kaufentscheidungen zu belohnen, entstehen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Wau! Gemma Gassi – Durch Upcycling nachhaltige Hundeprodukte herstellen

Aus einem Schulprojekt des BG/BRG Stainach in der Steiermark ist eine Junior Company entstanden, die durch Upcycling-Maßnahmen Leinen, Halsbänder und Spielzeug für Hunde herstellt. Durch „Wau! Gemma Gassi“ werden Abfallprodukte wie etwas entleerte Hundefuttersäcke aus Tierheimen, Lodenreste sowie gebrauchte Bälle weiterverarbeitet und zu neuen Produkten zusammengestellt. Mehr Informationen zum Start-up der elf Schüler erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.

 

CheckYeti – Buchungsportal sichert sich 4 Millionen Euro Wachstumskapital

Wenn es um die Buchung von Skilehrern bzw. -kurse in einer Skischule geht, ist man beim Online-Portal CheckYeti vollkommen richtig. Mit 8.500 Angeboten und 600 Destinationen in 11 Ländern lassen sich auf der Plattform zahlreiche Angebote rund um den Wintersport und andere Outdoor-Aktivitäten finden. Nun haben die Gründer in einer Finanzierungsrunde in der Höhe von 4 Millionen Euro aufgestellt, mit der vor allen Dingen das Marketing, wie auch die Plattform selbst vorangetrieben werden soll. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

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Wau! Gemma Gassi – Hundeleinen und Halsbänder aus Abfall

Elf Schüler des BG/BRG Stainach in der Steiermark gründeten im Herbst 2018 eine Junior Company, die Leinen, Halsbänder und Spielzeug für Hunde herstellt. Das besondere daran: Für deren Herstellung wird Abfall hinzugezogen.

Aus entleerten Hundefuttersäcken aus Tierheimen, Lodenresten sowie gebrauchten Bällen werden durch einen Upcycling-Prozess neue Produkte hergestellt. Die Halsbänder kosten dabei 20 Euro und können in verschiedenen Größen erworben werden. Laut den Gründern arbeitet man bereits weiter an einer Weiterentwicklung um diese noch attraktiver für Kunden zu gestalten. So soll etwa statt einem Verschluss mit Ring und Karabiner ein Magnetverschluss entstehen. Neben diesen Halsbändern vertreibt „Wau! Gemma Gassi“ auch Hunde-Snacks in vier Geschmacksrichtungen. Dazu wurde eine Kooperation mit einer regionalen Großbäckerei eingegangen um zu sichern, dass regionale Inhaltsstoffe verwendet werden. Der Vertrieb erfolgt sowohl über die eigene Webseite, wie auch bei regionalen Geschäftspartnern und Tierärzten wie auch Tierheimen.

Das Projekt verfolgt grundlegend das Ziel, dass die Schüler wirtschaftliche Erfahrung für die weitere Berufslaufbahn sammeln können. Vor diesem Schritt liefen ein Jahr lang intensive Vorbereitungen, unter anderem die Ablegung der Unternehmerprüfung sowie Ideenentwicklung zusammen mit INNOLAB.

Mehr Informationen zu dem spannenden Start-up finden Sie unter wau-gemmagassi.at.

door2door - Ridepooling-Plattform will Verkehrsprobleme mindern

Start-ups versuchen seit Jahren hartnäckig Lösungen für die steigenden Verkehrsprobleme zu entwickeln. Mit einer Kombination aus neuen Technologien sowie skalierbaren Geschäftsmodellen soll ein Beitrag geleistet werden, das Problem der Blechlawinen zu lösen.

Ein Jungunternehmen, dass sich dabei etwas überlegt hat, ist das Berliner door2door, das auf einer SaaS-Technologie (Software-as-a-Service) basiert. Diese wird an den städtischen Nahverkehr in Form von Lizenzen vergeben, die diese wiederum dazu nutzen können um on-demand-Dienste einzuführen. Beispielsweise können lokale Taxiunternehmen zu Stoßzeiten eingesetzt werden und neben Bus und Bahn den öffentlichen Verkehr darstellen. Um dies zu regulieren können diese dann durch eine kostenlose App geordert werden.

Dies sieht door2door nicht als Konkurrenz, sondern viel mehr als Erweiterung des öffentlichen Personennahverkehr. Die Software bietet auch Analysen, Planungen und Simulationen an, um die Mobilitätsdaten in einer Stadt auszuwerten und Optimierungsmaßnahmen vorzuschlagen. Dadurch wolle man vorhersagen, wann wo welches Verkehrsmittel am meisten Sinn macht. Eine Sammeltaxi, dem man per App zusteigen kann ist aktuell bereits im inneren Berliner Ring aktiv. Rechnerisch sollen bis zu 97 Prozent aller Autos mit solchen Angeboten obsolet werden. In Österreich will Innsbruck als erstes mit door2door kooperieren – auch mit der Stadt Wien würden aktuell Verhandlungen geführt.

Doch nicht nur der städtische, sondern auch der ländliche Raum sind im Fokus des Start-ups. Dort sei es sogar nicht zentraler Transportmittel clever zu verbinden. Bodenständige Lösungen werden künftig die Mobilität erleichtern und dabei helfen den Autoverkehr zu minimieren.


Mehr Informationen zu den innovativen Lösungen finden Sie unter www.door2door.io.  

BZ-Flashback - Fretello, micromacro, Freebiebox ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

123sonography – MedTech Start-up erhält Kapitalerhöhung

Mittels kostenpflichtiger und diplomierter Online-Kurse bietet 123sonography eine Möglichkeit Kenntnisse im Bereich Ultraschall zu erwerben beziehungsweise für medizinisches Personal dieses aufzufrischen. Dies geschieht in Form von eLearning-Videos, die in verschiedenen Paketen relevante Fähigkeiten beibringen. Nun sind zwei neue Business Angel mit an Bord, die mit den bestehenden Partnern einen siebenstelligen Betrag in das Start-up investieren. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.

 

Fretello – Deals mit großen Musik-Publishern geschlossen

Das Musiklern-Start-up Fretello hat einen nächsten wichtigen Schritt für eine erfolgreiche Zukunft gesetzt. Man habe Deals mit den beiden großen Publishern Sony/ATV und EMI geschlossen. Dadurch haben die Nutzer der App nun Zugang zu einem Katalog von drei Millionen Songs, mit denen sie üben können. Die Lizenzen decken Notenmaterial, Tabulaturen sowie Backing-Tracks, jedoch nicht die tasächlichen Lieder, ab. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

micromacro – Per App zur Biodiversität

Das Start-up micromacro hat eine Anwendung entwickelt, die für Landwirte die Biodiversität ihrer Felder, Hecken und Ackerrandstreifen analysieren kann. Durch die Ergebnisse der durchgeführten Auswertungen soll es den Bauern dann wiederum leichter fallen um Förderungen anzusuchen. Hecke sind vor allen Dingen wichtig um Winderosionen zu vermeiden, den Wasserhaushalt zu optimieren und einen Lebensraum für Insekten und Vögel zu bieten. Mehr dazu hier.

 

N26 - Kampf gegen Phishing und Probleme im Kunden-Support

Die Challenger-Bank N26 kann ein riesiges Wachstum nachweisen: 10.000 Neukunden pro Tag, mehr als 2,5 Millionen insgesamt, 24 Märkte, 500 Millionen Dollar Investments und noch dazu den Unicorn-Status. Andererseits kommen damit auch große Herausforderungen auf den Support zu, sowie neben steigenden Phishing-Attacken auch von Betrügern leergeräumte Konten. Durch das extrem schnelle Wachstum ist einerseits das Start-up überfordert und sehen andererseits Betrüger ihre Chance, die Einlagen der Nutzer abzuräumen. Wie N26 versucht der Lage Herr zu werden erfahren Sie hier.

 

Freebiebox – Runtastic Gründer als neuen Investor

Der jüngste Start-up Gründer Österreichs Moritz Lechner konnte mit seiner Freebiebox einige große Investoren an Bord holen. Das Produkt ist ebenso simpel wie genial – monatlich erhalten die Abonnenten Kisten voller nützlicher Werbeartikel, die damit vor einem Landen im Müll bewahrt werden und für wenig Geld viel Wert haben. Nun sind der Runtastic-Gründer Florian Gschwandtner, Business Angel Marcus Weixelberger und weitere mit eingestiegen. Details zum Deal finden Sie hier.

 

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Warrify -  Kremser Studenten auf Startup Erfolgskurs

Incubator Programme sind vielleicht vielen unter Ihnen ein Begriff. Mit einem Fokus auf Studenten hat sich u.a. der CPI, der 2014 gemeinsam von der FH St. Pölten und Accent Gründerservice ins Leben gerufen wurde etabliert. Eines der wohl erfolgreichsten Projekte aus diesem Inkubator ist Warrify. Das Startup wurde im November 2017 von drei Studenten der IMC Fachhochschule Krems mit der Vision den Garantieprozess zu vereinfachen und zu digitalisieren gegründet. Warrify lässt sich als virtuellen Tresor oder Sammelraum für alle Dokumente und Daten rund um das Thema Garantie bezeichnen. Mit der dazugehörigen App haben Kunden die Möglichkeit Kauf- und Garantiebelege abzufotografieren, hochzuladen und zu verwalten. Auf einen Blick findet man so alle seine Geräte inkl. Kaufdatum, Garantiezeitraum und Kontaktdaten vom Verkäufer. Mit diesem Konzept konnte sich das Team rund um Enzo Duit (CEO), Simon Hasenauer (CMO), Matthias Pichler (CTO) und Jan Kreuter (CFO) 2018 bereits den Sieg bei den IMC Demo Days und in der Berkely Summer School inkl. dazugehörigen Trip ins Silicon Valley sichern. Dieses Jahr wurde die App schließlich gelauncht und kann über Google Play oder den App Store runtergeladen werden. Das vierköpfige Team arbeitet nun intensiv an der Weiterentwicklung des Produkts und will in Zukunft auch ein problemloses Weiterverkaufen der eingetragenen Geräte in der App sowie ein Verlängern der Garantie ermöglichen. Auch die Partnerakquise soll mit einem Fokus auf Elektrofachhändler, Versicherungen und Hersteller weitergeführt werden. 

Wie jetzt vor kurzem bekannt wurde ist das Team auch nächste Woche auf PULS4 mit Ihrem Pitch bei 2Minuten2Millionen zu sehen.

 

Weitere Informationen zum Produkt und die entsprechenden Downloadlinks finden Sie hier.

123sonography – MedTech-Start-up erhält siebenstellige Kapitalerhöhung

Das Wiener MedTech Start-up 123sonography bietet eine tolle Lernmöglichkeit für medizinisches Fachpersonal. Mittels kostenpflichtigen und diplomierten Online-Kursen in Form von eLearning-Videos können Kenntnisse im Bereich Ultraschall erworben beziehungsweise aufgefrischt werden.

Künftig sollen schrittweise weitere Themen für die Nutzer der Plattform zur Verfügung gestellt werden, wie etwa Erklärungen zu CT oder MRT. 123sonography spricht dabei sowohl jene in der Aus- wie auch der Weiterbildung an und bietet auch Auffrischungskurse für etablierte Mediziner. Nach der Übernahme des US-Konkurrenten SonoWorld diesen Januar gelang dem Start-up nun der nächste Streich. Gleich zwei neue Business Angel sind mit an Board gekommen. Ventocom-Chef und Rapid-Präsident Michael Krammer steigt ebenso ein wie die Unternehmerin und Investorin Sabine Duchaczek. Sie ergänzen die bestehenden fünf Business Angels und haben damit gemeinsam – mit einem Converible Loan von vergangenem Mai – insgesamt einen siebenstelligen Betrag in 123sonography investiert.

Mit dem frischen Kapital solle in erster Linie die Technologie ausgebaut werden. Auch eine Aufstockung des Teams sowie eine Erweiterung der Marketing-Strategien ist geplant. Derzeit arbeiten 30 Mitarbeiter am Standort in Wien und zwei in Boston für 123sonography.

Mehr zu den unterschiedlichen Lernpaketen erfahren Sie unter www.123sonography.com.

BZ-Flashback - Invenium, BioBalkan, Shpock ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

BioBalkan – Wiener Start-up unterstützt Bio-Bauern

Das Wiener Social-Start-up BioBalkan hilft Bauern in der ärmsten Region Europas dabei ihren Betrieb auf Bio umzustellen und unterstützt den Vertrieb der Waren nach Österreich. Eine solche Umstellung der Produktion auf die Standards der EU dauert zwei bis drei Jahre – mit erst wenig Ertrag und viel Bürokratie. Dabei geht es nicht nur um ökologische Nachhaltigkeit, sondern vor allen Dingen um die soziale Entwicklung der Region. Mehr Informationen finden Sie hier.

 

Austrian Startup Report – Investmententwicklung 2018

Vergangenen Dienstag präsentierte der Austrian Startup Report die Aufstellung der Investments von 2018. Insgesamt wurden 238 Millionen Euro in heimische Start-ups investiert – ein Anstieg von mehr als 100 Millionen im Vergleich zum Vorjahr. Zugenommen hat vor allen Dingen die Zahl der großen Investments, mit den höchsten bei TourRadar (42,5 Millionen), Bitmovin (24,4 Millionen) und Bluecode (11,2 Millionen). Allgemein ist der Trend sehr positiv und zeigt die steigende Bereitschaft von Unternehmen in Start-ups zu investieren. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Invenium – Weiterentwicklung dank Mobilfunkdaten

Das Grazer Start-up Invenium versucht mit Datenanalysen zahlreiche Fragen rund um die Verkehrsplanungen, Wirtschaft und den Tourismus zu beantworten. Durch eine anonymisierte Auswertung von Mobilfunk-Signalen kann analysiert werden, woher die Menschen kommen, was sie sich ansehen und was sie an einem Urlaubsort alles machen. Dadurch können Verkehrsprobleme, Besucherfrequenzen und Bewegungsprofile von Touristen erkannt werden. Gemeinsam mit dem Miteigentümer A1 soll in den nächsten Jahren eine internationale Expansion folgen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Shpock – Börsengang von Mutterkonzern im April

Die norwegische Mutter Adevinta des österreichischen Kleinanzeigen-Marktplatzes Shpock geht am 10. April an die Börse in Oslo. Durch die Akquisition von Kapital soll ein schnelleres Wachstum gelingen. Derzeit sei jedoch für andere Märkte, wie unter anderem Österreich, geplant. Bereits zum Jahresende habe man einen Strategiewechsel begonnen, unter anderem durch eine beinahe Halbierung der Mitarbeiterzahl und die Umfokussierung auf eine nachhaltige Monetarisierung. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Öffi-Apps – Weitere Städte planen Mobil-Apps

Nach Wien und Graz wollen jetzt auch weitere Landeshauptstädte im Rahmen der „Mobilitätsplattform Österreich (MPO)“ Apps herausbringen, die die Öffi-Nutzung für Fahrgäste attraktiver zu gestalten. Die Anwendungen lassen eine Reise planen, direkt Tickets kaufen und im Sinne einer Multimodalität werden auch weitere Dienste angezeigt wie etwa in Wien City Bikes sowie Autos von Carsharing-Anbietern. Noch dieses Jahr soll „LinzMobil“ und „KlagenfurtMobil“ auf den Markt kommen – denn die Konkurrenz schläft nicht. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

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#glaubandich-Challenge - Das Wichtigste zur zweiten Runde

Mit dem Slogan #glaubandich macht sich die österreichische Erste Bank und Sparkasse gemeinsam mit Puls4, WKO und Trending Topics seit Anfang Februar bereits zum zweiten Mal auf die Suche nach Österreichs bestem Startup. Das Besondere bei der diesjährigen Reise durch alle neun Bundesländer – der Fokus liegt bei jedem Pitch auf einem anderen Thema. Begonnen wurde am Valentinstag in Wien mit einem FinTech Schwerpunkt. Weitere Stops wurden bereits in Wattens (Tourism), St. Pölten (Energy) und Klagenfurt (Mobility) gemacht. Heute folgt ein Stop in Graz zum Thema MedTech. Pro Bundesland wurde durch die Fachjury, bestehend aus Leon Staudinger, Dieter Bader, Jürgen Milde-Ennöckl, Michael Altrichter, Sasa Radic, und Thomas Haller, ein Sieger gekührt, der mit 1.000 Euro Preisgeld in das Finale am 4Gamechangers-Festival in Wien einzieht. Bisher im Rennen um den Titel Österreichs bestes Startup 2019 sind das FinTech Startup getsby (Essen Bestell- und Bezahl App), das Tourism Startup RateBoard (Innovative Revenue-Management-Software für Hotels), das Energie Startup Fishcon (Patentierte Fischschleuse), das Mobility Startup Carployee (Corporate Carpooling Software) und das Med-Tech Startup SteadySense (Fertilitäts Patch) gemeinsam mit dem Sieger der Industry Challenge in Linz (UpNano - high resolution 3D Drucker) treten die Startups am 9. April schließlich in den Kampf um 10.000€ Preisgeld, 10.000€ Medienvolumen, einen Gutschein im Wert von 5.000€ für Conda, ein Fixplatz im Casting der Erfolgsshow 2minuten2millionen, ein Jahresbedarf an CocaCola und ein Go-to-market-Paket von Simon Kucher & Partners.

 

Weitere Infos

uugot.it – Wiener EduTech startet in den Livebetrieb

Nach mehr als zwei Jahren in der Entwicklungs- und Testphase ist es so weit: Das Wiener EduTech Start-up uugot.it rollt sein Sprachlerntool aus und das in Zusammenarbeit mit einem großen Kunden. Die Software wird ab sofort an der Volkshochschule Linz verfügbar und von jedem Schüler nutzbar sein.

uugot.it hat ein innovatives Tool zum Sprachlernen entwickelt, das Untertitel interaktiv macht. Dadurch können in Echtzeit Worterklärungen abgerufen und neue Begriffe in den Wortschatz aufgenommen werden. Unbekannte Wörter können auch für ein späteres Vokabellernen gespeichert werden. Aktuell ist die Software für Videos mit deutscher Sprache verfügbar mit den Untertiteln in Englisch, Arabisch und Spanisch.

Das Start-up will eine spielerische Integration nicht nur auf sprachlicher, sondern auch auf kultureller und gesellschaftlicher Ebene fördern. Hauptzielgruppe sind damit eindeutig all jene, die Deutsch als Fremdsprache erlernen. Vorerst ist uugot.it nur über Bildungspartner verfügbar, in Zukunft soll jedoch eine Smartphone- bzw. Tablet-App für Privatnutzer ausgerollt werden.

Mehr Informationen zu der innovativen Software des EduTech Start-ups finden Sie unter uugot.it.

BZ-Flashback - Monkee, Rewellio, Solabolic, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Solabolic – Sonnenwärmekraftwerke weltweit einfacher und günstiger

Sonnenwärmekraftwerke nutzen gebündelte Sonnenstrahlung um ein Trägermedium (z.B. spezielle Öle) stark zu erhitzen. Dies kann dazu genutzt werden um Dampfturbinen anzutreiben und Strom zu erzeugen. Das Start-up Solabolic hat nun ein neues Design für den Aufbau solcher Kraftwerke entwickelt, der deutlich einfacher und auch kostengünstiger ist. Dadurch könne man größere Kollektoren realisieren und lokal produzieren, wodurch die lokale Wertschöpfung in den Zielländern bleibt. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Jaasper – Legal Tech Start-up als Robin Hood der Konsumenten

Das Wiener Start-up Jaasper hat sich ein hohes Ziel gesetzt: Eine Chancengleichheit bei Rechtsproblemen zu schaffen und das für alle. Die KI-basierte Software sieht dabei automatisiert abfotografierte Verträge auf potentielle Rechtsfallen durch. Danach kann ein entsprechender Partneranwalt vermittelt werden, um eine Fixgebühr von max. 199 Euro. Für diese Innovation hat das Start-up eine bereits eine sechsstellige FFG-Förderung erhalten, mit Hilfe derer die Software weiterentwickelt werden soll. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

Monkee – Finanz-Coach App hilft beim Sparen

Über das Jahr hinweg geben viele mehrere tausend Euro bei spontanen Impulskäufen aus. Da Tiroler Start-up Monkee will hier mit einer Smartphone-App samt Finanz-Coach gegensteuern. Mit der Anwendung können persönliche Sparziele definiert werden. Zusätzlich eröffnet de App ein kostenloses Konto bei der Partnerbank des Start-ups, dass mit dem normalen Bankkonto verbunden und so ganz einfach Geld zur Seite gelegt werden kann. Als Zielgruppe werden hauptsächlich Familien, die neben laufenden Kosten für die Kinder noch für spätere Ausgaben ansparen müssen. Mehr dazu hier.

 

Blue Minds – Joint Venture mit israelischem Start-up-Hub

Blue Minds will gemeinsam mit SOSA HLSTech einen digitalen Marktplatz für europäische Hidden Champions starten. Dadurch sollen innovative digitale Geschäftslösungen für KMUs angeboten und bei Bedarf vermittelt werden. So soll die Innovation vorangetrieben werden und die Firmen ein schnelleres und effektiveres Wachstum erleben. Zuerst soll vor allen Dingen der DACH-Raum ins Auge gefasst werden, nach Erfolg dann international expandiert werden. Mehr dazu hier.

 

Rewellio – Förderung für Therapie von Schlaganfallpatienten

Das MedTech Start-up Rewellio will eine Softwareplattform für Schlaganfallpatienten und Therapeuten anbieten. Dies soll unter anderem durch VR-Brillen und EMG-Biofeedback-Armbänder ermöglicht werden, die bestimmte Tätigkeiten trainieren die durch einen Schlaganfall beeinträchtigt wurden. Nun hat diese Idee eine Förderung von aws und FFG in der Höhe von 800.000 Euro sichern, mit Hilfe derer soll das System weiterentwickelt und verbessert werden. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

 

 

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Jaasper – Sechsstelliges Investment für den Robin Hood der Konsumenten

Jaasper, ein Wiener Legal Tech Startup – hat es sich zum Ziel gesetzt allen Personen Chancengleichheit bei Rechtsproblemen zu ermöglichen. Das vor drei Jahren von Helmut Ablinger gegründete Unternehmen bietet dazu eine KI-basierte Software an, die abfotografierte Verträge auf potentielle Rechtsfallen durchsieht. Um eine Fixgebühr von max. 199€ können die Konsumenten anschließend an einen entsprechenden Partneranwalt - der in manchen Fällen eine Erfolgsprovision von 25-35% erhält - vermittelt werden. Aktuell ermöglicht die Software die Abwicklung von zwölf Rechtproblemen wie Reiserecht, Mietrecht, Abo-Fallen uvm. und senkt dabei die Anwaltskosten um 80%. Jaasper (Justice As A Service) Gründer Ablinger erwähnte aber deutlich, dass Jaasper den Anwalt niemals ersetzten wird, sondern vielmehr eine großartige Unterstützung für Anwalt und Konsument darstellen soll. Der selbst ernannte Robin Hood der Konsumenten ist bereits in der DACH-Region tätig und konnte nach eigenen Angaben bereits eine dreistellige Anzahl an Rechtsproblemen lösen. Für die Weiterentwicklung der Software erhielt das Startup im Februar bereits eine sechsstellige FFG-Förderung. Anfang März versuchte Ablinger auch in der Puls4 Startupshow 2 Minuten 2 Millionen sein Glück und forderte ein Investment von 100.000€ für 5% Firmenanteile. Aufgrund geringer Wachstumsraten und dem zu niedrig bemessenen Investmentbedarf für SEO und Online Marketing musste der Gründer jedoch ohne Investment nach Hause gehen.

 

Alle Informationen zu Jaasper und die direkte Möglichkeit der Vertragsdurchsicht finden Sie hier.

RateBoard – Ideale Preisberechnung für Hotels

Das Tiroler Start-up RateBoard befindet sich aktuell unter Österreichs Rising Stars in der Jungunternehmer-Landschaft. Das Team konnte sich bereits eine Millionensumme an Wachstumskapital sichern und hunderte Hotels im ganzen DACH-Raum wie auch Italien zählen bereits zu den Kunden.

Bei dem entwickelten Produkt handelt es sich um eine Pricing-Software, die es Hotels einfach möglich macht, die Zimmer- und Aufenthaltspreise tagesaktuell festzulegen. Dazu berechnet das Programm den besten Preis für das jeweilige Hotelzimmer, gemessen an verschiedenen Faktoren, wie etwa der (historischen) Auslastung des Hotels, den Preisen von Mitbewerbern, der regionalen Nachfrage laut anderer Buchungsplattformen oder allgemeinen Wetterdaten und Hotelbewertungen.  

Das größte Problem stellte dabei die Andockung an die oftmals sehr alten Reservierungssysteme der Hotels. Weltweit gebe es rund 300 verschiedene Softwares, die in Verwendung sind- Inzwischen hat RateBoard direkten Zugang zu 50 Systemen – was laut Gründern etwa 90 Prozent der Systeme im deutschsprachen Raum entspricht. Die jährlichen Lizenzgebühren für RateBoard liegen bei durchschnittlich 4.000 Euro – abhängig von der Zimmeranzahl. Bei 50 Hotelzimmern soll der monatliche Umsatz um rund 6.500 Euro steigen.

In den nächsten Jahren wolle man die Zahl von 1.000 betreuten Hotels überschreiten und neue Märkte erschließen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf Skandinavien – dass der Digitalisierung besonders offen gegenübersteht.

Mehr Informationen zur Pricing-Software finden Sie unter www.rateboard.io.

BZ-Flashback - Holmi, Snapscreen, Benu, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Delinski – Expansion nach Deutschland

Das Food-Start-up Delinski wurde bereits 2014 gegründet und hat die Idee, Restaurants auch zu weniger stark besuchten Uhrzeiten besser auszulasten. Dabei kann über die Plattform ein Tisch außerhalb der Stoßzeiten rabattiert angeboten werden – bei Buchung gegen eine Vermittlungsgebühr. Nach der Übernahme 2018 zur Ex-Supermarkt Lieferdienst Zuper wurde das Team vergrößert und die Expansion nach Deutschland begonnen. Mehr Informationen dazu finden Sie in unserem Blogbeitrag.

 

Holmi – Vorarlberger Uber-Rivale startet in Wien

Nach dem Start in Vorarlberger Städten wie Dornbirn, Bregenz und Feldkirch startet das Start-up Holmi nun auch in Wien durch. Da Uber in Anbetracht geplanter Neuregelungen bei Mietwagen- und Taxigesetz mit Problemen zu kämpfen hat, wolle man diese Chance nutzen. Laut Gründer sei alles rechtskonform und die erforderlichen Berechtigungen sind vorhanden, um Mietwagenangebote anzubieten. Beispielsweise würden die Fahrer nach beendeten Fahrten direkt auf die Rückkehrpflicht hingewiesen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Snapscreen – Teilen von Sportinhalten in Online-Netzwerke

Das Wiener Start-up Snapscreen hat eine Clip-Share Lösung entwickelt, mithilfe derer TV-Inhalte ganz einfach in Online-Netzwerke geteilt werden können. Dazu muss nur der Bildschirm abfotografiert werden und die Bilderkennungstechnologie erkennt, welche Spiel gerade gezeigt wird. Daraufhin kann der Nutzer über die App auf das Video zugreifen, eine Szene auswählen und mit Freunden in sozialen Netzwerken oder anderen Online-Netzwerken teilen. Aktuell befindet sich das Start-up noch in der Weiterentwicklungsphase. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Benu – Weitere Investments für digitalen Bestatter

Ziel des ersten österreichischen digitalen Bestatters Benu ist es, den gesamten Prozess nach dem Tod eines geliebten Menschen zu digitalisieren. So kann sowohl für Verstorbene wie auch für einen selbst das künftige Begräbnis, ein passender Sarg samt Blumengesteck sowie die Grabstätte online gebucht werden. Ein Konzept, dass immer wieder Investoren anlockt – zuletzt durch die Show 2 Minuten 2 Millionen. Neben Gesprächen mit den Show-Investoren haben sich durch das mediale Interesse auch weitere Interessenten gemeldet, deren Angebote aktuell geprüft werden. Mehr Details in unserem Blogbeitrag.

 

Ribbon Biolabs – Finanzspritze für BioTech Start-up

Das Wiener Start-up Ribbon Biolabs konnte bereits mehrfach auf sich aufmerksam machen – etwa beim Pioneers Festival oder bei diversen Pitches auf Start-up Events. Das BioTech Unternehmen arbeitet an einer Methode, extrem lange, komplexe DANN-Moleküle automatisiert und in großen Mengen herzustellen. Diese werden in diversen Prozessen der Biopharma, Biomedizin, Biotreibstoffen, Nanotechnologie oder Bioinformatik verwendet. Mit IST Cube und tecnet sind nun zwei Investoren an Board, die finanzielle Mittel und viel Know-how mitbringen. Mehr dazu hier.

 

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Benu – weitere Investments für Österreichs ersten digitalen Bestatter

Benu – der Name kommt aus dem altägyptischen und steht für den Totengott – wurde von dem Voralberger Alexander Burtscher gegründet. Ziel des ersten Österreichischen digitalen Bestatters ist es, den gesamten Prozess zu digitalisieren und somit zu vereinfachen. Auf der Internetseite gibt es eine große Auswahl an Allem was es für ein Begräbnis benötigt inkl. präziser Preisangaben.

Die Angehörigen können so für Ihre Verstorbenen, oder Sie selbst für Ihr zukünftiges Begräbnis, einen passenden Sarg, inkl. Blumenschmuck, Partezettel und Grabstätte online buchen (Vorsorgeportal). Was für Sie jetzt vielleicht grotesk wirken mag, ist die Anpassung an eine zunehmende Internetaffinität und die Generation, die bereits jetzt sämtliche Einkäufe und Behördengänge online erledigt. Darüber hinaus stellt Benu seinen Kunden einen persönlichen Berater zur Seite, der gleichzeitig als Organisator und Unterstützer dient.

Die eigentliche Bestattung wird anschließend von einem lokalen Partnerunternehmen direkt vor Ort abgewickelt. Die, durch die Digitalisierung erzeugten, Skaleneffekte kann Burtscher außerdem direkt an den Kunden weitergeben und somit besonders faire Preise garantieren. Das Zukunftspotential dieser Geschäftsidee hat die Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) bereits im November des vergangenen Jahres erkannt und das digitale Bestattungsunternehmen mit einer Investition belohnt. 

Ende Februar dieses Jahres stellte sich das Unternehmen nun der Fachjury von 2 Minuten 2 Millionen und gleichzeitig ganz Österreich vor. Für ein Investment von 100.000€ waren die Gründer bereit insgesamt 10% Ihrer Firmenanteile abzugeben.
Das Thema digitale Bestattung stieß dabei nicht auf Taube Ohren und konnte insgesamt drei der Investoren begeistern. Der mögliche Beteiligung-Deal zwischen Benu, Leo Hillinger, Martin Rohla sowie Florian Gschwandter ist allerdings noch nicht in sicheren Tüchern. Wie das Startup bekannt gegeben hat, haben Sie durch die mediale Aufmerksamkeit weitere Interessante Angebote von anderen Investoren erhalten, die noch geprüft werden. Unabhängig davon wie die Entscheidung ausgeht wird Benu das Investment in die weitere Vermarktung und den Ausbau des Vorsorgeportals stecken.

 

 

Mehr Informationen zur digitalen Bestattung erhalten Sie unter www.benu.at.

Österreichisches Food-Startup expandiert nach Deutschland

Bereits 2014 wurde das Food-Startup Delinksi von vier Österreichern gegründet. Die Idee dahinter – Restaurantbesitzern aller Art ermöglichen, wenig stark besuchte Uhrzeiten besser auszulasten. Die entsprechenden Restaurantpartner können die offenen Sitzplätze gegen eine kleine Vermittlungsgebühr – die nur bei erfolgreicher Buchung anfällt – den Kunden rabattiert anbieten. Delinski schafft somit eine Win-Win Situation, Gastronomen können die Auslastung verbessern und die Kunden können günstig (bis zu 30% rabattiert) speisen. Bereits 2017 erwirtschaftete das Team mit diesem Konzept einen sechsstelligen Umsatz, was auch die Aufmerksamkeit verschiedener Investoren auf sich zog. 2018 folgte schließlich der Verkauf von Delinski, der mit einem Exit aller vier Gründer verbunden war. Während sich die Vier bereits auf neue Projekte stürzen, baut der Neueigentümer das Unternehmen weiter auf und will noch heuer die Millionengrenze erreichen. Gekauft wurde das österreichische Startup von dem Ex-Supermarkt Lieferdienst Zuper und dessen Eigentümer David Savasci. Zum Verkaufswert wurden keinen Angaben gegeben.  Neben einer Vergrößerung des Teams expandierte das Startup nach Deutschland und ist neben Wien, Graz und Linz nun auch in München aktiv. Mit bereits über 70.000 Nutzern und 50% wiederkehrenden Kunden plant das Startup auch in Zukunft noch weitere Expansionen.

Alle weiteren Infos und den Download Link finden sie auf delinksi.at

BZ-Flashback - Refurbed, indoo.rs, Nahgenuss, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

MoonVision – Investment für AI-basierte Bilderkennungssoftware

Das Wiener Start-up MoonVision hat eine Technologie entwickelt, die durch eine AI-basierte Bilderkennung das Bezahlen automatisch abwickeln kann, da Produkte direkt erkannt und boniert werden. Nun ist bekannt gegeben worden, dass der österreichische Seed-Investor ARAX Capital Partners in einer Finanzierungsrund dem Start-up Millionen Euro zur Verfügung stellt. Das Geld soll zur ISO-Zertifizierung, der Teamerweiterung und Produktweiterentwicklung verwendet werden. Mehr dazu in unserem Beitrag.

 

Refurbed – Skype-Gründer steigt mit ein

Das österreichische Green-Tech-Start-up Refurbed bietet über seinen gleichnamigen Online-Marktplatz überarbeitete Markengeräte an – mit Garantie, bis zu 40 Prozent günstiger und umweltfreundlich repariert. Die Idee hat nun auch ein internationales Investmentteam rund um Inventure Partners und Atomico, einem Unternehmen von Skype-Gründer Niklas Zennström, überzeugt und es konnte eine Investition von insgesamt 2 Millionen Euro lukriert werden. Das Geld soll zur Stärkung der Marktposition und der Weiterentwicklung verwendet werden. Mehr dazu hier.

 

indoo.rs – Navigations-Start-up an US-Unternehmen verkauft

Das 2010 gestartete Wiener Unternehmen indoo.rs ist über die Jahre hinweg zu einem Spezialisten für Indoor-Navigation mit rund 20 Mitarbeitern gewachsen. Nun wurde der Verkauf an die US-Firma Esri (Environmental Systems Research Institute) bekannt gegeben, die auf Geoinformationen spezialisiert ist - über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.  Zukünftig soll indoo.rs Teil von „ArcGIS Indoors“, einem Indoor-Mapping-Produkt, werden. Mehr Informationen erhalten Sie hier.

 

TU-Wien – Revolutionäre Technik für Blindenschrift

Mit dem Forschungsprojekt Tetragon hat die TU-Wien ein revolutionäres Projekt am Laufen. Es wird ein ringartiges Gerät entwickelt, dass es Bilden erlauben soll auch unterwegs bequem wissenschaftliche Literatur, Bücher oder auch E-Mails zu lesen. Der erste Prototyp soll bereits im November 2019 fertig sein und dabei helfen die weltweit 285 Millionen Menschen mit schweren Sehbehinderungen sowie 40 Millionen Blinden mit einer mobilen, kostengünstigen Leseunterstützung versorgen zu können. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.

 

Nahgenuss – Schweine direkt vom Bauern zum Teilen

Landwirte bemühen sich stets darum, ihre Produkte direkt zu vermarkten. Auch für die Kunden bringt dies Vorteile wie Frische, Vielfalt und niedrigere Preise. Das Grazer Start-up Nahgenuss unterstützt nun Bauern dabei, via Online-Plattform ganze Tiere anzubieten, die dann Stückweise gekauft werden können. Inzwischen nutzen mehr als 100 Landwirte die Plattform und mehr als 2.500 Kunden haben bereits frisches Fleisch bzw. frischen Fisch gekauft. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

 

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Display für Blinde – TU entwickelt revolutionäre Technik

Für blinde Menschen stellt die bereits 1825 entwickelte Braille-Schrift, bestehend aus sechs tastbaren Punkten, einen Weg dar, Literatur und Wissenschaft ebenso wie private oder berufliche Kommunikation zu bewältigen.

Da die Kommunikation immer mobiler und elektronischer wird, besteht auch hierbei ein erhöhter Bedarf für Blinde. Die aktuell verfügbaren Braille-Displays sind jedoch extrem teuer und unhandlich. An der TU Wien wird aktuell ein ringartiges Gerät entwickelt, dass nicht nur in die Jackentasche passt, sondern auch weitaus günstiger als die bestehenden Lösungen ist. Bei diesem soll der Zeigefinger immer im Inneren eines sich drehenden Rings liegen und dadurch Texte einfacher gelesen werden können.

Der erste Prototyp soll von dem Forschungskreis, der eine Firmengründung unter dem Namen Tetragon vorbereitet, bis November 2019 fertiggestellt werden. Die Zielgruppe ist mit 285 Millionen Menschen mit schweren Sehbehinderungen sowie 40 Millionen Blinden weltweit groß und als Zielpreis soll einer weit unter 1.000 Euro angestrebt werden. In weiterer Folge soll der Preis möglichst weit gesenkt werden damit auch der Markt in der 3. Welt bedient werden kann, in der 80 bis 90 Prozent aller binden Menschen weltweit leben.

Mehr Informationen Finden Sie unter www.tetragon.at.

MoonVision: AI-basierte Bilderkennungssoftware für die Gastronomie

Wenn Hunderte, manchmal gar tausende Menschen- vorwiegend Touristen – das Hotel Sacher hinter der Wiener Staatsoper besuchen, werden bei Spitzenzeiten die Wartezeiten manchmal sehr lang. Damit dieser Ansturm besser abgewickelt werden kann, wird nun auf die Produkte des Wiener AI-Start-up MoonVision zurückgegriffen.

Kern der MoonVision-Technologie ist eine Machine Learning-basierte Bilderkennungssoftware, die mittels Kamera aus der Vogelperspektive Gegenstände erkannt. Diese werden mit einer nahezu 100-prozentigen Sicherheit identifiziert und automatisch ein Bezahlprozess in Gang gesetzt. Dies stellt sich nicht nur in der Gastronomie, sondern auch in der Industrie als sehr nützlich heraus. Hierbei werden ebenfalls Produkte gescannt und Makel bei unterschiedlichen Materialien in der Produktion erkannt und direkt vorprogrammierte Handlungen eingeleitet.

Mithilfe von MoonVision können demnach sowohl Kauf- als auch Herstellungsprozesse optimiert werden.

Update Ende Februar 2019: Der österreichische Seed-Investor ARAX Capital Partners bestätigt den Lead in einer Millionen Euro schweren Finanzierungsrunde. MoonVision möchte das Investment dazu verwenden noch dieses Jahr die ISO-Zertifizierung in Angriff zu nehmen, das Produkt und das Team weiter auszubauen sowie das Unternehmen zu internationalisieren.

 

Mehr über das Start-up finden Sie unter www.moonvision.io.  

BZ-Flashback - Grape, Carbomed, Luke Roberts, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Carbomed – Millionendeal aus Start-up-Show

Die sechste Staffel von 2Minuten 2 Millionen hat wieder einen Millionendeal hinter sich: Das Grazer Start-up Carbomed, dass sich auf natürliche Familienplanung via eigens entwickelter Atemgasanalyse spezialisiert hat, 25,1% der Firma an Rohla, Haselsteiner und Hillinger übergeben – für stolze 500.000€. Diese Summe konnte im Zuge einer weiteren Finanzierungsrunden noch verdoppelt werden. Mit dem Kapital soll die Markteinführung im DACH-Raum erfolgreich bewältigt werden. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.

 

Grape – Slack-Rivale aus Wien holt sich frisches Kapital

Mit einer internen Kommunikations-Chat-App für Unternehmen hat sich Grape bereits vor einigen Jahren als Konkurrent zu Whatsapp und Slack etabliert. Als gänzlich europäische Lösung lege man dabei den Fokus auf den Datenschutz gelegt. Die Software kann deswegen auch „On Premise“, also direkt auf den Servern von Firmen installiert werden. Nun hat das Start-up eine erfolgreiche Finanzierungsrunde hinter sich und dabei ist die Wiener TEC Grupper als Investor eingestiegen. Mit dem neuen Kapital soll die Software-Entwicklung vorangetrieben werden. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

School Fox – EduTech für erleichterte Koordination

EduTech befindet sich aktuell stark im Aufwind in Österreich. Ein solches Start-up, dass es bereits geschafft hat im DACH-Raum an rund 3.000 Schulen im Einsatz zu sein, ist School Fox. Diese bietet ein digitales Mitteilungsheft, das durch verschiedene Features wie unter anderem eine Stundenplanfunktion oder eine Verhaltensaufzeichung, emöglicht das die Lehrer direkt mit den Eltern kommunizieren. Dadurch wird die gesamte Kommunikation zum Thema Schulaltag digitalisiert und es können keine Informationen am Schulweg „verloren“ werden. Mehr dazu in unserem Beitrag.

 

Kiweno – Deutsches Unternehmen rettet vor Insolvenz

Nach einem Traumstart und einem 7-Millionen-Euro-Deal 2016 in der Show 2 Minuten 2 Millionen ist das Tiroler Start-up Kiweno knapp an der Insolvenz vorbeigeschrammt. Nachdem die gesetzten Schritte zur Vermarktung gescheitert waren sowie die IgG-Methode zum Ermitteln von Unverträglichkeiten von Experten angezweifelt wurde, rettet nun das deutsche Labor-Diagnostik-Unternehmen Immundiagnostik AG vor dem Ende. Man wolle sich in Zukunft auf die Entwicklung eines neuen Tests fokussieren. Mehr Details finden Sie hier.

 

Luke Roberts – Smartleuchte sichert sich 500.000 Euro

Bei der Show 2 Minuten 2 Millionen selbst gab es tolles Feedback für das Smartleuchten Start-up Luke Roberts tolles Feedback, jedoch kein direktes Investment in der Show. Durch nachfolgende Gespräche mit Runtastic-Mitgründer Florian Gschwandtner kamen schließlich doch über mehrere Investoren rund 500.000 Euro zusammen. Mit dem Investment soll ein neues Lampenmodell samt Zubehör entworfen werden. Ende des Jahres soll auch eine Stehlampenoption folgen. Mehr Informationen finden Sie hier.

 

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2min2mio - Breathe ILO erhält Millionendeal

Seit Anfang Februar ist die beliebte Startup-Show 2Minuten 2Millionen in der sechsten Staffel auf Puls4 zu verfolgen. Bereits in der ersten Folge der neuen Staffel traten dabei Sebastian Rüther und Evi Jesacher mit ihrem Unternehmen Carbomed in das Rampenlicht. Das Grazer Startup hat sich dem Thema natürliche Familienplanung verschrieben und laut eigenen Angaben die weltweit erste Atemgasanalyse zur Fruchtbarkeitsbestimmung entwickelt.

Das patentierte Gerät mit dem Namen Breathe ILO besitzt ein Mundstück, in das 60 Sekunden lang hineingeatmet werden muss. Dabei wird der CO2-Gehalt der Atemluft gemessen und daraus abgeleitet, wo der Zyklus einer Frau aktuell steht. Die Messwerte werden an eine Smartphone-App übertragen, die eine Auskunft geben, ob es sich um einen fruchtbaren Tag handelt oder nicht (bundesland.bz hat berichtet). Mit dem Ziel der Markteinführung im DACH-Raum forderten die Jungunternehmer 500.000€ für 17% Firmenanteile. Nach einer Fragerunde und einer Jury-Beratung wechselten schlussendlich 25,1% der Firma den Besitzer und gingen an Rohla, Haselsteiner und Hillinger. Den gesamten Pitch gibt es im übrigen hier zum Nachsehen. Wie jetzt bekannt wurde konnte dieses Investment im Zuge einer weiteren Finanzierungsrunde noch verdoppelt werden. Im Carbomed Onlineshop kann das Analysegerät bereits bestellt werden. Noch für kurze Zeit profitieren Sie dabei noch von 30% Special Rabatt

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Vorbestellung finden Sie unter breatheilo.com

School Fox – Digitales Mitteilungsheft verbindet Lehrer und Familien

Viele kennen sie noch aus der eigenen Schulzeit oder bereits von den eigenen Kindern – Mitteilungshefte. Kleine Hefte mit kopierten, eingelegten oder eingeklebten Zetteln, die die Kommunikation zwischen Schule und Eltern sicherstellen sollen.

Diese altbekannte Art der Kommunikation setzt jedoch voraus, dass die Kleinen die Zettel am Heimweg nicht verlieren und die Eltern regelmäßig das Heft auf neue, relevante Mitteilungen checken. Das muss doch leichter gehen? Das haben sich auch die Gründer von School Fox gedacht haben, die das digitale Mitteilungsheft entwickelt haben. Mithilfe einer App, die sowohl vom Klassenlehrer als auch von den Eltern installiert wird, wird die gesamte Kommunikation zum Thema Schulalltag digitalisiert. Ob Krankmeldungen, Anmeldungen zu Exkursionen, Verhalten des Kindes in der Klasse, Stundenplanänderungen oder wichtige medizinische Informationen - sämtliche Informationen werdeb in Echtzeit aufs Smartphone geschickt und können dort von den Eltern bestätigt werden. Der offline zugängliche Notfallkontakt ermöglicht Lehrern auch in heiklen Situationen schnell und zuverlässig den/die Erziehungsberechtigten zu erreichen. Die Übersetzungsfunktion (Automatisches Übersetzen in 40 Sprachen) sichert auch die reibungslose Kommunikation mit nicht deutschsprachigen Elternteilen. Die bereits sechste Version der European Youth Award ausgezeichneten App ist für Android, Web und iOS verfügbar.

Inzwischen wird die seit 2016 verfügbare App an rund 3.000 Schulen in Österreich, Deutschland und der Schweiz genutzt. Pro Schüler und Jahr kostet die Anwendung 3 Euro - oftmals übernehmen diese Kosten die Schule selbst oder der Elternverein. Der Sektor der EduTech befindet sich aktuell stark im Aufwind - da hierbei viel Verbesserungsbedarf besteht.

Alle weiteren Informationen zum digitalen Mitteilungsheft finden Sie unter www.schoolfox.com.

BZ-Flashback - Apeel, Foodora, LineMetrics, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Apeel – Essbare Beschichtung verlangsamt Verderben von Obst

Aus Obstabfällen eine Möglichkeit schaffen, frisches Obst langsamer verderben zu lassen? Dies ist dem US-Start-up Apeel Sciences gelungen. Es hat eine Beschichtung aus Obst- und Gemüseabfällen entwickelt, die mit einem Pinsel oder Sprühgerät auf frisches Obst oder Gemüse aufgetragen werden können. Dadurch soll es deutlich langsamer verderben - ganz ohne künstliche Zusatzstoffe. In Europa sollen in Kürze Avocadoes mit der Apeel-Beschichtung in den Handel kommen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

LineMetrics – Hilfe für Firmen mit dem Internet der Dinge

Ein Start-up aus Niederösterreich will Unternehmen aus dem Mittelstand hinsichtlich Digitalisierungslösungen beraten. LineMetrics bietet Hard- sowie Software für einen monatlichen Fixpreis an. Diese erlauben es Sensordaten zu erfassen, verarbeiten und überwachen. Damit können Maschinen Arbeitsprozesse optimieren und Produktionsausfällen vorgebeugt werden. Es gebe zahlreiche Anwendungsfälle für die Technologie und sie würde auch kleinen Unternehmen einen Vorteil ermöglichen. Mehr dazu hier.

 

Start-up News – Standort Österreich wird immer beliebter

Österreich hat im Ausland offenbar einen guten Ruf als Standort für Forschung und Entwicklung. Vergangenes Jahr hat es 18 Jungunternehmen aus dem Ausland hierher gezogen, unter anderem das Robotics-Start-up Aeolus aus dem Silicon Valley. Durch die neuen Ansiedelungen seien rund 3.000 zusätzliche Arbeitsplätze entstanden. Wenig überraschend ließen sich die meisten Unternehmen in Wien nieder. Mehr dazu hier.

 

Fretello – Sechsstellige Förderung für Gitarren-Lern-App

Das Linzer Start-up Fretello erhält eine sechsstellige Förderung des FFG und will damit eine neue Zielgruppe erreichen. Bis dato waren vor allen Dingen all jene im Fokus der Gitarren-Lern-App, die zumindest bereits ein wenig Erfahrung mit dem Instrument haben, doch mit dem neuen Investment sollen besonders komplette Neuanfänger angesprochen werden. Dazu soll künftig zunehmend Künstliche Intelligenz eingesetzt werden. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Foodora – Eingliederung in Mjam

Der Markt der Essenslieferanten ist aktuell sehr dynamisch in Österreich: Erst vor wenigen Tagen kündigte Uber Eats den Rückzug aus Österreich an und nun wird auch Foodora verschwinden, sie soll in die Schwestermarke Mjam aufgehen. Für die Fahrradkuriere soll sich vorerst nichts ändern ebenso für die bisher von Foodora betreuten Restaurants. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

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Quipp – Neues Live-Quiz mit App-Erweiterung

Die ProSiebenSat.1 Puls4-Gruppe hat ein neues Feature für die Live-Quiz-Show Quipp in den Startlöchern. Dabei können Nutzer bereits seit November von Montag bis Freitag um 20 Uhr via App einsteigen und mitraten.

Ab Ende Februar findet danach zwei Mal pro Woche eine spezielle Runde statt – moderiert von niemand anderem als der Glücks- und Quizspiellegende Peter Rapp, der nach dem Ende der Brieflos-Show im ORF eine neue Herausforderung sucht. Dabei werden auf den Smartphone-Bildschirmen zehn Fragen in jeweils zehn Sekunden freigeschalten und ein Gewinn von 500 Euro pro Spieltag ausgeschüttet. Die Fragen kommen dabei aus dem Bereich des Allgemeinwissens. Hat nur ein Spieler alle Fragen richtig bekommt er die ganzen 500 Euro, sollten jedoch mehrere alle beantworten, wird der Gewinn aufgeteilt. Dieser wird danach zeitnah via PayPal überwiesen. Rapp freue sich laut eigenen Aussagen, einen weiteren spannenden Schritt in seiner Karriere zu setzen und neue Formate kennenzulernen.

Mehr Informationen zu den Teilnahmebedingungen und dem Ablauf erfahren Sie unter www.quipp.show.

Music Traveler – An- und Vermieten von Proberäumen

Musiker und Tänzer brauchen vor allen Dingen eines: Instrumente und Räumlichkeiten um zu Üben oder auch ihre Künste der Öffentlichkeit zu präsentieren. Diese sind jedoch in der Anschaffung beziehungsweise in der Instandhaltung sehr teuer. Diesem Problem nimmt sich das Wiener Start-up Music Traveler an.

Über die Plattform können Besitzer von Instrumenten oder Räumlichkeiten diese bereitstellen – von dem Klavier im Wohnzimmer bis hin zum Großen Saal des Wiener Konzerthauses. Ein großer Vorteil hierbei ist, die oftmals sehr teuren Musikinstrumente oder Mietkosten können teilfinanziert werden und zusätzlich werden die zur Verfügung gestellten Instrumente versichert, sollten die Mieter beim Proben nicht aufmerksam genug sein.

Inzwischen ist die Plattform in acht Ländern verfügbar, unter anderem im DACH-Raum und den USA. Es kann aus einer großen Anzahl an Instrumenten ausgewählt werden – vom Bösendorfer Konzertflügel bis hin zur Ukulele.

Ist Ihr Interesse geweckt? Dann holen Sie sich mehr Informationen unter www.musictraveler.com.

BZ-Flashback - SixBug, Soocas, Paulina B., ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Paulina B.: Keine Konservierungsmittel, dafür Investment

Mahlzeiten, die zwischendurch schnell aus dem Glas und Automaten kommen, werden immer populärer. Die Salzburger Firma Paulina B. hat sich darauf spezialisiert diese ohne Konservierungsmittel oder Geschmacksverstärker zu produzieren. Die Idee war es, Mitarbeiter von Unternehmen mit Speisen wie Chili con Carne, Currywurst oder Hühnchen Süß-Sauer zu versorgen - inzwischen gibt es auch einen Online-Shop für Privatkunden. Die Idee hat nun auch ein US-amerikanisches Unternehmen von dem Prinzip überzeugt und erhält ein hohes sechsstelliges Investment zur Weiterentwicklung. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Riddle & Code – Wiener Firma als Big Player im Token-Business

Der Blockchain-Markt steckt noch in den Kinderschuhen, doch ein Wiener Unternehmen ist vorne mit dabei: Riddle & Code. Das Prinzip dahinter liegt in einer Identifizierungsmatrix, die für physische Objekte und Maschinen digitale Zwillinge in einer Blockchain-Registry erstellt und dann mit diesen Identitäten arbeitet. Durch das Anbringen von kleinen Chips oder Smart Tags, die befestigt werden, können die Geräte jederzeit sicher nachverfolgt werden. Zu den Kunden gehören unter anderem die Deutsche Telekom, Wien Energie aber auch Banken oder Museen. Mehr dazu hier.

 

Soocas – Elektrozahnbürsten Start-up mit neuem Kapital

Start-ups im Hygiene-Bereich boomen aktuell weltweit - besonders in Asien. Allein in China ist die Zahl der verkauften Zahnbürsten zwischen 2015 und 2017 um 97 Prozent gewachsen. Die chinesische Jungfirma Soocas startet hierbei mit einem neuen 30 Millionen Dollar Investment und seiner elektrischen Zahnbürste durch. Die Unterstützung kommt Großteils von Xiaomi und man wolle nun sein Portfolio um Produkte wie Föhne und Nasenhaartrimmer erweitern. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

SixBug – Low-Carb-Riegel aus 100 Insekten überzeugt im Blindtest

Bei einer Blindverkostung an der Wiener Universität für Bodenkultur (BOKU) hat der Riegel des Startups Insection überzeugt. Der Insektenriegel SixBug wurde mit seinen Inhaltsstoffen – zur 30 Prozent gemahlene Grillen bzw. Heimchen und Mehlwürmern – vorgestellt und hat dennoch geschmeckt. Das Startup will besonders mit dem Nachhaltigkeitsaspekt punkten, da die verwendeten Insektenarten äußerst ressourcenschonend produziert werden können. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Social Media Ranking – Ranking österreichischer Start-ups

Österreichische Start-ups können auf einen erfolgreichen Start 2019 zurückblicken – auch wenn es um das Social Media Ranking geht. Dabei hat sich in der Wertung – zusammengesetzt aus Interaktionsraten sowie auch einzelnen erfolgreichen Postings – diesen Monat Music Traveler, eine App zum Buchen von Musikräumen, vor andmetics, einem Kosmetik Start-up, und Gronda, einem Karrierenetzwerk für Gastronomie und Hotellerie, durchgesetzt. Das genauere Ranking finden sie hier.

 

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MoonVision: AI-basierte Bilderkennungssoftware für die Gastronomie

Wenn Hunderte, manchmal gar tausende Menschen- vorwiegend Touristen – das Hotel Sacher hinter der Wiener Staatsoper besuchen, werden bei Spitzenzeiten die Wartezeiten manchmal sehr lang. Damit dieser Ansturm besser abgewickelt werden kann, wird nun auf die Produkte des Wiener AI-Start-up MoonVision zurückgegriffen.

Kern der MoonVision-Technologie ist eine Machine Learning-basierte Bilderkennungssoftware, die mittels Kamera aus der Vogelperspektive Gegenstände erkannt. Diese werden mit einer nahezu 100-prozentigen Sicherheit identifiziert und automatisch ein Bezahlprozess in Gang gesetzt. Dies stellt sich nicht nur in der Gastronomie, sondern auch in der Industrie als sehr nützlich heraus. Hierbei werden ebenfalls Produkte gescannt und Makel bei unterschiedlichen Materialien in der Produktion erkannt und direkt vorprogrammierte Handlungen eingeleitet.

Mithilfe von MoonVision können demnach sowohl Kauf- als auch Herstellungsprozesse optimiert werden. Mehr über das Start-up finden Sie unter www.moonvision.io.  

2min2mio - Erstes BILLA-Merkur Startup Ticket vergeben

Zwei Minuten Zwei Millionen ist mittlerweile wohl jedem ein Begriff. Das Puls4 Erfolgsformat – bei dem zahlreiche Startups um die Gunst von fünf Investoren kämpfen – geht Anfang Februar in die sechste Staffel. Neben den bekannten Gesichtern von Hans Peter Haselsteiner, Katharina Schneider, Leo Hillinger und dem SevenVentures Investor Daniel Zech gehen diese Staffel zwei neue Investoren an den Start. Neben Florian Gschwandtner, Gründer von runtastic, nimmt auch der Unternehmer und Nachhaltigkeitsexperte Martin Rohla Platz. Besonders macht die sechste Staffel neben den beiden neuen Juroren auch die Beteiligung von Markus Kuntke, der für BILLA, BIPA und Merkur sogenannte Startup-Tickets vergibt. Die „Gewinner“ des Startup Tickets können sich über maßgeschneiderte Coachings in allen relevanten Bereichen freuen. Diese werden durchgeführt von einer Gruppe von Experten, die über jahrelange Expertise und Erfahrung im Drogerie- und Lebensmittelbereich verfügen. Neben diesem Knowhow erhalten die ausgewählten Startups außerdem einen Fixplatz im Offline und Online Sortiment von BIPA, BILLA und/oder Merkur. Bereits in der letzten Staffel konnten sich einige Jungunternehmer dieses Ticket ergattern. Vor genau einer Woche war es nun soweit. Birgit Parade und Hubert J. Weitzer konnten sich mit Ihrem Unternehmen CUTZ über das erste Startup Ticket der Staffel freuen. CUTZ bietet einen gefrorenen Keksteig aus hochwertigen Zutaten an. Der Teig kommt in einer Rolle, von der man ganz einfach kleine Scheiben abschneidet, die anschleißend in den Ofen geschoben werden und nach einer kurzen Backzeit direkt genossen werden können.

Alle Details zum Startup Ticket und dem ausgewählten Unternehmen finden Sie unter startupticket.at

Eine weitere Folge von 2Min2Mio sehen Sie übrigens heute Abend um 20:15 Uhr auf PULS4. 

BZ-Flashback - Anyline, Dimetor, Viesure, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Speedinvest – Neuer Fond soll 400 Millionen Euro knacken

Die Wiener Investorenplattform Speedinvest verwaltet inzwischen 230 Millionen Euro. Neuen Pläne für 2019 zeigen nun, dass ein neuer Fond mit dem Zielvolumen von 175 Millionen Euro, ein zu verwaltendes Volumen von über 400 Millionen Euro knacken soll.  Die Erfolgsration von Speedinvest steht aktuell beim Faktor 2,7 für den ersten Fond von 2011 - mit einer erwarteten Steigerung auf bis zu 4 oder 5. Mit der Gesamtperformance aller Investitionen zähle man laut Oliver Holle, Gründer von Speedinvest, zu den besten 25 Prozent der Branche. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Klimahouse Startup Award 2019 – Sieger kommen aus Österreich

Der Klimahouse Startup Award ist ein italienischer Preis, der als Höhepunkt der bereits zum dritten Mal veranstalteten Klimahouse, der Fachmesse für energieeffizientes Sanieren und Bauen vergeben wird. Der Fokus des Wettbewerbes lag auf innovativen und intelligenten Bautechnologien. Dabei konnte sich schließlich das in Innsbruck gegründete Start-up Tante Lotte Design durchsetzen und sich ein Preisgeld von 30.000 Euro sichern. Informationen zur Innovation und weiteren Gewinnern finden Sie in unserem Blogbeitrag.

 

Viesure – Zweistelliger Millionenbetrag für Start-ups und Digitalisierung

Die Vienna Insurance Group (VIG) startet als nächster großer Versicherer in Österreich ein Programm mit Start-ups. Dazu wurde mit Viesure eine eigene Tochtergesellschaft gegründet, die über die nächsten Jahre hinweg einen zweistelligen Millionenbetrag für die Entwicklung von Digitalisierungsprojekten sowie Kooperationen oder Einstiegen in Start-ups zur Kundenservicierung zu investieren. Unter der Leitung von Dieter König und Karin Kafesie, zwei Innovationsexperten, soll ein 12-köpfiges Team daran arbeiten, die Weiterentwicklung voranzutreiben. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Anyline – Wiener OCR-Spezialist sichert sich 2 Millionen Euro

Analoge Dokumente und Schriftstücke mit dem Smartphone automatisch zu erfassen – darauf hat sich das Wiener Tech-Unternehmen Anyline spezialisiert. Da der Bedarf an solchen Technologien steigt, ist nun der München VC-Fund Senovo als neuer Investor eingestiegen. Gemeinsam mit den bestehenden Geldgebern, hat Anyline nun zwei Millionen Euro als „Zwischendurch“-Investment zugeschossen. Mit dem Geld soll das Sales-Team ausgebaut werden sowie die Technologie weiterentwickelt werden. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Dimetor – Software für autonome Drohnen

Das Wiener Technologie Start-up Dimetor entwickelt eine Software-Lösung mit deren Hilfe Drohnen im kommerziellen Einsatz künftig autonom fliegen sollen. Damit bei Rettungseinsätzen, Lieferungen oder Inspektionen auch ohne Sichtkontakt zum Piloten betrieben werden können, braucht es ausgeklügelte Technologien. Diese heißt AirborneRF und bezeichnet eine Connectivity-Plattform mit den Flugpfad mit einbeziehen der Netzabdeckung des Mobilfunknetzes berechnet, damit die Drohne nicht plötzlich die Verbindung verlieren kann. Mehr Informationen zur Entwicklung finden Sie hier.

 

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Token4Hope – eAward 2019 für Spendenplattform

Gemeinsam mit dem Wiener Hilfswerk, Collective Energy und DECENT startete Lorena Skiljan vergangenes Jahr die Blockchain-basierte Spendenplattform Token4Hope. Durch die darüber organisierte Spendenaktion werden 48 Familien, die in den Einrichtungen der Wiener Hilfswerk-Wohnungslosenhilfe leben, unterstützt.

Das gespendete Geld wird dann via „Paper-Wallets“ an die Begünstigten verteilt und können in den Sozialmärkten des Wiener Hilfswerks und im New Chance Second-Hand Land in der Wiener Barichgasse gegen Waren eingelöst werden. Besonders attraktiv an diesem Modell ist die Transparenz jeder Spende, die verfolgt werden kann und demnach auch zu 100 Prozent nachverfolgbar ist.

Nun sichert sich Token4Hope den eAward 2019 in der Kategorie Social Responsibility. Die Schirmherrin Lorena Skiljan nahm diesen entgegen und äußerte ihre Hoffnung, das Blockchain in Zukunft ein wesentlicher Teil des Spendensystems, sowohl national wie auch länderübergreifend, werden könnte.

Detailliertere Informationen zur Spendenaktion finden Sie unter www.hilfswerk.at.

Klimahouse Startup Award 2019 – Die Sieger kommen aus Österreich

Der Klimahouse Startup Award ist ein eigentlich italienischer Preis, der als Höhepunkt der bereits zum dritten Mal veranstalteten Klimahouse, der Fachmesse für energieeffizientes Sanieren und Bauen vergeben wurde.

Die Messe, organisiert von der Messe Bozen und dem NOI Techpark, bringt jährlich zahlreiche Messebesucher, Aussteller und Startups zum Thema innovative Produkte in der Baubranche zusammen. Dieses Jahr haben sich insgesamt 25 Jungunternehmer aus Österreich, Deutschland, Italien und der Schweiz auf den Weg nach Bozen gemacht, um gegeneinander anzutreten. Der Fokus lag dabei auf innovativen und intelligenten Bautechnologien, die ein nachhaltiges Zusammenspiel von Natur und Mensch im Fokus haben. Im Finale am 25. Januar 2019 traten schließlich zehn der angereisten Startups vor eine zehnköpfige Jury und präsentierten ihre Idee. Durchsetzten konnte sich schließlich ein Unternehmen in österreichischer Hand. Das 2016 in Innsbruck gegründete Startup Tante Lotte Design überzeugte mit nachhaltigen, schalldämmenden und feuchtigkeitsregulierenden Schafwollpaneelen. Das besondere an diesen Paneelen, sie werden aus einem eigentlichen Abfallprodukt – für die Kleiderindustrie zu grobe Schafwolle - gewonnen. Tante Lotte kann sich nun über ein Preisgeld von 30.000€ in Form von Dienstleistungen, wie beispielsweise einem komplett eingerichteten Messestand bei der nächsten Klimahouse, zahlreicher Markenkommunikation und gratis Messetickets freuen.

Das Innsbrucker Unternehmen ist dabei nicht das einzige österreichische Unternehmen, das bei der italienischen Messe abräumen konnte. Das Wiener Startup MyWarm räumte mit seinem System zum kosten- und CO2 sparenden thermisch-hydraulischen Abgleich den Spezialpreis der KlimaHaus Agentur ab.

 

Weitere Informationen finden Sie hier.

BZ-Flashback - NoGIS, Blue Danube Robitics, bsurance, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

WKO – Neue Zahlen der Wirtschaftskammer

Vergangenes Jahr gab es ein Plus an Neugründungen in Österreich – um 1,5 Prozent im Vergleich zu 2017. Besonders schön ist dabei auch, dass der Frauenanteil ein historisches Hoch erreicht hat und 45,3 Prozent der Jungunternehmen ausmacht. Dabei spielen auch Faktoren wie positive Entwicklung für Innovation und Wachstum sowie die Schaffung von Arbeitsplätzen eine Rolle. Genauere Zahlen und Informationen finden Sie in unserem Blogbeitrag.

 

NoGIS – Anti-Gebühren-Start-up startet als Logistikunternehmen durch

Das oberösterreichische Start-up NoGIS verkauft große, Fernseher-ähnliche Displays, die ohne Tuner und Antennenanschluss verkauft werden. Dadurch können sie zwar zum Streamen, Konsolen-Spielen oder als Präsentationsgerät verwendet werden, jedoch entfällt keine GIS-Gebühr. Nun wagt NoGIS den nächsten Schritt und übernimmt den Logistikpartner Lalotra und will eine Komplettlösung für Start-ups entwickeln. Neben den zehn neuen Mitarbeitern steht den Gründern eine Lagerfläche von rund 5.000 Quadratmeter zur Verfügung. Mehr dazu hier.

 

Blue Danube Robotics – Künstliche Haut für Roboter

Damit in Zukunft Mensch und Maschine noch enger und vor allen Dingen sicherer zusammenarbeiten können entwickelt das Wiener-Start-up Blue Danube Robotics eine Roboterhaut, die mit Sensoren versehen ist. Diese reagiert sofort auf jegliche Berührung und stoppt jede Anwendung, damit niemand zu Schaden kommt. Somit könnte auch ein Einsatz in der Pflege möglich sein. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.

 

bsurance – Start-up sichert sich Investment in Millionenhöhe

Das Wiener Insurtech-Start-up bsurance hat sich in einer Finanzierungsrunde vier Millionen Euro - unter anderem von UNIQA Ventures - gesichert. Das Jungunternehmen hat sich auf B2B2C-Modelle spezialisiert, bei denen der Zugang zu Kunden ausschließlich über Kooperationspartner passiert. Dabei soll die Art und Weise, wie Menschen Versicherungen wahrnehmen und abschließen, verändert werden. Erreicht wird dies durch maßgeschneiderte Versicherungsprodukte die sich exakt an die vorhandenen Bedürfnisse anpassen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Start-up-Paket – Neue Vorteile für Investoren

Dieses Jahr soll ein Start-up-Paket kommen, bei dem neben einer neuen Rechtsform, neuen Sandboxes und Erleichterungen bei der Rot-Weiß-Rot-Karte auch Steuererleichterungen für Investoren enthalten sein sollen. Dazu soll bereits ein Konzept vorliegen, damit eine zukunftsorientierte Investitionskultur in Österreich etabliert und die Beteiligung privater Investoren attraktiver gestaltet werden kann. Mehr Details zu den Plänen erfahren Sie hier.

 

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Blue Danube Robotics – Künstliche Haut für Roboter

In Zukunft wird sich die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine immer mehr annähern. Nicht nur körperlich anstrengende Tätigkeiten, sondern auch Feinheiten werden dabei relevant. Damit in diesen engen Kontakten die Sicherheit der Zusammenarbeit verbessert wird, hat sich das Wiener Start-up Blue Danube Robotics etwas überlegt.

Die entwickelte Roboterhaut Airskin ist mit Sensoren versehen und wird an exponierten Stellen von Robotern verbaut. Sie reagiert auf Berührungen und stoppt sofort jegliche Anwendung, wenn sie mit menschlichen Mitarbeitern in Kontakt kommt. Dadurch soll ermöglicht werden, dass Roboter und Menschen in einem Raum sicher zusammenarbeiten. Interessant ist diese Entwicklung vor allen Dingen für die Industrie – zu den aktuellen Kunden zählen der Konsumgüterkonzern Henkel, der Automobilzulieferer Magna und der Verpackungsmittelhersteller Optima.

Ziel von Blue Danube Robotics ist es, den Weltmarkt zu erreichen – dazu streckt man aktuell die Fühler nach Asien und Nordamerika aus. Großes Interesse gäbe es auch aus der Medizintechnik, die solche Roboter für die Pflege einsetzen könnte. Für die Entwicklung wurde das Start-up nun auch mit dem Living Standards Award belohnt.

Mehr Informationen zu der innovativen Entwicklung finden Sie unter www.bluedanuberobotics.com.

WKO-Zahlen – Mehr Neugründungen und hoher Frauenanteil

Die neuen Zahlen der Wirtschaftskammer zeigen ein Plus in den Neugründungen 2018. Exakt haben 30.285 Gründer den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt – ein Plus von 1,5 Prozent zu 2017. Dies sei eine positive Entwicklung für Innovation und Wachstum sowie die Schaffung von Arbeitsplätzen.

Ein besonderer Trend bei den Neugründungen ist auch der stetig steigende Frauenanteil – der nun ein Allzeithoch von 45,3 Prozent erreicht hat. Demnach haben immer mehr Frauen den Mut oder sehen die Notwendigkeit sich selbstständig zu machen. Die Neugründungen sind besonders wichtig für die österreichische Wirtschaft, die sehr durch Klein- und Mittelbetriebe geprägt ist. Laut Wirtschaftskammer schafft jede Neugründung im Schnitt 2,4 Arbeitsplätze – natürlich in einigen Fallen nur kurz- bis mittelfristig, doch 65 Prozent der neuen Unternehmen sind auch nach 5 Jahren noch immer erfolgreich am Markt tätig.

Den größten Anteil der Neugründungen halten nach wie vor nicht eingetragene Einzelunternehmen (77,1 Prozent), gefolgt von GmbHs (12,6 Prozent). Bei zweiterem Sind die Start-ups im engeren Sinne einzuordnen. In der Branchenverteilung führt „Gewerbe und Handwerk“ (40 Prozent) vor „Handel“ (26,9 Prozent), „Information und Consulting“ (19,7 Prozent) sowie „Tourismus und Freizeitwirtschaft“ (7,6 Prozent).

Die neuen Zahlen werden grundsätzlich von der WKO sehr positiv eingeschätzt und können unter www.news.wko.at im Detail nachgelesen werden.

BZ-Flashback - Women&&Code, startup300, proactiveaudio, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

proactiveaudio – Bessere Klangqualität für Mikrophone

Das junge Wiener Start-up proactiveaudio hat eine Software entwickelt, anhand derer die Audioqualität der Kommunikation mittels Technologie deutlich verbessert werden kann – egal ob Mobiltelefon, Computer oder Freisprechanlage. Die patentierte Idee verhindert, dass das Mikrophon die Audiosignale aus den Lautsprechern weiterleitet und dadurch auch das lästige Echo beziehungsweise Feedbackschleifen minimieren.  Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

 

Women&&Code – Erster Hackathon für Frauen

Die Initiative Women&&Code bietet in Wien Programmierkurse von Frauen für Frauen an. Alle zwei Wochen gibt es einen kostenlosen Anfängerkurs, gefolgt von kostenpflichtigen Intensivkursen für Interessierte. Nun hat die Initiative ein neues Projekt gestartet – einen Hackathon ausschließlich für Frauen. Die Teilnehmerinnen sollen am 9. Februar an der TU Wien an einem Tag in Teams kleinere Projekte in den Bereichen Web Development, Augmented Reality, IT Security der Chatbots umsetzen. Mehr zur Initiative und dem Hackathon in unserem Blogbeitrag.

 

startup300 – Aktie beendet ersten Handelstag mit Verlusten

Erstmals kann in mit den Aktien eines Unternehmens der österreichischen Start-up Szene gehandelt werden. Jedoch beendet das Linzer Inverstoren-Netzwerk startup300 dabei den ersten Handelstag an der Wiener Börse mit Verlusten. Zu Beginn kam ein kleines Hoch, doch schlussendlich ging man mit einem Kursminus von 5,5 Prozent heraus. Gedämpft dürfte die Stimmung der Anleger durch die Zahlen zum abgeschlossenen Geschäftsjahr gewesen sein, aufgrund einer Conda-Abschreibung dürfte ein Verlust von 1,39 Millionen Euro zu Buche stehen. Die aktuelle Kursentwicklung können Sie hier verfolgen.  

 

Energy Hero – Neuer Partner für Energiewechselanbieter

Wie vor kurzem bekannt geworden hat das Start-up Energy Hero, gegründet von Eveline Steinberger-Kern, Frau unseres Ex-Bundeskanzlers, einen neuen Partner gewonnen. Der Energiewechselanbieter, der seinen Kunden jährlich bis zu 940 Euro ersparen will, hat den ehemaligen Investor Paul Swarovski mit Hans Peter Haselsteiner ersetzt. Dieser hält nun 61 Prozent des Unternehmens und gemeinsam wolle man eine Expansion nach Deutschland und in den Gewerbekundensektor in Angriff nehmen. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

 Amabrush – Keine Empfehlung von Fachzahnärzten

Die Amabrush sollte die Revolution der Zahnhygiene werden, doch wird sie immer mehr zum Ärgernis von Käufern. Verzögerte oder ausbleibende Lieferungen wegen Produktionsschwierigkeiten, verweigerte Rückerstattungen sowie ein scheinbar schlechtes Putzerlebnis. Fachärzte der Universitätszahnklinik Wien haben nun im Zuge eines ORF-Beitrages ebenfalls keine Empfehlung aussprechen können, jedoch darauf verwiesen das für definitive Ergebnisse eine klinische Studie folgen muss. Laut Aussage des Gründers werde dies bald der Fall sein, der überwiegende Teil der Kunden sei mit dem Produkt zufrieden und der Vorbestellungsrückstand werde bis April abgearbeitet. Mehr dazu hier.

 

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Women&&Code – Programmierkurse von Frauen für Frauen

Bereits seit September bietet die Initiative Women&&Code Frauen in Wien Programmierkurse an – mit großem Erfolg. Alle zwei Wochen können dabei kostenlose Anfängerkurse besucht werden und bei Interesse danach vertiefende Intensivkurse gegen Gebühr.

Dieses Konzept geht aktuell voll auf und laut eigenen Angaben sind die angebotenen Kurse über Monate hinweg ausgebucht. Bisher wurden bereits acht JavaScript-Kurse mit jeweils 20 bis 25 Teilnehmerinnen sowie zwei Intensivkurse zu den Themen Chatbots und HTML/CSS durchgeführt. Der große Erfolg des Programmes hat die beiden Gründerinnen Barbara Ondrisek und Eva Lettner nun dazu bewegt, ein neues Projekt zu starten – einen Hackathon. Dieser findet am 9. Februar exklusiv für Frauen statt und bietet zusätzlich eine Kindebetreuung, die auch bereits Anfragen erhalten habe. Die Veranstalter rechnen mit 50 bis 70 Teilnehmerinnen, die sich um Preise wie eine Oculus Go VR-Brille, ein Chromebook von Google, Google Home, eine Smartwatch oder Tickets für Women&&Code-Kurse matchen.  

Mehr Informationen zur Initiative wie auch dem Hackathon finden Sie unter www.womenandcode.org.  

Energy Hero - Haselsteiner als neuer Partner an Kerns Seite

Anfang 2018 gründete Eveline Steinberger-Kern, die Frau unseres Ex-Bundeskanlzer Christian Kern, das Startup Energy Hero. Mit ihrem Unternehmen hat sie den österreichweit ersten Energiewechselanbieter auf den Markt gebracht, der den Kunden jährlich bis zu 940 Euro sparen soll. Seit der Liberalisierung des Österreichischen Strom- und Gasmarktes haben Nutzer die Möglichkeit, ihren Energieanbieter relativ problemlos zu wechseln.

(c) PULS 4 - Christian Mikes

Mit dem Wechsel verbundene Neukunden-Boni und differenzierendeEnergiekosten der Anbieter führen dazu, dass sich Haushalte bares Geld sparen können. Viele schrecken allerdings aufgrund der Vielzahl von Optionen (über 40 mögliche Anbieter für Strom und 30 für Gas) vor einem Wechsel zurück und bleiben Jahre oder gar Jahrzehnte an ein und den selben Anbieter gebunden. Energy Hero automatisiert mit Hilfe eines ausgeklügelten Algorithmus das Verfahren und erleichtert den Kunden den Wechsel ungemein. Der Umstieg wird dabei automatisch, ohne neuen Vertrag und nach Ablauf der Mindestvertragsdauer von - in den meisten Fällen - einem Jahr durchgeführt. Für den Service werden dem Kunden dabei monatlich zwei Euro für Strom und drei Euro für Gas in Rechnung gestellt. Dieser Betrag wird allerdings nur abgebucht, wenn die durch den Wechsel erreichte Ersparnis, diese monatlichen Kosten übersteigt. Laut eigenen Angaben wird das Kernsche Startup mit diesem Konzept bald dem 50.000sten Kunden den Umstieg erleichertn.

Wie jetzt bekannt wurde, gab es zu Beginn des Jahres interessante Änderungen an der Eigentümerstruktur des Startups. So bleiben knappe 39% des Unternehmens in der Hand der Blue Minds Company, die von Eveline Steinberger-Kern, ihrem Mann Christian und einem weiteren Partner geführt wird. Der ehemalige Investor Paul Swarovski wurde, wie es heißt "ohne Differenzen", von Hans Peter Haselsteiner abgelöst, der nun 61% des Unternehmens hält. Gemeinsam mit dem neuen Partner soll in diesem Jahr nun die Expansion nach Deutschland und in den Gewerbekundensektor in Angriff genommen werden.

 

Weitere Infos zu Energy Hero finden Sie hier. 

BZ-Flashback - Spotify, Findologic, busuu, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Spotify – Neuerungen bei den Podcasts

Podcasts erfreuen sich einer immer größeren Beliebtheit und werden auch für die diversen Streaming-Anbieter ein zentraler Teil ihres Angebotes. Bei Spotify wird man sich dieses Jahr vor allen Dingen auf das Empfehlungssystem konzentrieren um mehr potentielle Kunden auf die Podcasts hinzuweisen. Auch soll daran gearbeitet werden, das exklusive Angebot zu vergrößern, etwa durch Kooperationen mit Influencern oder anderen bekannten Persönlichkeiten. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Ofo – Bike-Sharing Anbieter in der Krise

Als einer der ersten Anbieter von umweltbewussten Leihfahrrädern wurde das chinesische Bike-Sharing Unternehmen Ofo international und auch in Österreich bekannt. Doch seit Mitte 2018 häufen sich die diversen Probleme für den Anbieter, sowohl von Seiten der Behörden, wie auch der Kunden. Zusätzlich macht dem Unternehmen der starke Konkurrenzdruck auf dem Fahrrad-Leihmarkt zu schaffen, der aktuell einen großen Boom erlebt. Nun steht offen die Möglichkeit der Insolvenz im Raum. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

myClubs – Flexibles Fitness-Abo startet durch

Die Mitglieder des Start-ups myClubs können ihre sportlichen Neujahresvorsätze ganz flexibel umsetzen. Die Anwendung bietet 31 verschiedene Sportangebote – von klassischen Fitnessstudios über Yoga-Studios bis hin zum Klettern oder Skifahren. Ein Modell mit Erfolgsgeschichte: Bereits vor drei Jahren wurde in die Schweiz expandiert und vergangenes Jahr erfolgte eine Verdreifachung der Kundenzahl. Über die beiden Angebotsländer verteilt können Kunden mehr als tausend Sportangebote nutzen. Mehr Informationen erhalten Sie hier.

 

Findologic – Online-Shop-Suche erhält Investment

Das Salzburger Start-up Findologic integriert als Software-as-a-Service-Lösung Such und- Personalisierungsfunktionen in diverse Webshops. Zu den bekanntesten Kunden zählen Edeka, Intersport, Penny und Libro – doch insgesamt setzen rund 1.000 Online-Shops auf die Lösung aus Salzburg, die monatlich rund 350 Millionen Anfragen abarbeitet. Nun hat sich das Unternehmen ein Millioneninvestment vom BE Beteiligungen Fonds aus Köln gesichert. Mit dem frischen Kapital soll die Internationalisierung sowie die Entwicklung neuer Technologien wie Chatbots oder Voice Search vorangetrieben werden. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

busuu – Kooperation mit New York Times und The Economist

Das Londoner Sprechlern-Start-up busuu mit Wiener Wurzeln startet eine Content-Kooperation mit New York Times und The Economist. Englisch lernende User können nun aktuelle Videos oder Artikel nutzen, um sich in der Sprache zu verbessern. Dies wurde basierend auf Studien beschlossen, die besagen, das Lernen besonders gut funktioniert, wenn dabei aktuelle Inhalte eingebunden sind, die Emotionen wecken. Mehr Informationen erhalten Sie hier.

 

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Parkbob – Alexa bekommt einen neuen Park-Skill

Parkplätze in einer Stadt suchen ist oftmals eine langwierige und auch komplizierte Sache. Wenn dann eine Lücke frei ist, müssen erst noch sämtliche Schilder und Markierungen kontrolliert werden, ob man das Auto tatsächlich abstellen darf. Um diesen Vorgang zu vereinfachen hat das Wiener-Start-up Parkbob eine Erweiterung für Amazons Sprachassistenzsoftware Alexa entwickelt.

Über die neue Fähigkeit – genannt „Parking Made Easy“ – können die Nutzer direkt fragen, ob und wie lange sie in einer bestimmten Straße parken dürfen, oder wo sie alternativ die nächste Parkgarage finden können.  Der Service kann in allen Alexa-fähigen Geräten im Auto eingesetzt werden, darunter Anker Roav, Germin und bald auch dem Echo Auto. Der Service wird erst in 13 US-Städten gestartet, soll jedoch bereits im zweiten Quartal 2019 in europäischen Stäten zur Verfügung stehen.

Durch die Kombination verschiedener Datenquellen soll mit hoher Präzision gesagt werden können, wo welche Parkregeln gelten und dadurch Autofahren Strafen für Falschparken oder gar Abschleppen erspart werden.

Mehr zum spannenden Start-up erfahren Sie unter www.parkbob.com.

Bike-Sharing Anbieter steckt in der Krise

Das chinesische Bike-Sharing Unternehmen Ofo wurde international und auch hier in Österreich als einer der ersten Anbieter umweltbewusster Leihfahrräder gefeiert. Nach insgesamt nicht einmal einem Dienstjahr in Wien, musste das Unternehmen bereits Mitte 2018 mit zahlreichen Problemen und einer neuen verkehrspolitischen Verordnung der Stadt Wien kämpfen (Bundesland.bz hat berichtet). Nach dem endgültigen Ende von Ofo in Wien im August 2018 steckt das Startup nun auch international in der Klemme. Neben dem zunehmenden Konkurrenzdruck steht Ofo vor etlichen verärgerten Kunden, die um die Rückgewinnung ihrer Kaution kämpfen. Neben den Forderungen in Millionenhöhe muss sich der Gründer Dai Wie zusätzlich mit doppelten Abbuchungen und zahlreichen kaputten Fahrrädern herumschlagen. Bereits im Dezember 2018 sprach das Unternehmen offen über die kritische finanzielle Situation, die sich wohl weiterhin verschärft haben dürfte. Ganz offen wurde jetzt auch die Möglichkeit der Insolvenz angesprochen. 

Bundesland.bz hält Sie auf dem Laufenden. 

BZ-Flashback - Byton, Shared Sheep, N26, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

FFG – Insgesamt 2,6 Millionen für Forschungsprojekte

In Österreich ist der Sektor der universitären Forschung bereits sehr stark, dennoch braucht auch er immer wieder Unterstützung. Hier setzt die Forschungsförderungsgesellschaft FFG an und unterstützt mit insgesamt 2,6 Millionen Euro des Bildungsministeriums im aktuellen Batch „Spin-off Fellowships“ sieben Projekte am Weg zum Start-up. Dadurch sollen sich die Forscher gänzlich auf die Ergebnisse konzentrieren können und vom Lehralltag entbunden werden. Genauere Informationen zu den geförderten Projekten finden Sie hier.

 

Shared Sheep – Schafwolle aus dem eigenen Garten?

Das niederösterreichische Start-up Shared Sheep bietet Kunden nachhaltige und fair gehandelte Merino Wollprodukte – Made in Austria. Dabei können die Schafe, die diese Wolle liefern, direkt im eigenen Garten oder durch eine Partnerschaft in der Steiermark beheimatet werden. Sind die Gartenanforderungen von 300 Quadratmetern oder mehr erfüllt, können mindestens zwei Schafe für ein bis vier Jahre angemietet werden. Mehr Informationen zum innovativen Start-up erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.

 

Byton – Elektro-SUV soll Ende 2019 in die Serienproduktion

Der Elektro-Autobauer Byton hat ein Jahr nach dem ersten Vorstellen seines Elektro-SUV Prototyps angekündigt, dass man Ende 2019 mit der Serienproduktion starten wolle. Jedoch werde sich der Verkauf erst nur auf den chinesischen Markt – wo das Fahrzeug auch produziert wird – konzentrieren und frühestens Ende 2020 den Markteintritt in den USA und einigen europäischen Ländern wagen. Der Preis des M-Byte, dessen Kennzeichen ein 1,22 Meter langes „Shared Experience Display“ über das gesamte Armaturenbrett ist, wird rund 40.000 Euro betragen, wobei je nach Ausstattung eine Reichweite zwischen 400 und 520 Kilometern erreicht werden kann. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

 

N26 – Challenger-Bank holt sich Investment und ist ein Unicorn

Eine erneute Finanzierungsrunde macht das Challenger-Bank Start-up N26 zu einem Unicorn. Seit der Gründung 2013 wurden über die Anwendung Transaktionen in der Höhe von 20 Milliarden Euro abgewickelt sowie inzwischen ein Bankkonto Volumen von 1 Milliarde Euro erreicht. Mit dem frischen Kapital soll nun eine Internationalisierung erfolgen, nicht nur in den USA sondern noch in weiteren Märkte sowie weitere Niederlassungen eröffnet werden. Detaillierte Informationen erhalten Sie hier.

 

Presono – Powerpoint-Rivale mit neuem CEO

Das Linzer Start-up Presono hat sich vor drei Jahren auf den dicht gedrängten Markt der Präsentationslösungen gewagt. Nach einem Millioneninvestment 2017 hat das Jungunternehmen jetzt einen Microsoft-Manager von seiner Vision überzeugt. Lukas Keller, zuletzt in der Geschäftsleitung von Microsoft Österreich, wechselt nun als CEO zu Presono. Nun soll die Internationalisierung vorangetrieben werden und der Kundenstamm ausgebaut werden. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

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Stigo –Zusammenklappbare e-Scooter für Büroangestellte

Das Unternehmen Stigo will den städtischen Verkehr und das Pendeln für Mitarbeiter von Unternehmen erleichtern. Dies geschieht durch einen zusammenfaltbaren e-Scooter, der nun besonders im B2B-Sektor boomt.

Das Produkt ist dabei groß genug um ohne Probleme gefahren zu werden, jedoch andererseits klein genug, um ihn auch in engen Räumen abstellen und laden zu können. Eine volle Ladung bringt den Nutzer dabei 15 bis 40 km weit, bei einer Topgeschwindigkeit von bis zu 25 Stundenkilometern. Geladen werden kann das Stigo ganz einfach an jeglicher Steckdose – egal ob im Büro oder zuhause. Das einfache Design ist dabei bestmöglich ergonomisch gestaltet, um das Gewicht gleichmäßig zwischen Armen, Beinen und Oberkörper zu verteilen und dadurch den Druck auf den Rücken zu verringern.

Laut eigenen Angaben spart der Stigo bei kurzen Distanzen in urbaner Umgebung täglich bis zu 53 Minuten an Warte- und Stauzeiten, die sinnvoller genutzt werden können. Für Arbeitgeber ist ein bereitstellen solcher Roller für seine Mitarbeiter durchaus attraktiv. Es reduziert Verspätungen und macht die Mitarbeiter flexibler. Auch der umwelttechnische Aspekt des e-Scooters ist für viele Unternehmen ein Aushängeschild, denn durch deren Einsatz verringert sich das Pendeln mit dem Auto und es wird dazu beigetragen, den Planeten etwas weniger mit CO2-Ausstößen zu verschmutzen.

Mehr über die e-Scooter von Stigo erfahren Sie unter www.stigobike.com/de/.

Shared Sheep - Scha(r)fe Merino Wollprodukte aus dem eigenen Garten

Ein eigenes Schaf zur Miete – das ermöglicht das Niederösterreichische Startup SharedSheep. Das Unternehmen verspricht seinen Kunden über zwei Geschäftsmodelle nachhaltige, handverarbeitete und fair gehandelte Merino Wollprodukte, Made in Austria. Die Schafe, die die Wolle zu den Produkten liefern können dabei direkt in den eigenen Garten gemietet werden oder über eine Patenschaft in der Steiermark beheimatet werden. Bei der Mietvariante wird ein Gartenstück von mindestens 300 Quadratmetern Größe benötigt. Je nach gewähltem Paket werden anschließend mindestens zwei Schafe (Rudeltiere) für ein bis vier Jahre zu Ihnen in den Garten gebracht. Die kinderfreundlichen Schafe kümmern sich in dieser Zeit um die Pflege des Rasens, indem sie diesen regelmäßig mähen und mit dem eigenen Kot düngen. Auch ein eventuell benötigter Zaun, eine Hütte oder zusätzliches Futter können zum Schaf dazu gemietet werden. Fehlt es dem Kunden an Platz und/oder Zeit kann auch die Patenschaftsvariante gewählt werden. Ab 8 Euro monatlich wird dabei das eigene Patenschaf in einer liebevollen, artgerechten und nachhaltigen Landwirtschaft versorgt. Shared Sheep kümmert sich bei beiden Varianten einmal jährlich um die Klauenpflege der Tiere und schert sie. Aus der daraus gewonnen Wolle werden in Niederösterreich handgefertigte Merino Wollprodukte produziert. 50% der daraus gewonnenen Kleidung geht an die Paten- bzw. Mietfamilien. Der Gewinn der zweiten Hälfte geht direkt an hilfsbedürftige Menschen und Tiere. Die beiden Geschäftsführer Jakob Raffel und Thomas Teufl wollen damit beweisen, dass es trotz oder genau wegen der Nachhaltigkeit, Regionalität, artgerechten Haltung und den fairen Handelsbedingungen möglich ist rentabel zu wirtschaften.

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.sharedsheep.com

BZ-Flashback - Trendausblick, QuickSpeech, C4SAM ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

QuickSpeech – Mitarbeiter-Einschulung leicht gemacht

Um das zeitaufwendige Einschulen und Up-to-Date Halten der Mitarbeiter zu vereinfachen, hat sich das Start-up Quickspeech etwas überlegt: Ein Web-Dashboard, dass schnell Informationen verbreiten lässt. Auch Übungen wie Wissensquizze können eingebaut werden, die den Angestellten spielerisch und laut Entwicklern in wenigen Minuten die neusten Produkte und wichtigsten Informationen nahebringen. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

Trendausblick – Was 2019 kommen kann

Wie uns bereits das vergangene Jahr bewiesen hat dreht sich das technologische Innovations-Rad immer schneller und bringt uns auch 2019 zahlreiche neue Trends. Einige haben wir herausgepickt: Die Start-up Szene boomt aufgrund von Neugründungen, HR-Start-ups rücken aufgrund des spürbaren Fachkräftemangels in den Fokus, Social Entrepreneurs werden verstärkt zusammenarbeiten um Probleme zu lösen, AI, Fintech sowie Blockchain und Krypto werden immer wichtiger und auch Themen wie Legal Tech rücken in den Fokus. Der Bereich Mobility wird weiter wachsen - auch in Richtung Sharing – und die Games-Developer arbeiten weiter fleißig an Neuerungen. Eine genauere Aufstellung finden Sie hier.

 

MODUL University – Neues Start-up Programm

In Kooperation mit METRO und der Gemeinschaftsküche HERD startet die MODUL University Vienna ein eigenes Start-up Programm. In einem eigens eingerichteten Accelerator-Programm werden Jungunternehmen aus dem Food & Beverage Bereich mit dem Ziel der Markeneinführung betreut. Angedacht ist in Zukunft auch eine Einbindung der Studierenden an der Privatuniversität in das Start-up Programm zum Vorteil beider Seiten. Mehr dazu im Blogbeitrag.

 

C4SAM – Kleiner Security-Anbieter für KMUs

In Zeiten der Digitalisierung wird die Absicherung von digitalen Systemen und deren Daten immer wichtiger. Für KMUs stellt dies oftmals ein Problem da, da viele Lösungen sehr teuer oder zu aufwändig für wenige Nutzer sind. Das Start-up C4SAM will jetzt diese Lücke füllen und angepasste Software-Lösungen für kleine Unternehmen anbieten. Ein Prototyp des Systems soll im ersten Quartal 2019 vorgestellt werden. Mehr dazu hier.

 

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MODUL University - Wiener Universität ruft Startup Programm ins Leben

Die MODUL University Vienna startet in Kooperation mit METRO und der Gemeinschaftsküche HERD ein eigenes Startup Programm. In einem neun-monatigen Accelerator-Programm werden sechs österreichische und deutsche Startups aus dem Food & Beverage mit dem Ziel der Markteinführung betreut. Die Universität selbst stellt dabei den akademischen Background und die Räumlichkeiten zur Verfügung. Die in der Gemeinschaftsküche ausgetesteten Produkte werden anschließend durch den österreichischen Großhändler METRO protegiert.  Neben den sechs ausgewählten Startups (Die Frischemanufaktur, SixBug, Alpengummi, Rethink Foods, BoomBucha & Unverschwendet) sollen zukünftig auch Studierenden und Alumnis der MODUL University von dem Programm profitieren. So könnten die Startups selbst zu Vorlesenden werden. Angedacht sind auch zahlreiche Workshops, Vorträge und Networking Events, die Interessierten den Einstieg in die Startup Welt erleichtern sollen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.modul.ac.at und www.tourismuspresse.at

QuickSpeech – Mitarbeiter-Training für die „Generation Y“

Das Einschulen und Updaten von Mitarbeiter auf den neusten Stand ist für Unternehmen ein zentraler Erfolgsfaktor, der jedoch sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Ein neues Start-up aus Wien will dafür sorgen, dass dieses dienstliche Lernen nebenher geht und auch Spaß macht.

QuickSpeech bietet interessierten Unternehmen ein Web-Dashboard, in das Fragen für Wissensquizzes eingetragen werden können. Diese eignen sich perfekt dazu, neue Mitarbeiter einzuschulen oder Verkäufern neue Produkte nahezubringen. Die zugehörige App zerlegt dann den vorgegebenen Fragenkatalog in kleine Wissenshäppchen und trainiert Mitarbeiter etwa eine Minute pro Tag. Für geschaffte Quizzes werden Punkte vergeben, die sich in einem Ranking abbilden. Dabei sind nur man selbst, die zwei Mitarbeiter über einem sowie die unternehmensweiten Top 3 einsehbar.

Das Geschäftsmodell baut auf einer einmaligen Einrichtungsgebühr in der Höhe von bis zu 5.000 Euro sowie monatlichen Kosten, die sich nach der Nutzerzahl richten, auf. Mit aktuell sechs Kunden machte das Start-up im ersten Geschäftsjahr einen Umsatz im mittleren fünfstelligen Bereich. Nächstes Jahr soll der österreichische Markt erschlossen werden, dann der DACH-Raum und wenn dies erfolgreich gemeistert wurde soll es weiter nach Polen und Großbritannien gehen.

Mehr zum Start-up erfahren Sie unter www.quickspeech.info.

BZ-Flashback - Revolut, Rückblick und ein frohes Neues

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Revolut – Lizenz für Challenger-Bank

Das britische Start-up Revolut hat es seit der Gründung 2015 weit gebracht und sich eine Banklizenz in Litauen besorgt. In Zukunft sollen Nutzer Kredit- und Einlagenleistungen in Anspruch nehmen können und müssen sich um ihre Einlagen bis zu 100.000 Euro dank EDIS (European Deposit Insurance Scheme) in den Kernmärkten keine Sorgen mehr machen. Bis die Implementierungen aktiv sind werden jedoch laut eigenen Angaben noch drei bis sechs Monate vergehen. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

Start-up Rückblick – Große Investitionen in österreichische Jungunternehmen

Das Jahr 2018 hat große Finanzierungsrunden mit sich gebracht, die österreichischen Jungunternehmen zu Gute kamen. Im Jahresrückblick kommen insgesamt stolze 160 Millionen Euro (geschätzt) zusammen, die von in- und ausländischen Investoren in die Start-ups gesteckt wurden. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen deutlichen Sprung von den damaligen rund 133 Millionen Euro. Die größten Deals gingen dabei an TourRadar (43 Millionen), Bitmovin (24,4 Millionen) sowie USound (17,7 Millionen). Genauere Zahlen zum Nachlesen finden Sie hier.

 

Bundesland.Bz - Rückblick auf 2018

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und wir blicken voller Stolz auf unsere Leistungen zurück: 2018 durften wir Sie mehrmals wöchentlich mit den unterschiedlichsten News aus dem Start-up Bereich sowie der Vorstellung interessanter heimischer Jungunternehmen versorgen. Dabei reichten die Updates von Investitionen, über Zusammenschlüsse, neue Förderungen oder Accelerator-Programme bis hin zu detaillierten Erklärungen über spannende neue Produkte und wie diese planen unseren Alltag zu erleichtern. 

 

Wir möchten uns ganz herlich bei unseren treuen Lesern bedanken und wünschen Ihnen einen guten Rutsch und ein erfolgreiches 2019!

 

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Revolut – Challenger-Bank holt sich Lizenz

Das britische Start-up Revolut ist 2015 als Online-Kontovariante gestartet und hat es inzwischen weit gebracht. Die Challenger-Bank hat sich jetzt eine Banklizenz in Litauen besorgt und bietet ihren Nutzern – mittlerweile mehr als drei Millionen – künftig Kredit- und Einlagenleistungen.

Die Banklizenz schützt die Einlagen von Nutzern mit bis zu 100.000 Euro unter der „European Deposit Insurance Scheme“ (EDIS) und wird von Revolut erst in den Kernmärkten Großbritannien, Frankreich, Polen und Deutschland aktiviert. Ein weiterer Schritt soll das europaweite gebührenfreie Handeln mit Aktien sein. Bis alle Änderungen, die mit der neuen Banklizenz miteinhergehen, implementiert werden, werden laut dem Start-up jedoch noch drei bis sechs Monate vergehen.

Revolut zählt laut eigenen Angaben täglich zwischen 8.000 und 10.000 neue Nutzer und will sich im nächsten Jahr auf die Märkte in den USA, Kanada, Singapur, Japan, Australien und Neuseeland ausweiten. Die Challanger-Bank ist mit hunderten Millionen Euro an Risikokapital ausgestattet und wächst rasant.

Mehr Informationen über die Alternative zur klassischen Bank erfahren Sie unter www.revolut.com.

Noch bis 31.12 – Startup Mietförderungen in Salzburg beantragen

Das erste eigene Büro ist ein großer Schritt in Richtung erfolgreiches Unternehmen. Bei den aktuellen Mietpreisen wird dieses Vorhaben allerdings schnell zur unlösbaren Herausforderung. Die Stadt Salzburg mit Bürgermeister Harald Preuner will dem jetzt entgegenwirken und innovativen Jungunternehmen helfen, in der Mozartstadt Fuß zu fassen. Konkret stellt die Stadt Startups, die gewissen Anforderungen entsprechen, eine Mietförderung zur Verfügung. Diese Förderung ist auf maximal 2 Jahre beschränkt und beträgt für den erste Arbeitsplatz 300€ pro Monat. Jeder weitere Platz wird mit 50€ gefördert, ist allerdings auf max. 5 Mitarbeiter begrenzt. Die Auswahl der Förderungsempfänger wird von einer ausgewählten Fachjury durchgeführt. Als Voraussetzung für eine erfolgreiche Bewerbung nennt die Stadt Salzburg in Zusammenarbeit mit Startup Salzburg eine technologie- bzw. wissensbasierte Innovation und ein gewerbliches Mietobjekt in der Stadt Salzburg. Bisher konnten sich zwölf Startups aus den verschiedensten Bereichen qualifizieren. Im Laufenden Call haben nun weitere Jungunternehmer die Möglichkeit sich für die Mietförderung zu bewerben.

Weitere Informationen erhalten Sie unter wissensstadt-salzburg.at oder direkt bei der Ansprechpartnerin Frau Mag. Julia Rafetseder.

BZ-Flashback -journi, Fresh Energie, VW, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Fresh Energie – App zeigt Details zu Stromverbrauch

Die Wien Energie hat mit der Innovation Challenge dieses Jahr ein neues digitales Geschäftsmodell im Energiebereich ins Leben gerufen. Bei dem Wettbewerb hat sich Fresh Energy bei 330 Start-ups durchgesetzt und das Konzept zur vollkommenen Transparenz für Kunden bei ihrem Stromverbrauch vorgestellt. Die Anwendung verbindet dazu die neuen digitalen Stromzähler – Smart Meter – mit einer App, die sich vom Nutzer jederzeit auslesen lässt. Im ersten Halbjahr 2019 wird eine Pilotphase mit ersten Kunden gestartet. Mehr dazu hier.

 

ImageBiopsy Lab – Automatisierte Analyse von Röntgenbildern

Mit einem neuen Programm hat es sich das Wiener Health-Start-up ImageBiopsy Lab zum Ziel gesetzt, Radiologen und Orthopäden in Zukunft bei der Diagnose von Krankheiten zu unterstützen. Dabei wird Künstliche Intelligenz eingesetzt um unterschiedliche Krankheitsstadien zu erkennen und den Ärzten danach die Therapieerstellung zu erleichtern. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.

 

journi – Millionenumsatz mit AI-Fotobüchern

Nach einem langen steinigen Weg hat es das Start-up journi geschafft, eine Million Euro Umsatz zu knacken und profitabel zu sein. Dank der im Sommer gelaunchten App Journi Print, die via AI für die Nutzer aus den Smartphone-Bildern tolle Fotobücher bastelt und dann gedruckt nach Hause liefert, geht es stark bergauf. Im Schnitt liegt jede Bestellung bei ca. 60 Euro und diese kommen mittlerweile aus 70 Ländern. Mehr Informationen finden Sie hier.

 

VW – 2020 erstes elektrisches Modell für den Markt

VW lässt mit seiner Ankündigung, 2020 das erste vollkommen elektrisch betriebene Auto auf den Markt zu bringen, aufhören. Das erste Elektroauto des Konzerns trägt den Namen I.D. und soll in der Basisausführung laut verschiedenen Aussagen zwischen 25.000 und 30.000 Euro kosten. Das Auto soll von der Größe dem Golf ähneln, Innen jedoch deutlich geräumiger sein. Der Akku soll in drei Ausbaustufen angeboten werden und je nach Klasse 330 bis 550 Kilometer Reichweiter erzielen können. Mehr dazu hier.  

 

MindLab – KI-Forschungseinheit für Österreich

In Innsbruck startet unter dem Namen MindLab eine neue KI-Forschungseinheit, bestehend aus der Forschungsgruppe STI der Uni Innsbruck, den Start-ups Onlim und Feratel, dem Technologie-Arm des Firmenimperiums der Familie Schröcksnadel. Die Zielsetzung der Unternehmung ist klar wirtschaftlich und auf den Tourismus ausgerichtet. Dabei stehen Technologielösungen wie KI-gesteuerte Sprach-Assistenten und Chatbots zur dynamischen Dialogführung und Abwicklung von Aufgaben im Fokus. 1,2 Millionen Euro Budget stehen der Forschungseinheit dazu zur Verfügung. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

 

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ImageBiopsy Lab – Health-Start-up untersucht automatisiert Röntgenbilder

Das Wiener Health-Start-up ImageBiopsy Lab hat es sich zum Ziel gesetzt, Radiologen und Orthopäden in Zukunft bei der Diagnose von Krankheiten zu unterstützen. Genauer gesagt geht es um die schnelle und effiziente Erkennung von Knochenerkrankungen auf Röntgenbildern via Künstlicher Intelligenz.

Mit dem Programm soll es möglich sein unterschiedliche Krankheitsstadien anhand von anatomischen Parametern in Kombination mit der Knochenstruktur zu erkennen. Um die Software nun weiterzuentwickeln und das Team auszubauen hat die junge Firma ein Millioneninvestment von Apex Ventures sowie dem aws Gründerfond erhalten. Das größte Potential gäbe es aktuell am US-amerikanischen Markt, da die Mediziner hier solche Technologien als entscheidenden Vorteil sehen. Aktuell wird die Software bei rund zwanzig Radiologen und Orthopäden im Rahmen eines Pilotprojektes getestet. Zukünftig sollen auch Hersteller von Röntgengeräten die KI des Start-ups einsetzten können. Die Verbindung von Fachwissen und Künstlicher Intelligen sei zudem ein wichtiger Schritt in die Zukunft der Medizin. Denn so könnten Arbeitsprozesse optimiert und Dank Frühdiagnosen rechzeitig Gegenmaßnahmen eingeleitet werden.

Mehr Informationen zum Health-Start-up erhalten Sie unter www.imagebiopsylab.com.

Kern Tec – Start-up verarbeitet Obstkerne gewinnbringend

Der Sieger der First Pitch Night konnte sich mit seinem Konzept sowohl bei Jury als auch dem Publikum durchsetzen und darf sich über 5000 Euro  Gründungsunterstützung sowie eine Steuer- und Rechtsberatung freuen.

Die Rede ist vom Start-up Kern Tec, dass sich zum Ziel gesetzt hat, die Kerne von Steinobst in die Wertschöpfungskette zu bringen. Aktuell werden diese nämlich einfach entsorgt oder als Heizgut verwendet. Sie enthalten jedoch jede menge wertvoller Materialien, deren Extraktion jedoch viel Arbeitseinsatz verlangt. Kern Tec hat eine neuartige Technologie zur Aufspaltung, Sortierung und Veredelung der Kerne entwickelt. Dadurch können sie vielfältig weiterverarbeitet werden, etwa in Genussmitteln, Kosmetikölen, Proteinmehl, Snacks und vielem mehr.

Das Unternehmen gibt an in der Trennung einen Reinheitsgrad von über 99 Prozent erzielen zu können. Pro Tonne verarbeiteten Kernen könne ein Umsatz von zumindest 1100 Euro geschaffen werden, zu einem Einkaufswert der Rohstoffe zwischen null und 100 Euro.

Mehr Informationen zum innovativen Start-up finden Sie unter www.kern-tec.com.

BZ-Flashback - ilvi, Blockpit, Fairphone ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

ilvi – Investment für steirisches MedTech Start-up

Das Steirer MedTech Start-up ilvi digitalisiert mit seiner Software die Erfassung von Vitalwerten von Patienten. Dabei werden beispielsweise Blutdruck, Temperatur, Plus, Blutzucker oder Heilungsverlauf von Wunden dokumentiert und im Gegensatz zu der analogen Methode soll dabei Fehlern wie Patientenverwechslungen, unleserlicher Handschrift und einem langsamen Informationsfluss vorgebeugt werden. Dafür holt sich ilvi jetzt ein knapp siebenstelliges Investment durch die Grazer Investment Gmbh eQventure. Mehr erfahren Sie hier.

 

Startups4Retail – Neues digitales Serviceangebot

Die WKO-Bundessparte Handel hat eine neue digitale Serviceplattform für die österreichisches Start-up-Szene konzipiert und umgesetzt. Startups4Retail richtet sich primär an KMUs und bietet eine interaktive Landkarte, auf der heimische Jungunternehmen inklusive Hintergrundinformationen und Website abgebildet werden. So sollen Handelsunternehmen zukünftig schneller Start-ups zur Zusammenarbeit finden können. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

Blockpit – Krypto-Start-up sichert sich ersten Investor

Das Start-up Blockpit hat bereits mit dem Einzug in ein Accelerator-Programm sowie den Titel des Blockchain-Start-ups des Jahres bei den Central European Startup Awards auf sich aufmerksam gemacht. Nun der nächste große Schritt: Mit dem European Super Angels Club (ESAC) ist der erste Investor mit an Bord. Das europäische Investoren-Netzwerk ist vor allen Dingen als strategischer Partner wertvoll. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Austrian Startup Monitor – Heimische Gründerszene im Überblick

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und es hat sich einiges getan in der heimischen Gründerszene. Der neue Austrian Startup Monitor 2018 bietet eine erste vollständige Studie zu allen 512 Unternehmen, welche laut Definition als solches gelten. Dabei wurden via Online-Befragung Perspektiven sowie Einschätzungen zum österreichischen Ökosystem abgefragt. Einen Auszug aus den Ergebnissen finden Sie in unserem Blogbeitrag.

 

Fairphone – Sieben Millionen Euro für Entwicklung

Der alternative Smartphone-Hersteller Fairphone konnte sich für seine Weiterentwicklung und Forschungsbemühungen ein Investment in Höhe von sieben Millionen Euro sichern. Es sollen neue Produkte und Geschäftsmodelle erforscht werden, die dabei helfen sollen die Lieferketten zu verbessern und verantwortungsbewusste Wege zu finden um die Materialien für Smartphone Batterien zu beschaffen. Mehr dazu hier.

 

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Austrian Startup Monitor 2018

Das Jahr 2018 neigt sich allmählich dem Ende zu. Der passende Zeitpunkt einen genaueren Blick auf die aktuelle heimische Gründerszene zu werfen. Bislang konnten Fragen wie "Wo werden die meisten Startups gegründet?", "Wie werden sie finanziert?" oder "Wie setzt sich das Startup Ökosystem in Österreich zusammen?" unvollständig oder nur eingeschränkt, beantwortet werden. Doch dieser Umstand gehört seit diesem Herbst der Vergangenheit an. So wurde am 25. September der Austrian StartUp Monitor 2018 feierlich präsentiert. Im Rahmen der ersten vollständigen Studie zur heimischen Startupszene wurden 512 Unternehmen, welche laut entsprechender Definition als Startup gelten, via Online-Befragung zum österreichischen Ökosystem, sowie zu ihren Perspektiven befragt. Hier ein kleiner Auszug aus den Ergebnissen:

  • Die befragten Startups beschäftigen im Schnitt 8,2 Mitarbeiterinnen, darunter 6 Vollzeitbeschäftigte und 2,2 Teilzeitkräfte.
  • Die drei bedeutsamsten Finanzierungsquellen sind das eigene Ersparte (81%), öffentliche Förderungen und Unterstützungen (55%) sowie Business Angels (33%).
  • Österreichische Startups sind großteils (über ein Drittel) im IT-Bereich tätig. Ihren Jahresumsatz konnten die Startups vom letzten auf dieses Jahr im Durchschnitt fast verdoppeln. Dies wird auch für das kommende Jahr angestrebt.
  • Die aktuelle Geschäftslage wird von 53% als gut bzw. sehr gut eingeschätzt.

 Den vollständigen 59 Seiten starken Report inklusive aller Ergebnisse können Sie kostenlos unter den unten angeführten Link, herunterladen.

Weiterführende Quellen

Neues digitales Serviceangebot - Startups4Retail.at

Seit 1. Dezember ist die österreichische Startupszene um eine digitale Serviceplattform reicher. Ziel der neuen Plattform, welche von der WKÖ-Bundessparte Handel konzipiert und umgesetzt wurde, ist es Handelspartner und Startups mit handelrelevanten Lösungen zusammenzubringen. Das neue digitale Serviceangebot richtet sich dabei vor allem an KMU. Herzstück der Plattform ist dabei die dynamische Landkarte, auf welcher heimische Startups inklusive Hintergrundinformationen und Website abgebildet werden. Handelsunternehmen soll so die Suche nach neuen Innovationen, Startups und zukünftigen Partnern erleichtert werden. Einziges Manko: die Landkarte bietet keinerlei Filtermöglichkeiten nach Standort oder gewünschten Kategorien. Um in die Landkarte aufgenommen zu werden, können interessierte Startups sich über ein Online-Formular bewerben.

Noch bevor die Plattform online ging, wurde mit dem Startup-Wettbewerb "TOP Start-Up for Retail" der Grundstein für das neue Serviceangebot gelegt. Im Rahmen der Challenge konnten sich Unternehmen mit handelsrelevanten Lösungen bewerben. Das Siegerstartup (Jingle GmbH) werden ebenso auf der Plattform vorgestellt, wie die 4 weiteren Finalisten.

Weiterführende Links

 

BZ-Flashback - eyeson, App Radar, Talent Garden Vienna, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

eyeson – Drei Millionen Euro Investment für Videochat-Start-up

Mit insgesamt 1,5 Millionen registrierten Usern spielt das Grazer Start-up eyeson eine wichtige Rolle, wenn es um Video-Calls für Gruppen geht. Um im kommenden Jahr weiter wachsen zu können – sowohl im Bereich B2C wie auf B2B – hat das Jungunternehmen eine Finanzierungsrunde von drei Millionen Euro abgeschlossen. Große Unternehmen, die mehrere Features für viel Nutzer gleichzeitig brauchen, zahlen 8 Euro pro Monat und Host in der Premium-Version. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Talent Garden Vienna – Neuer Coworking-Space in Wien

Auf sechs Stockwerken und rund 5000 Quadratmetern entsteht in Wien ein neuer Coworking-Space für Start-ups. Die offenen Büromöglichkeiten, die einen Ideenaustausch und Kooperationen fördern, sind ab Januar teilbezugsfähig. Der Talent Garden Vienna bietet Jungunternehmen die idealen Bedingungen um durchzustarten und das mit einem 24 Stunden sieben Tage die Woche Zutritt. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.

 

Pocket Sky – Blaues Licht für bessere Gesundheit

Ein futuristisches Wearable, das die Augen mit blauem Licht bestrahlt und der Gesundheit hilft? Klingt wie aus einem Science-Fiction Film, doch das Start-up Pocket Sky will im Februar 2019 dazu eine Crowdfunding-Kampagne starten. Die Brille schickt dabei ein wohltuendes blaues Licht aus, bei dem der Körper Hormone ausschüttet, die den Tag-Nacht-Rhythmus steuern. 20 Minuten tägliche Nutzung sollen ausreichen um den gewünschten Effekt zu erzielen und die Gesundheit dauerhaft zu unterstützen. Dies soll vor allen Dingen Schichtarbeitern und Vielreisenden helfen einen gesunden Tag-Nacht Rhythmus beizubehalten. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Phönix 2018 – Gründerpreis vergeben

In fünf verschiedenen Kategorien wurden die besten Start-ups, Spin-offs und Prototypen auch dieses Jahr mit dem Phönix 2018 und einem Gutschein für die Teilnahme bei einem internationalen oder nationalen Event im Wert von 5.000 Euro ausgezeichnet. Von der Fachjury gekürt wurden in den fünf Kategorien folgenden Unternehmen: talentify GmbH (Business), PhagoMed Biopharma GmbH (Start-up International), Gerda Fuhrmann, Gründerin & Geschäftsführerin UriSalt GmbH (Frauen), Blue Danube Robotics GmbH (Spin-off) und AVVIE GmbH (Prototyp). Genauere Informationen zu den Gewinnern finden Sie hier.

 

App Radar – App-Store-Optimierer sichert sich eine Million Euro

Das Grazer App-Store-Optimierungstool App Radar erhält in einer Finanzierungsrunde der Investmentfirma eQventure eine Million Euro. Das frische Kapital soll für die Produktentwicklung sowie Internationalisierung verwendet werden. Das Unternehmen unterstützt seine Nutzer bei der Optimierung des Rankings in wichtigen App Stores und generiert somit eine höhere Anzahl an Downloads. Genutzt wurde das Tool bereits von Tinder, Zalando oder iTranslate. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

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Talent Garden Vienna – Neuer Coworking-Space in Wien

In den vergangenen Jahren sind moderne Gemeinschaftsbüros – sogenannte „Coworking Spaces“ – in zahlreichen Städten weltweit aus dem Boden geschossen. Im Gegensatz zu klassischen Büros bieten sie Start-ups die Möglichkeit sich zu vernetzen, Ideen auszutauschen und sich dadurch fortzubilden. In Wien startet Anfang 2019 in neuer großer Coworking Space, der Jungunternehmen dabei helfen soll, sich rasch und produktiv weiterzuentwickeln.

Sechs Stockwerke und rund 5000 Quadratmeter umfasst der neue Talent Garden Vienna Campus. Die Fertigstellung der Anlage soll im März erfolgen. Aktuell sind drei Stockwerke bis auf die Möblierung und kleine Feinheiten fertiggestellt und sollen ab Januar bezogen werden. Vierter und fünfter Stock folgen im Februar und der sechste soll schließlich im März offen sein.

Je nach Bedürfnissen können die Jungfirmen einen Platz in einem offenen Großraumbüro oder in einem abgetrennten Glaskasten anmieten. Die Räumlichkeiten stehen den Mietern 24 Stunden täglich und sieben Tage die Woche frei zur Verfügung. Zusätzlich bietet Talent Garden Platz für Seminare, die Absolventen von Schulen und Universitäten ansprechen sollen.

Als einer der ersten Mieter zieht bereits Anfang Jänner das Organisationsteam des Pioneers Festival ein. Weitere nationale wie auch internationale Interessenten gibt es bereits zahlreiche.

 

Mehr Informationen zu Tarifen und Möglichkeiten im Talent Garden Vienna erfahren Sie unter www.vienna.talentgarden.org./de/.

In 72 Stunden zum Weltmarktführer

In nur 72 Stunden von 0 zum Weltmarktführer – ein mehr als ambitioniertes Vorhaben, was sich der österreichische Wirtschaftsverlag in Zusammenarbeit mit dem Verein Innovation 4.X gesetzt hat. Unter dem Titel Vienna Startup Moonshot – der Name, eine Anspielung auf das erfolgreiche Raumfahrtprogramm Apollo – wurde dieses Jahr, bereits zum zweiten Mal in Folge, ein erfolgreiches Startup gegründet. Die Idee zu dem Unternehmen stammt aus einer Ausschreibung auf www.startupmoonshot.com. Die Prämisse – das Unternehmen muss einen wesentlichen Beitrag zur Lösung eines globalen Problems in den Bereichen Energie, Industrie, Life-Science und Mobilität leisten. Aus allen Einreichungen wurde in einem mehrstufigen Jury-Verfahren eine Idee ausgewählt, die anschließend innerhalb von 3 Tagen mit dem Know-How von mehr als 100 Experten umgesetzt wurde. Als Sieger des letzten Jahres ging dabei das Unternehmen nanolyte hervor, das sich dem Bekämpfen multiresistenter Keime gewidmet hat. Dieses Jahr konnte das Startup cropify systems überzeugen. Mit einer vertical farming Lösung konnten die beiden Gründer Daniel Podmirseg und Emile Stöver die Jury überzeugen und den begehrten Titel „Econaut“ sichern. Als Econauten sind Sie in den Genuss gekommen, innerhalb von nur 72h einen fertigen Businessplan, eine ausgereifte Produkt-, Markt- und Kommunikationsstrategie, sowie zahlreichen Drucksorten, einer eigenen Website und einer kompletten Personal- und Produktionsplanung inklusive Organigramms zu erhalten. Auf Grund des großen Erfolges denkt man von Initiatoren Seite bereits an den nächsten Moonshot in München.

Alle Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter startupmoonshot.com. Das Ergebnis der Arbeit ist unter cropify.net einsehbar.

BZ-Flashback - Zizoo, tonestro, Bergaffe, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Zizoo – Bootsurlaub-Plattform sichert sich Investment

Wer einem Urlaub auf einem Boot sucht, der wird mit ziemlicher Sicherheit über Zizoo stolpern. Die Plattform bietet wie bei Airbnb die Möglichkeit, Segelboote, Katamarane oder Motor-Yachten zu mieten und so einzigartige Urlaube zu erleben. Nun konnte sich Zizoo ein Investment in der Höhe von 6,5 Millionen Euro sichern. Damit sollen zusätzliche Mitarbeiter eingestellt, in die Projektentwicklung investiert und neue Märkte erschlossen werden. Mehr dazu hier.

 

Livin Farms – Neues Projekt via Crowdfunding

Nach dem Erfolg der ersten Kampagne startet das Start-up Livin Farms mit einem neuen Produkt auf Kickstarter durch. Mit dem Folgeprojekt soll das Potential von Insekten als Nahrungsquelle und Abfall-Verwerter besonders in Bildungseinrichtungen Platz finden. Die mehrteilige Box soll dabei Einstiegshürden senken und mehr Menschen für das Thema sensibilisieren. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.

 

tonestro – Blasmusiker-App holt sich Investment

Nach Fretello, eine App mit der man Gitarre lernen kann, startet nun ein zweites Musik-Start-up aus Oberösterreich durch. tonestro unterstützt mit der App das Erlernen von Blasinstrumenten und hat dazu nun ein Investment in sechsstelliger Höhe an Land gezogen. Die Finanzierung der App soll nach dem Freemium-Modell funktionieren und ab Dezember im App-Store erhältlich sein. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Marketplace-Start-ups – Neueste Trends bei Konferenz

Die Marketplace Conference 2018 hat auch dieses Jahr zahlreiche Vertreter der deutschen und österreichischen Start-up-Szene angelockt und über die Trends in der Branche informiert. Besonders hoch im Kurs stehen laut Analysen aktuell besonders Jungunternehmen aus den Bereichen Food & Delivery sowie Mobility. Ein weiterer Erfolgsfaktor sind sogenannte „Full-Stack-Marktplätze“, die vom Payment über Produkt bis hin zur Lieferung alles zentral abwickelt. Mehr Details dazu hier.

 

Bergaffe – Eigener Pop Up Store

Das Kärntner Start-up Bergaffe hat sich auf hoch qualitative und vor allem multifunktionale Sport-Tools und -Kleidung spezialisiert. Nun hat das Unternehmen mit zwei anderen die zweite Ausschreibungsrunde des Pop Up Store Land Kärnten für sich entscheiden können. Dadurch kann Bergaffe ein 43m2 großes Lokal in bester Lage mitbenutzen. In den nächsten drei Monaten haben Sie nun Zeit die aktuelle Kollektion vor Ort zu testen. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.


 

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Kärnten - Eigener Pop up Store für Bergaffe

Ist Ihnen Bergaffe bereits ein Begriff? Wenn nicht sollten Sie das schleunigst nachholen. Das 2014 gegründete Kärntner Startup (Bundesland.bz hat schon mehrfach berichtet) hat sich auf hoch qualitative und vor allem multifunktionale Sport-Tools und -Kleidung spezialisiert. Nach mehreren wahrlich erfolgreichen Crowdfunding Kampagnen kann das Unternehmen nun einen weiteren bedeutenden Erfolg verzeichnen. Bergaffe zählt, mit zwei anderen innovativen Jungunternehmen, zu den Gewinnern der zweiten Ausschreibungsrunde des Pop Up Store Land Kärnten. Das Land Kärnten bietet dabei innovativen Unternehmen ein attraktives, 43m2 großes Lokal in bester Lage an, um Ihre Produkte und Geschäftsideen an Mann und Frau zu bringen. Der Store wird bereits seit 6. November von den drei Gewinnern, Bergaffe, Gusta Garden und Campfire Outdoors bespielt. Lukas Bürger von Bergaffe will die drei Monate im Store vor allem dazu nutzen, die bisher nur online verkauften Produkte auf Größe und Passform zu testen, sowie Ideen für zukünftige Store-Konzepte zu sammeln. Mit der offiziellen Eröffnung am 23. November haben Sie nun drei bzw. vier Monate die Möglichkeit die aktuelle Bergaffe Skifahrer Kollektion zu testen und zu kaufen.

Alle weiteren Informationen zur Ausschreibung finden Sie unter www.kwf.at. Die aktuelle Bergaffe Kollektion ist im Bergaffe Online Shop einzusehen.

Livin Farms – Neues Crowdfunding-Projekt zur Mehlwurm-Zucht

Das österreichische Start-up Livin Farms hat das Potential von Insekten als Nahrungsquelle und Abfall-Verwerter erkannt. Das erste Projekte „Hive Home“ - mit dem Mehlwürmer in mehreren Etagen gezüchtet, anschließend schockgefroren, gekocht und verspeist werden können - wurde an mehrere Hundert Kunden aus 38 verschiedenen Ländern verkauft.

Mit dem neuen Kickstarter-Folgeprojekt wolle man speziell Bildungseinrichtungen ansprechen – vom Kindergarten über Schulen bis hin zu Forschungseinrichtungen in Fachhochschulen und Universitäten. Das neue Set besteht aus einer mehrteiligen Box, in der die Mehlwürmer gezüchtet und gefüttert werden können. Man wolle die Einstiegshürde senken und das Thema stärker in den Mainstream bringen. Der „Hive Explorer“ ist mit Feuchtigkeits- und Temperatursensoren ausgestattet, die den Insekten eine perfekte Umgebung sichern.

Neben dem kompakten Starter-Set sind im nächsten Jahr noch weitere Schritte geplant. In Kooperation mit einem europäischen Unternehmen soll eine industrielle Lösung ausgearbeitet werden. Dadurch soll die professionelle Verwertung von Lebensmittelabfällen auf eine neue Stufe gehoben werden.

Mehr Informationen zum innovativen Start-up finden Sie unter www.livinfarms.com.

BZ-Flashback - Hokify, Carployee, USound ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Hokify – Bewertung von Arbeitssuchenden ohne Algorithmus

Das Wiener Jobplattform Start-up Hokify verzeichnet bereits 18.000 registrierte Unternehmen und mehr als 300.000 Jobsuchende. Jetzt lässt das Jungunternehmen mit der Botschaft aufhorchen, dass anders als beim AMS kein Algorithmus verwendet wird, um Arbeitssuchende einzuordnen. Man wolle verhindern, dass es falsche Zuordnungen gibt und dadurch potentielle Matches nicht zustande kommen. Vielmehr gibt das System passend zu den Eingaben (z.B. Wohnort, Branche, Gehaltsvorstellungen) Jobs aus. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Metro – Start-up Regal ist wieder da

Neben Spar bietet auch Metro wieder eine Verkaufsfläche für Jungunternehmen aus dem Food-Bereich. Das „Start-up Regal“ bietet in der aktuell dritten Welle vier Produktinnovationen an, die am Ende durch Verkaufszahlen und Kundenfeedback bewertet werden. Metro verhilft dabei nicht nur jungen Unternehmen zu einer Plattform, sondern entwickelt auch sein Sortiment im Hinblick auf Regionalität, Innovation und Nachhaltigkeit weiter. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

Carployee – Carsharing für Mitarbeiter leicht gemacht

Das Start-up Carployee will einen Beitrag zur Verkehrs- und CO2-Reduktion beitragen und das durch Carsharing. Die entwickelte Software soll Mitarbeiter von Unternehmen vernetzen, um gemeinsame Wege zum Arbeitsplatz zu nutzen und somit effizienter in die Firma gelangen. Als Goodies sollen jene, die oft einen Platz in ihrem Auto bieten und andere mitnehmen, Vorteile wie Tank- oder Essensgutscheine sowie zusätzliche Urlaubstage oder Freistunden erhalten. Mehr Informationen erhalten Sie hier.

 

USound – Millionenauftrag für Mikro-Lautsprecher

Das Grazer Unternehmen USound zählt zu den Ausnahmeunternehmen im Elektronikbereich. Der chinesische Hersteller 3nod Acousticlink hat nun einen millionenschweren Auftrag für Mikro-Lautsprecher aufgegeben. Verbaut werden sollen die Mikro-Lautsprecher in Kopfhörern des Herstellers. Die USound Produkte lassen sich weiters für diverse In-Ear-Kopfhörer, Wearables und Smartphones verwenden. Mehr dazu hier.

 

startup300 – Übernahme von Crowdinvesting-Plattform Conda

Mit der Übernahme der Crowdinvesting-Plattform Conda will startup300 in Zukunft den Zugang von Start-ups zu Risikokapital weiter vereinfachen. Nach der Übernahme stünden nun neue Technologien zur Verfügung, die man integrieren wolle. Zusätzlich volle man die Entwicklung zukünftiger Finanzierungsinstrumente beschleunigen. Details zur Übernahme finden Sie hier.


 

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E-Scooter – Der Trend der Micro Mobility

Nach Millioneninvestitionen und zahlreichen Prominenten Übernahmen – unter anderem jene des Startups Spin durch den Autohersteller Ford – ist klar: Das E-Scooter Segment ist ein boomender Markt – der den Trend der Micro Mobility losgetreten hat. Doch wieso sind die diversen E-Scooter-Dienste derzeit so attraktiv für Investoren?

Die Antwort liegt in den zahlreichen Vorteilen, die das E-Scooter-Sharing in Großstädten bringt. Das Modell kommt sehr gut an und wird auch in den Medien immer wieder aufgegriffen. Die einen freuen sich dabei über eine schnelle und umweltfreundliche Fortbewegungsart in den Stadtzentren, die anderen beschweren sich über falsch abgestellte Gefährte. Dabei gibt zahlreiche Punkte, die diese Form der Mobilität so spannend machen:

  • Elektromobilität: E-Scooter bringen das Fortbewegen in der Stadt hin zur Elektromobilität und tragen einen Beitrag zur CO2-Reduktion und dem Abbau des Autoverkehrs in Städten bei.
  • Kurzstrecken:  Mit den E-Scootern können bequem und schnell die kurzen strecken in der Stadt überbrückt werden.
  • Rentables Geschäft: Die Anschaffungskosten von E-Scootern, wenn sie in großen Mengen gekauft werden, sind schnell wieder herinnen und danach kann direkt Geld verdient werden.  
  • Wenig Investitionen in Werbung: Da die gebrandeten E-Scooter in den Straßen bereits in kurzer Zeit große Bekanntheit erreichen können, braucht es wenig traditionelles Marketing.
  • Nebenjobs: Immer mehr Menschen suchen kleine Beschäftigungen bei Unternehmen, was sich gut mit dem Einsammeln und Aufladen der E-Scooter verbinden lässt.
  • Sharing: Durch das Teilen von E-Scootern werden neue Mobilitätsangebote geschaffen, die mit der Zeit gehen, denn junge Menschen heute machen immer seltener den Führerschein.
  • Kundenaufbau: Durch den großen Anklang der E-Scooter können für zukünftige Angebote wie E-Mopeds oder E-Autos potentielle Kunden eruiert werden.
  • Zukunftsträchtig: E-Scooter-Start-ups sammeln – aufgrund der verbauten GPS-Sensoren – zahlreiche Bewegungsdaten, die wiederum an Städte oder Betreiber von öffentlichen Verkehrsmitteln verkauft werden können, um die Verkehrsplanung zu optimieren.

E-Mobilität ist und bleibt eines der großen Themen der Zukunft. Dienste wie eben jene E-Scooter-Sharing-Angebote können dabei – sofern der Betrieb mit grünem Strom aus erneuerbaren Energiequellen angeboten werden kann sowie umweltschonende Akkus in den Gefährten verbaut werden – einen wichtigen Beitrag leisten. Aus Konsumentensicht können sich die praktischen Dienste jedoch auf die Geldtasche schlagen. Denn auch die Kleinbeträge von wenigen Euro pro Tag, sammeln sich am Ende des Monats zu großen Summen zusammen.

BZ-Flashback - Shpock, Beno, startup300 ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Shpock - Neue Strategie fordert Verluste

Die österreichische Flohmarkt-App Shpock zählt laut eigenen Angaben zu den größten Shopping-Apps Europas. Doch ein aktueller Strategiewechsel schockiert: Mit Ende November werden aufgrund einer Umorientierung 82 Mitarbeiter entlassen. Die Märkte in Norwegen und Italien werden verlassen, stattdessen soll ein stärkerer Fokus auf die Heimmärkte Österreich und Deutschland sowie spezielle auf Großbritannien gerichtet werden. Mehr dazu hier.

 

Benu – Digitaler Bestatter erhält Förderung

Mit Benu ist es erstmals möglich, den gesamten Prozess rund um eine Bestattung digital abzuwickeln. Von der Planung über eine individuelle Beratung bis hin zur Umsetzung mit den lokalen Partnerunternehmen wird alles über den Anbieter abgewickelt. Das Zukunftspotential dieses Start-ups hat nun auch die Forschungsförderungsgesellschaft erkannt und das digitale Bestattungsunternehmen mit einer Investition unterstützt. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

Pixelrunner – Neues Kapital vom OÖ HichtechFonds

Das oberösterreichische Start-up Pixelrunner bietet eine spannende neue Form der Landschaftsgestaltung: Mit einer speziellen Sprühtechnologie lassen sich Motive wie Bilder oder Firmenlogos in Farbe oder Schwarweiß auf zahlreichen Untergründen aufdrucken. Dieses Potential unterstützt nun der OÖ Hightech Fonds indem er mit 20,4 Prozent bei dem Jungunternehmen einsteigt. Mehr dazu hier.

 

Eversports – Übernahme von GymEntry

Das Wiener Start-up Eversports hat nach Sportle.me das nächste Unternehmen übernommen. Die Hamburger Firma GymEntry, die Zugang zu über 450 Fitnessstudios in Deutschland ohne fixe Bindung anbietet, wird in die Plattform von Eversports integriert. Damit verfolgt das Unternehmen das Ziel weiter, Marktführer im DACH-Raum für Online-Buchungen von Sportangeboten aller Art zu werden. Mehr dazu hier.

 

startup300 – Weitere Zukäufe nach Kapitalerhöhung

Das Business-Angel-Netzwerk startup300 hat sich eine Kapitalerhöhung von drei Millionen Euro geholt. Das große Ziel der Aktiengesellschaft mit inzwischen rund 200 Aktionären ist es, ein Ökosystem-Betreiber zu werden, der Startups von der Bürofläche, über die Finanzierung bis hin zu Events, Accelerators und Dienstleitungen alles bieten zu können. Man habe bereits konkrete Unternehmen im Visier und führe Gespräche, um das Angebot zu erweitern. Mehr dazu bekommen Sie hier.


 

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Benu – erster digitaler Bestatter Österreichs– erhält FFG Förderung

Benu – der Name kommt aus dem altägyptischen und steht für den Totengott – wurde von dem Voralberger Alexander Burtscher gegründet. Ziel des ersten Österreichischen digitalen Bestatters ist es, den gesamten Prozess zu digitalisieren und somit zu vereinfachen. Auf der Internetseite gibt es eine große Auswahl an Allem was es für ein Begräbnis benötigt inkl. präziser Preisangaben.

Die Angehörigen können so für Ihre Verstorbenen, oder Sie selbst für Ihr zukünftiges Begräbnis, einen passenden Sarg, inkl. Blumenschmuck, Partezettel und Grabstätte online buchen. Was für Sie jetzt vielleicht grotesk wirken mag, ist die Anpassung an eine zunehmende Internetaffinität und die Generation, die bereits jetzt sämtliche Einkäufe und Behördengänge online erledigt. Darüber hinaus stellt Benu seinen Kunden einen persönlichen Berater zur Seite, der gleichzeitig als Organisator und Unterstützer dient.

Die eigentliche Bestattung wird anschließend von einem lokalen Partnerunternehmen direkt vor Ort abgewickelt. Die, durch die Digitalisierung erzeugten, Skaleneffekte kann Burtscher außerdem direkt an den Kunden weitergeben und somit besonders faire Preise garantieren. Das Zukunftspotential dieser Geschäftsidee hat nun auch die Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) erkannt und das digitale Bestattungsunternehmen mit einer Investition belohnt. 

Mehr Informationen zur digitalen Bestattung erhalten Sie unter www.benu.at.

BZ-Flashback - Waterdrop, Hackabu, Jingle, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

E-Scooter – Ausbau der Flotten von Bird & Lime

In Wien fällt es bereits aufmerksamen Beobachtern auf – im Stadtverkehr sind immer mehr E-Scooter unterwegs. Drei Anbieter kämpfen aktuell um den Markt in Österreichs Hauptstadt: Lime, Bird und Tier Mobility. Besonders groß sind die Scooter-Flotten der beiden US-Anbieter Bird und Lime mit 850 beziehungsweise den gesetzlich maximal erlaubten 1.500 Vehikeln pro Anbieter. Der Markt boomt und der Kampf um Kunden ist riesig. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Jingle – Industriebetrieb steigt mit 18 Prozent ein

Bereits im März konnte das Wiener Chatbot Start-up Jingle mit dem Erlangen des ersten Platzes beim des Josef Umdasch Forschungspreis in der Kategorie „Business & Commerce“ auf sich aufmerksam machen. Seither ist das Interesse seitens des Industriebetriebs immer größer geworden, was nun in einer Beteiligung von Umdasch mit einem sechsstelligen Betrag an der Jungfirma seinen Höhepunkt findet. Das frische Kapital soll in technische Infrastruktur und Marketingmaßnahmen fließen. Mehr dazu hier.

 

Waterdrop – Millionen-Umsätze mit Brausetablette

Die Idee ist ebenso simpel wie genial – Brausetabletten, die jedes beliebige Wasser dieser Welt zu einem besonderen Getränk macht. Waterdrop setzt dabei auf eine rein natürliche, pflanzliche Rezeptur und keinerlei Konservierungsstoffe. Aktuell lassen sich sechs verschiedene Geschmackrichtungen erwerben, die gut ankommen. Allein heuer würde ein Umsatz von 4 Millionen Euro erzielt werden. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

Omnius – Rund 20 Millionen Euro von Venture-Capital-Fonds

Das von Österreichern in Berlin gegründete Analyse-Software-Start-up Omnius kann sich über eine große Finanzspritze freuen. Bei einer Finanzierungsrunde erhielt das Jungunternehmen, das KI-Produkte für die Versicherungsbranche anbietet, 19,75 Millionen Euro für weiteres Wachstum. Kernpunkt von Omnius ist die Bereitstellung einer automatisierten Schadensbearbeitung das die Effizienz deutlich verbessern soll. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Hackabu – Wachstumshilfe für Impact Start-ups

Die Wiener Growth-Hacking Agentur Hackabu hilft ab nächstem Jahr ehrenamtlich Social Impact Start-ups beim Wachsen. Das geplante Programm startet im Februar 2019 und soll zwei bis drei Jungunternehmen zwölf Wochen lang unterstützen. Kern der Workshops und Trainings ist der Bereich des Growth Hacking, also das fördern des Absatzes und steigern der Bekanntheit. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

 

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byrd - Millioneninvestment für neue Logistik-Plattform

Begonnen hat die Erfolgsgeschicht von byrd bereits 2016. Das Startup, dass sich zu Gründungszeiten auf die ´First Mile´, den Weg des unverpackten Gegenstands zum Logistikpartner konzentrierte – Bundesland.bz hat berichtet - konnte sich bereits im März 2017 ein 300.000€ schweres Investmentpaket sichern. Im August desselben Jahres stellte das Unternehmen sein B2C Geschäft ein und transformierte sich selbst zur B2B Logistik-Plattform. Die Idee dahinter: kleinere Unternehmen mit eigenem Online Shop wettbewerbsfähig machen. Funktionieren soll das ganze über eine Web-Applikation, die mehr als 100 Kunden mit Fulfillment Centern und verschiedenen Logistik Anbietern vernetzt. Die kleinen Unternehmen sollen somit die Möglichkeit haben, in Versandqualität und Geschwindigkeit mit großen Playern mitzuhalten. Byrd konnte Anfang Oktober weitere Investoren wie beispielsweise Speedinvest x von Ihrem System und dem großen internationalen Wachstumspotential überzeugen. Das neue Kapital in Millionenhöhe und Know-How soll nun genutzt werden um die Plattform weiterzuentwickeln und in andere Märkte zu expandieren. Als mögliche Expansionsstandorte stehen dem Unternehmen dabei zahlreiche Optionen zu Verfügung, die Sie dank Ihrer erfahrenen Logistik-Partner erreichen können. 

Weitere Informationen zum Unternehmen erhalten Sie unter getbyrd.com

Waterdrop – Brausetablette mit Millionen-Umsätzen

Das Wiener Start-up Waterdrop will mit seiner Idee nicht nur Wasser mit Geschmack versetzen, sondern gleichzeitig jede Menge Plastikmüll einsparen. Das entwickelte Produkt ist dabei eine Brausetablette, die in ihrer Rezeptur nur natürliche Pflanzenextrakte und keine Konservierungsstoffe verwendet und jedes beliebige Wasser in ein Geschmackserlebnis verwandelt.

Foto © Waterdrop
Der vom Gründer Martin Murray als „Microdrink“ bezeichnete Getränkebooster kommt sehr gut an und macht inzwischen Millionen-Umsätze. Waterdrop gibt es in sechs verschiedenen Geschmacksrichtungen, allesamt angereichert mit Frucht- und Pflanzenextrakten sowie wertvollen Vitaminen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Brausetabletten sei das Produkt kein Nahrungsergänzungsmittel und könne daher täglich mehrfach zu sich genommen werden. Ein Konzept das offenbar zahlreiche Menschen überzeugt: Dieses Jahr wird das Start-up die 10 Millionen Stückmarke knacken und seinen Umsatz auf rund 4 Millionen Euro heben.

Ziel für das nächste Jahr ist eine Expansion – erst nach Frankreich und Großbritannien, danach mit einer Online-First-Strategie in den Rest von Europa. Dabei hilft bestimmt auch eine Investition von Dagmar Wöhrl aus der Start-up-Show „Die Höhle der Löwen“ in einer Höhe von 500.000 Euro.

 

Mehr Informationen zur beliebten Brausetablette finden Sie unter www.waterdrop.com.

BZ-Flashback - DerButton, Twaice, Falkensteiner Ventures, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Life-Science-Sektor – Boom in Österreich

Mit einem Fokus auf Innovation und Exzellenz beschäftigen sich in Österreich in den Bereichen Medizintechnik, Biotechnologie und Pharma mehr als 900 Unternehmen und Menschen. Maßgeblich am Erfolg des Sektors ist auch das Austria Wirtschaftsservice (aws) beteiligt. Mit mehreren Förderprogrammen werden Start-ups bereits in der frühen Phase der Entwicklung - sowohl bei der Ideenentwicklung als auch bei der Umsetzung - finanziell unterstützt. So werden innovative Idee gefördert um die Entwicklung des Sektors voranzutreiben. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

DerButton – Sechsstellige Förderung für Wiener Start-up

Mit einem neuartigen System will das Start-up DerButton Selbstständige dabei unterstützen ihre Abrechnungsabläufe zu optimieren. Konkret soll es dabei um eine Lösung gehen, die nicht nur Termine vereinbaren kann, sondern deren Abhalten mittrackt und die damit verbundenen Zahlungsprozesse mit zur wenigen Klicks durchführt. Nun erhält das Start-up eine sechsstellige Förderung der FFG. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Falkensteiner Ventures – Investments in Hotel- und Tourismus-Start-ups

Der Name Falkensteiner stet nicht nur für Hotels der 4- und 5-Sterne Kategorie, sondern auch für Unternehmer- und Gründertum. Mit dem neugegründeten Investment-Vehikel Felkensteiner Ventures sollen nun Start-ups aus dem Bereich Hotel wie auch Tourismus mit Investments und maßgeschneidertem Mentoring unterstützt und das Wachstum der Jungfirmen mitentwickelt werden. Gesucht werden Teams aus dem DACH-Raum, Südtirol und darüber hinaus aus ganz Europa aus dem Tech/Digital-Bereich bzw. Geschäftsmodelle, die Old und New Economy kombinieren. Mehr zum neuen Investment-Programm erfahren Sie hier.

 

Recaptcha – Keine Rechenaufgaben mehr

Das System von Recaptcha wurde überarbeitet und soll nun durch künstliche Intelligenz prüfen, ob sich ein Bot oder ein Mensch einloggt. Das bedeutet ein Ende für lästige Bilderrätsel, verschwommene Buchstaben oder nervige Prüfmechanismen. Stattdessen soll ein Score errechnet werden, der angibt wie wahrscheinlich es ist, dass entweder ein Bot oder ein menschlicher Nutzer ist. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Twaice – Reichweitenvorhersage für Elektroauto-Akkus

Ein Problem mit dem sich diverse Elektroauto-Hersteller seit geraumer Zeit herumschlagen ist die Frage nach der Lebenszeit der verbauten Akkus. Nun hat das Start-up Twaice eine Lösung gefunden. Durch das Erstellen eines digitalen Zwillings des Akkus in der Cloud sowie Maschine Learning sollen Aussagen zur Lebenszeit getroffen werden können. So soll der Zustand monitorbar sein sowie Schritte für die Optimierung des Betriebs ermittelt werden können. Mehr dazu hier.

 

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SolMate – Solarpaneele und Mini-Kraftwerk für den Balkon

Das ambitionierte Ziel, die Energiewende in den Privathaushalten einzuläuten, hat sich das steirische Start-up EET gesetzt. Hierzu wurde  „SolMate“ entwickelt, ein kleines Solarkraftwerk für den Balkon. Verbunden mit Solarpaneelen, die sich einfach über das Gelände hängen lassen, kann auch im urbanen, eng bebauten Raum Solarenergie genutzt werden.
©SolMate/EET

Das Mini-Kraftwerk soll auf Photovoltaik-Basis rund ein Viertel des persönlichen Strombedarfs decken können. Die Technik dahinter funktioniert wie folgt: Über den Zugang zur Steckdose wird der aktuelle Stromverbrauch gemessen und im Bedarfsfall wird von der Anlage zusätzlich Strom eingespeist. Das tolle bei SolMate ist, dass bei geringem Bedarf das Mini-Kraftwerk in Kraft tritt und die Energie für späteren Einsatz zwischenspeichert. Die eigens entwickelte Messtechnologie gewährleiste laut Hersteller, dass der selbstproduzierte Strom selbst in Mehrparteienhäusern nur in den eigenen vier Wänden zum Einsatz komme.

 

Seit dem 24. Oktober sammelt EET für den Start der Serienproduktion Kapital auf Kickstarter und konnte das Funding-Ziel von 50.000 Euro bereits am ersten Tag knacken. Mehr über das Start-up und die Vision erfahren Sie unter www.eet.energy.

BZ-Flashback - GoEuro, ToolSense, Solmate, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Speedinvest – 50 Millionen Euro für Industrie-Start-ups

Die enge Zusammenarbeit mit der Industrie ist eine der Stärken europäischer Start-ups aus diesem Bereich. Nun gibt es vom Risikokapitalgeber Speedinvest einen neuen Fond aufgelegt, die gezielt in eben jene Jungunternehmen investiert, die Lösungen für die Industrie entwickeln. Dotiert wird de Unterstützungshilfe auf 50 Millionen Euro. Auswahlkriterien seien primär das Team und die Vision der jeweiligen Start-ups. Mehr dazu hier.

 

GoEuro – Expansionspläne nach Finanzierungsrunde

Reiseplattformen boomen aktuell in sämtlichen Formen – ein Trend, den jetzt auch das Start-up GoEuro nutzt um sich Unterstützung zu sichern. In einer Finanzierungsrunde konnte das Unternehmen 150 Millionen Dollar erzielen. Im Kern verkauft GoEuro als Vermittlerplattform günstige Tickets für Reisen – egal ob mit dem Bus, Zug oder per Flugzeug - und lockt eigenen Angaben zufolge monatlich rund 27 Millionen Nutzer auf die Plattform. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

ToolSense – Hohes Investment für Vernetzungs-Start-up

Vergangenes Jahr als Gewinner des futurezone Award in der Kategorie IoT durchgesetzt, dieses Jahr ein hohes, sechsstelliges Investment gesichert – das Vernetzungs-Start-up ToolSense macht gerade alles richtig! Das Jungunternehmen entwickelt einen Hersteller-unabhängigen Standard zur Vernetzung von mobilen, kostenkritischen Bau- und Reinigungsmaschinen. Das Kerneinsatzgebiet ist dabei die Ermöglichung der Aufzeichnung der Maschinendaten, die enormen Speicherplatz benötigen, durch eine eigens entwickelte Ultra Edge-Computing Technologie. Das frische Kapital soll für den Ausbau des Vertriebs, die europaweite Marktdurchdringung und die Weiterentwicklung der Produkte verwendet werden. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

found! – Start-up Initiative geht in die nächste Runde

Bereits zum dritten Mal startet Deloitte gemeinsam mit dem Impact Hub Vienna die Start-up Initiative found! -Integration durch Arbeitsplätze. Das Programm bietet sechs Jungunternehmern einen Platz in einem sechsmonatigen Inkubator um ihre Ideen und Konzepte weiterzuentwickeln. Abgezielt wird auf die Nutzung des Potentials geflüchteter Menschen, das aufgrund zahlreicher Hürden am Arbeitsmarkt viel zu oft ungenutzt bleibt. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

EET – Balkon-Kraftwerk Solmate soll in die Serienproduktion

Mit der Idee eines kleinen Solarkraftwerkes und mobiler Paneele für den urbanen Bereich hat das Grazer Start-up EET Technology aufhören lassen. Vorausgesetzt man hat einen Balkon, dessen Gelände mindestens 2,50 Meter lang ist, kann der gewonnene Strom dann über eine Steckdose in das eigene System eingespeist werden. Nach einer Fokussierung dieses Jahr auf die technische Weiterentwicklung soll im nächsten Jahr – vorfinanziert durch einen bereits finanzierten Kickstarter – die Serienproduktion starten. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

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GoEuro – Reiseplattform mit Expansionsvision

Egal ob die Reise mit dem Bus, dem Zug oder per Flugzeug erfolgen soll – die Start-up Reise-Plattform GoEuro hilft dabei die Reisedestination möglichst kostengünstig zu erreichen. Nun hat sich das Jungunternehmen eine Finanzierungsrunde von 150 Millionen Dollar gesichert.

In Europa ist die Plattform laut Eigenangaben in 36 Ländern aktiv, nicht immer mit demselben Angebot. Monatlich seien rund 27 Millionen Nutzer auf GoEuro unterwegs um sich die günstigsten Verbindungen zu sichern. Die Zusammenarbeit mit zahlreichen Transportunternehmen wie unter anderem ÖBB, Deutsche Bahn, Flixbus, EasyJet, Austrian Airlines oder Lufthansa macht das Angebot sowohl für Kurzurlauber wie auch Weltenbummler interessant.

Die Finanzierung der Meta-Suchmaschine funktioniert via Vermittlungsprovisionen der unterschiedlichen Transportdienstleister. Zudem ist eine Suche von zur Reise passenden Hotels in Zusammenarbeit mit Booking.com integriert um das Buchen von Aufenthalten noch einfacher zu gestalten.

 

Mehr Informationen zu Start-up erhalten Sie unter www.goeuro.at.

Startup Initiative found! Geht in die dritte Runde

Gemeinsam mit dem Impact Hub Vienna startet Deloitte nun zum dritten Mal in Folge die Startup Initiative found! - Integration durch Arbeitsplätze. Das Programm bietet sechs Jungunternehmern aus dem sozialen Bereich einen Platz in ihrem halbjährigen Inkubator an. Genau genommen sollen Social Entrepreneurs angesprochen werden, die für anerkannte Flüchtlinge einen Arbeitsplatz schaffen oder ihnen die Arbeitssuche erleichtern. Deloitte zielt damit auf das Potential geflüchteter Menschen ab, das am Arbeitsmarkt durch zahlreiche Hürden oftmals ungenutzt bleibt. Ein zusätzlicher Fokus wird außerdem auf Projekte gelegt, die sich mit neuen Technologien beschäftigen bzw. dem digitalen Wandel verschrieben haben. Die finalen found! Teilnehmer können neben dem umfassenden Netzwerk von Deloitte und Impact Hub von individueller Beratung, finanzieller Unterstützung, maßgeschneiderten Workshops und dem Zugang zum Impact Hub Co-Working Space profitieren. Bewerbungen zur Startup Initiative sind noch bis 4. Dezember 2018 unter found.ideation.academy oder vienna.impacthub.net möglich.

BZ-Flashback - Storyclash, domonda, Wikitude, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Storyclash – Hohes sechsstelliges Investment für Social-Media Analysewerkzeug

Das Linzer Start-up Storyclash hat sich frisches Kapital vom aws Gründerfond gesichert – im hohen sechsstelligen Bereich. Das webbasierte Tool des Jungunternehmens analysiert Social-Media-Kanäle und erkennt, welche Themen im Netz besonders viel Aufmerksamkeit erzeugen – in Echtzeit! Bisher lag der Fokus stark auf Medienhäusern – die sich Lösungen zwischen 1.000 und 5.000 Euro pro Monat kaufen können. Nun soll er auf Agenturen und Unternehmen erweitert werden mit besonderem Blick auf deren Content Management. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Chocolate3 – 3D Schokodruck sucht Investoren

Mit seinem Start-up chocolate3 hat sich der Münchner Konditormeister Benedikt Daschner ein ambitioniertes Ziel gesetzt. Er will die traditionelle Kunst der Schokoladenverzierung revolutionierten – dank einer speziell entwickelten 3D-Drucktechnik. So soll es möglich sein, diverse Formen und Sprüche direkt in dem leckeren Stoff festhalten. Finanziert werden soll dieses Unterfangen durch eine Crowdfunding-Kampagne, die noch bis 25. Oktober läuft. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

domonda – Steuerberatungs-App für Freelancer

Freie Mitarbeiter verlieren schnell den Überblick, welche Steuern und Abgaben sie zu zahlen haben. Diesem Problem will jetzt das Wiener Start-up domonda entgegenwirken. Das System übernimmt dabei unter anderem Belegauslesen, Vorkontierung und gibt Richtlinien zum Erstellen eines Jahresabschlusses. Dieser kann schließlich auch direkt an FinanzOnline, das Online-Portal des Bundesministeriums für Finanzen übertragen werden. Der Marktstart ist geplant für Frühjahr 2019. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Wikitude – Augmente Reality für Verpackungen

Durch eine Kooperation zwischen dem Augmented Reality Technologie Provider Wikitude und Constantia Flexibles,dem weltweit viertgrößten Hersteller von Verpackungen,  soll sich der Lebensmittelverpackungsmarkt deutlich besser an seine Kunden anpassen. Konkret geht es um eine moderne Verpackung, die Mithilfe von Augmented Reality Elementen mehr Informationen rund um Inhaltsstoffe, Gebrauchshinweise sowie Rezepte bereitstellt. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.

 

Einhörner – 25 Start-ups vor der Milliarden-Bewertung

Es ist eine unglaubliche Leistung als Start-up die Hürde einer Milliarden-Bewertung zu knacken. Die renommierte und wegweisende Liste des Forbes Magazin – Next-Billion-Dollar-Start-up - umfasst dieses Jahr E-Sport- und Online-Bildungs- oder -Mode-Start-ups, aber auch Firmen, die sich mit 3D-Druck oder dem Lieferverkehr mit Trucks beschäftigen. Die genaue Liste der 25 Einhorn-Anwärter finden Sie hier.

 

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Wikitude – Augmented Reality für mehr Lebensmittelinformationen

Einem jeden Konsumenten ist es bestimmt schon einmal so gegangen: Man will lesen, welche Inhaltsstoffe und Informationen das betreffende Lebensmittel enthält – egal ob es um Unverträglichkeiten oder den Wunsch eines gesamt gesünderen Lebensstils geht. Aufgrund des Platzmangels drehen sich die Informationen auf den Packungen nur knapp um Zutaten und Ablaufdatum – in so kleiner Schrift, dass man beinahe eine Lupe braucht um sie zu entziffern.

Das soll nun eine strategische Partnerschaft von Wikitude, einem modernen Augmented Reality (AR) Technologie Provider und Constantia Flexibles, dem weltweit viertgrößten Verpackungshersteller ändern. Laut einer von Wikitude durchgeführten Umfrage wollen nämlich 69 Prozent der Konsumenten mehr Informationen auf der Verpackung vorfinden. Dazu soll die Anwendung „Constantia Interactive“ entwickelt werden, die via Kamera am Smartphone die innovativen Produktverpackungen erkennen und mittels AR Zusatzinformationen zu Inhaltsstoffen, Gebrauchshinweise, Rezepte oder auch digitale Gewinnspiele anzeigen kann.

Mit AR soll ebenso wie durch den Start der Google Suche vor 20 Jahren die Form des Informationskonsums grundlegend revolutioniert werden. So soll für die zukunftsträchtige Technologie der Sprung aus der Nische in die Mitte der Gesellschaft geschafft werden.

 

Mehr Informationen zu dem ambitionierten Vorhaben erfahren Sie im Blog von Wikitude.

Bild: Example AR Packaging © Wikitude 

Chocolate3 - Münchner Schoko Drucker auf der Suche nach Investoren

Benedikt Daschner, Konditormeister aus München,  hat es sich mit seinem Startup – chocolate3 – zum Ziel gemacht aus der traditionellen Schokowelt auszubrechen und mit seinen kreativen Werken für einen Wow-Effekt zu sorgen. Chocolate3 definiert die Schokolade neu und ermöglicht es den Nutzern alle möglichen Formen und Sprüche 1:1 in dem leckeren Stoff festzuhalten. Dazu schmelzt Daschner feinste Schweizer Kuvertüre und druckt sie, mittels eines speziell dafür entwickelten 3D Druckers, aus. So ist es dem Startup möglich kreative Geschenke, individuelle Tortendeko und süße Logos ab einer Stückzahl von 1 in einem kurzen Prozess herzustellen. Das Unternehmen legt dabei höchsten wert auf Nachhaltigkeit und bietet sämtliche Produkte glutenfrei und auf Wunsch auch laktosefrei an. Als „Proof of Concept“ sowie zum Aufbau einer kleinen Produktion und eines Onlineshops hat chocolate3 nun eine Crowdfunding Kampagne gestartet. Die Kampagne läuft auf startnext, mit einem Finanzierungsziel von 9.000€, noch bis zum 25. Oktober 2018. Für alle Investoren gibt es dabei ein süßes Dankeschön in Form eines Fotodruckes seiner Wahl. Alle Infos zum Unternehmen und der Kampagne finden Sie unter chocolate3.de

BZ-Flashback - Sissy Strawberrey, PrintStones, GoLeyGo, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

EY – Heuer bereits 103 Millionen Euro Risikokapital für Start-ups

Das Beratungsunternehmen EY hat die Investments in europäische Start-ups analysiert und einen Bericht für das erste Halbjahr 2018 vorgelegt. Gesamt wurde von den Investoren in Europa insgesamt 10,2 Milliarden Euro ausgegeben – 27 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2017. Rund 103 Millionen davon flossen in Start-ups aus Österreich – mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr. Dies ist vor allen Dingen auf große Deals wie TourRadar (rund 41 Millionen) oder Bitmovin (rund 25 Millionen) zurückzuführen. Mehr Details zum EY Bericht finden Sie hier.

 

Sissy Strawberry – Ein „Erdbeerbaum“ für Zuhause

Vom Kärntner Start-up Gusta Garden zeigt ein neues Projekt auf Kickstarter: Der weltweit ersten „Erdbeerbaum“. Das Finanzierungsziel von 10.000 Euro für das raffinierte Beet für den urbanen Raum wurde dabei innerhalb von nur 36 Minuten erreicht. Die einzelnen Teile des Produktes lassen sich dabei individuell kombinieren um das Anpflanzen von Erdbeeren auch am Balkon oder der Terrasse möglich zu machen. Mehr Information erhalten Sie in unserem Blogbeitrag.

 

Social Impact Award – Auszeichnung für vielversprechende Start-ups

Im Wiener Erste Campus wurden im Rahmen des CEE Impact Day 2018 vielversprechende Start-ups aus dem Social-Impact Bereich ausgezeichnet. Die vier Jury-Gewinner erhalten je 3.000 Euro für ihre Ideen. Diese umfassen dabei anderermeinung.at, das Menschen mit unterschiedlichen Meinungen zum Dialog bringen soll um Filterblasen aufzubrechen, Lingvano, eine Plattform zum erlernen der Österreichischen Gebärdensprach, triply, das Event-Veranstalter durch einfache Transporte hilft Menschen aus dem ländlichen Raum zu organisieren, sowie das Semina Projekt, das Menschen in der Region um den tansanischen Ort Luduga eine metallhandwerkliche Ausbildung ermöglicht. Mehr zur Preisverleihung erfahren Sie hier.

 

PrintStones – Pflastersteine aus dem 3D-Drucker

Der 3D-Druck erobert immer mehr Teile der Wirtschaft. Das Wiener Start-up PrintStones entwickelt ein 3D-Druckverfahren für Pflastersteine. Dabei druckt der konzipierte Roboter mit einem Greifarm de Steine direkt auf die Trageschicht. Eingespart wird somit die Lieferung der Steine sowie die mühsame und körperlich extrem fordernde Arbeit der Pflasterer. Zusätzlich biete der 3D-Druck mehr Gestaltungsmöglichkeiten, weniger Materialverbrauch sowie eine geringere Feinstaub- und Lärmbelastung. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

GoLeyGo – Neuartige Verschlusssystem

Mit einem neuartigen Verschlusssystem für Hundeleinen konnte das Start-up GoLeyGo in der Investment-Show „Die Höhle des Löwen“ überzeugen und sich eine halbe Million Euro sichern. Dank einer Kugelstift-Magnet-Kombination, die Halsband und Leine verbinden, lässt sich der Hund in wenigen Sekunden an- sowie ableinen. Zusätzlich ist das System extrem stabil und hält einem Gewicht von 40 bis 80 kg – je nach Modell – stand. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

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GoLeyGo – Hundeleine mit neuartigem Verschlusssystem

Neuartige Technologien und Systeme erleichtern unseren Alltag an allen Ecken und Enden: Wieso nicht auch beim Gassi gehen? Diese Frage haben sich Jerome Glozback de Cabarrus und Tim Ley gestellt und ein System entwickelt, das den Karabiner an Hundeleinen ersetzt. Mit GoLeyGo präsentieren die Gründer neuartiges Verschlusssystem, das zahlreiche Vorteile für die Besitzer wie auch die Hunde bringen soll.

Das „Magnetrastverschlusssystem“ – einer cleveren Kugelstift-Magnet-Kombination – lässt sich in wenigen Sekunden mit der Hand öffnen und schließen und hält je nach Modell ein Gewicht von max. 40 bzw. 80 kg. Selbst wenn der Hund stark oder abrupt zu ziehen beginnt hält der Verschluss. Dies gibt dem Besitzer einerseits eine gewisse Sicherheit, das sich der Hund nicht einfach losreißen kann und ermöglicht andererseits ein schnelles An- und Ableinen. So muss der Hund nicht warten bis der Karabiner ausgehängt ist, bevor er auf der Hundewiese losstarten kann.

Ein System das überzeugt – auch die Investoren der Show „Die Höhle des Löwen". Da das Verschlusssystem auch für andere Zwecke – wie etwa den Segelsport oder die Fitnessbranche vor – verwendet werden könne, erhalten die GoLeyGo-Erfinder eine halbe Million Euro für 35 Prozent Anteile von Frank Thelen und Ralf Dümmel.

 

Mehr zum spannenden Start-up erfahren Sie unter www.goleygo.de.

Sissy Strawberry – Der weltweit erste „Erdbeerbaum“

Das Kärntner Start-up Gusta Garden hat am 26.9. eine Kickstarter-Kampagne unter dem Namen Sissy Strawberry gestartet und dabei das Finanzierungsziel von 10.000 Euro innerhalb von nur 36 Minuten erreicht. Ein unglaubliches Ergebnis!

Bei dem Produkt handelt es sich um den weltweit ersten „Erdbeerbaum“. Eine neue Methode, wie die beliebten Beeren angepflanzt werden können – speziell in urbanen Räumen. Das Produkt besteht dabei aus einzelnen Fächern/Stücken welche sich zusammenbauen und mit Erde befüllen lassen. Mit dem besonderen Bewässerungssystem ist garantiert, dass sich das zugegebene Wasser überall hin gut verteilt. Den „Baum“ gibt es in vier verschiedenen Varianten – je nach Ansprüchen: Classic, Hanging, Infinity und Standing. So finden sich für jedes Zuhause der richtige „Erdbeerbaum"

Dank der kombinierbaren einzelnen Teile lassen sich unterschiedlich hohe Minibäume individuell anpassen. Diese bestehen aus recycelbaren Polypropylene und werden in Europa produziert. Ein großer Teil der Kampagne ist die Nachhaltigkeit, die durch ein eigenes Anpflanzen von Erdbeeren gegenüber dem Kauf im Supermarkt, bei dem die Herkunft oftmals nicht klar hervorgeht beziehungsweise am anderen Ende der Welt liegt, besteht.

Sissy Strawberry ist keinesfalls das erste erfolgreiche Kickstarter-Projekt von Gusta Garden. Im vergangenen Herbst konnte Paul Potato das 13-fache des Unterstützungsziels erreichen. Die Gründer sind also durchaus Kickstarter-Veteranen und wissen genau, was es braucht um ein Produkt erfolgreich zu vermarkten.

 

Das Projekt kann noch bis zum 16. November auf Kickstarter unterstützt werden. Mehr Informationen zum Produkt finden Sie unter www.gustagarden.com.

BZ-Flashback - myClubs, Storebox, timebite ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Rapid Unloader – Entladesystem für Paketdienstleister

Mit rund 15 Prozent Plus ist der Paketmarkt im Vergleich zum Vorjahr extrem gewachsen. Das erhöhte Paketaufkommen hat dabei aber auch zu Problemen bei Logistikunternehmern gesorgt. Die PHS Logistiktechnik GmbH – vergangenes Jahr von Andreas Wolfschluckner und Matthias Fritz gegründet – will mit seinem Entladungssystem Rapid Unloader Abhilfe schaffen, die Entladezeit halbieren sowie die Mitarbeiter körperlich entlasten. Das Start-up rechnet mit einem Markteintritt 2019. Mehr dazu hier.

 

Storebox – Mietbarer Lagerraum

Mit einer ebenso simplen wie genialen Idee startet aktuell das Start-up store.me durch. Der Service Storebox bietet ein praktisches, anmietbares Lager für Privatpersonen sowie Unternehmen in variablen Größen. Mit einem neuen Investment der Signa Innovations AG soll das bestehende Standortportfolio erweitert und ein engmaschiges Lagernetzwerk in bereits erreichten Städten aufgebaut werden. Welche Vorteile Storebox mit sich bringt erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.

 

myClubs – Sport-Start-up kauft Schweizer Fitnesscenter-Netzwerk

Eine Mitgliedschaft für diverseste Sportarten und Trainingsmöglichkeiten? myClubs macht es möglich! Kunden können über die App über 30 verschiedenen Sportarten auswählen und direkt buchen. In Österreich hat myClub bereits über 300 Anbieter als Partner – mit dem Kauf des Schweizer Start-ups Gymhopper werden nun die Kräfte gebündelt und länderübergreifend angeboten. Geplant ist auch ein neues Corporate Fitnessangebot – das Unternehmen für die Mitarbeiter günstige Flatrates bieten soll. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

timebite – Studienplanung leicht gemacht

Passend zum Studienbeginn hat das Wiener Start-up timebite einen neuen Partner im Angebot: Die Universität Salzburg. Mit der Plattform kann das eigene Studium geplant, anderen Studierenden geholfen und Vor- sowie Nachteile bestimmter Kurse diskutiert werden. Das Community-basierte Start-up soll dabei helfen, auch in stressigen Phasen immer die Oberhand über das Lernchaos zu behalten. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

all i need – Drink-Startup mehrheitlich an Capri-Sun verkauft

Das Wiener Getränke-Start-up all i need hat seit kurzem einen neuen Mehrheitseigentümer mit der deutschen Capri-Sun-Gruppe gefunden. Konkret gehen 85 Prozent der Unternehmensanteile an den neuen Partner, der Rest verbleibt bei den Gründern. Über den Exit können sich auch die Crowd-Investoren freuen, die in der Vergangenheit all i need unterstützt haben. Diese bekommen rund 943.000 Euro ausgezahlt. Mehr zur aktuellen Entwicklung erfahren Sie hier.

 

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Wiener Startup "All I Need" geht an Capri-Sun Gruppe

Erst vor zwei Tagen wurde die Neuigkeiten bekannt: das Wiener Startup All I Need wechselt die Eigentümer. Mit 85% gehört die österreichische Getränkemarke nun der bekannten deutschen Capri-Sun – besser bekannt als Capri Sonne – Gruppe. Der Verkauf des Unternehmens dürfte vor allem die zahlreichen Crowdinvestoren erfreuen, die mit einer Rendite von 29,69% (Substanzgenussrecht) bzw. 40,77% (Nachrangdarlehen) an das Unternehmen geglaubt habe.  

Gegründet wurde All i Need 2010 von den beiden Wiener Freunden Thomas Miksits und Alexander Jiresch, die sich laut eigenen Angaben die Frage gestellt haben, was es wirklich braucht um sich wohlzufühlen. Das Ergebnis dieser Frage sind zwei natürliche und biologische Teesorten (Grüntee und Weißtee). Die 100% biologischen und natürlichen Inhaltsstoffe stammen aus verschiedenen Teilen der ganzen Welt und werden fair gehandelt. Zudem kann All I Need als eines von wenigen Unternehmen behaupten 100% CO2 neutral zu arbeiten.

Mit den beiden Getränken und der Unternehmensphilosophie trifft das Startup den Bedarf nach nachhaltigen und umweltbewussten Getränken, was sich bereits vor dem Verkauf an Capri-Sun wiederspiegelte: Mit mehr als 1,6 Millionen verkauften Einheiten in Österreich (2017) sind die beiden Teesorten bereits jetzt flächendeckend in Spar, Billa, Merkur und dm Märkten erhältlich. Das Ziel nach dem Verkauf: ein drittes Getränk an dem bereits gearbeitet wird.

 

Alle Infos zur Marke und den Produkten finden Sie auch unter www.allineed.at

Timebite - Prüfungsvorbereitung leicht gemacht

Das Wiener Start-up timebite hat sich große Ziele gesetzt: Ganz nach dem Vorbild von Facebook richtet sich der Web-Service – selbst von Studenten entwickelt – an Studierende und deren Bedürfnisse. Dabei geht es im Kern jedoch nicht um die bloße Kontaktherstellung, sondern vorwiegend den Zweck der Studienplanung. Nutzer können ihre erbrauchten Leistungen und persönlichen Erfahrungen zu diversen Kursen festhalten und dadurch stets einen Überblick über das Studium und den eigenen Fortschritt behalten.

Angeboten werden Hilfestellungen für Studierende wie unter anderem Informationen über die empfohlene Lerndauer, lernspezifische Unterlagen, die unbedingt benötigt werden, die Notenverteilung der vergangenen Jahre, die Anzahl der Studierenden die nach Absolvierung den Besuch der Lehrveranstaltung empfehlen würden sowie die Relevanz des Vorlesungsbesuches. Im angebotenen Prüfungskalender werden dann entsprechend der gesammelten Informationen die Lernperioden für die jeweiligen Prüfung optisch hervorgehoben. So soll den Studierenden geholfen werden auch in stressigen Phasen immer die Oberhand über das Lernchaos zu behalten.

Die Vision sei es, timebite als zentrale Anlaufstelle und Wegweiser in der Prüfungsvorbereitung zu etablieren, sodass Studierende den Lernaufwand für das Ablegen einer positiven Prüfung im Vorhinein ganz einfach abschätzen zu können. Ein Großteil der relevanten Daten wird dabei von der Community selbst eingeflegt um anderen Kommilitonen zu helfen. Finanziert wird das Start-up durch Unternehmen, die sich auf der Plattform präsentieren um Studienabgänger bzw. Absolventen in den passenden Branchen anzuwerben.

timebite wurde im Oktober 2017 auf der TU Wien gelauncht. Inzwischen hat das dreiköpfige Gründerteam mit seinem Start-up expandiert und ist inzwischen für insgesamt 7 Universitäten nutzbar. Unter anderem dem Juridicum Wien, der TU Graz, der JKU Linz sowie seit Ende September der Universität Salzburg.

 

Mehr Informationen zur Plattform und ihren Funktionen finden Sie auch auf www.facebook.com/timebite.at oder direkt auf der Website www.timebite.at.

Storebox – Lagerraum zum Anmieten

Das Wiener Start-up store.me bietet mit seinem Service Storebox ein praktisches, anmietbares Lager für Privatpersonen sowie Unternehmen. Damit kombiniert der Anbieter zwei Trends – nämlich Urbanisierung und E-Commerce – und nutzt leere Erdgeschosslokale um Lagerflächen bereitzustellen.

Diese sind mit einer smarten Sensorik ausgestattet und der Nutzer hat per App einen 24/7 Zugang zum jeweils angemieteten Bereich. Dieser kann online gebucht, bezahlt und unmittelbar genutzt werden – die Abrechnung erfolgt jeweils auf Monatsbasis. Die Storebox ist versichert und videoüberwacht und bietet dadurch die idealen Bedingungen für den ausgelagerten Besitz. Der Anbieter beobachtet in letzter Zeit, dass sich neben interessierten Privatpersonen auch vermehrt Firmen einmieten und sich dezentrale Lagerflächen sowie Zulieferer oder Kurier- bzw. Lieferdienste auch Zwischenlager aufbauen.

Aktuell betreibt Storebox 32 unterschiedliche Standorte in Österreich und Deutschland und hat rund 7.000 Quadratmeter an knapp 800 Kunden vermietet. Durch die Zusammenarbeit mit Franchise-Partnern soll das skalierbare Konzept weiter ausgebaut werden und neue Städte und Regionen hinzugewonnen werden.

Mit einem neuen mittleren siebenstelligen Investment der Signa Innovations AG soll das Selfstorage Start-up noch weiter wachsen. Überzeugt habe den Investor die extreme Professionalität, das moderne, zukunftsträchtige Konzept sowie das bereits in kurzer Zeit erreichte Wachstum. Künftige Ziele umfassen sowohl die Expansion in neue Regionen wie auch der Aufbau eines engmaischen Lagernetzwerkes in den bereits erreichten Städten.

 

Mehr Informationen rund um Storebox können Sie unter www.store.me nachlesen.

BZ-Flashback - Trinity, Greenpass, aws, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Trinity – Konzept mit Reißverschluss

Kleidung die verrutscht oder Oberteile, die sich unter Rock oder Hose unschön abzeichnen? Das alles soll dank dem Start-up Trinity der Vergangenheit angehören. Dies soll mithilfe eines Reißverschluss-Systems funktionieren, dass die Unter- mit den Oberteilen zusammenhält. Die erste Kollektion – bestehende aus Abend- und Business-Mode – besteht aus 105 Teilen und wird nachhaltig produziert. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

Getsby – Im Lokal per App bestellen und bezahlen

Mit Getsby können Kunden in ihrem Lieblingslokal ganz bequem per Smartphone-App einen Tisch reservieren, das Essen und die Getränke bestellen und auch direkt zahlen. Dies soll laut Entwickler die Wartezeiten um rund die Hälfte reduzieren und das Personal bis zu 50 Prozent der Servicewege ersparen. Dies soll die Servicequalität sowie die Kundenzufriedenheit erhöhen und damit soll auch der Umsatz steigern. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Austrian Start-up Monitor – Daten rund um die Szene in Österreich

Die Datenbank des Austrian Start-up Monitors erfasst in Österreich aktuell 1.534 Start-ups. Diese Zahl und zahlreiche weitere Fakten wurden diese Woche präsentiert. Die Fakten und Daten wurden in verschiedene Cluster unterteilt und beschäftigen sich unter anderem mit Fragen nach der Schaffung von Arbeitsplätzen, den Formen der Finanzierung sowie Umsatz oder auch Zukunftsperspektiven. Die gesammelten Daten zum Nachlesen finden Sie hier.

 

Greenpass – Nachhaltige Städteplanung

Nachhaltigkeit ist eines der zentralen Themen unserer Zeit – nicht nur bei Produkten wie Kleidung oder ähnlichem, sondern auch wenn es um die Planung von Städten geht. Dabei stehen Gebäudeformen, Baumaterialien sowie Infrastrukturen und deren Auswirkungen im Zentrum der Software. Greenpass berechnet die vorhandenen Strukturen und führt darauf basierend eine Kosten- und Ressourcenoptimierung durch. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

aws – „Pitch your idea“ als Beratungsangebot

Die Förderbank austria wirtschaftsservice (aws) hat ein neues Angebot für Start-ups überlegt. Bei dem betitelten „Pitch your idea“ stellen Jungunternehmer ihre Ideen und Konzepte eine Expertenteam vor und bekommen danach unmittelbar Feedback von den aws-Experten, die ein geeignetes Förderungsprogramm vorschlagen. Die Gründer sollen im Austausch mit den Experten lernen und ihre Ideen abtesten können – eine Garantie für die vorgeschlagenen Förderungen gibt es nicht – diese sollen lediglich als Groborientierung dienen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

 

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Greenpass – Städteplanung leicht gemacht

Ein sehr innovatives Start-up setzt sich mit den Folgen und Auswirkungen unterschiedlicher Gebäudeformen, Baumaterialien sowie diverser Infrastrukturen in Städten auseinander. Die entwickelte Software ermittelt dabei, wie optimale Klimaeffekte – unter Berücksichtigung der relevanten Ressourcen und Kosten – erreicht werden können.

Laut Entwickler lässt sich mit Greenpass etwa die Lufttemperatur in Städten durch gute Planung nachhaltig um bis zu vier Grad Celsius – mehr als 15 Grad gefühlter Temperatur – senken. Zusätzlich werden Faktoren, wie etwas Regenwassermanagement, CO-Speicherung und der effiziente Einsatz von Ressourcen berücksichtigt und in die Auswertung mit einbezogen.

Greenpass fungiert als zentrales Tool für Städte, Projektentwickler und auch Architekten weltweit. Die Software ist benutzerfreundlich, kostengünstig und lässt sich in bereits bestehende Planungsprozesse integrieren. Die Bewertung, ob ein geplantes Projekt sich mit der Umwelt vereinbaren lässt, erfolgt einfach per Knopfdruck. Die Kosten- und Ressourcenoptimierung kann zur Bewertung der Qualität eines Projektes verwendet werden und abschließend anhand eines Zertifikates bewertet und bestätigt werden.

 

Genauere Informationen rund um das Start-up finden Sie unter www.greenpass.at.

Sheepblue – KI zur Dienstplanerstellung

Egal in welcher Branche – ob Handel oder Krankenhaus – in vielen Betrieben benötigt allein das Erstellen von Dienstplänen eine eigene Abteilung. Der Bedarf einer Lösung ist riesig und der Markt demnach milliardenschwer. Von diesem Kuchen will sich auch das Wiener Start-up Sheepblue ein Stück abschneiden.

Sheepblue unterstützt die Erstellung und Einteilung von Dienstplänen durch künstliche Intelligenz. Ein Konzept, dass dem Start-up bereits ein erstes sechsstelliges Investment gesichert hat. Die beiden Gründer kennen sich bereits seit dem Studium und haben auch bereits erfolgreich ihre erste Software-Firma gegründet und 2014 an Automic verkauft.

Mit der neuen Software sollen Dienstpläne aus Datenbanken direkt erstellt werden können. Dies ist besonders bei Unternehmen mit einem großen Personalpool sinnvoll. So kann pro Tag die Anzahl an Mitarbeitern und der Dienstort bestimmt werden und danach erstellt die Software automatisch einen Plan. Dieser wird ergänzt durch einen Planungs-Chatbot, der dem Personal einerseits die Arbeitszeit und den -ort mitteilt und andererseits noch die Feinabstimmung sowie kurzfristige Änderungen wie Zeiten- oder Tageswechsel berücksichtigt.

Sheepblue befindet sich aktuell noch im geschlossenen Testbetrieb mit drei bis fünf Pilotkunden. Das Wiener Start-up nimmt am kommenden Accelerator-Programm von Wexelerate teil und ist dort unter anderem mit Unternehmen wie dem ORF, Wien Energie oder Andritz in Gesprächen für Zusammenarbeiten.

 

Mehr zum spannenden Start-up erfahren Sie unter www.sheepblue.at.

Trinity – Der Reißverschluss macht’s!

Die Burgenländerin Kimberly Lang hat die Idee zu ihrem Start-up aufgrund der eigenen Erfahrungen entwickelt. Als Geschäftsfrau mit vielen Reisen hat sie das Problem von unkomfortabler Kleidung, bei der sich die Oberteile unter Rock oder Hose unschön abzeichnen bzw. stets verrutschen erkannt und eine Lösung gefunden.                                 

Das von ihr entwickeltet System „Trinity“ besteht aus Unterteilen, die über einen Reißverschluss mit dem Oberteil zusammengehalten werden. Der Zipp sitzt dabei an der Taille und beseht aus zwei Teilen die durch ein Stoffband verbunden sind. Die erste Kollektion besteht aus insgesamt 105 Teilen, die sich laut Lang in rund 18.000 Kombinationen zusammenstellen lassen.

Diese ersten Modelle sind auf die Abend- und Business-Mode ausgerichtet – in Zukunft sollen weitere Segmente erschlossen werden. Die nächsten Ideen liegen im Bereich der Brautjungfern- und Brautmode und darauffolgend Dirndlkleidern. Die Designideen kommen von Lang selbst, die professionellen Schnittmuster werden von Partnern in Wien erstellt und die Kleidungsstücke schlussendlich in der Türkei gefertigt. Kimberly Lang schreibt Nachhaltigkeit hoch und fährt deshalb zweimal im Monat zum Produktionsort um Stoffe und Arbeitsbedingungen persönlich unter die Lupe zu nehmen. Derzeit sei eine Produktion in Österreich aufgrund der derzeitigen Größe von Trinity – das erst vor wenigen Tagen offiziell gestartet ist – nicht wirtschaftlich.

 

Detaillierte Informationen zum Konzept finden Sie unter www.kimberly-lang.com.

Bild © Kimberly Lang        

BZ-Flashback - UniSpotter, StepsApp, Luke Roberts, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

UniSpotter – Investment und neuer Fokus

Das Wiener EduTech-Startup UniSpotter hat ein 700.000 Euro Investment erhalten. Das Jungunternehmen hat im Londoner Accelerator Emerge ein dreimonatiges Programm durchlaufen und dort seinen Fokus verlagert. Nunmehr konzentriert sich der Hauptteil der Arbeit fast ausschließlich auf den indischen Markt, von dem mehr als 90 Prozent aller Nutzer kommen. UniSpotter vermittelt talentierte Studierende an internationale Universitäten in Großbritannien, den USA oder Kanada. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Luke Roberts - Smarte Leuchte entwickelt sich weiter

Das Start-up Luke Roberts hat sich für die Zukunft neues Kapital gesichert. Verschiedene private Investoren unterstützen die Entwicklung und Vermarktung der smarten Leuchten mit insgesamt rund einer Million Euro. Das System ist interessant da es lernfähig ist und an die Einstellungsgewohnheiten der Hausbewohner bzw. Nutzer anpasst. Luke Roberts will 2019 zusätzlich ein neues Modell auf den Markt bringen. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

StepsApp – Bereits 1,5 Millionen aktive Nutzer für Schrittzähler

Manchmal braucht es keine bahnbrechende Idee um erfolgreich zu sein. Das Grazer Start-up StepsApp bietet ein einfaches Pedometer mit Kalorienzähler und erreicht damit bereits fünf Millionen Downloads sowie 1,5 Millionen monatlich aktive Nutzer. Die App stellt übersichtliche Analyse auf Tages-, Wochen-, Monats- sowie Jahresbasis zusammen und bietet ein klares Design. Aktuell finanziert sich die Anwendung über die einmalige In-App-Zahlung zur Entfernung der Werbebanner – das Ziel ist die Einführung eines Abo-Systems. Mehr zur simplen und doch Genialen App hier.

 

Benu – Start-up der etwas anderen Art

Start-ups gibt es für zahlreiche Aspekte, die unser Leben erleichtern sollen. Die Online-Plattform Benu soll nun dabei helfen als „digitales Bestattungshaus“ die Bestattungsbranche in das 21. Jahrhundert holen. Ab Oktober soll die Plattform verfügbar sein und dabei helfen ohne Druck und in Ruhe von zuhause aus eine Beerdigung zu planen und beauftragen. Das Angebot richtet sich dabei an Menschen, die unmittelbar von einem Trauerfall betroffen sind, sowie an Personen, die für die eigene Bestattung in der Zukunft vorsorgen wollen. Preise und Leistungen werden im Bestattungsplaner vollkommen transparent kommuniziert. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Saturo – Sechsstelliges Investment für Expansion gesichert

Das Wiener Drink Start-up Saturo hat sich frisches Kapital für eine Expansion gesichert. Die Investmentfirma Square One Foods, hinter der der Lebensmittelhersteller Spitz steckt, hat eine mittlere sechsstellige Summe in das Jungunternehmen gesteckt. Saturo vertreibt Drinks, unter anderem aus Soja, Hafer und Rapsöl, die eine ganze Mahlzeit ersetzen. Mit dem frischen Kapital will sich das Start-up geografisch ausweiten und das Wachstum ankurbeln. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

 

Keine Neuigkeiten zu Startups, Messen & Co verpassen? Lass uns auf Twitter treffen!

Luke Roberts – Smarte Leuchte mit neuem Investment

Nach einer erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne und den ersten Auslieferungen ihrer Produkte hat sich das Smart-Leuchten Start-up Luke Roberts neues Kapital gesichert. Das inzwischen als „Model F“ benannte Produkte wird von privaten Investoren mit insgesamt rund einer Million Euro unterstützt.

Die smarte Lampe wird per Smartphone gesteuert und kann durch verschiedene Funktionen – wie Intensität, Lichtstimmung sowie Lichtausrichtung – auf den Endnutzer abgestimmt werden. Zusätzlich ist das System lernfähig und passt sich an die Gewohnheiten und Vorlieben der Hausbewohner an – schaltet sich etwas zu bestimmten Zeiten automatisch an oder regelt die Intensität hinunter oder hinauf.

Der nun erhaltene Finanzierungszuschuss soll in den Aufbau des Vertriebs in Europa und Nordamerika gesteckt werden. Eine Lampe, die rund 700 Euro kostet, kann laut Hersteller bis zu 30 Quadratmeter ausleuchten und wir in Österreich gefertigt. Vertrieben wird die intelligente Lampe primär über den Online-Shop. Laut Luke Roberts ist bereits ein zweiter Lampen-Typ in Planung, der 2019 auf den Markt kommen soll.

 

Detaillierte Informationen zur smarten Leuchte finden Sie unter www.luke-roberts.com.

Andmetics – Erfolgsgeschichte mit Start in Linz

Betrachtet man die österreichische Startup Szene und auch das aktuelle brutkasten.com Social Media Startup Ranking für Österreich sticht ein Unternehmen besonders heraus – andmetics. Das Unternehmen hat sich auf den Beauty-Bereich spezialisiert und ein Thema angepackt, das wohl bei vielen Frauen aber auch bei einigen Männer für Kopfzerbrechen sorgt – perfekt geschwungene Augenbrauen.

Aus eigener Erfahrung weiß Gründerin und Star Visagistin Andrea Lehner was das für eine Herausforderung sein kann. Nach jahrelangem Tüfteln in der eigenen Garage ging sie schließlich gemeinsam mit der Marketing und Vertriebsexpertin Margot Helm und Herrn Dipl.-Ing. (FH) Hannes Freudenthaler 2015 mit Kaltwachs Enthaarungsstreifen in den Markt, die den perfekten Schwung – zwei Drittel ansteigend und ein Drittel abfallend – garantieren sollen. Bereits im ersten vollen Geschäftsjahr war es dem Unternehmen mit seiner patentierten Technik möglich, mehr als 700.000€ Umsatz zu erzielen. Im Februar 2017 kommt, durch die Teilnahme an der Erfolgsshow 2minuten 2millionen ein Investment von 500.000€ hinzu. Mittlerweile sind bereits fast 10 Millionen Stück der Streifen in 60 Ländern der Welt verkauft worden. Europaweit sind die andmetics Produkte so etwa über Bipa, dm, Müller sowie Roma und Klipp erhältlich. Seit mehr als einem Jahr sind die Produkte außerdem in der amerikanischen Supermarktkette Walmart erhältlich. Über die offizielle Homepage andmetics.com werden mittlerweile auch Produkte wie Enthaarungsstreifen für Ohren, Nase und Oberlippe oder Augenbrauen Farben erhältlich.

Definitiv eine Erfolgsgeschichte, die sich sehen lassen kann!

BZ-Flashback - difacturo, Fontus Water, sybr ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

difacturo – E-Rechnungs-Start-up sichert sich Investment

Das steirische Jungunternehmen difacturo hat sich frisches Kapital gesichert. Über eine halbe Million Euro wurden vom Münchner Dokumente-Software-Spezialist CIB sowie der österreichischen Förderstelle FFG in das Start-up gesteckt. Das Produkt, dass difacturo entwickeln will soll das Portfolio von CIB ergänzen und in Richtung einer Cloud-Lösung geplant. So sollen Kunden alle Rechnungen systemunabhängig zur Verfügung gestellt bekommen können. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Kooperation – FoodNotify & Getsby arbeiten an gemeinsamer Lösung

Die einen spezialisiert auf Software für Gastronomen, die anderen entwickeln ein Bestell- und Bezahl-System für Restaurants. Nun arbeiten FoodNotify und Getsby an einer gemeinsamen Lösung für die Nachbestellung von zur Neige gehenden Zutaten im Bestand einer Lokalität. Zusätzlich sollen sämtliche Nährstoffe und Allergene erfasst und für die Gäste in Restaurants filterbar zur Verfügung gestellt werden. So soll einerseits der Betrieb erleichtert und andererseits den Besuchern ein Mehrwert gegeben werden. Mehr dazu hier.

 

Fontus Water – Pleite für Zauberflasche

Das Wiener Start-up Fontus Water ist pleite und 1.500 Kunden sitzen auf dem Trockenen. Die Idee einer Trinkflasche, die sich über die Luftfeuchtigkeit selbst befüllt ist nicht aufgegangen, trotz Anzahlung für die zu entwickelnde Flasche via Crowdfunding in Höhe von 325.000 Euro. Da die Entwicklung jedoch deutlich teurer war als veranschlagt, fehlt nun das Geld für die Serienproduktion. Kritiker hatten bereits im Vorfeld Zweifel an der technischen Umsetzbarkeit der Idee geäußert. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

sybr – Hilfe für Start-ups

Das steirische Start-up sybr hat es sich zum Ziel gesetzt andere Jungunternehmen zu Beginn derer Bemühungen bestmöglich zu unterstützen. Dem namengebenden Slogan „Start Your Business Right“ folgend übernimmt sybr Aufgaben von Webdesign bis hin zum Social Medial Marketing und hilft somit die ersten erfolgreichen Schritte als neues Unternehmen zu setzen. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.

 

N26 – Neues Konto für Founder und Digital Nomads

Business Black heißt das neue Produkt, mit dem das FinTech Start-up N26 durchstarten will. Das Angebot ist speziell auf Founder, Selbstständige und Digital Nomads zugeschnitten und ermöglicht diesen den Vorteil eines speziell zugeschnittenen Reisversicherungspaketes. Diese umfasst unter anderem eine Handy-Diebstahlversicherung, Bargeldschutz sowie 0,1 Prozent Cashback für jede Mastercard-Transaktion. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

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Start-up Bericht – Deutschsprachige Start-up erhalten mehr Aufmerksamkeit

Diese Woche erschient der dritte Bericht über die deutschsprachige Start-up-Szene, ins Leben gerufen von Speedinvest und Frontline Ventures. Dieser bringt spannende Ergebnisse mit sich, die den Aufschwung der Jungunternehmen deutlich belegen.

 

Immer mehr Start-ups ziehen demnach internationale Top-Venture-Capitalists aus Amerika und Europa an. Unter anderem zählen dazu Big Player wie Accel, Index Ventures oder NEA. Insgesamt ist die Anzahl der abgeschlossenen VC-Deals im Vergleich zu 2017 gesunken, doch das Kapital das jeweils investiert wurde ist deutlich gestiegen. Auch wurden im DACH-Ram mehr als 10 neue Fonds gelauncht. Zusätzlich wächst die Zahl an „Unicorns“ und „Unicorn Investoren“ im deutschsprachigen Raum – mit Tricentis findet sich unter diesen auch erstmal ein österreichisches Unternehmen. In den Top Städten, wenn es um das Deal Volumen geht befinden sich auch drei aus der DACH-Region Zug in der Schweiz, Berlin und Zürich.

 

Der Bericht zeigt deutlich positive Tendenzen und Trends im deutschsprachigen Start-up und VC-Bereich auf. Die gesammelten Daten können sie hier einsehen.

sybr – Starthilfe für Start-ups

Eine Firma zu gründen kostet viel Zeit und Energie und doch ist es der Traum von zahlreichen Unternehmern in Österreich. Damit sich besonders die Gründer von Start-ups auf ihr eigentliches Kerngeschäft konzentrieren können, will nun das steirische Start-up sybr die Aufgaben rundherum übernehmen. Der Unternehmensname ist dabei die Abkürzung für das Motto „Start Your Business Right“.

Ganz nach diesem Gedanken übernimmt sybr für Start-ups sämtliche Aufgaben von Webdesign über Branding bis hin zum Social Media Marketing und hilft diesen dabei die ersten Schritte am Markt zu wagen. Im Vergleich zu anderen Full-Service-Agenturen werden hierbei die Dienste deutlich preisgünstiger geboten. Zusätzlich weist sybr direkt auf der Website die Preise für sämtliche Leistungspakete aus und gibt Tipps rund um das Ansuchen von Förderungen. Egal ob bereits zusammengestelltes oder ganz individuell organisiertes Startparket – sybr berät interessierte Start-up bei den ersten Schritten im Web.

Entstanden ist die Idee den beiden Gründern und langjährigen Freunden Marcel Hagenauer und Stefan Bergmann, da sie gerne flexibel arbeiten. Auch die Vorteile eines „Digital Nomad Lifestyle“ haben die beiden dazu bewogen, sich mit der Geschäftsidee selbstständig zu machen.

 

Mehr Informationen zum Start-up finden Sie unter www.sybr.at.

Scooter-Sharing – ÖAMTC startet eigenen Dienst

Der ÖAMTC steigt in eine neue Branche mit ein: das Scooter-Sharing. Mit easy way startet Österreichs größter Autofahrerclub einen eigenen E-Scooter-Sharing-Dienst in Wien und Graz und schockt damit die heimische Branche. Mit 150 Elektrorollern hat der ÖAMTC eine beachtliche Flotte am Start und liegt preislich unter der direkten Konkurrenz goUrbanmo2drive und SCO2T.

Die Branche reagiert einerseits mit der Befürchtung, dass in den nächsten Jahren ein Anbieter aus diesem Markt gedrängt wird, da das Geschäftsgebiet bis auf easy ways zweitem Standort Graz exklusiv in Wien liegt. Andererseits besteht die Hoffnung, dass die bekannte Marke das Thema des Shooter-Sharings in Großstädten in den Mainstream bringen könnte – wovon wiederum alle Anbieter profitieren könnten.

Vor der Entscheidung, selbst einen eigenständigen Dienst zu bieten, habe man laut Florian Mossbeckhofer, dem Innovations-Chef des ÖAMTC, Kooperationsgespräche mit allen bestehenden Unternehmen geführt. Schlussendlich entschied man sich jedoch, in Zusammenarbeit mit der Wiener Wartungsfirma Vertikal und der App-Agentur Open Research, einen eigenen Dienst zu starten. Wenn sich dieser in Wien und Graz bewährt wolle man auch in kleinere Städte expandieren. Genauere Pläne und Zielsetzungen will der ÖAMTC nicht nennen.

Das größte Problem beim Verleih von Mopeds und Elektrorollern ist die stetige Betreuung, die von Nöten ist. Die Fahrzeuge müssen geputzt, geladen bzw. betankt und an beliebte Standorte gebracht werden. Dazu kommen noch Vorkommnisse wie Vandalismus und ungemeldete Unfälle, sowie die darauffolgenden Reperaturen.

 

Mehr über das neue Unternehmen easy way erfahren Sie hier.

Openbook – Facebook-Alternative wagt Neustart

Nach einem gescheiterten Anlauf startet die Facebook-Alternative Openbook nun einen zweiten Anlauf, um mithilfe einer Kickstarter-Kampagne die Entwicklung der Plattform zu finanzieren. Die Idee dahinter ist es, anstelle von Fake-News und Werbeflut wieder den Menschen ins Zentrum zu rücken.

Privatsphäre, Datenschutz und das Nutzungserlebnis sind die zentralen Werte von Openbook, das von einem Team von Sicherheitsexperten, Entwicklern, Designern und Aktivisten aufgebaut wird. Auf der Plattform selbst können Nutzer dann anderen Nutzern „Tips“ – also Trinkgeld – für Artikel, Bilder oder anderen produzierten Content zukommen lassen. Dabei werden einfach Euro, Dollar oder andere Währungen wie Yen in eine plattformeigene getauscht und diese dann intern umverteilt. Von diesen Tips - exklusive Spenden - behält sich die Plattform einen kleinen Anteil zur Selbstfinanzierung ein.

Nun geht es jedoch darum, die Einzigartigkeit von Openbook deutlich hervorzuheben – denn Facebook-Alternativen gibt es viele. Da die Plattform noch Mitten in der Entwicklung steckt, gibt es dazu noch keine konkreten Angaben, lediglich die Fokussierung auf den Nutzer und den Spaß, den Openbook machen soll, ist klar.

Die aktuelle Kickstarter-Kampagne hat ihr Ziel von 30.000 Euro bereits wenige Tage nach dem Start deutlich überschritten – ein gutes Zeichen für das Interesse an einem solchen Start-up. Wenn alles wie geplant funktioniert, sollen im März 2019 die ersten Nutzer exklusiven Zugang zu Openbook bekommen. Nach einer folgenden Beta-Phase sollen im Mai weltweit alle Nutzer Zugang bekommen.  

 

Mehr über das ambitionierte Start-up erfahren Sie unter www.open-book.org.

BZ-Flashback - Surgebright, Förderungspitch, TapKey, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Surgebright – Gewinner der #glaubandich Challenge

Das Linzer Start-up Surgebright hat mit seiner Innovation – einer humanen Knochenschraube – die Jury der #glaubandich Challange von sich überzeugen. Der Wettbewerb, der von der österreichischen Erste Bank und Sparkasse in Kooperation mit Puls4, WKO und Trending Topics durchgeführt wird, sucht nach Österreichs bestem Start-up. Surgebright hat sich neben dem Titel des „Start-up des Jahres 2018“ auch einen Fixplatz im Casting der Erfolgsshow 2minuten2millionen, 10.000€ Preisgeld sowie zusätzlich ein 10.000€ schweres PR-Paket gesichert.

 

Start-up News – Pitchen um Förderung

In Österreich gibt es grundsätzlich eine gute Abdeckung an diversen Start-up Förderungen. Die Jungunternehmen tun sich jedoch manchmal schwer, die richtige Unterstützung für das eigene Unternehmen zu finden. Um dies zu erleichtern soll es für Gründer nun möglich sein, ihre Ideen direkt bei der Förderbank des aws (austrian wirtschafsservice) zu pitchen. Auch einen neue Plattform DigiCoach soll dabei helfen, die geeignete Förderung für jedes Start-up zu finden. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Onlim – Kunden-Kommunikation mithilfe von AI

Automatisierte Kunden-Kommunikation ist das Werkzeug der Zukunft, wenn es um die Interaktion mit der Community geht. Damit diese zu jeder Tages- und Nachtzeit automatisiert und intelligent abläuft hat das Tiroler Start-up Onlim eine AI-basierte Plattform entwickelt, die über Chatbots oder auch Sprachassistenten vorprogrammierte Antworten gibt. Mithilfe einer individuellen Content Datenbank können Kernthemen des Unternehmens abgedeckt werden. Genaueres erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.

 

TapKey – Smartphone als Autoschlüssel

Das eigene Smartphone als Autoschlüssel verwenden? Das Start-up TapKey macht es mit seiner Entwicklung möglich! Das Ganze funktioniert so, dass ein Smartphone über NFC und Bluetooth Low Energy mit einer im Fahrzeug verbauten Box kommuniziert, die den Autoschlüssel enthält und diesen dann manuell auslöst.  Einzelne Geräte lassen sich dabei per Code berechtigen und für den Zugriff auch wieder sperren. Dies ist besonders für Carsharing-Dienste sowie Fuhrparks von großen Firmen interessant. Neben Autoschlüsseln arbeitet das Start-up auch noch an klassischen Smart-Lock-Lösungen für Türschlösser. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

New Austrian Coding School – Ausbildung für Arbeitslose

Das Start-up refugees{code} hat sich zu seiner Gründung – wie schon dem Namen zu entnehmen – auf die Unterstützung beziehungsweise Ausbildung von Flüchtlingen zu Software-Entwicklern spezialisiert. Nun ist mit der New Austria Coding School ein neues Projekt gestartet, dass sich in einem neunmonatigen Ausbildungsjahrgang vollkommen auf arbeitslose Menschen fokussiert. Diesen sollen durch den Kurs neue Perspektiven und Chancen für die Zukunft geboten werden. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

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refugees{code} – Programmierschule für Flüchtlinge und Arbeitslose

Das Wiener Start-up refugees{code} hat sich ein großes und wichtiges Ziel gesetzt: Es will geflüchteten Menschen das Programmieren beibringen, sie zu Software-Entwicklern ausbilden und ihnen dadurch die Chance auf einen Job und eine Zukunft in Österreich zu geben.

Dies ist zwischen Oktober 2017 und Juni 2018 bei 21 Flüchtlingen geglückt, on denen 90 Prozent bereits einen Arbeitsplatz unter andrem beim Mobilfunkanbieter Drei, im Bundesrechenzentrum oder bei REWE gefunden haben. Sie konnten sich dank der intensiven Ausbildung eine neue Zukunft schaffen und nun wichtige Aufgaben übernehmen.

Weil das Angebot im ersten Durchgang so gut angekommen ist, startet ab Oktober 2018 ein weiterer Lehrgang in Wien – unter neuem Namen und mit neuem Fokus. Als New Austria Coding School bietet das Start-up einen neunmonatigen Ausbildungsjahrgang für arbeitslose Menschen an. Diese soll dabei helfen neue Perspektiven zu eröffnen und somit einen Weg aus der Arbeitslosigkeit bieten. Der gesamte Kurs wird kostenlos angeboten, lediglich eine einmalige Gebühr von 100 Euro für Lehrmaterialien ist zu bezahlen.

 

Mehr über die spannenden Projekte erfahren Sie unter www.refugeescode.at.

Onlim – AI-basierte Kunden-Kommunikation

Kunden-Kommunikation, die zu jeder Tages- und Nachtzeit automatisierte, intelligente Antworten gibt – das erledigt das Tiroler Start-up Onlim für seine Kunden. Dank der eigenen Plattform können AI-basierte Konversationen über Chatbots oder auch Sprachassistenten wie Amazon Alexa oder Google Home programmiert werden.

Dabei sei das besondere einerseits das semantische Modell von Onlim, dass die tatsächliche Absicht der Frage des Nutzers erkennt. Andererseits inkludiert die Plattform eine wachsende Content-Datenbank, die Inhalte bereits für die Nutzung in Konversationen aufbereiten kann. Dadurch kann direkt auf klassische Fragen geantwortet werden – getriggert durch Wortkombinationen beziehungsweise den Hintergrund der Frage.

Zu den Kunden von Onlim zählen durchaus prominente Unternehmen, wie etwa Wien Energie, die Tourismusregion Seefeld oder auch der deutsche Schuh-Produzent Tamaris. Die Firmen würden meist mit einem Chatbot für die Firmenwebsite und/oder deren Social Media Accounts beginnen und in einem weiteren Schritt einen Sprachassistenten für Alexa entwickeln lassen. Sprachgesteuerte Anwendungen seien laut CEO Alexander Wahler die Zukunft und daher jetzt genau der richtige Zeitpunkt um auf die Welle von sprachbasierten Plattformen aufzuspringen.

Diesen Trend haben auch zahlreiche Gesellschafter unter dem Lead des Tiroler Tourismus-Unternehmens Feratel erkannt und einen mittleren sechsstelligen Betrag in Onlim investiert. Mit dem frischen Kapital soll die Position im DACH-Raum gefestigt sowie die Erweiterung in Richtung US- und UK-Markt in die Wege geleitet werden.

 

Mehr zum zukunftsträchtigen Unternehmen erfahren Sie unter www.onlim.com.  

Surgebright ist Startup des Jahres 2018

Mit dem Slogan #glaubandich machte sich die österreichische Erste Bank und Sparkasse Mitte April 2018 gemeinsam mit Puls4, WKO und Trending Topics auf die Suche nach Österreichs bestem Startup (Bundesland.bz berichtet). Bewerben konnten sich alle Startups, die jünger als 5 Jahre sind, einen ausgereiften Business-Plan sowie einen ersten Prototyp besitzen und mit ihrem Produkt/Service ein Problem lösen. Nach über 100 Pitchs in allen 9 Bundesländern 2 Monate später ein Sieger fest. Das Linzer Startup Surgebright konnte mit sener Innovation Shark Screw – einer humanen Knochenschraube – die Jury überzeugen und sich neben dem Titel "Startup des Jahres 2018", ein Fixplatz im Casting der Erfolgsshow 2minuten2millionen, 10.000€ Preisgeld sowie zusätzlich ein 10.000€ schweres PR-Paket sichern.

BZ-Flashback - Sono Motors, wogibtswas.at, Motion Gestures, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Flic – Ein Button für alle Situationen

Das Start-up Flic bietet ein simples Gadget, mithilfe dessen der Alltag seiner Nutzer deutlich vereinfacht werden kann. Dabei handelt es sich um einen Wireless Button, der Dank Kurzbefehlen sehr vielfältig programmiert werden kann. Mit einer Reichweite von 45 Metern können zahlreiche Funktionen bequem über die Klick-Funktion ausgeführt werden. Mehr über das praktische Gadget erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.

 

Sono Motors – Elektroauto mit verbauten Solarzellen

2019 soll es soweit sein - das erste Elektroauto mit eingebauten Solarzellen soll in die Produktion gehen. Dahinter steckt das Start-up Sono Motors, das vor knapp drei Jahren mit der Vision eines Elektroautos betrieben mithilfe von Solarzellen gestartet ist. Ganze 330 Stück sind dabei auf dem Dach, der Motorhaube und den Seitentüren integriert, die können bei optimaler Sonnenauslastung bis zu 30 Kilometer Reichweite sammeln. Neben dem Auto ist auch eine PowerSharing zwischen Autos sowie ein Carsharing und Mitfahrbörse per App möglich sein. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

wogibtswas.at – Verkauf nach Deutschland

Der digitale Flugblatt-Anbieter wogibtswas.at wurde zu 100 Prozent an die Offerista Group aus Dresden verkauft. Die App der nunmehr ehemaligen Styria-Tochter ist bereits vor mehreren Jahren an den Start gegangen und fugiert als praktischer Marketing-Kanal für große Handelsketten. Ziel von wogibtswas.at ist es, die Kundenfrequenz in den Filialen zu erhöhen, indem Kampagnen in der App sowie auf der Website geschalten werden. Dieses Konzept soll nun auch in Deutschland Fuß fassen – laut Medienberichten soll die Firma in Österreich jedoch bestehen bleiben. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Motion Gestures – Gestensteuerung als Techonlogie der Zukunft

Das Start-up Motion Gestures arbeitet daran, die Gestensteuerung stärker zu etablieren – auch durch eine Vereinfachung der Programmierung dieser Befehle. Durch eine Technologie, die Gesten nicht programmiert, sondern vielmehr zeichnet, teste und danach speichert soll der Durchbruch in den Mainstream gelingen. Das Start-up richtet sich nicht an die Endnutzer, sondern Hersteller von gestengesteuerten Produkten. Diese können die Befehle am Computer vordefinieren, diese mit dem Smartphone testen und weiter anpassen oder abspeichern. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Greenhive – Drohnen für die Landwirtschaft

Das Start-up Greenhive will die Landwirtschaft mit der modernsten Technologie vereinen um somit in Zukunft möglichst umweltschonend Bewirtschaften zu können. Mithilfe von Lastendrohnen, die um die erforderliche Hard- und Software erweitert werden, könnten beispielsweise Sprühaufgaben und die Pflege von Weinstöcken und deren Nährböden vorgenommen werden. Das Unternehmen erhält aktuell bereits mehrere Förderungen um einen Prototyp fertigzustellen und ihr Produkt marktfähig zu gestalten. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

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Greenhive – Drohne für Weingüter

Die Pflege von Weinstöcken und Böden ist im Weibaugeschäft ein viel diskutiertes und schwieriges Unterfangen. Die steilen Hänge bergen zahlreiche Herausforderungen, die mit dem Traktor nur schwer zu bewerkstelligen sind und zu Fuß viel Zeit und Energie beanspruchen. Die Lösung: Der Einsatz von Drohnen.

Das Start-up Greenhive nutzt bei der Ausbringung der Pflanzenschutzmittel bereits am Markt verfügbare und erprobte Lastendrohnen und erweitert diese um die erforderliche Hard- und Software. Durch die Programmierung können die Cortex-Einheiten ‚intelligent‘ auf Gefahren reagieren und Sprühaufgaben durchführen. So sollen die Drohnen in der Lage sein, große Flächen in Weingärten oder anderen Feldern mit Pflanzenschutz zu versorgen.

Das Unternehmen ist aktuell mit mehreren Förderungen ausgestatten, um den Prototyp fertigzustellen, doch braucht noch weitere Unterstützung um die Entwicklung voranzutreiben und das System markfähig zu gestalten. Ein Ziel ist dabei, durch die Nutzung der Drohnen mehr Sicherheit für die Weinbauern zu gewährleisten sowie Hürden für den biologischen Weinbau zu verringern. Darüber hinaus soll durch weitere Projekte – wie das Deep Learning um Pilzerkrankungen frühzeitig zu erkennen – die Landwirtschaft mit modernster Technologie vereinen um möglichst umweltschonend Bewirtschaften zu können.

Mehr zum innovativen Drohnen-Start-up erfahren Sie unter www.greenhive.at.

Flic – Der Smart Button für alle Situationen

Das Start-up Flic bietet ein ebenso simples wie geniales Gadget, dass den Alltag seiner Nutzer deutlich vereinfacht. Bei dem Produkt handelt es sich um einen kleinen, simplen und doch stylischen Wireless Button, der mit Kurzbefehlen programmiert werden und somit zahlrieche Funktionen erfüllen kann.

Einfache Anwendungen umfassen dabei das Kontrollieren von Smart Home Befehlen, Abspielen und Steuern von Musikwiedergaben, Snoozen von Wecken oder auch das eigene Telefon ausfindig machen. Zahlreiche Apps sind inzwischen Partner von Flic und können auch über den Wireless Button gesteuert werden – unter anderem der beliebte Musik-Streamingdienst Spotify. Mit einer Reichweite von rund 45 Metern können so zahlreiche praktische Funktionen bequem per Klick gesteuert werden.

Durch die einfache Bedienbarkeit über Klick, Doppelklick und Halten des Buttons lassen sich pro Flic drei Funktionen definieren. Diese können ganz einfach in der dazugehörigen App festgelegt und jederzeit geändert werden. Dank der Halterung kann das Gadget an zahlreichen Oberflächen und wo immer benötigt angebracht werden. Auch kann der Button personalisiert werden mit Clip Arts oder auch Firmenlogos und eignet sich so auch perfekt als Geschenk für Freunde oder Mitarbeiter.

 

Mehr über den praktischen Wireless Button erfahren Sie unter www.flic.io.

 

 

BistroBox - Ofenfrische Pizza rund um die Uhr

Ein Traum für alle Pizza-Freunde geht in Erfüllung. Pizza rund um die Uhr, frisch gebacken und essfertig in 2minuten. Ermöglicht wir das durch das oberösterreichische Startup Bistrobox. Bistrobox bietet in Ihrer „Box“ 24h lang handbelegte und frisch gebackene Pizza an. Je nach Standort und Größe stehen außerdem verschiedene Getränke, Kaffe to go, Snacks und kostenloses W-Lan zur Verfügung. Das Unternehmen arbeitet auf Basis eines Franchise Systems. Die Franchisenehmer haben die Wahl zwischen drei verschieden großen Boxen, die an gut frequentierten Standorten in Orten mit min. 4.000 Einwohnern aufgestellt werden sollen. Obwohl die Box gänzlich ohne Mitarbeiter arbeitet, ist eine Franchise-Bedingung täglich 2-3h in der Filiale zu verbringen und die Boxen zu putzen bzw. zu befüllen. Mit mittlerweile 15 österreichweiten Standorten und 650.000 verkauften Pizzen plant BistroBox eine Vergrößerung. Neben weiteren Standorten in Niederösterreich und Wien soll auch in Salzburg Boxen eröffnet werden. Die genauen Standorte sind dabei noch nicht bekannt.

Weitere Informationen zur Bistrobox finden Sie unter www.bistrobox.com. 

 

 

BZ-Flashback - Farmdok, Atumkid, Caroo ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Kaffee-Start-ups – Der Markt boomt

Kaffee ist nicht nur ein Genussprodukt, sondern bei unzähligen Menschen fest im Alltag verankert. In Österreich liegt der Pro-Kopf-Konsum gar bei 7,8 Kilogramm im Jahr – die damit erzielten Umsätze sind enorm. An diesem Kuchen möchten auch immer mehr Start-ups mitnaschen, die sich mit neuen Ideen und Konzepten in Szene setzen wollen. Diese reichen von Cold Brew, über heimische Herstellung bis hin zu kompostierbaren Kaffeekapseln. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

Farmdok – Agrar-App expandiert nach Europa

Mit der Idee, die Zettelwirtschaft aus dem landwirtschaftlichen Alltag zu verbannen, hat vor zwei Jahren alles begonnen. Nun hat das Start-up Farmdok einen Meilenstein erreicht. Mithilfe eines hohen sechsstelligen Investments durch die Mauthner Gruppe wird eine Expansion in andere europäische Länder ermöglicht. Mithilfe der App können Landwirte ihre Gebiete im Auge behalten, kontrollieren wo, was gesät wurde und auch detaillierte Kosten-Nutzenrechnungen durchführen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Alpengummi – Kaugummis aus Österreich

Studierende aus Österreich haben sich ein spannendes Ziel gesetzt: Sie wollen Kaugummis herstellen – und das gänzlich aus heimischen Rohstoffen! Mit ihrem Start-up Alpengummi wollen sie nun durchstarten. Die Kaugummis werden aus rein natürlichen und nachwachsenden Rohstoffen aus der Alpenregion hergestellt. Hauptinhaltsstoffe sind dabei Baumharz und Bio-Bienenwachs. Mehr zum innovativen Start-up erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.

 

Caroo – Carsharing-Flotte für Wien

Ende November soll es endlich so weit sein: Die 50 Elektroautos des neuen Carsharing-Anbieters Caroo sollen in Wien an den Start gehen. Die Finanzierung der ersten 30 Fahrzeuge wurde dabei mit Hilfe einer Crowdinvesting-Kampagne auf der eigenen Website bewältigt und Dank einiger Förderungen und Investoren kann auch der Rest des finanziellen Aufwands gestemmt werden. Als Hauptunterscheidungspunkt zu anderen Carsharing-Anbietern nennt Caroo den Verleih von Transportern, die für Menschen interessant sind, die einen elektrischen Lastwagen zum Möbelkaufen oder Umziehen ausborgen wollen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Atumkid – Faltbare Kindersitze fürs Carsharing

Das Wiener Start-up Atumkid ermöglicht nun auch Eltern mit Kleinkindern die Nutzung von Carsharing-Angeboten. Dies geling dank des eigens entwickelten faltbaren und mit 4,5 Kilo relativ leichtem Kindersitz „Nachfolger“. Damit kann der Sicherheitssitz für die Kleinen einfach von Auto zu Auto mitgenommen werden. Der faltbare Kindersitz erfreut sich großer Beliebtheit und war in nur wenigen Tagen nach dem Verkaufsstart im April bereits ausverkauft. Nun ist er im Online-Shop europaweit verfügbar. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

Keine Neuigkeiten zu Startups, Messen & Co verpassen? Lass uns auf Twitter treffen!

Atumkid: Carsharing nun für Eltern europaweit möglich

Das Wiener Start-up Atumkid macht Carsharing nun auch für Eltern möglich. Der eigens entworfene faltbare Kindersitz wiegt knapp 4,5 Kilo und kann bequem in einer Tasche transportiert werden. Mit dem praktischen Kindersitz namens „Nachfolger“ setzen die Jungunternehmer auf neue urbane Mobilitätsformen. Steigende Mietpreise und immer bessere öffentliche Verkehrsanbindungen sind Grund dafür, dass viele Eltern in urbanen Gegenden kein Auto besitzen. Mit dem Sitz habe man die Möglichkeit, Carsharing nun auch mit Kleinkindern zu nutzen, denn man könne ihn einfach mitnehmen, so Mitgründer Rainald Keller.

Der faltbare Kindersitz erfreut sich großer Beliebtheit. In nur wenigen Tagen nach Verkaufsstart im April war der sogenannte „HY5 TT“ in Österreich, Deutschland und der Schweiz ausverkauft. Im Online-Shop ist dieser nun europaweit verfügbar.  Mit dem Erfolgsprodukt konnte das Wiener Start-up bereits zahlreiche Preise abstauben, darunter den Red Dot Design Award. Im November letzten Jahres wurde der Sitz zudem mit dem futurezone Innovation Award ausgezeichnet.

Die drei Atumkid-Gründer sind selbst Eltern und verfügen über langjährige Berufserfahrung im Kindersicherheits- und Automobiltextil-Geschäft. Rainald Keller hat mehrere Jahre als Textilfachmann in der Automobilbranche gearbeitet. Mitgründer Gerd Mitter hat selbst 15 Jahre lang Kindersitze entworfen und gebaut. Der dritte im Bunde, Jörn Clausen, war bei dem Kindersitz-Hersteller cybex tätig und bringt die nötigen Marketingkenntnisse mit.

Hier erfahren Sie mehr über die praktischen Kindersitze.

Der Markt boomt: Kaffee-Start-ups in Österreich

Ob für Studenten, Berufstätige oder Full-Time-Mamas – Kaffee ist in vielen Situation ein wahrer Lebensretter. Das Marktforschungsinstitut Statista fand heraus, dass der jährliche Pro-Kopf-Konsum hierzulande bei 7,8 Kilogramm Kaffee liegt. Der Kaffee-Markt und die darin erzielten Umsätze sind enorm. Im Nachbarland Deutschland konnte der Lebensmittelhandel im Vorjahr rund 3,9 Milliarden Euro mit Kaffee erwirtschaftet werden. Auch zahlreiche österreichische Start-ups möchten nun am Kuchen mitnaschen und sich mit neuen Ideen in der Szene behaupten. Am heimischen Kaffee-Markt versuchen sich derzeit folgende Jungunternehmer:

 

  • Kaffeetschi: Vor zwei Jahren startete das Unternehmen rund um Gründer Amar Cavic mit seinem neuartigen Produkt: Cold Brew. Wie der Name bereits vermuten lässt, handelt es sich hierbei um Kaffee, der im kalten Wasser zieht – und zwar 20 Stunden lang. Durch dieses besondere Verfahren enthält das Getränk wesentlich weniger Sauer- und Bitterstoffe. Das Start-up konnte inzwischen bereits Spar, DM und Merkur als Vertriebspartner gewinnen.

 

  • 25 Grams: Ebenfalls aufgesprungen auf den Cold-Brew-Zug ist das Start-up 25 Grams. Der Grazer Jungunternehmer Lukas Leitsberger versucht mit besonderen Anbaugebieten und Röstereien aus der Masse hervorzustechen. „Batch 5“, die aktuell jüngste Ausgabe wird mit fünf Wochen lang sonnengetrockneten Kaffee-Bohnen aus dem äthiopischen Hochland hergestellt und anschließend in Amsterdam geröstet.

 

  • Bieder & Maier: Durch geschicktes Marketing mit Wien-Bezug versucht das Start-up Bieder & Maier sich am Kaffee-Markt zu behaupten. Das Gründerteam besteht aus einem Quintett an erfolgreichen Geschäftsmännern: Darunter Barista Valentin Siglreithmaier, Rudi Kobza (Gründer der Kobza Media Group), Niko Pelinka (Geschäftsführer der Kobza Media Group), Alexander Hamersky und Niclas Schmiedmaier. Gemeinsam möchte man die Marke zu einer „internationalen Visitenkarte des modernen Österreichs machen“, so die Jungunternehmer.

 

  • Bärnstein: Die Gründer von Bärnstein setzen ausschließlich auf natürliche Zutaten aus Österreich. Der koffeinhaltige Softdrink enthält ein Extrakt aus grünem Rohkaffee und ist den Geschmacksrichtungen Dirndl und Quitte erhältlich. Das Start-up aus St. Pölten kann bereits auf drei erfolgreiche Geschäftsjahre zurückblicken. 2016 halten sich die beiden Jungunternehmer beim bundesweiten i2b Businessplanwettbewerb den dritten Platz. Auch beim österreichischen Staatspreis kam das Start-up unter die top drei in der Kategorie „Marke des Jahres“.

 

  • Fabico: Manchen vielleicht schon bekannt ist das Start-up Fabico. Durch einen Auftritt bei der Puls4 Start-up Show 2 Minuten 2 Millionen konnte der clevere Jungunternehmer ein Investment in Höhe von 250.000 Euro abstauben.  Kaffee-Kapsel, vor allem jene für Nespresso-Maschinen, haben Statista zufolge einen Marktanteil von 41 Prozent. Leider sind die Aluminiumkapseln besonders umweltbelastend und genießen daher einen eher negativen Ruf. Fabico setzt genau an diesem Punkt an. Das Unternehmen stellt Kaffeekapseln her, die in Nespresso-Maschinen funktionieren und zugleich vollständig kompostierbar sind. Darüber hinaus handelt es sich ausschließlich um Fairtrade-Kaffee aus biologischem Anbau.
BZ-Flashback - Airbnb, Eversports, Slack, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Airbnb – Probleme aufgrund intransparenter Preisangaben

Die Unterkunfts-Vermittlungsplattform Airbnb steht in den letzten Wochen häufig im Zentrum zahlreicher Diskussionen. Besonders die intransparente Preispolitik hat nun für Probleme gesorgt. Die EU-Kommission verlang von Airbnb nun eine genaue Angabe sämtlicher Unterkunftskosten, Steuern sowie anderer Gebühren und Abgaben. Dies sowie eine Anpassung der Nutzungsbedingungen an bestehende Regulierungen hat die Plattform angekündigt durchzuführen. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

Eversports – Übernahme der größten deutschen Konkurrenten

Das Wiener Start-up Eversports hat den Anbieter einer Online-Buchungsplattform für Sportstätten in Deutschland übernommen. Durch ein Bündeln der Kräfte beider Plattformen soll das volle Potential ausgeschöpft werden. Gemeinsam werden bei beiden Unternehmen mehr als 300.000 Buchungen pro Monat vorgenommen und 1.500 Sportanbieter verwenden die kostenpflichtige Buchungssoftware. Mehr Details zur Übernahme erfahren Sie hier.

 

Freebiebox – Werbegeschenke praktisch versendet

Moritz Lechner gilt als Österreichs jüngster Gründer. Mit gerade einmal 14 Jahren hat er bereits sein eigenen Unternehmen Freebiebox ins Leben gerufen, einen Service, bei dem Kartons voller nützlicher Werbegeschenke bestellt werden können - ein Vorteil für Unternehmen, die indirekt werben, und Kunden, die nützliche Dinge günstig erhalten. Ab seinem 18. Geburtstag wird er offiziell als Geschäftsführer eingesetzt – bis dahin zieht er im Hintergrund die Fäden. Im Herbst soll eine Crowdfunding-Kampagne starten um das Start-up zu pushen und den Start in Deutschland und – bei gutem Verlauf – dem Rest von Europa zu ermöglichen. Mehr erfahren Sie hier.

 

Carbomed – Fruchtbarkeitstest über Atemanalyse

Das Grazer Start-up Carbomed hat eine neue Möglichkeit der Fruchtbarkeitsbestimmung entwickelt. Über einen Atemtest mit dem handlichen Gerät namens ILO wird der CO2-Gehalt der Atemluft ermittelt und daraus kann der Zyklus der Frau abgeleitet werden. In Zukunft sollen dadurch auch Leistungs- oder Unverträglichkeitstests durchgeführt werden können. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

Slack – Neue Finanzierungsrunde

Das aktuell beliebteste Tool im Bereich Team-Messaging Slack bereitet sich auf eine neue Finanzierungsrunde vor. Dabei soll ein Investitionsziel von 400 Millionen Dollar oder mehr erreicht werden. In den letzten Jahren kam vermehrt Konkurrenz von Unternehmen wie Microsoft und Facebook auf – der prominentestes wohl die kostenlose Anwendung Teams. Slack wird täglich von acht Millionen Menschen beziehungsweise 500.000 Unternehmen eingesetzt und spielt in zahlreichen Arbeitsprozessen eine zentrale Rolle. Mehr Informationen finden Sie hier.

 

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Playbrush – Zähneputzen dank Spiele-App

Das tägliche Dilemma zahlreicher Eltern: Wie bringt man die Kinder dazu, sich die Zähne zu putzen? Ist niedliche Zahnpasta oder der Angstmach-Weg inklusive Kariesteufel und Zahnarzt eine Lösung? Doch es kann so einfach sein: Kinder hassen Zähneputzen, doch sie lieben Smartphone-Games. Kombiniert aus dieser einfachen Einsicht ist 2014 das Start-up Playbrush entstanden.

Der eigens entwickelte Zahnbürstenaufsatz – der auf alle gängigen Zahnbürsten passt – kommuniziert dabei per Bluetooth mit dem Smartphone bzw. einer darauf installierten Anwendung und überträgt die Putzbewegungen in das Spiel. So erleben die Kinder während des notwendigen Zähneputzens kleine spannende Abenteuer – meistern diese aber nur, wenn auch richtig geputzt wird! Auch für die Eltern ist der Aufsatz übrigens sehr nützlich: Sie bekommen am Ende des Spieles die Auswertung von Playbrush wo und wie lange von ihren Kindern geputzt wurde und können so noch nachputzen, was vergessen wurde.

Playbrush hat seit 2014 eigenen Angaben zu Folge bereits mehr als 150.000 der entwickelten Aufsätze verkauft – im vergangenen Jahr lag der Umsatz bei knapp 2 Millionen Euro. Heuer wollen sich die Gründer vor allen Dingen auf das Marketing ihres Produktes konzentrieren. Eine verstärkte Bekanntmachung der Marke sowie die geplante Einführung eines neuen Produktes im September 2018 seien dieses Jahr die großen Ziele.

Mehr über die Playbrush erfahren Sie hier.

Update: Anfang August wurde bekannt, dass Playbrush zukünftig mit Uniqua kooperiert. Alle Inhaber eines Playbrush Abo´s erhalten eine inkludierte Zahnunfall-Versicherung. Die Höhe der gedeckten Kosten hängt dabei von dem gewählten Abo ab. Das günstigste Abo inkludiert so beispielsweise eine Zahnwiederherstellung bis zu 1.000€. Wichtig zu erwähnen ist hier allerdings, dass es sich um eine reine Unfallversicherung handelt und keine angeborenen Zahnfehlstellungen oder gar Karies abgedeckt sind. 

Alle Informationen zu der Zusatzversicherung finden Sie hier

Carbomed – Neuartiger Fruchtbarkeitstest über Atemanalyse

Passend zum Schlagwort „natürliche Familienplanung“ haben sich in der Vergangenheit zahlreiche Methoden zur Ermittlung der fruchtbaren Tage einer Frau etabliert. Da diese jedoch häufig nicht sehr zuverlässig sind, beziehungsweise durch Einflüsse wie Sport oder Krankheiten leiden, hat das Grazer Start-up Carbomed nun eine neue Möglichkeit der Fruchtbarkeitsbestimmung entwickelt.

Das handliche Gerät heißt ILO und besitzt ein Mundstück in das 60 Sekunden lang hineingeatmet werden muss. Dabei wird der CO2-Gehalt der Atemluft gemessen und daraus abgeleitet, wo der Zyklus einer Frau aktuell steht. Die Messwerte werden an eine Smartphone-App übertragen, die eine Auskunft geben, ob es sich um einen fruchtbaren Tag handelt oder nicht. Ziel des Unternehmens ist es, bereits in etwa einem Jahr am Markt zu sein.

Neben der Funktion der Fruchtbarkeitsfeststellung soll es Dank der CO2-Analyse auch möglich sein, andere relevante Werte abzulesen. So sollen etwa Leistungstests im Sportbereich oder die Ermittlung von Unverträglichkeiten möglich sein. Am aktuellen Standort, dem ZWT (Zentrum für Wissens- und Technologietransfer in der Medizin) hat das Team von Carbomed dabei einen guten Zugang zu Medizinern sowie der Infrastruktur der Medizinischen Universität Graz um das ILO in diverse Richtungen weiterzuentwickeln.

 

Mehr Informationen rund um das Start-up finden Sie unter www.iloveovulation.com/de/.

Airbnb – Intransparente Preisangaben führen zu Problemen

Nach den Big-Playern Google, Facebook und Apple steht nun bereits die nächste Firma im Rampenlicht bei Gesprächen in der EU-Kommission. Diesmal handelt es sich um die immer größer und beliebter werdende Unterkunfts-Vermittlung Airbnb. Dabei geht es ausnahmsweise nicht um die Streitfrage von zweckentfremdeten Wohnungen, sondern um die intransparente Preispolitik der Plattform.

Die EU-Kommission wirft der Plattform vor, die Verbrauchervorschriften nicht ausreichend zu erfüllen. Es sei für die Nutzer nicht deutlich erkennbar, welchen Preis sie für welche Dienstleistung bezahlen. Eine genaue Aufsplittung in Unterkunftskosten, Steuern sowie andere Gebühren und Abgaben soll erkenntlich sein. Auch eine direkte Kennzeichnung, ob es sich um einen privaten oder professionellen Anbieter handelt. In Österreich ist besonders dieser Punkt ein viel diskutierter, da Airbnb vorgeworfen wird, dass besonders Zweitere die Plattform dazu nutzen um Objekte zur Kurzzeitmiete auszuschreiben.

Zusätzlich soll eine ganze Reihe von Nutzungsbedingungen gegen bestehende Richtlinien verstoßen. So etwa die Richtlinie über unlautere Geschäftspraktiken und jene über missbräuchliche Vertragsklauseln sowie die Verordnung über die gerichtliche Zuständigkeit in Zivil- und Handelssachen. Diese Verstöße müssten laut Experten schnell ausgeräumt werden, damit die Probleme in Zaum gehalten werden.

Airbnb hat angekündigt, die Vorwürfe der EU-Kommission zu prüfen und in angestimmter Zusammenarbeit eventuelle Probleme und Unstimmigkeiten auszuräumen. Ein wichtiger Schritt, besonders wenn man die schier unglaubliche Anzahl an Übernachtungen betrachtet, die jährlich über die Plattform vermittelt werden - bis 2028 soll es jährlich eine Milliarde werden.

 

Wie sich die Diskussion weiterentwickelt können Sie unter www.press.atairbnb.com/de/ verfolgen.

BZ-Flashback - Forschungsförderung, Bikemap, Akkulösungen, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Vom Startup Gründer zum Investor

Vor beinahe 10 Jahren, im Jahr 2009, gründete Florian Gschwandtner gemeinsam mit drei weiteren Studienkollegen der FH Hagenberg Runtastic. Die Fitness-App, die es ermöglicht sämtliche Fitnessaktivitäten, per GPS oder manuell, zu tracken, ist wohl jedem ein Begriff. Als Studienprojekt begonnen, entwickelt sich die App rasant schnell zu der Nummer 1 Tracking App in Österreich. Mit mehr als 65 Millionen registrierten Usern wechselte Runtastic 2015 um stolze 220 Millionen Euro den Besitzer und ist seither in den Händen von Adidas. Florian Gschwandtner will nun sein Wissen aber auch vor allem sein Geld dazu nutzen, anderen Gründern ein Sprungbrett zu bieten. Aus genau diesen Gründen ist der einstige Runtastic Gründer ab Jänner 2019 in der Erfolgsshow 2minuten2millionen zu sehen. Alle Details zu seiner neuen Aufgabe lesen Sie auf prosiebensat1puls4.com  

 

Wiener Startup sichert sich sechsstelliges Investment

Bereits 2016 ging stratact mit einer App auf den Markt, die Motivation, Eigenverantwortung und Einbindung der eigenen Mitarbeiter steigern soll, um somit langfristig Kosten zu senken und den Unternehmenserfolg voran zu treiben. Anfang Juli 2018 konnte das Unternehmen den bisher größten Erfolg verbuchen. Mit einem Investment von über 510.000€, lukriert über das Investoren Netzwerk PrimeCrowd, will stratact nun die Expansion nach Nordeuropa vorantreiben. Weitere Informationen finden Sie in unserem Bundesland.Bz Blogbeitrag.

 

2018: Über 16 Millionen Euro für Crowdinvesting Projekte

Seit dem Aufschwung der Startup Kultur in Österreich ist vielen wohl auch der Begriff Crowdinvestment kein fremder mehr. Neben der US-Plattform Kickstarter sind auch zahlreiche österreichische Plattformen auf dem Markt. Genau diese hat sich das Vergleichsportal CrowdCircus mal genauer angesehen und interessante Statistiken für das erste Halbjahr 2018 erstellt. Dementsprechend konnten in den letzten sechs Monaten bereits 74 Projekte finanziert werden. Die meisten davon stammen aus dem Bereich der Immobilien. Weitere Details zu der Österreichischen Crowindvesting Landschaft finden Sie hier.

 

Prewave wirft für Unternehmen einen Blick in die Zukunft

Das Wiener Start-up Prewave wertet zahlreiche Daten aus dem Netz, vorzugsweise aus Social Media Netzwerken, aus und erstellt anhand dieser Prognosen über mögliche Umwelt- und Sozialrisiken. Mit Hilfe dieser Vorhersagen sollen Unternehmen in der Lage sein, sich besser auf Lieferengpässe, Investitionsentscheidungen und Nachhaltigkeitsstandards vorzubereiten. Zu den Kunden der Jungunternehmer zählen bereits jetzt zahlreiche namhafte Unternehmen aus Europa. Mehr Informationen zum Startup und dessen Zukunftspläne finden Sie hier.

 

Wiener Startup lernt Kindern mit der Stickmaschine Programmieren

Programmieren zählt inzwischen am Arbeitsmarkt zu einer der gefragtesten Kompetenzen. Auch in der Bildung wird daher der Ruf nach einer umfassenden Erlernung von Programmiersprachen bereits in der Volksschule laut. Um Kinder an das Programmieren heranzuführen, hat die Wiener Software-Entwicklerin Andrea Mayr-Stalder TurtleStitch entwickelt. Mit der Web-App, die sich einer visuellen Programmiersprache bedient, kann per Drag-and-Drop aus Variablen, Operationen und anderen Elementen ein Programm zusammengestellt werden. Damit wird eine kleine Schildkröte über ein Feld gesteuert, was ein Muster erzeugt, das in einem nächsten Schritt als Stickvorlage hergenommen wird. Weiter Informationen…

 

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TurtleStitch – Programmieren lernen mit der Stickmaschine

Programmieren zählt inzwischen am Arbeitsmarkt zu einer der gefragtesten Kompetenzen. Auch in der Bildung wird daher der Ruf nach einer umfassenden Erlernung von Programmiersprachen bereits in der Volksschule. Um Kinder an das Programmieren heranzuführen hat die Wiener Software-Entwicklerin Andrea Mayr-Stalder TurtleStitch entwickelt.

Mit der Web-App, die sich einer visuellen Programmiersprache bedient, können per Drag-and-Drop aus Variablen, Operationen und anderen Elementen ein Programm zusammengestellt werden. Damit wird eine kleine Schildkröte über ein Feld gesteuert, was ein Muster erzeugt, das in einem nächsten Schritt als Stickvorlage hergenommen wird.

TurtleStich kommt hauptsächlich in Schulen zum Einsatz – bisher gab es in Österreich rund 40 Workshops mit der kleinen Stick-Schildkröte. Dabei wird die Stickmaschine mitgebracht und jeder Teilnehmer kann sich am Ende sein programmiertes Muster auf ein T-Shirt sticken lassen. Aktuell ist die Plattform selbst Open-Source und kann vollkommen kostenlos genutzt werden. In Zukunft soll durch einen Online-Shop sowie diverse Bildungsangebote Geld verdient werden.

Mit einer Kickstarter-Kampagne Ende Juli wurde genug Kapital für eine technische Weiterentwicklung zusammengetragen. Im Fokus steht nun die Umsetzung des Online-Shops sowie die Anschaffung neuer, professioneller Stickmaschinen.

 

Mehr zur Programmierübung mit Schildkröte erfahren Sie unter www.turtlestitch.org.

Stratact sichert sich sechsstelliges Investment

Bereits 2016 ging stratact mit einer App auf den Markt, die Motivation, Eigenverantwortung und Einbindung der eigenen Mitarbeiter steigern soll, um somit langfristig Kosten zu senken und den Unternehmenserfolg voran zu treiben. Erreicht werden sollen diese Ziele durch die stratact App, die gleich mehrere Funktionen hat. Einerseits dient sie dazu berufliche Leistungen zu dokumentieren. Mitarbeiter können sich mit den Kollegen austauschen wie Sie gewisse Aufgaben und Probleme gelöst haben. Dieser Austausch solle einerseits dazu dienen, Unternehmensabläufe künftig zu optimieren. Anderseits soll der Leistungsvergleich, ähnlich wie bei Fitness-Apps, die Mitarbeiter motivieren und zu Höchstleistungen inspirieren. Auf Basis von Datenbanken und mit der Hilfe von AI sollen diese Daten außerdem dazu genutzt werden, den einzelnen Mitarbeitern gezielte und auf ihn abgestimmte Lösungs- bzw. Handlungsvorschläge zu senden, die wiederrum zur Steigerung des Unternehmenserfolgs beitragen sollen. Bereits jetzt freut sich die App über 6.000 Nutzer aus den verschiedensten Branchen. Anfang Juli 2018 konnte das Unternehmen den bisher größten Erfolg verbuchen. Mit einem Investment von über 510.000 Euro, lukriert über das Investoren Netzwerk PrimeCrowd, will stratact nun die Expansion nach Nordeuropa vorantreiben.

Mehr über das Wiener Start-up stratact können Sie auch direkt auf der Website stratact.org nachlesen.

Prewave wirft für Unternehmen einen Blick in die Zukunft

Nach fünfjähriger Forschung der Gründerin Lisa Madlberger an der TU Wien wurde 2017 schließlich das Start-up Prewave ins Leben gerufen. 2018 startet die Jungunternehmerin so richtig durch! Das Unternehmen ermöglicht die Vorhersage von Risikoereignissen auf Grundlage mehrsprachiger Analysen von sozialen Medien und Nachrichtenorganisationen weltweit. Ob politische Unruhen im Nahen Osten, Klagen über Arbeitsbedingungen in Indonesien oder Streiks an wichtigen internationalen Häfen – Viele Geschehnisse aus der realen Welt, finden in Online-Netzwerken ihren Niederschlag. Das Wiener Start-up Prewave macht sich dies zum Vorteil und wertet die unterschiedlichsten Daten aus dem Netz aus, um mögliche Umwelt- und Sozialrisiken für Unternehmen vorauszusagen. Mit Hilfe solcher Prognosen können die betroffenen Unternehmen besser auf Lieferengpässe, Investitionsentscheidungen und Nachhaltigkeitsstandards reagieren.

Zu den Kunden des Start-ups zählen große Automobilhersteller, Banken, Logistikkonzerne und Reedereien in Europa. Als weiteren Schritt plant das Start-up verstärkt in den Versicherungsbereich vorzudringen. Vor allem Reputationsrisiken seien derzeit ein großes Thema für Versicherungen, so Harald Nitschinger, Mitgründer des jungen Unternehmens, gegenüber futurezone. Unternehmen würden sich zunehmend gegen Schäden versichern, die mit Reputationsverlusten einhergehen. Bei der Errechnung der Prämie solch einer „Shitstormversicherung“ könne Prewave helfen. Komme beispielsweise auf, dass es bei Lieferanten Kinderarbeit gäbe, so ist die Gefahr für einen Shitstorm groß, erklärt Nitschinger. Je glaubhafter ein Unternehmen nachweisen kann, dass die Risiken niedrig seien, desto geringer die Prämie. „Unsere Prognosen helfen den Unternehmen dabei, das Risikopotential zu minimieren“, meint der Gründer.

Mehr über das Wiener Start-up Prewave können Sie auch direkt auf der Website www.prewave.ai nachlesen.

BZ-Flashback - Forschungsförderung, Bikemap, Akkulösungen, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Digitales Österreich – Der Weg der Zukunft

Österreich will den Weg für einen gänzlich digitalen Verwaltungsbereich ebnen. Durch ein Testen von verschiedenen Anwendungen in einem „Innovationslabor“ werden gemeinsam mit diversen heimischen Start-ups Möglichkeiten getestet um in Zukunft Nummer 1 im Bereich des E-Government zu werden. Trotz der vergangenen Bemühungen liegt Österreich nämlich aktuell im Mittelfeld des EU-weiten Rankings. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

EU-Forschungsförderung – Drei heimische Start-ups profitieren

Insgesamt 7,5 Millionen Euro erhalten drei österreichische Start-ups von der Europäischen Innovationsförderung. Dabei ist das oberösterreichisches KMU Symptoma GmbH, das eine Suchmaschine für Krankheiten entwickelt hat, sowie die beiden steirischen KMUs ProScience AT Gmbh, Hersteller von Sauerstoffsensoren, und Easelink GmbH, das Ladelösungen für Elektroautos entwickelt. Jedes Start-up erhält 2,5 Millionen Euro aus dem Fördertopf. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Bikemap – Weiterentwicklung dank Investition

Mit einem Investment, das laut eigenen Angaben im höheren sechsstelligen Bereich liegt, hat sich das Wiener Start-up Bikemap einiges vorgenommen. Die Fahrrad-Routen-Anwendung will nicht nur ihr Angebot auf Wearables wie Smartwatches oder Fitness-Tracker bringen, sondern auch in neue Länder expandieren. Erstes Ziel ist es dabei, am asiatischen Markt Fuß zu fassen. Mehr zu Bikemap und der neuen Entwicklung in unserem Blogbeitrag.

 

Bell Food – Investment in Kunstfleisch Start-up

Das Schweizer Unternehmen Bell Food Group Ltd, Marktführer für Fleisch und Convenience Produkte, lässt aufhorchen: Die Firma beteiligt sich mit 2 Millionen Euro am niederländischen Unternehmen Mosa Meat. Dieses hat sich auf die Entwicklung und Produktion von kultiviertem - oftmals auch als künstliches bezeichnet – Fleisch spezialisiert. Dieses soll bis 2021 die Marktreife erreichen und könnte den Essensmarkt revolutionieren. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

E-Autos – Neuer Akku verspricht Durchbruch

Norwegische Forscher vermelden einen Durchbruch bei der Suche nach leistungsstärkeren Akkulösungen. Durch die Nutzung von Silizium könnte demnach die Leistung der Lithium-Ionen-Akkus um 300 bis rund 500 Prozent gesteigert werden. Dies würde bedeuten, dass E-Autos eine Reichweite von über 1.000 Kilometern erreichen könnten, sowie Smartphones bei starker Nutzung nur ein bis zwei Mal pro Woche geladen werden müssten. Mehr dazu hier.

 

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Bikemap – Wiener Fahrradkarten-Start-up mit neuen Plänen

Das Wiener Start-up Bikemap wurde bereits 2007 gegründet und wurde ursprünglich nur von Nutzern dazu verwendet, selbst erstellte Karten mit Fahrrad-Routen zu teilen. Inzwischen wird die App von 1,4 Millionen Menschen verwendet – auch von Tausenden in der kostenpflichtigen Offline-Version. Für eine große Expansion soll jetzt auch frisches Kapital in die Hand genommen werden. Das Investment liegt laut Angaben von Bikemap im höheren sechsstelligen Bereich.

Mit der Anwendung können Rad-Enthusiasten ihre Touren (mit vielen Detailinfos) einfach tracken, speichern und über Facebook, WhatsApp, Twitter oder per E-Mail mit anderen sowie der Bikemap-Community teilen. Außerdem können vorhandene Tourendaten auch in Navigationsgeräte exportiert werden.

Mit dem frischen Kapital soll zusätzlich eine Verbindung mit Wearables wie Smartwatches oder Fitness-Trackern ermöglicht und dadurch ein jüngeres Publikum angesprochen werden. Auch soll eine Expansion in neue Länder ermöglicht werden. Aktuell gibt es die Anwendung in 100 Ländern und täglich kommen rund 4.000 Strecken hinzu, auf denen relevante Punkte wie Werkstätten, Abstellmöglichkeiten oder Bike-Sharing-Stationen vermerkt sind. Die Expansion soll in einem ersten Schritt in Asien geschehen, wo das Radfahren aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens einen immer wichtigeren Stellenwert einnimmt.

Mehr zum Fahrradkarten-Start-up erfahren Sie unter www.bikemap.net.

Bell Food investiert 2 Millionen in Niederländisches Kunstfleisch Start-up

Das Schweizer Unternehmen Bell Food Group Ltd, Marktführer für Fleisch und Convenience Produkte, ist spätestens seit der Übernahme des heimischen Geflügelspezialisten Hubers Landhendl vielen ein Begriff. Nach der Übernahme von Hügli, einem ebenfalls Schweizer Unternehmen im Bereich der Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Convenience Produkten, musste die Bell Food Group aufgrund eines verschärften Marktumfelds einen geringeren EBIT (operativen Gewinn) als im Vorjahr vermelden.

Dementsprechend vermeldet das Unternehmen bereits erste Maßnahmen in Österreich so wie der Schweiz. Als eine dieser Maßnahmen könnte man auch den Einstieg von Bell Food in die Branche des kultivierten Fleisches bezeichnen. Kultiviertes oder oftmals auch künstliches Fleisch genannt, stammt nicht wie üblich von geschlachteten Tieren. Vielmehr wird das Fleisch „künstlich“ in der Petrischale aus Fleischzellen gezüchtet. Ein Unternehmen, das sich auf diese Art der Fleischerzeugung spezialisiert hat, ist das niederländische Unternehmen Mosa Meat. Bell Food beteiligt sich genau an diesem Startup im Rahmen der nächsten Finanzierungsrunde mit 2. Millionen Euro. Das, auf insgesamt 7,5 Millionen Euro angesetzte Investment soll dazu beitragen 2021 die Marktreife zu erreichen. Alle Informationen zu Mosa Meat und der Finanzierungsrunde finden Sie hier.

Digitales Österreich - Amtswege der Zukunft in Planung

Österreich möchte im digitalen Verwaltungsbereich ganz vorne mitmischen und wieder Nummer 1 im Bereich E-Government werden. Dazu werden die unterschiedlichsten Anwendungen in einem „Innovationslabor“ gemeinsam mit heimischen Start-ups erprobt. Um das Ziel zu erreichen, sind bereits einige Projekte in Arbeit. Frischgebackene Eltern werden sich vor allem über folgende Erleichterung freuen: Bei der Geburt eines Kindes müssen sich die ohnehin meist strapazierten Eltern derzeit um Staatsbürgerschaft, Meldezettel und Geburtsurkunde direkt am Amt bemühen. In Zukunft soll dies mühelos per Smartphone vom Krankenbett aus erledigt werde können – und zwar mit Hilfe des „digitalen Baby-Freund“. Digitalministerin Margarete Schramböck zufolge sei die App gerade in der Entwicklungsphase, im Sommer soll es allerdings schon einen „Soft Launch“ geben. „Zuerst werden die Unterlagen noch analog zugestellt, aber langfristig wird auch dies digital gehen“, so die Ministerin bei der Eröffnung der „Innovation Factory“ gegenüber futurezone.

Was viele nicht wissen: In Zusammenarbeit mit dem Bundesrechenzentrum (BRZ) hat man bereits im Mai 2015 die „antragslose Familienbeihilfe“ auf den Weg gebracht. Direkt nach der Geburt eines Kindes wird automatisch geprüft, ob die jeweiligen Kriterien erfüllt werden. 180.000 Personen erhielten bislang auf diese Weise – ohne jeglichen Papierkram – die Familienbeihilfe ausbezahlt.

Trotz aller bisherigen Bemühungen liegt Österreich im aktuellen Ranking zum E-Government nur noch im Mittelfeld. „Wir wollen wieder an die erste Stelle aufrücken“, erklärt Schramböck entschlossen bei der Eröffnung der Innovation Factory Ende Juni. Wie das gelingen soll und welche Projekte dazu noch in Arbeit sind, erfahren Sie unter www.futurzone.at.

BZ-Flashback - GoStudent, Nachfolger, Saphenus, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

GoStudent – EdTech-Startup erhält 1,5 Millionen und expandiert

Das Wiener Start-up GoStudent, dass eine Nachhilfe-App für Schüler bietet, hat sich frisches Kapital geholt – gesamt 1,5 Millionen Euro. Mit dem Frischen Geld soll die Plattform technologisch weiterentwickelt und eine internationale Expansion angestoßen werden. Ein Anbieten der Lernplattform in Englisch sowie die Einführung einer weiteren Premium-Funktion sollen folgen. Die Plattform wird monatlich von rund 250.000 Nutzern aktiv verwendet, diese kommen zu 70 Prozent aus Deutschland und 30 Prozent aus Österreich. Mehr dazu hier.

 

DentalQlick – Bestellplattform für Zahnärzte

Neue Hightech-Geräte oder Materialien zu bestellen läuft in Zahnarztpraxen immer noch mit dicken Katalogen und gefaxten Bestelllisten ab. Da dies in der heutigen Zeit einfach nicht mehr tragbar ist, dat sich das Start-up DentalQlick etwas überlegt. Auf der entwickelten Online-Plattform können rund 10.000 verschiedene Produkte spezifisch für den Bedarf einer Zahnarztpraxis bestellt werden – und das mit zusätzlichen Rabatten. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

Nachfolger – Vertrieb für faltbare Kindersitze startet europaweit

Das Wiener Start-up Nachfolger will mit seinem Produkt - einem faltbaren Kindersitz – modernen urbanen Mobilitätsformen entgegenkommen. Der Hybridsitz ist für Kinder bis zu fünf Jahren mit einem Gewicht unter fünf Kilogramm ausgerichtet und kann gefaltet werden und in einer Tasche flexibel überall hin mitgenommen werden. Nach dem unglaublich erfolgreichen Marktstart in Österreich, Deutschland und der Schweiz ist das Modell HY5 TT nun im Online-Shop des Unternehmens europaweit verfügbar. Mehr dazu hier.

 

Saphenus – Prothesen für mehr Komfort

Um das Tragegefühl von Beinprothesen zu erhöhen und dadurch den Betroffenen den Alltag wieder ein deutliches Stück zu erleichtern, hat das Start-up Saphenus Med eine neuartige Prothese entwickelt. Diese stimuliert die Nervenenden am Stumpf und ermöglicht es den Trägern dadurch, das verlorene Glied wieder zu fühlen. Dadurch soll auch das Phänomen des Phantomschmerzes nach einer Amputation nachhaltig bekämpft werden. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

Netflix – Kurseinbruch nach verfehlen des Abonnenten-Zieles

Der beliebte Streaming-Dienst Netflix konnte im zweiten Quartal 2018 weniger Neukunden gewinnen als vorgeplant. Im Heimmarkt USA konnten zwar 670.000 neue Abonnements abgeschlossen werden, anvisiert war jedoch eine Anzahl von rund 1,2 Millionen. Der Markt reagierte auf die verpassten Ziele sofort und deutlich – die Aktie fiel zeitweise um mehr als 14 Prozent. Trotz des Dämpfers will das Unternehmen weiterhin rund acht Milliarden in Eigenproduktionen investieren. Mit Disney startet jedoch bald der nächste Streaming-Dienst, was noch mehr Konkurrenz bedeutet. Mehr dazu hier.


 

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Saphenus – Neuartige Prothese für mehr Komfort

Das Start-up Saphenus Med will das Tragegefühl von Beinprothesen revolutionieren. Radfahren, Klettern oder das simple Erkennen eines Gehsteiges wäre so wieder möglich und würde den Alltag vieler Betroffenen deutlich erleichtern beziehungsweise wieder ein Stück Normalität zurückgeben. Funktionieren soll das durch eine elektronische Stimulierung der Nervenenden am Stumpf, die den Prothesenträgern ermöglichen, die verlorenen Glieder wieder zu "fühlen".

Neben einer Erleichterung von alltäglichen Abläufen soll diese neuartige Prothese auch dabei helfen die Phantomschmerzen nachhaltig zu bekämpfen. Diese entstehen nach der Amputation an der Stelle der fehlenden Gliedmaßen und plagen die Betroffenen oft jahrelang. Die Technologie von Saphenus setzt hier an und versucht somit die Phantomschmerzen direkt mithilfe der Prothese zu bekämpfen, ohne lange Therapien oder die Einnahme von Schmerzmittel.

Bevor das Start-up mit seinem Produkt jedoch auf den Markt kommen kann, gilt es noch jede Menge regulatorische Anforderungen zu erfüllen sowie Patente einzureichen. Dies sei vor allen Dingen aufgrund der neuen EU-Medizintechnik-Verordnung schwierig.

Mehr zum MedTech-Start-up erfahren Sie unter www.saphenus-med.com.

DentalQlick – Online-Plattform für Zahnärzte

Wohin man auch blickt, in einer Zahnarztpraxis ist man von teuren Hightech-Geräten umgeben. Doch wenn es dann darum geht, Bohrer, Füllmaterial oder Maschinen nach beziehungsweise neu zu bestellen wird wieder auf das inzwischen deutlich veraltete Faxgerät zurückgegriffen. Auch wird aktuell noch in dicken Katalogen geblättert, bis das richtige Produkt dann gefunden ist und danach ewiglange Papierformulare ausgefüllt, um den Bestand wieder aufzufüllen beziehungsweise zu erneuern. Eine Praxis, die sich zeitlich und aufwandstechnisch einfach nicht mehr rechnet und auch nicht mehr zeitgemäß ist.

Diesen langwierigen Prozess hat sich jetzt das Start-up DentalQlick angesehen und beschlossen: Das muss sich ändern! Die eigens entwickelte Online-Plattform, bietet eine einfache Warenkorbfunktion und hat inzwischen ein Portfolio von rund 10.000 Produkten im Angebot. Diese werden im Vergleich zu herkömmlichen Versandwegen um bis zu 40 Prozent billiger angeboten und durch einen Lieferservice sind die bestellten Waren innerhalb von 24-48 Stunden beim Kunden.

Mit ihrer Idee hat das Team von DentalQlick zusätzlich die #glaubandich-Challenge in Vorarlberg gewonnen und durften am 25. Juni in Wien im großen Finale um den Titel „Startup des Jahres“ sowie ein Förderungspaket in Höhe von 20.000 Euro kämpfen.

Mehr zum innovativen Bestell-Start-up erfahren Sie unter www.dentalqlick.de.

Coworking-Spaces – Mehr als nur ein Trend

Start-up Gründer stehen immer wieder vor der verzwickten Frage, wo sie sich mit ihrem Unternehmen niederlassen sollen. Zuhause, in einem angemieteten Büro oder doch in einem der immer beliebteren Coworking-Spaces? Auch wenn die eigenen vier Wänder aufgrund der geringen Kosten verlockend wirken, der Coworking-Space ist aufgrund seiner zahlreichen - nicht zu unterschätzender - Vorteile für Jungunternehmen, besonders interessant:

  1. Anschaffungskosten und Startvorteil: Da in einem Coworking-Space die Infrastruktur bereits bereitgestellt werden, muss in einem ersten Schritt lediglich die Miete bezahlt werden und es kann ohne Wartezeit direkt losgestartet werden.
  2. Netzwerk: Ebenfalls zentral ist ein Netzwerk von Partnerunternehmen aufzubauen – dies gelingt in einem Coworking-Space besonders einfach. Hier trifft so viel Kreativität, Innovation und geballtes Fachwissen auf kleinstem Raum aufeinander, dass eigentlich nur davon profitiert werden kann.
  3. Flexibilität: Da sich Start-ups oftmals rasant entwickelt – sowohl positiv wie leider auch negativ – ist das anmieten einer fixen Fläche oft problematisch. Diese wird schnell zu klein oder groß und lässt sich schlechter variieren, als ein angemieteter Platz in einem Coworking-Space.

Natürlich ist nicht immer alles Gold, was glänzt. Die Vorteile können auch, je nachdem wie man es betrachtet als Risiken gesehen werden. Aufgrund der engen Zusammenarbeit mit anderen Firmen können gute Mitarbeiter schneller abgeworben werden. Auch das Thema der Work-Life-Balance wird recht zwiegespalten betrachtet: Einerseits gibt es zahlreiche Freizeitangebote, direkt am Arbeitsplatz, andererseits plädieren viele darauf, das Büro nicht zum Daueraufenthaltsort mutieren zu lassen. Schlussendlich muss dies wohl jeder für sich selbst entscheiden.

Coworking-Spaces bieten in jedem Fall eine tolle Startmöglichkeit für Start-ups, die sich noch im Aufbau beziehungsweise der Entwicklung befinden. Ein kreatives, sehr inspirierendes Arbeitsumfeld, sowie eine sehr hohe Flexibilität zählen zu den größten Vorteilen.

BZ-Flashback - Revelc, Prewave, liimtec ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Revelc – Raffinierter Smart Mirror

Von Schülern des Albert-Schweitzer-Gymnasium in Kaiserslautern entwickelt, ist das raffinierte Gadget Revelc ein toller Tagesbegleiter. Der Smart Mirror kann neben Datum und Uhrzeit auch weiterreichende Funktionen wie Termine, Notizen Schlagzeilen oder der Wetterbericht ausführen. Im Fokus des Start-ups steht jedoch die Verwendung der Technologie in Unternehmen. Diese können auf den Geräten tageszeit-abhängig verschiedene Anzeigen platzieren und diese auch gegebenenfalls schnell ändern. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

Kesselfuchs – Sechsstellige Förderung für Start-up

Das Wiener Jungunternehmen Kesselfuchs hat sich mit der Digitalisierung des Heizungsinstallateur-Marktes eine interessante Nische erschlossen. Erst vor knapp einem Jahr gegründet hat die Plattform schon regen Zustrom und bereits hunderte Angebote sowie Heizungsvermittlungen wurden auf ihr abgewickelt. Die Idee kommt auch bei der Forschungsförderungsgesellschaft FFG gut an, die das Unternehmen mit rund 175.000 Euro unterstützt. Das erhaltene Investment soll in Marketingmaßnahmen sowie den technologischen Ausbau investiert werden. Mehr dazu hier.

 

Coworking-Spaces – Arbeitsform der Zukunft?

Für viele Start-ups stellt sich Eingangs erst einmal die Frage, wo sie sich niederlassen sollen. Eine immer beliebtere Wahl sind dabei diverse Coworking-Spaces. Diese bieten den Jungunternehmen in verschiedenen Bereichen zahlreiche Vorteile gegenüber einem Start zuhause oder in einem angemieteten Büro. In dem kreativen, inspirierenden Arbeitsumfeld fällt es mit Sicherheit leichter in die Unternehmenswelt zu starten. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

Prewave – Ein Blick in die Zukunft

Das Wiener Start-up Prewave hat sich darauf spezialisiert Daten aus verschiedenen sozialen Netzwerken – unter anderem Twitter, Facebook oder dem chinesischen Weibo – zu analysieren und daraus Risiken für Unternehmen herauszufiltern sowie Vorhersagen zu treffen. Dies soll von der Analyse von Problemen in Lieferketten bis hin zur Vorhersage von Umwelt- und Sozialrisiken reichen. Zentral ist bei Prewave der dahinterstehende Moralkodex. Es würden keinerlei Informationen über einzelne Quellen, sondern vielmehr aggregierte Ereignisdarstellungen an Kunden weitergegeben. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

liimtec – Grazer Start-up mit Pocketdefi ist insolvent

Trotz einem großen Traum steht das 2015 gegründete Grazer Start-up liimtec nun offenbar vor dem Aus. Das Problem: Die Produktidee eines kleinen handlichen Defibrillators, der überall mit hingenommen werden kann und der selbst sehr handlich ist. Problematisch ist jedoch, dass das Produkt auch nach langer Entwicklungsphase nicht marktreif ist und bis zur tatsächlichen Markteinführung noch rund 2,5 Millionen Euro fehlen würden. Wie es jetzt weitergehen soll mit dem Pocketdefi ist noch unklar. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

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Bike-Sharing Anbieter Ofo verkündet das Aus in Wien

Das 2014 in Peking gegründete Bike-Sharing Unternehmen Ofo startete Ende August 2017 mit seinem Dienst auch in Wien (wie von Bundesland.bz berichtet). Nach mehreren Problemen (wahllos und unsachgemäß abgestellte Fahrräder, mangelnde Qualität und zahlreiche verwahrloste und kaputte Räder) reagierte Anfang März 2018 die Stadt Wien mit einer ortspolizeilichen Verordnung. Die verordneten strengen Regeln, speziell für stationslose Fahrräder, sollten eine deutliche Verbesserung bringen. Vor allem die beiden oben genannten Probleme sollten durch eine zwingende Reaktionsfrist von vier Stunden seitens des Anbieters behoben werden. Diese Regelung sowie die Verordnung zu einem zwingenden Firmensitz in Wien, einer Höchstgrenze von 1.500 Fahrrädern und eine Zulassung eines jeden Rades durch die Stadt Wien dürften nun der Auslöser dafür sein, dass der chinesische Anbieter Ofo sich aus Wien zurückzieht. Nach nicht mal einem Jahr sollen die gelben Räder demnach in den nächsten Wochen und noch vor Eintreten der Verordnung mit 1. August 2018 gänzlich von der Bildfläche verschwinden.

 

Revelc – Raffinierter Smart Mirror

Entstanden am Albert-Schweitzer-Gymnasium in Kaiserslautern, präsentiert sich das raffinierte Gadget Revelc als wäre es in einem Tech-Laboratorium von Apple oder Google entstanden. Dabei handelt es sich um einen Smart Mirror, der den Nutzern die aktuellen Schlagzeiten, den Wetterbericht, anstehende Termine sowie die aktuellen Spritpreise anzuzeigen. Auch die Funktion, Notizen für andere Familienmitglieder zu hinterlassen ist verfügbar.

Durch die Nutzung einer quelloffenen Magic-Mirror-Software, können die einzelnen Funktionsmodule wie in einem Baukasten erweitert werden. Neben Datum und Uhrzeit können beliebige Features
© Revelc                                          eingebaut werden, um den Bedürfnissen der Nutzer gerecht zu werden. Bisher ist das Gadget noch ein recht teurer Spaß: Rund 850 Euro kostet es einen Spiegel produzieren zu lassen, in einem speziell dafür ausgewiesenen Raum im Albert-Schweitzer-Gymnasium.

Der Verkauf an Privatpersonen steht jedoch nicht im Vordergrund. Vielmehr sollen Unternehmen in der Offline-Welt angesprochen werden. Diese könnten mit den softwaregestützen Spiegeln mit einem flächendeckenden Einsatz in sanitären Anlagen von Hotels, Einkaufszentren oder größeren Läden problemlos Tageszeit-abhängige Werbung und Sonderangebote anzeigen. Noch steckt das Projekt der Schüler in den Kinderschuhen. Aktuell feile man an einem richtigen Businessplan um mithilfe von Investoren das Produkt marktfähig zu machen. Das Interesse ist in jedem Fall groß: Es hätten sich bereits Hotels und Restaurants gemeldet.

Mehr Informationen zum Start-up der Schüler finden Sie unter revelc.de.

WisR – Job-Plattform für Senioren

Viele Pensionisten suchen nach dem Ausscheiden vom regulären Arbeitsmarkt nach neuen Herausforderungen. Diese wird ihnen durch die „Silver Ager Recruiting“-Plattform des Start-ups WisR geboten. Hier können sich arbeitswillige Pensionisten registrieren und werden dort an Unternehmen vermittelt, die deren Know-how brauchen. Da die Bewerbungen über die Plattform mehr als nur Fakten, sondern vor allen Dingen auch Interessen, persönliche Stärken und die gewünschte Arbeitsumgebung.

Dies hat zahlreiche Vorteile für die Unternehmen. Einerseits können sie so ein Zeichen für eine generationsfreundliche Positionierung und Arbeitgebermarke setzen und andererseits können sie von erfahrenen und hochmotivierten Menschen sowie deren Wissen profitieren. Auch steigert ein intergenerationeller Wissenstransfer nachweislich die Kreativität des Teams und dessen Performance, was wiederum einen hohen wirtschaftlichen Nutzen mit sich bringt.

Die Plattform wurde bereits für mehrere Preise und Acceleratoren-Programme nominiert bzw. wurde dort aufgenommen. Erst vor wenigen Wochen konnte sich WisR im Finale des Pitch-Wettbewerbs am 4GAMECHANGERS Festival durchsetzen und einen Geldwert von 10.000 Euro sowie weitere Sachleistungen mit nach Hause nehmen.

Update: In einer Seed-Runde Anfang Juli konnte das Startup nun auch Investoren wie u.a. Nathalie Karré (Accelor), Niki Futter (Compass Verlag) und Stephan Blahut (ÖGV) von ihrem Konzept überzeugen und sich ein 250.000€ Investment sichern. Mit diesem Geld wollen Sie nun die Plattform vorran treiben und bis Ende des nächsten Jahres 100.000 Registiertungen knacken. 

Mehr Informationen finden Sie unter: wisr.eu

BZ-Flashback - DaWanda, Abacus, Wisr ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Mimo - Programmieren leicht gemacht

Das Wiener Start-up Mimohello hat sich zum Ziel gesetzt, technikinteressierten Jugendlichen das Programmieren bei zu bringen. Dabei soll die eigens entwickelte App Mimo helfen, die spielerisch dabei hilft HTML, CSS, Java, Javascript, SQl, Phyton und Ruby zu erlernen. Mit vielen interaktiven Elementen soll der persönliche Lernerfolg von Nutzern dabei schnell vorangetrieben werden. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

DaWanda – Urgestein der Start-up-Szene sperrt zu

Nach 12 Jahren stellt der DIY-Marktplatz DaWanda mit 30. August den Betrieb ein. Die Plattform war in der Vergangenheit zu einem Fixplatz für europäische Nutzer geworden, die selbstgemachte Produkte online vertreiben wollen.  Die Kunden sollen nun an den US-Konkurrenten Etsy weitergegeben werden. Dank eines aktuell entwickelten Tools sollen die Händler ohne Probleme bequem um kostenfrei auf die andere Plattform umziehen können. Mehr rund um das Ende eines Urgesteines erfahren Sie hier.

 

Abacus – Hohes Investment für Buchhaltungs-Start-up

Buchhaltung ist ein Bereich, in dem sich Automatisierung durch Künstliche Intelligenz schnell durchschlagen wird, da sie sehr regelbasiert funktioniert. Das Wiener Start-up Abacus arbeitet genau in diesem Bereich und hat sich ein hohes Investment von rund einer Million Euro gesichert. Die Basis des Programmes von Abacus ist eine automatische Texterkennung. Diese kann Informationen erfassen und richtig zugeordnet. Die Software lässt sich inzwischen auf 150.000 Rechnungstypen zuverlässig anwenden. Bei historischen Daten und schlechter Bildqualität des Ausgangsmaterial muss eventuell nachkontrolliert werden. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Wisr – 250.000 Euro Investment für Social-Impact-Start-up

Das Wiener Start-up Wisr hat es sich zum Ziel gesetzt, interessierte Pensionisten an potentielle Arbeitgeber zu vermitteln. Diese Idee hat nun auch vier Business Angels überzeugt, die insgesamt 250.000 Euro in das Unternehmen investieren. Ziel des Start-ups ist es, das Wissen und Know-How älterer Menschen den nachkommenden Generationen zur Verfügung zu stellen und dadurch ihre Entwicklung zu fördern. Mehr dazu erfahren Sie hier. Genauere Informationen zu Wisr erhalten Sie in unserem Blogbeitrag.

 

Investitionen – 133 Millionen Euro für österreichische Start-ups

Laut dem Start-up Report Austria wurde 2017 deutlich mehr Geld in heimische Jungunternehmen investiert, als noch in den Jahre zuvor. Mit 133 Millionen Euro wurden Ideen, Gadgets und Programme von österreichischen Denkern und Entwicklern unterstützt. Im Vergleich dazu waren es 2016 lediglich 81 Millionen Euro. Die höchste Investition erhielt dabei das Wiener Biotech-Unternehmen Hookipa Pharma (50 Millionen), gefolgt von TourRadar (8,5 Millionen) und dem Linzer Start-up Robart (6,1 Million). Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

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Ocean Maps - Salzburger Start-up entwickelt 3D-Unterwasserkarten

Besonders die Weltmeere, aber auch Gewässer im Allgemeinen üben für uns Menschen eine riesen Faszination aus. Nichtsdestotrotz gehören sie immer noch zu den am wenigsten erforschten Plätzen unserer Erde. Während Internet-Giganten wie Google, Apple oder Microsoft ganze Städte dreidimensional nachbilden, sind entsprechende Unterwasserkarten bislang rar gesät. Die wenigen bereits vorhandenen Karten sind zudem aufgrund fehlender Georeferenzen nicht zur genauen Orientierung geeignet. Der gelernte Maschinenbauer und leidenschaftliche Wassersportler Thomas Nemetz möchte dies nun ändern. Mit seinem Start-up Ocean Maps möchte der Salzburger 3D-Unterwasserkarten von bekannten Tauchplätzen erstellen.

Das achtköpfige Team konnte bereits 500 Unterwasserlandschaften vom jordanischen Meer bis zur Küste Maltas und Kalifornien vermessen. Auch österreichische Seen wie der Attersee und Traunsee wurden bereits mittels hochmoderner Sonargeräte kartiert. Die erhobenen Daten werden anschließend für die eigens entwickelte Android-, iOS- und Web-App aufbereitet. Die Vermessungen verlaufen äußerst präzise. So werden mittels hochmoderner Sensoren nicht nur die Wassertiefe, sondern auch die Gelände- und Bodenbeschaffenheit – ob der Grund bspw. sandig, steinig oder mit Korallen übersät ist – erfasst. Die Genauigkeit ist verblüffend und liegt bei rund zehn Zentimeter. Vervollständigt werden die jeweiligen Karten mit Video- und Satellitendaten sowie Fotos aus der Luft.

Die 3D-Tauchkarten werden in erster Linie über professionelle Tauchschulen lizenziert und vertrieben. Eine weitere Einnahmequelle liegt in den Vermessungsaufträgen für industrielle Anlagen. So trägt Ocean Maps bspw. dazu bei, Staudämme oder Hafenerweiterungen unter Wasser genau zu planen. Interessiert? Genauere Infos zum Salzburger Start-up finden Sie auch hier.

Mimo - spielerischer Programmierkurs auf Erfolgskurs

Das Wiener Startup Mimohello hat es sich zur Aufgabe gemacht, technikinteressierten Jugendlichen auf spielerische Art und Weise das Programmieren beizubringen. Im Gegensatz zu dicken Büchern und stundenlangen Lerneinheiten vor dem PC, bietet Mimo eine App an, die es Interessierten ermöglicht, in kleinen Lerneinheiten mit einer Dauer von max. 2 Minuten, HTML, CSS, Java, Javascript, SQL, Phyton und Ruby zu lernen. Die Lerneinheiten sollen in erster Linie Spaß machen und mit einer Vielzahl an interaktiven Elementen die persönlichen Lernerfolge steigern. Die ersten beiden Kapitel der verschiedenen Lerneinheiten sind gratis. Danach läuft die App mit einem Abonnement um knappe 50€ im Jahr. Der einzige Wermutstropfen, die erlernten Kenntnisse können nicht anhand eines Zertifikats bestätigt werden.

Nach einer Teilnahme am Techstar Accelerator in Berlin 2016 launchte das Unternehmen rund um Johannes Berger (CEO), Henry Ameseder (COO), Lorenz Schimik (CPO) und Dennis Daume (CTO) dann die iPhone App. Nach zwei Jahren Arbeit ohne externe Finanzierung erhielt Mimo 2017 schließlich ein Seedinvestment in Höhe von 611.000€. Das Kapital dazu stammte von bekannten Investoren wie den Runtastic Gründern, Hansi Hansmann, Techstars oder Bernhard Niesner. Auch in diesem Jahr befindet sich das Unternehmen auf Erfolgskurs. So wurde der spielerische Programmierkurs im Juni bereits zum zweiten Mal zur „app of the day“ im iTunes-Store gekührt. Auch eine Android Version soll dieses Jahr noch auf den Markt kommen.

Alle Informationen zum Unternehmen und einen Download-Link zur App finden Sie unter https://getmimo.com/

BZ-Flashback - SolMate, TourRadar, Parkbob, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

MoonVision – KI für die Kantine

Künstliche Intelligenz ist aktuell ein sehr innovatives Feld, indem sich zahlreiche Start-ups tummeln. Eines davon ist MoonVision aus Wien, das sich mit raffinierten IT-Lösungen beschäftigt. Das entwickelte System ermöglicht das Tracken von Objekten – egal ob in der Gastronomie, dem Handel oder der Logistik. Derzeit wird das System in der Kantine von A1 getestet. Dabei werden die Speisen anhand ihrer visuellen Merkmale erkannt und daraufhin automatisiert boniert. MoonVision soll aufgrund der geringen Kosten auch für kleiner Unternehmen eine Möglichkeit darstellen, KI-Systeme in Abläufe zu integrieren. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.

 

TourRadar – 50 Millionen Dollar Investment für Gruppenreisen

Das Gruppenreisen Start-up TourRadar hat eine sehr erfolgreiche Finanzierungsrunde abgeschlossen. Insgesamt erhält das Wiener Jungunternehmen ein Investment in der Höhe von 50 Millionen Dollarn. Auf der Seite können Nutzer mehrtägige Gruppenreisen buchen – ein Markt, der mit geschätzten 55 Milliarden Dollar ein durchaus lukratives Geschäftsfeld bietet. Mit dem erhaltenden Investment soll die Technologieplattform von TourRadar ausgebaut sowie die globale Expansion vorangetrieben werden. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

SolMate – Solartechnologie für Jedermann

Das Grazer Start-up eet.energy stellt seinen Konsumenten in Aussicht mit einem ihrer Produkte rund ein Viertel des hauseigenen Strombedarfs durch Sonnenenergie decken zu können. Dazu soll der sogenannte SolMate – ein eigens entwickeltes Solar-Panel – genutzt werden, der sich ganz einfach am Balkon installieren lässt. Der produzierte Strom fließt in einen Speicher und danach direkt in das Stromnetz des Haushaltes. Interessierte können sich die Geräte ab Mitte September in der Crowdfunding-Kampagne SolMate um rund 2.000 Euro vorbestellen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Parkbob – Wiener Parkplatzsuche Start-up expandiert

Um einen Parkplatz in der Stadt zu finden braucht man gute Nerven. Das eine mögliche Lösung in jeder Metropole der Welt gut ankommt, beweist das Wiener Start-up Parkbob. Die App, die Autofahrern in Echtzeit freie Parkplätze anzeigt, ist inzwischen in 40 Städten verfügbar und soll in den nächsten 18 bis 24 Monaten in weiteren 160 Städten weltweit aktiv sein. Die Daten werden durch die Auswertung von Satelliten- und Videomaterial erstellt. Das Wiener Start-up hat eine Nische gefunden, die es sowohl für Kunden, wie auch für Navigationsanbieter und Autohersteller interessant macht. Mehr dazu hier.

 

Hektar Nektar – Unterstützung für Bienen und Imker

Das Bienensterben und dessen fatalen Folgen für die Umwelt sind bereits seit Jahren ein heiß diskutiertes Thema. Das Start-up Hektar Nektar will nun Abhilfe leisten und Imker dabei unterstützen sich lokal zu vernetzen sowie sich moralisch und finanziell gegenseitig zu unterstützen. Auf der Plattform kann einerseits mit Bienen gehandelt werden und somit die Artenvielfalt erhalten werden, sowie auch wichtige Tipps und Tricks ausgetauscht werden. Mehr zur Plattform erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.

 

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Shades Tours – Außergewöhnliche Touren und Einblicke

Das Wiener Start-up Shades Tours organisiert besonders bewegende Touren und Aktivitäten zu gesellschaftlich polarisierenden Themen. Hierbei dreht sich alles um die Obdachlosigkeit, die in Wien von obdachlosen Personen selbst durchgeführt werden. Die Aktivitäten von Shades Tours reichen von sozialpolitische Stadtführungen über Corporate Volunteering Aktivitäten und Präsentationen bis hin zu Kocheinsätzen in sozialen Einrichtungen.

Durch Stadttouren mit Guides, die selbst aus prekären Lebens- und Wohnsituationen kommen, werden den Teilnehmerinnen die facettenreichen Schattenseiten der Gesellschaft aufgezeigt und dadurch auch ein geschultes Bewusstsein sowie bereits bestehende Lösungsansätze präsentiert. Ziel von Shades Tours ist es, falsche Stigmen und Vorurteile gegenüber obdachlosen Menschen abzubauen. Diese führen neben einem sozialen auch zu einem Ausschluss vom Arbeitsmarkt.

Genau diesen Menschen will das Start-up mit seiner Arbeit helfen. Die Integration von ehemals obdachlosen Menschen zurück in den Arbeitsmarkt gestaltet sich oft schwierig, da potentielle Arbeitgeber wenig Vertrauen in deren Arbeitsbereitschaft haben. Shades Tours fungiert hierbei als Schnittstelle, denn wenn die Guides hier gearbeitet haben, haben sie ihre Zuverlässigkeit bereits unter Beweis gestellt und dies kann als Referenz herangezogen werden.

Seit diesem Jahr gibt es zusätzlich eine weitere Tour durch Wien, die sich mit dem Thema Flucht, Asyl und Integration auseinandersetzt und wiederum zwei Ziele verfolgt: Aufklärung der Gesellschaft und Integration der Guides.

 

Mehr rund um die Initiative Shades Tours erfahren Sie unter www.shades-tours.com.

Hektar Nektar – Bienen-Marktplatz für Imker

Bienen bestäuben weltweit rund 80 Prozent aller Früchte und Gemüse auf natürliche Weise – doch Millionen von ihnen sterben jährlich aufgrund von Wetterkapriolen, Parasiten oder den folgen der industriellen Landwirtschaft. Wenn das voranschreitende Bienensterben nicht gestoppt wird, wird die Vielfalt an Frucht- und Gemüsesorten deutlich zurückgehen.

Da die Imkerei bzw. Bienenzucht jedoch viel Zeit, Energie und Herzblut verlangt, hilft das Start-up Hektar Nektar nun Imkern sich lokal zu vernetzen sowie sich moralisch und finanziell zu unterstützen. Der geschaffene Marktplatz sowie die unterstützende Plattform wurden geschaffen um Bienenzüchter, Landwirte, Haushalte und Unternehmen durch Honig und andere Bienenprodukte sowie Bienenpatenschaften und Bestäubungsdienste zu unterstützen. Dazu werden einerseits spannende Beiträge rund um das Thema der Bienenzucht und -pflege geteilt und andererseits ein Verkaufsplatz für Königinnen und Schwärme diverser Arten geboten.

Durch Hektar Nektar soll die Wichtigkeit der Bienen für die Umwelt und den Menschen betont werden und zugleich ein Netzwerk für Imker und Interessierte geschaffen werden, um das drohende Bienensterben aufzuhalten. Durch das einfache Kaufen von Königinnen und Schwärmen sollen wieder mehr Menschen dazu animiert werden, das Imkerhandwerk auszuüben. Das Geschäftsmodell in Kombination mit der Mission hat nun auch den Deutschen Bauernverlag in Berlin überzeugt. Dieser unterstützt Hektar Nektar mit einer „sechsstelligen Summe im mittleren Bereich“ und bietet zusätzlich ein Medienkontingent, durch das das Start-up ein zielgerichtetes Marketing für die Hauptzielgruppe der Imker machen kann.

Mehr zur Vision von Hektar Nektar erfahren Sie unter www.hektarnektar.com/de.

MoonVison bringt die Künstliche Intelligenz nun auch in die Kantine

Zweimal Schnitzel, ein Beilagensalat und einmal Kaiserschmarrn: Es ist nicht etwa das Servicepersonal, das die Speisen auf dem Tablett erkennt, sondern eine Kamera, die von oben die Teller scannt. Genau genommen handelt es sich hierbei um eine raffinierte IT-Lösung des Wiener Start-ups MoonVision. Das System ermöglicht es, Objekte einfach zu tracken – ob in der Gastronomie, dem Handel oder der Logistik. Besonders praktisch ist die Anwendung allerdings in Großkantinen, denn die Mittagspausen sind meist zeitlich beschränkt und die Mitarbeiter möchten natürlich keine wertvolle Zeit an den Kassen verlieren. MoonVision wird derzeit bereits in den Kantinen des Mobilfunkanbieters A1 getestet.

Mit Hilfe von Videos erkennt das System in Echtzeit Gegenstände anhand ihrer visuellen Merkmale. Die erkannten Objekte können daraufhin vordefinierte Aktionen auslösen – wie beispielsweise das Bonieren von Speisen. Durch die Künstliche Intelligenz lernt die Anwendung ständig dazu und entwickelt sich quasi von selbst weiter. Beim Müncher Oktoberfest, wo MoonVision im Herbst 2017 zum Einsatz kam, wurden nach einer Stunde bereits rund 20 Speisen automatisch identifiziert, erzählt Firmengründer Florian Bauer gegenüber futurezone.

Objekterkennung in Echtzeit war bislang nur ein Thema für große Firmen, die über entsprechendes Know-how zur Implementierung des Systems verfügten. Mit MoonVision wolle man die Technologie auch für kleinere Unternehmen zugänglich machen, so Bauer. Das System kann einfach online über eine Plattform bedient werden, Videos und Kameras können problemlos hochgeladen und hinzugefügt werden. Auch die geringen Kosten stellen einen großen Pluspunkt dar: MoonVision kommt ohne teure Software aus. Selbst Handykameras reichen aus und können mühelos über WLAN mit der Software verbunden werden.

Mehr über das Wiener Start-up erfahren Sie auch direkt auf der Homepage www.moonvision.io.

BZ-Flashback - Wohnwagon, Chatbot-Hackathon, Logoshuffle ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Wohnwagon – Autarkes Wohnen auf wenigen Quadratmetern

Das Thema des umweltschonenden Wohnen wird immer wichtiger und das zeigt sich auch durch die Entstehung neuer innovativer Start-ups. Eines davon ist das aus Wien stammende Jungunternehmen Wohnwagon, das individuelle Lösungen für kompaktes Wohnen auf wenigen Quadratmetern bietet. In den von klassischen Wohnwägen inspirierten „Tiny Houses“ können die Besitzer einen ersten Schritt in ein selbsterhaltendes Wohnen setzen: Der Strom kommt von der Photovoltaik-Anlage und ein Wasser-Kreislaufsystem sichert die Versorgung. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

Labs.ai – Chatbot-Hackathon für Entwickler

Ende Juni können Entwickler wieder ihre Chatbot-Ideen verwirklichen und dafür sogar Preise gewinnen. Das ermöglicht der Chatbot-Hackathon, der am 29. Juli vom Wiener Start-up Labs.ai veranstaltet wird. Dafür notwendig sind lediglich grundlegende Programmierkenntnisse sowie eine kreative Idee für ein Chatbot-Projekt. Die Veranstaltung findet im Wiener Start-up Zentrum weXelerate statt und teilgenommen werden kann nur mit Voranmeldung. Insgesamt können 50 Personen am Hackathon teilnehmen und die Top 3 werden mit diversen Preisen ausgezeichnet. Mehr Informationen erhalten Sie hier.

 

Create.io – 11 Millionen Dollar für Vorarlberger Start-up

Datenbanklösungen, die in der Lage sind große Datenmengen zu verarbeiten sind aktuell gefragter als je zuvor. Genau in diesem Bereich hat sich das Vorarlberger Start-up Create.io spezialisiert. Das Unternehmen stellt den Code für die Datenbanklösungen offen ins Netz, das Geld wird mit speziellen Unternehmenslösungen verdient. Diese Woche hat Create.io den Abschluss einer Finanzierungsrunde in Höhe von 11 Millionen Dollar bekannt gegeben. Das Geld soll in die Entwicklung der Programme sowie neue Mitarbeiter gesteckt werden. Mehr dazu hier.

 

SzeleSTIM – Schmerzfrei dank Elektrostimulation

Das Wiener Start-up SzeleSTIM will mit einem kleinen tragbaren Gerät Schmerzen behandeln – nachhaltig und ganz ohne Medikamente. Ermöglicht wird dies durch Elektrostimulation an den Nervenenden. Das Besondere an dieser Entwicklung ist die Verbindung mit einer App, mit Hilfe derer die Daten ausgewertet werden und dementsprechend eine spezifische Therapie gestartet wird. Ziel ist es, chronische Rückenschmerzen zu lindern. In Zukunft sollen auch andere Schmerztypen behandelt werden können, hierfür werden aktuell medizinische Studie durchgeführt. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

Logoshuffle – Grazer Start-up holt sich Investment

Eine Firma, die nach Angabe des Markennamens, relevanter Schlagwörter sowie dem bevorzugten Farbschema ein eigenen Logo ausspuckt – das soll Logoshuffle erledigen. Um das Konzept eines automatisiert erstellten Designs umzusetzen, hat sich die Jungfirma nun einen Investor an Board geholt. Mit der mittleren sechsstelligen Investmenthöhe soll das System im Bereich der künstlichen Intelligenz weiterentwickelt sowie neuen Marketingmaßnahmen gestartet werden. Ein erstelltes Loko kostet im günstigsten Fall 49 Euro und im professionellen Paket 89 Euro. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

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SzeleSTIM - Schmerzfrei ohne Medikamente

Das tragbare Gerät des Wiener Start-ups SzeleSTIM sieht auf den ersten Blick aus wie ein altmodisches Hörgerät, hat jedoch eine erstaunliche Wirkung. Mit ihm soll es möglich sein Schmerzen zu behandeln, nachhaltig und gänzlich ohne Medikamente. Der Trick dahinter: Durch Elektrostimulation werden die Nervenenden des Nervus Vagus angerregt, der die Impulse an den Körper weiterleitet und so unter anderem Schmerzen lindert.

Das besondere an SzeleSTIM ist dabei die Verbindung mit einer Smartphone-App, mit Hilfe derer die Daten ausgewertet und eine individuelle Therapie gestartet werden kann. Die Applikation erkennt ebenso durch das Messen der Herzrate und Atemfrequenz, wann der Körper im Ruhezustand ist und pausiert automatisiert die Stimulation. Mit dem SzeleSTIM können vor allen Dingen chronische Rückenschmerzen lindern und werden aktuell in medizinischen Studien bei anderen Schmerztypen erforscht.

SzeleSTIM wurde bereits in klinischen Studien getestet und wird voraussichtlich Mitte 2019 den Marktstart wagen. Da das Gerät jedoch von einem Arzt gesetzt werden muss – das durchdringen der Haut durch die Nadeln gilt als „minimal-invasiver“ Eingriff – soll es auch vorerst vorwiegend über Krankenhäuser vertrieben werden. Auch eine Krankenkassenerstattung wird angestrebt, diese gestaltet sich jedoch schwierig, da erst eine Kostenersparnis gegenüber bisher angewandter Methoden nachgewiesen werden muss. Das Potential ist jedenfalls riesig: Allein in Europa, den USA und Japan gebe es laut SzeleSTM 130 Millionen Rückenschmerzpatienten.

 

Mehr über diese moderne Form der Schmerztherapie erfahren Sie unter www.szelestim.com.

Wohnwagon – Der Weg zum autarken Leben

Aktuell beherrschen Diskussionen rund um die Umwelt, Wohnraumverknappung und Energieverschwendung die Gesellschaft. Dieses Thema wird von zahlreichen Unternehmen aufgegriffen, die im Bereich der sogenannten „Tiny Houses“ arbeiten. Diese sollen einerseits die Platzproblematik in Ballungszentren lösen und andererseits einen ersten Weg zu einem autarken Leben bieten.

Ein Start-up aus Österreich, dass in diesem Bereich aktiv ist heißt Wohnwagon. Das Unternehmen vertreibt individuelle Lösungen für natürliches Wohnen und das kompakt auf wenigen Quadratmetern. Inspiriert vom Design klassischer Wohnwägen stellen die „Tiny Houses“ von Wohnwagon eine tolle Möglichkeit da, den ersten Schritt in ein autarkes Leben zu setzen.

In Österreich produziert mit natürlichen und nachhaltigen Materialien in hochwertiger Ausführungen ist ein Wohnwagon laut Hersteller eine Investition in die Zukunft. Auf Wunsch werden eine Photovoltaik-Anlage, Solar-Holz-Zentralheizung, Bio-Toilette sowie ein Wasser-Kreislaufsystem eingebaut, die ein autarkes Leben ermöglichen.

Da ein solcher Wohnwagon ein großes Investment ist – zwischen 50.000 und 150.000 Euro um genau zu sein – gibt es auch die Möglichkeit an den Standorten Wien und Gutenstein Probe zu wohnen und die Vision der Autarkie selbst zu erleben.

Mehr Informationen rund um den Wohnwagon finden Sie unter www.wohnwagon.at.  

BZ-Flashback - Ocean Maps, Newsadoo, cashpresso, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Ocean Maps – 3D-Unterwasserkarten von Tauchplätzen

Die Weltmeere zählen immer noch zu den am wenigsten erforschten Plätzen unserer Erde. Mit dem Start-up Ocean Maps des gelernten Maschinenbauers und begeisterten Wassersportlers Thomas Nemetz soll sich dies nun ändern. Mittlerweile wurden bereits 500 Tauchplätze unter Wasser vermessen und für die eigene Android-, iOS- und Web-App aufbereitet. Die Idee ist es Tauchern und Seglern eine genaue Karte für ihre Expeditionen zu bieten. Auch Vermessungsaufträge für industrielle Anlagen wie Staudämme oder Hafenerweiterungen werden von Ocean Maps durchgeführt. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Treeday – Der „Green Lifestyle Guide“

Einen nachhaltigen Lebensstil zu führen ist oft schwerer als gedacht. Der „Green Lifestyle Guide“ Treeday soll hierbei Erleichterung bringen. Auf der Homepage werden je Standort und gewünschtem Thema – beispielsweise Essen und Trinken oder Urlaub und Reisen – unterschiedliche Unternehmen herausgefiltert und mit deren Nachhaltigkeitsindex angezeigt. Aktuell befinden sich bereits rund 10.000 grüne Firmen auf der Plattform – und das obwohl der offizielle Launch samt Kampagne erst im Sommer dieses Jahres stattfinden soll. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

Innovation Challenge 2018 – Smarte Ideen gesucht

Auch dieses Jahr sucht Wien Energie wieder die smartesten Ideen bei der Innovation Challenge 2018. Ziel ist es, dass die teilnehmenden Start-ups konkrete Geschäftsmodelle und Services auszuarbeiten und die besten zehn diese mit den Wien Energie-Expertinnen und -Experten umsetzen. Geplant ist danach eine langfristige Partnerschaft mit dem Jungunternehmen, das aus der ganzen Welt stammen kann. Die Schwerpunkte liegen dieses Jahr auf den Bereichen Smart Infrastructure, E-Mobilität, Arbeiten 4.0, Photovoltaik und intelligenten Kundenlösungen. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis 15. Juli. Mehr erfahren Sie hier.

 

Newsadoo – Linzer Content-Bündelungsanwendung

Seit längerem ist bereits bekannt, dass User Inhalte nicht mehr aus nur einer Quelle – wie einer Tageszeitung – sondern aus vielen beziehen. Mit dem Linzer Start-up Newsadoo soll dies nun an einem Ort gelingen. Die Anwendung bündelt Content aus allen relevanten Quellen an einem Ort und analysiert ihn automatisiert. Aktuell ist die Anwendung in der Beta-Version kostenlos nutzbar. Ab Herbst sollen noch kostenpflichtige Funktionen dazukommen, wie ein direkter Zugang auf den Premium-Content der Zeitungsverlage durch Newsadoo. Durch den Schulterschluss sollen auf die Verlage profitieren und einen erfolgreichen Weg in der Digitalisierung finden. Mehr dazu hier.

 

cashpresso – Kredit-Start-up sichert sich 3,5 Millionen Euro

Das wieder Start-up cashpresso bietet eine schnelle Online-Kreditvergabe. Seit dem Start vor rund eineinhalb Jahren konnte das Unternehmen rund 10.000 Kunden in Deutschland und Österreich für sich gewinnen. Per App können Kunden einen Kredit von bis zu 1.500 Euro direkt auf Konto holen – mit einem effektiven Jahreszinssatz von 14,99%. Nun konnte sich das Jungunternehmen ein Investment von Hevella Capital in Höhe von 3,5 Millionen Euro sichern, um neue Zielgruppen anzusprechen und sich im Markt zu etablieren. Geplant sei zudem eine eigene cashpresso-Kreditkarte sowie eine Erhöhung der Finanzierungssummen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

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Treeday – Der erste „Green Lifestyle Guide“

Warum ist es so „verdammt mühsam“ nachhaltig zu leben? – Diese Frage stellte sich einst der Kommunikationsdesigner Andreas Miedaner. Nach der Gründung einer eigenen Agentur und mit rund 25 Jahre Berufserfahrung hat sich der gebürtige Wiener nun ein neues Lebensziel gesetzt, er möchte seine Erfahrung und sein Netzwerk für eine „bessere Welt“ einsetzen. Die Antwort auf sein Vorhaben lautet Treeday. Hierbei handelt es sich um einen „Green Lifestyle Guide“ und nach Angaben des Gründers um den ersten weltweit, branchenübergreifenden Marktplatz für nachhaltigen Konsum.

So einfach funktioniert Treeday: Auf der Homepage finden die User ein zweigeteiltes Suchfeld vor. Dabei können Sie den gesuchten Standort und das gewünschte Thema (z.B. „Essen und Trinken“, „Mode und Lifestyle“ oder „Urlaub und Reisen“) eingeben. Nach Eingabe der Daten erscheint eine Map mit allen Suchergebnissen. Je nachhaltiger ein Unternehmen – ob Restaurant, Weinbauer oder Modegeschäft – desto größer erscheint es auf der Landkarte. Der Grad der Nachhaltigkeit eines Unternehmens steht absolut im Fokus. Ermittelt wird dieser Wert durch den sogenannten „Treeday Index“, den ersten Maßstab für Nachhaltigkeit. Zur Finanzierung des Projekts setzt Andreas Miedaner auf drei Revenue-Streams:

  • Business Accounts: Hierzu zählen Funktionen wie ein Online-Nachhaltigkeitsreport, Gutschein-Promotions und klassische Erweiterungen der Accounts (z.B. Fotos, Logos, Widgets).
  • Ein „digitaler Offline-Marktplatz“: Mithilfe dieses Marktplatzes haben Unternehmer die Möglichkeit, ihre gesamten Vertriebsorte sowie Lieferanten anzeigen und verorten zu lassen. So wird bei einem Weinbaubetrieb bspw. gleich angezeigt, in welchen Geschäften es die jeweiligen Weine zu kaufen gibt.
  • Treeday Ads: Im dritten Quartal dieses Jahres möchte Treeday anderen Unternehmen ermöglichen – ähnlich wie bei Facebook – Werbebanner zu schalten, um so User gezielter zu erreichen.

Gegenüber der brutkasten erzählt Miedaner, verzeichne die Plattform bislang über 10.000 grüne Unternehmen sowie 50.000 Unique User. Und dies obwohl der offizielle Launch samt Kampagne erst im Sommer dieses Jahres starte. Mehr über die nachhaltige Geschäftsidee gibt es nachzulesen unter www.derbrutkasten.com oder direkt auf der Website www.treeday.net.

BZ-Flashback - Blockchain Austria, Usersnap, Mimo, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

MeKiBu – Individuelle Kinderbücher gestalten

Kinderbücher und Malhefte gibt es wie Sand am Meer – doch für viele Kinder sind die generischen Geschichten uninteressant. Daher haben sich Pamela Peschka und Daniela Graf mit ihrem Start-up MeKiBu etwas Besonderes überlegt. Mit dem einfach zu bedienenden Online-Editor lassen sich in wenigen Minuten ganz individuelle Kinderbücher oder Malhefte gestalten. Diverse Hintergründe und Themen-Illustrationen sowie Templates und Textfelder können platziert werden um spannende Geschichten für die Kinder zu schaffen und ihnen so neue Anreize zum Lesen zu geben. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.

 

Usersnap – Feedback-Funktion für Unternehmensseiten

Die verschiedenen Online-Tools des Linzer Startups Usersnap war bisher vor allen Dingen bei großen IT-Unternehmen im Einsatz. Mit der neuen Version „Usersnap CX“ soll das Feedback-Feature nun auch die Webauftritte von Großunternehmen unterstützen. Dank der Software können Nutzer mit wenigen Klicks ihre Zufriedenheit bekunden, Probleme melden und auch gleich Screenshots mitschicken. Auf Basis des Feedbacks wird ein sogenannter Customer Satisfaction Score (CSAT) berechnet. Der Einsatz der Software kostet ab 700 Euro pro Monat. Mehr dazu hier.

 

Initiative Blockchain Austria – Ein Ökosystem in Österreich

Mit dem Ziel Österreich zu einem relevanten Zentrum der Blockchain-Technologie aufzubauen, gibt die Initiative Blockchain Austria zahlreiche Denkanstöße und Hilfestellungen. Durch Fortbildungen, Kooperationen mit Universitäten, Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen sowie Netzwerkveranstaltungen und die Zurverfügungstellung von Ressourcen soll das Blockchain-Ökosystem in Österreich etabliert werden. In den kommenden Monaten wird Blockchain Austria zahlreiche Events und Workshops im Start-up-Zentrum weXelerate in Wien veranstalten und so Neulingen einen Einstieg in die Thematik ermöglichen. Mehr dazu hier.

 

Mimo – Programmierkurs als „app of the day“

Einmal im iTunes-Store als „app of the day“ gefeatured zu werden – das ist wohl der Traum eines jeden App-Start-ups. Das Wiener Start-up Mimo hat dies nun bereits zum zweiten Mal erreicht. Über die iOS-App bietet das Jungunternehmen einen spielerischen Programmierkurs. Dabei wird den Nutzern durch einfache Lerneinheiten beigebracht eine iOS App, eine Website oder gar komplexere Programme zu programmieren. Das Wichtige an einer Hervorhebung im iTunes Store ist die Auswirkung: ein direkter Anstieg an Downloads, Subscriptions sowie des Umsatzes. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

TalentLoop – Aktivieren der eigenen Stärken

Oftmals ist es gar nicht so leicht die eigenen Stärken und Talente zu erkennen. Hier will das Linzer Start-up Innoviduum mit ihrem neuen Tool Abhilfe schaffen. Der Talent-Loop soll Nutzern als digitaler Coach zur Seite stehen, individuelle Stärken aufzeigen und dabei helfen diese zu aktivieren und gewinnbringend einzusetzen. In einem mehrstufigen Test, der sowohl die eigene Wahrnehmung wie auch die von „Buddies“ (Freunden und Familie) über die eigenen Talente abfragt, werden versteckte Begabungen und Fähigkeiten erkannt und dem Nutzer präsentiert. Mehr zur Anwendung in unserem Blockbeitrag.

 

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TalentLoop – Digitaler Coach zum Aktivieren von Stärken

Das Linzer Start-up Innoviduum lässt mit einem Tool aufhorchen, das Nutzern dabei helfen soll, die eigenen Talente zu erkennen und zu stärken. Das Online-Tool namens TalentLoop wirkt dabei als digitaler Coach, der individuelle Stärken aufzeigt, dabei hilft diese zu aktivieren und auch gewinnbringend zu nutzen.

In einem ersten Schritt wird den Nutzern ein mehrstufiger Test präsentiert, am Ende dessen die schlummernden Begabungen und Fähigkeiten des Teilnehmers in einer Wortwolke hervorgehoben werden. © Indnoviduum                                            Das Besondere daran: Die Eigenangaben werden auch in Rückfrage mit „Buddies“ (z.B. Freunde, Familien oder Kollegen) abgefragt um ein differenzierteres Bild zu erhalten.

Das Online-Tool mit allen Features kostet in der Premium-Version 48 Euro pro Jahr und bietet zusätlich noch weiterführende Dienstleistungen rund um die ermittelten Talente, wie Trainings und Workshops für Unternehmen und Schulen. So sollen mithilfe von TalentLoop verborgene Fähigkeiten durch abtesten und bewerten von „Buddies“ erkannt und durch die weiteren Maßnahmen geschult werden, damit sie eine persönliche Weiterentwicklung und/oder bessere Chancen in der Arbeitswelt ermöglichen.

 

Detaillierte Einblicke rund um die Anwendungsmöglichkeiten von TalentLoop erhalten Sie unter www.innoviduum.at/talentloop.

MeKiBu: Kinderbücher einfach selbst gestalten

Kinderbücher und Malhefte findet man in Unmengen – sowohl im Internet als auch im stationären Handel. Das dachten sich auch die beiden Geschäftsfrauen Pamela Peschka und Daniela Graf aus Retz (NÖ) und machten sich auf die Suche nach etwas Neuem. Ihr Ziel war es, besonders „lesefaulen“ Kindern neue Anreize zu geben, ein Buch in die Hand zu nehmen und so ihre Deutsch-Kenntnisse zu verbessern. Aus dieser Grundidee entwickelte sich schließlich das Startup MeKiBu. Auf ihrer Homepage bieten die beiden Geschäftsführerinnen die Möglichkeit, persönliche Mal- und Kinderbücher ganz einfach selbst zu gestalten. Der online Editor ist besonders kindgerecht und übersichtlich aufgebaut. Zuerst muss sich der User entscheiden, ob er ein Mal- oder Kinderbuch gestalten möchte. Anschließend kann aus einem der zur Verfügung stehenden Themen gewählt werden – derzeit stehen Zoo, Bauernhof, Weihnachten und Ostern zur Auswahl. Daraufhin gelangt man in den Editor, wo diverse Hintergründe und Themen-Illustrationen individuell aufeinander abgestimmt werden können. Für die Gestaltung des Textes haben die User zwei Möglichkeiten: Entweder sie fügen den Text direkt online in die jeweiligen Felder ein, oder sie integrieren lediglich Linien, sodass die Kinder die Geschichte später selbst per Hand vervollständigen können. Entscheidet man sich für letzteres, lassen sich die Kinderbücher im Nu in Lernbücher umwandeln. So können Kinder beispielsweise durch Lückentexte ihre Rechtschreib- und Grammatik-Kenntnisse verbessern.

Derzeit arbeiten die beiden Geschäftsführerinnen noch daran, MeKiBu in ihrem Heimatmarkt Österreich bekannter zu machen. Peschka zufolge sei es schwierig, Menschen dazu zu bringen, sich Zeit zu nehmen um ein MeKiBu zu gestalten. Trotz so mancher Hürden haben sich die Jungunternehmerinnen zum Ziel gesetzt, in den nächsten Jahren zumindest in der DACH-Region bekannter zu sein. Mehr über das originelle Startup erfahren Sie auch direkt unter www.mekibu.at.

BZ-Flashback - MoonVision, MiRa, Friday, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Workplace - Mehr Schwung im Arbeitsalltag

Das Start-up Windhund hat sich etwas überlegt, um mehr Schwung und sportliche Aktivität in den Arbeitsalltag der Menschen bringt. Mit der herausgebrachten App Workplace werden rund 1.200 Übungen bereit gestellt wovon mehr als 160 speziell auf den Büroalltag abgestimmt sind. Je Nutzer wird ein individueller Übungsplan je nach den Zielen und Problemen erstellt. Auch für die Unternehmen entsteht so ein Vorteil, da sie beobachten können wie aktiv ihre Mitarbeiter sind, welche Übungen am beliebtesten sind und wo dir größten gesundheitlichen Herausforderungen liegen. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

WhatsApp-Alternativen - Österreichische Start-ups nutzen die Gunst der Stunde

Aufgrund der neuen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) haben sich in den letzten Wochen viele Firmen geärgert. Neben vieler offener Fragen rund um die Nutzung von Diensten wie Facebook oder Google ist es besonders der Bereich der Messenger, der ein neues Potential für heimische Anbieter eröffnetUplink stellt einen sicheren internen Kommunikationsdienst für Unternehmen, das Wiener Start-up Grape bietet einen eigenen Messenger, der über den Firmenserver laufen kann. und das Linzer Start-up swync ein alternatives Adressbuch. So behalten die Unternehmen die Kontrolle über die geteilten Daten und bleiben auch im Umgang mit Daten DSGVO-konform. So wollen heimische Anbieter die Gunst der Stunde nutzen um sich zu etablieren. Mehr Informationen finden Sie hier.

 

MoonVision – Künstliche Intelligenz in der Kantine

Egal ob in der Gastronomie, dem Handel oder in der Logistik – stets braucht es Möglichkeiten um Produkte zu tracken. Dies kann zur Vereinfachung von Arbeitsabläufen beziehungsweise deren Automatisierung führen. Das Start-up Moon Vision bietet Firmen dazu ein einfaches System: Auf Basis von Videos erkennt das System Gegenständen anhand der visuellen Merkmale in Echtzeit und lernt Dank künstlicher Intelligenz auch stetig dazu. Die erfassten Objekte können danach vordefinierte Aktionen, wie das Bonieren von Speisen oder das automatisierte Verladen von Waren, auslösen. Aktuell sind nur Testversionen der Software erhältlich, doch das Potential ist groß. Mehr dazu hier.

 

MiRa – Ein Rad, das mitwächst

Damit Eltern nicht jedes Jahr ein neues Fahrrad für die schnell heranwachsenden Kinder kaufen müssen hat sich der Radshop „United in Cycling“ aus Wien etwas überlegt. Er bietet ein Abomodell, genannt MiRa, mit dem ein Kinderrad gegen einen monatlichen Fixbetrag angemietet und durch stetigen Umtausch an das Wachstum des Kindes angepasst werden kann. Die großen Vorteile sind dabei die große Geldersparnis der Eltern sowie eine Entlastung der Umwelt, da die Räder nun viel länger genutzt werden. Zusätzlich bietet MiRa einen Rund-um-Service mit Reparaturen und einen Ersatz von Verschleißteilen. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

Friday – Auto-Versicherungen auf Kilometerbasis

Das Berliner Insurtech-Startup Friday hat eine Volllizenz als Versicherer in Europa erhalten. Das Unternehmen bietet eine kilometergenaue Autoversicherung an – und das ab 1 Cent pro zurückgelegtem Kilometer. Zusätzlich gibt es ein monatlich-kündbares Modell, bei dem 8,03 Euro pro Monat beträgt. Innerhalb von 90 Sekunden ist es laut Friday möglich, ein Angebot für das jeweilige Auto-Modell zu erstellen. Auch das Melden von Schäden soll Dank der Abwicklung über das Smartphone deutlich schneller und einfacher gelingen. Aktuell ist der Dienst nur in Deutschland am Markt, eine Ausweitung soll je nach Erfolg und Annahme durch die Kunden erfolgen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

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MiRa – Das Rad, das mitwächst

Kinder wachsen sehr schnell und dabei werden sie nicht nur für ihre Kleidung zu groß, sondern auch im Schnitt alles 1,5 bis 2 Jahre für ihre Fahrräder. Dies kann für die Eltern eine unglaubliche finanzielle Belastung bedeuten. Genau an diesem Punkt setzt MiRa, das Abomodell des Radschops "United in Cycling" an.

Das Unternehmen aus Wien bietet ein Miet-Abo für Kinderräder an. Dabei wird ein monatlicher Fixbetrag – je nach Fahrradgröße und Modell von 9 bis 16 Euro – gezahlt und das Rad stetig an das Wachstum des Kindes angepasst. Dies hat Vorteile sowohl für die Eltern, die jede Menge Geld sparen, als auch für die Umwelt, da durch den Verleih der Lebenszyklus eines Kinderfahrrades auf mindestens 10 Jahre verlängert werden kann und somit auch die Umwelt entlastet wird. Zusätzlich bietet das Start-up einen – im Einstiegspreis inkludierten – Rund-um-Service mit Reparaturen und Ersatz von Verschleißteilen.

Beim jedem Rad sind Klingel, Ständer und Reflektoren vorab dabei. Verschiedene Zusatzpakete helfen dabei, das Radfahren auf die individuellen Bedürfnisse des Kindes abzustimmen. So lassen sich beispielsweise ein Fahrradhelm, -lichter, -körbe oder -schlösser erwerben. Auch einen Home-Service bietet MiRa, bei dem der Radmechaniker direkt nach Hause kommt und weitere Individualmontagen vornimmt.

Mehr rund um den Kinderradverleih aus Wien erfahren Sie unter mira.bike.

Workplace: App bringt neuen Schwung in den Arbeitsalltag

Manche machen es gerne alleine, andere liebe in der Gruppe, die meisten nach der Arbeit, aber so mancher auch zwischendurch – Die Rede ist natürlich vom Sport. Das Salzburger Start-up Windhund bringt mit dem Sportprogramm Workplace neuen Schwung in die Büros. Ins Leben gerufen wurde die Geschäftsidee von Günther Matzinger aus Salzburg. Der Jungunternehmer und zweifacher Paralympics-Sieger möchte mit seiner neuen App das betriebliche Gesundheitsmanagement modernisieren. Die Anwendung stellt rund 1.200 Übungen bereit, davon mehr als 160 speziell für den Büroalltag. Die jeweiligen Übungspläne werden je nach Ziele und Probleme der Nutzer individuell mittels Machine Learning zusammengestellt. „Das System entwickelt sich ständig weiter und soll in Zukunft bessere Pläne liefern als ein Trainer“ so Matzinger gegenüber Startup Salzburg.

Nicht nur für Arbeitsnehmer, auch für die Unternehmer selbst bietet die App zahlreiche Vorteile. So können Führungskräfte bspw. auf einem Dashboard beobachten, wie aktiv ihre Mitarbeiter sind, welche Übungen am beliebtesten sind und wo dir größten gesundheitlichen Herausforderungen liegen.

Die Ziele für die Zukunft sind groß: Matzinger hofft, dass er mit seinem Unternehmen und dem Sportprogramm Workplace zumindest im DACH-Raum zu einem der führenden Anbieter in der mobilen Fitness-Technologie wird. Der Unternehmer ist durchaus optimistisch gestimmt, „alles fügt sich derzeit gut zusammen, Firmen achten immer mehr darauf etwas für ihre Mitarbeiter zu tun.“ Dazu kommt auch die Tatsache, dass die Digitalisierung nun auch in kleinen Unternehmen angekommen ist. Die Hemmschwelle digitale Produkte anzuwenden wurde in letzter Zeit immer niedriger. Unternehmer sind offener gegenüber neuen Technologien und Innovationen und probieren diese gerne aus.

 

Mehr über die App und das Interview mit Geschäftsführer Günther Matzinger erfahren Sie unter www.startup-salzburg.at oder direkt auf der Homepage www.windhund.com.

BZ-Flashback - Ossic, Tiny House, Austria’s Next Top Start-up 2018 ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Young & Urban – SPAR bietet neue Plattform für Start-ups

Der heimische Lebensmittelgigant SPAR startet mit „Young and Urban by SPAR“ sein eigenes Start-up Programm. Österreichische Jungunternehmer und kreative Produktentwicklungen aus dem food- und auch non-food Bereich werden gefördert. Dabei soll nicht nur die Plattform zum Vermarkten und Verkaufen angeboten werden, sondern vor allen Dingen die Erfahrung und das Netzwerk von SPAR bereitgestellt werden. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.

 

Ossic – Pleite trotz sechs Millionen Dollar Crowdfunding

Das kalifornische Start-up Ossic, das sich mit speziellen 3D-Audio-Kopfhörern für VR-Anwendungen von der Konkurrenz abheben wollte, ist pleite. Nun werden zehntausende Crowdfunding-Unterstützer die sich das Gerät via Kickstarter und Indiegogo vorbestellt haben leer ausgehen. Trotz sechs Millionen Dollar, die durch das Crowdfunding eingenommen wurden, hat es scheinbar nicht für eine Serienproduktion gereicht. Auch das Fehlen von weiteren Investoren hat zum Ende des Unternehmens geführt. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Holo-Light – Augmented-Reality dank neuartiger Technologie

Zwei Schlagworte, die die Technikszene bereits seit vielen Jahre und sicherlich noch viele weitere beschäftigen werden: Hologramme und Augmented-Reality. Das Tiroler Start-up Holo-Light nimmt in diesem Bereich eine Vorreiterrolle ein. Spezialisiert auf Mixed-Reality Lösungen soll die Technologie Arbeitsschritte erleichtern und durch die alternativen Visualisierungsmöglichkeiten neue Perspektiven in der Entwicklung ermöglichen. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

„Tiny House“ – Ideen zu neuen Wohnformen

Der demografische Wandel, steigende Mietpreise sowie wachsende Städte – alles Anzeichen, die dazu einladen über neue Arten des Wohnens nachzudenken. Das Wohnen in Kleinhäusern kombiniert dabei die Platzproblematik mit einer sozialen Mission. Dabei werden Themen wie Energieverbrauch, Verschwendungswahn oder auch Lösungsansätze für steigende Obdachlosenzahlen als Motivatoren angeführt. In Österreich arbeiten unter anderem die Wiener Start-ups WohnwagonLiberty.Home und NimmE daran, neue Wohnformen zu entwickeln. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Austria’s Next Top Start-up 2018: Startschuss für Bewerbung

Ab sofort können sich kreative Jungunternehmerinnen wieder mit ihren Start-up-Ideen für die Aktion „Austria’s Next Top Start-up 2018“ von futurezone und A1 bewerben. Dem Sieger winkt ein 30.000 Euro schweres Paket, ein Fixplatz beim futurezone Award und futurezone Day sowie eine Chance im „A1 Start Up Campus“ einzuziehen. Das Wertepaket besteht dabei zu gleichen Teilen aus Preisgeld, Cloud-Leistungen sowie einem Medienpaket. Die Bewerbungsfrist läuft ab sofort bis 29. Juni 2018 und soll kurz und knapp auf einer A4-Seite Platz finden. Weitere Informationen rund um die Teilnahme finden Sie hier.

 

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Holo-Light: Augmented-Reality mit Head-Mounted-Displays

Hologramme und Augmented-Reality: Zwei Schlagworte, die die Technikszene seit Jahren und noch viele weitere beschäftigen werden. Eine Vorreiterrolle in deren Entwicklung hat sich in Österreich dabei das Tiroler Startup Holo-Light erarbeitet.


Spezialisiert hat sich das Unternehmen auf Mixed-Reality Lösungen primär für die Industrie. Dabei wir ein Fokus auf Augmenten-Reality Anwendungen für Bereiche wie Technik bzw. Konstruktion, Produktion, Design, Service sowie Nutzbarkeit und Trainingsfunktion gelegt. Diese sollen Arbeitsschritte erleichtern und durch die Visualisierungsmöglichkeiten neue Perspektiven in der Entwicklung ermöglichen.

Nun konnte Holo-Light zwei spannende Investoren an Bord holen. Zum einen das deutsche Unternehmen innogy Innovation, das besonders an der Hologrammübertragung von Experten interessiert ist, sowie die Unternehmerische Hochschule MCI (Management Center Innsbruck), die bereits seit 2017 einen Beitrag als Technologiepartner leistet und nun auch noch finanziell unterstützt. Mit der MCI wurde auch ein Eingabegerät für Head-Mounted-Displays entwickelt. Dieser „Holo-Stylus“ soll das Bedienen der erzeugten Hologramme auf ein neues Level heben und das Arbeiten mit ihnen nur intuitiver gestalten. Das Gerät ist derzeit nur als Development Kit für Entwickler erhältlich. 2019 soll es dann serienreif im Handel verfügbar sein.

 

Mehr Informationen zum Start-up finden Sie unter: www.holo-light.com

Young & Urban – SPAR bietet Jungunternehmern eine Plattform

REWE und Edeka machen es vor, der heimische Lebensmittelgigant SPAR zieht nach. Mit dem Programm „Young and Urban by SPAR“ sollen u.a. österreichische Jungunternehmer und kreative Produktentwicklungen aus dem food- und non-food Bereich gefördert werden. Die Supermarktkette will den Bewerbern dabei nicht nur eine Plattform zum Vermarkten und Verkaufen bieten, sondern auch die Erfahrung und vor allem das eigene Netzwerk zur Verfügung stellen. Jungunternehmer können von „Young and Urban by SPAR“ vor allem Know-how in den Bereichen Produkt- bzw. Designentwicklung, Produktion, Vermarktung sowie im Qualitätsmanagement erwarten. Das Programm soll sich außerdem durch wenig Bürokratie und einen kurzen Bewerbungsprozess auszeichnen. Darüber hinaus unterstützt SPAR die Startups ganz ohne eine Beteiligung zu verlangen, was das Programm wesentlich von anderen Hubs und Investoren unterscheidet. Erste bekannte Produkte und Marken wie beispielsweise Fritz Kola, Club Mate, Veganz oder Neni konnten sich so bereits einen Platz in den Regalen von über 1500 SPAR, EUROSPAR und INTERSPAR Märkten sichern.

Alle Informationen zum Programm sowie einen Link zum Bewerbungsformular finden Sie unter www.spar.at

BZ-Flashback - Swimsol, Busuu, Nextsense, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Pitch – Den richtigen Moment finden

In einem Pitch geht es darum, möglichst auf den Punkt hin die zentralen Aspekte einer Idee oder eines Produktes zu präsentieren. Dabei ist eine klare Sprache ebenso zentral wie eine gut recherchierte Analyse der Marktsituation und möglicher Hürden. Wichtig ist auch die Frage, wann man mit dem Fundraising beginnen soll. Egal ob zu spät oder zu früh – wird der richtige Zeitpunkt verpasst kann dies verehrende Folgen haben. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

Swimsol – Solarstrom für tropische Inseln

Das Start-up Swimsol hat es sich zur Aufgabe gemacht, Hotels auf tropischen Inseln mit einer Möglichkeit zu versehen, den Energiebedarf zu großen Teilen mit Solarstrom abzudecken. Die eigens entwickelten schwimmenden Solar-Panels sind speziell abgedichtet, resistent gegen Salzwasser und den Wellengang und sollen laut Hersteller rund 30 Jahre halten. Die Solaranlage soll nicht nur positiv für die Energieversorgung, sondern auch für das Image der Inselhotels wirken. Die Panels sind zwar in der Anschaffung teuer – 2,5 Millionen Dollar für die Fläche eines Fußballfeldes – jedoch laut Hersteller innerhalb von 8-12 Jahren abbezahlt. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Nextsense – Exit für zweistelligen Millionenbetrag

Der Messtechnik-Spezialist Nextsense legt den vermutlich größten Exit des Jahres hin: Der schwedische Milliardenkonzern Hexagon AB erwirbt das Start-up um einen hohen zweistelligen Millionenbetrag. Nextsense gilt als Technologieführer in den Bereichen der optischen Profilvermessung und Oberflächeninspektion. Die Technologie des Grazer Unternehmens soll vorwiegend im Automobilmarkt und den Branchen Bahn und Stahl eingesetzt werden. Dort würde die Kombination von Sensoren, Softwareeinsatz und Analysemöglichkeiten dringend gebraucht. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Cinn – Gruppenrabatte fürs Kino

Mit der Cinn-App soll das Kinogehen wieder attraktiver gemacht werden. Die ermöglichen diverse Gruppenrabatte, die sowohl auf Eintritt, wie auch auf das Buffet gelten. Damit soll der stetig sinkenden Zahl von Kinobesuchern in Österreich entgegengewirkt werden. Zusätzlich wird mit der App ein Treuepunktesystem eingeführt, dass einen zusätzlichen Anreiz schaffen soll. Eine ganze Reihe an verschiedenen Kinos in ganz Österreich sind inzwischen Partner von Cinn geworden. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

Busuu – 10 Jahre Sprachen lernen

Die Web-Plattform Busuu, die dem Erlernen von Sprachen dient, feiert Jubiläum und blickt auf die Firmenhistorie zurück. Mit inzwischen rund 100 Mitarbeitern und 80 Millionen Nutzern ist die Plattform inzwischen einer der Big Player im Bereich der Sprachanwendungen. Besonders China, Brasilien, Russland oder der Türkei ist der Dienst beliebt. Zwischen Highlights und Problemphasen hat Busuu alles erlebt und sieht den Erfolg des eigenen Unternehmens darin, den eigenen Dienst zu optimieren und sich nicht durch Konkurrenz verunsichern zu lassen, neben einem Premium-Modell auch eine freie Version anzubieten um potentielle Kunden zu überzeugen sowie in schwierigen Zeiten Durchhaltevermögen zeigen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

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Cinn - Mit Gruppenrabatten günstiger ins Kino

Wer geht denn nicht gerne ins Kino, doch scheut die oft sehr hohe Preise? Dieses Problem geht die Cinn-App an! Nach einer Bata-Phase in 2017 ging die Anwendung vor wenigen Wochen in den Regulärbetrieb. Dabei geht es darum, den Kinobesuch „social“ zu machen. Hauptzielt ist es nach aktuell rückläufigen Besucherzahlen in den österreichischen Kinos wieder mehr Menschen ins Kino zu locken. Die Daten rund um das Kinoprogramm in Österreich bekommen die App-Macher, durch eine Kooperation mit dem Kinomagazin skip.

Mehr Menschen ins Kino zu locken soll durch den Anreiz erleichtert werden, dass über die Cinn-App ganz einfach Gruppenbesuche organisiert und Rabatte ergattert werden können. Die so genannten „Cinni Boni“ werden von den Kinobetreibern selbst verwaltet und neben Ticket-Rabatten gibt es auch Buffet-Gutscheine sowie Treuepunkte, die einen zusätzlichen Anreiz schaffen sollen. Nutzer können einzelne Events erstellen und dazu Bekannte im „privaten“ Modes einladen oder sie „öffentlich“ erstellen und so neue Leute kennen lernen.

Als Partner haben die Gründer eine Reihe von Kinos in Österreich gewonnen, und zwar die Dieselkino-Kette mit 9 Standorten in Österreich, das Mozartkino, das Cinemaplexx Krems sowie die Waldviertler Kinos in Gmünd und Zwettl und die drei Wiener Filmtheater Votivkino, DeFrance und Cine Center. Vorerst ist die App nur auf Android verfügbar, Ende des Jahres soll eine iOS-App folgen. Spannend wird sein, ob Cinn auch auf die großen Kinoketten wie Cineplexx oder Multiplex ausgeweitet werden kann.

Mehr Informationen zur Anwendung finden Sie unter: www.cinnapp.com

Erste Bank und Sparkasse auf der Suche nach dem besten Startup Österreichs

Mit dem Slogan #glaubandich wirbt die österreichische Erste Bank und Sparkasse schon seit geraumer Zeit. Mit genau diesem Statement möchte die Bank sich nun gemeinsam mit Puls4, der WKO und Trending Topics auf die Suche nach österreichs bestem Startup machen. Der Startschuss für die Challenge wurde bereits am 18. April 2018, im Zuge des 4Gamechangers-Event in Wien, gegeben. Die Anmeldungen sind bereits offen und bis eine Woche vor dem Pitching-Day in dem jeweiligen Bundesland möglich. Bewerben können sich alle Startups, die jünger als 5 Jahre sind, einen ausgereiften Business-Plan sowie einen ersten Prototypen besitzen und mit ihrem Produkt/Service ein Problem lösen. Die Pitching Days starten am 24. Mai in Wien und ziehen sich dann durch alle 9 Bundesländer. Pro Bundesland wird durch die Fachjury anschließend ein Sieger gekührt, der dann im Finale in Wien um den begehrten ersten Platz kämpft. Dem Gewinner der #glaubandich Challenge winkt anschließend der Titel "Startup des Jahres 2018", ein Fixplatz im Casting der Erfolgsshow 2minuten2millionen, 10.000€ Preisgeld und ein weitere 10.000€ schweres PR-Paket.

Alle Informationen zur Challenge, die Daten zu den jeweiligen Pitching Days und alle Anmeldemöglichkeiten finden Sie unter www.sparkasse.at

Das perfekte Timing für den perfekten Pitch

Schnell auf den Punkt kommen, anstatt lange um den heißen Brei zu reden – Darum geht es im Wesentlichen bei einem Pitch. Egal ob Sie nur 60 Sekunden Zeit haben, wie bei einem Elevator Pitch, oder mehrere Minuten: Die Vorstellung Ihrer Geschäftsidee sollte von allen sofort verstanden werden und für Begeisterung sorgen. Damit Sie dieses Ziel erreichen, müssen Sie ganz genau wissen, wo Sie derzeit stehen, wohin Sie wollen, wie die Marksituation aussieht und vor allem welche Hindernisse es noch zu überwinden gibt.

Abgesehen von den Inhalten und der Vorbereitung auf einen Pitch sollten Sie sich zu Beginn Ihrer Unternehmer-Karriere auch genau Gedanken dazu machen, wann Sie mit dem Fundraising beginnen. Zu frühes, zu spätes oder zu unfokussiertes Pitchen kann Ihre Erfolgschancen beträchtlich schmälern. Florian Kandler, Fundraising-Expert aus Wien, erklärt in einem Interview mit der brutkasten genau, wie Sie den richtigen Zeitpunkt für Ihren Pitch finden.

 

Zu spätes Fundraising

Wer zu spät mit der Suche nach potentiellen Investoren beginnt, riskiert es leer auszugehen. Vergessen Sie nicht, dass Sie möglicherweise mehrere Pitches abhalten müssen bevor Sie einen Investor an Land ziehen. Starten Sie zu spät, kann es sein, dass Ihnen im Laufe der Zeit schlichtweg das Geld für die Aufrechterhaltung bzw. Weiterentwicklung Ihrer Idee ausgeht. 

 

Zu frühes Fundraising

Wie bereits im vorherigen Punkt angemerkt, kann der Fundraising-Prozess oftmals auch etwas länger dauern. Zwar sollten Sie genug Zeit für die Suche nach einem Investor einplanen, allerdings sollten Sie auch nicht zu einem Dauergast auf Pitch-Events werden. Sehen die potentiellen Geldgeber, dass Sie Ihre Geschäftsidee bei jeder Gelegenheit mit derselben (!) Story verkaufen, verlieren Sie rasche das Interesse an Ihrem Start-up. Schließlich macht es den Eindruck, als würde sich Ihr Produkt bzw. Ihre Dienstleistung nicht mehr weiterentwickeln und alles stillstehen.

 

Das richtige Timing

Startup-Experte Florian Kandler schlägt vor, den Fundraising-Prozess in zwei Phasen zu unterteilen – „Vorbereitung“ und „Umsetzung“. Letztere umfasst wiederum drei Schritte: Das Kontaktieren von Investoren (2-4 Wochen), das Treffen der Investoren (4-12 Wochen) sowie den Abschluss eines Investmentvertrags (4-8 Wochen). Planen Sie für das Fundraising also mindestens 10-20 Wochen ein. Während der Vorbereitungs-Phase sollten Sie eine ausreichend lange Liste mit potentiellen Investoren erstellen – eine sogenannte „Target List“.

 

Alle Experten-Tipps im Detail finden Sie auch direkt auf www.derbrutkasten.com oder unter www.berlinvalley.com.

BZ-Flashback - fluvicon, WisR, Luke Roberts, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

dm – Crowdfunding-Contest für Drogerieartikel

Start-up Programme sind gerade bei Einzelhandelskonzernen schwer im Trend: Nach Edeka, Metro oder auch Spar Österreich startet jetzt auch dm einen eigenen Crowdfunding-Contest. Dabei sollen bereits bestehende Start-ups die Chance bekommen sich und ihre Produkte auf der Plattform Startnext zu präsentieren. Mögliche Bereiche sind dabei Bio-Food, Kosmetik, Hygiene, Reinigung oder Baby-Bedarf. Jenes der 20 vorausgewählten Projekt, das von 23.7. bis zum 14.9. die meisten Unterstützer für sich gewinnt, hat die Chance auf eine Listung bei dm. Mehr erfahren Sie hier.

 

Smart Home – Bedenken und Chancen

Seit Jahren ist der Trend da und doch noch nicht beim Mainstream-Kunden angekommen: Das Smart Home. Einerseits haben immer mehr Menschen vernetze Lautspreche, intelligente Schalter sowie Thermostatsysteme, andererseits bleibt die Angst vor Datenklau, Überwachung oder Unsicherheiten durch hackbare Sicherheitssystemen groß. Mehr zu aktuellen Entwicklungen erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.

 

fluvicon – Lösungen für Wasserknappheit

Als Sieger der Agri-Water-Innovation-Challenge in Südafrika, die das Problem der Wasserknappheit in Kapstadt lösen soll, kann Thomas Grießler stolz aus sein Start-up fluvicon sein. Mit der von ihm entwickelten Methode der Vorwärts-Osmose kann nicht nur verunreinigtes Wasser wieder gereinigt werden, sondern auch aus schlammigem Boden Wasser gewonnen werden. Die Anlage aus Rohren soll in Zukunft in einem Container Platz finden und aus schmutzigem einerseits sauberes Wasser und andererseits den Dreck herausfiltern. Der offizielle Marktstart von fluvicon ist Mitte kommenden Jahres geplant. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

WisR – Jobvermittlung für Pensionisten

Sei es, um ein kleines Nebeneinkommen zu haben oder um neue Herausforderungen anzunehmen – immer mehr Menschen, wollen auch in der Pension noch am Arbeitsmarkt aktiv sein. Dabei unterstützt werden sie von der „Silver Ager Recruiting“-Plattform des Start-ups WisR. Dabei werden arbeitswillige Pensionisten mit Unternehmen zusammengebracht, die von deren Knowhow profitieren können. Ein Konzept das überzeugt: Erst vor wenigen Wochen konnte sich WisR im Finale eines Pitch-Wettbewerbs und einen Geldwert von 10.000 Euro sowie weitere Sachleistungen mit nach Hause nehmen. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

Luke Roberts – Erste Leuchten werden ausgeliefert

Das Start-up Luke Roberts hat nach einer erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne nun mit etwas Verspätung mit der Auslieferung der vorbestellten Produkte begonnen. Die smarte Lampe, die per Smartphone in Intensität, Lichtstimmung sowie tatsächlicher Lichtausrichtung gesteuert werden kann, wurde seit der Kampagne noch in ihrem Design leicht angepasst. Zusätzlich ist die Leuchte lernfähig und passt sich an Gewohnheiten der Hausbewohner an – schaltet sich etwas zu bestimmten Zeiten mit bestimmten Intensitäten an. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

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Smart Home – Hoffnungen und Bedenken

Seit Jahren wird es als der nächste große Schritt im Technologie-Bereich gepriesen, doch kommt es nur schleppend beim Mainstream-Kunden an: Das Smart Home. Es soll zu einem Zukunftsstandard werden, viele Komponenten sind bereits heute Realität. Tatsächlich sind Hoffnungen und Wachstumspotentiale groß – auch das Interesse wächst stetig.

Die Erfahrungen von Anwendern sind mehrheitlich gut bis sehr gut und die Bereitschaft zum Teilen von Daten nimmt zu. Junge sind dabei naturgemäß offener als die Älteren. Besonders verbreitet sind aktuell vernetzte Lautsprecher sowie intelligente Schalter, Steckdosen und Thermostate. Auch Hausnotrufsysteme werden vom Markt gut angenommen. Als hauptsächliche Nutzungsgründe lassen sich klar Komfort und Sicherheit identifizieren. Eine bequeme Steuerung oder Vor-Programmierung von Einstellungen wie einem automatischen Dimmen von Lichtern oder dem Herunterlassen von Jalousien, Rolläden oder Markiesen zu bestimmten Zeiten erleichtern den Alltag und erfreuen sich daher größerer Beliebtheit. Bedient werden die entsprechenden Systeme überwiegend per Smartphone und App.

Trotz der zahlreichen positiven Erfahrungen und vielfältigen Einsatzmöglichkeiten bleibt der Hype jedoch noch aus. Insgesamt steigen jedoch Akzeptanz für und Interesse an verschiedenen Smart Home Anwendungen. In Hinblick auf sensible Bereiche wie beispielsweise bei der Vernetzung von Türschlössern bestehen noch Vorbehalten. Prinzipiell werden Nutzungsmöglichkeiten, die sich im Bereich der Sicherheit bewegen sehr kritisch gesehen. Auch im punkto Sprachassistenten sind die Nutzer noch sehr zurückhaltend: Bevorzugt werden aktuell noch Apps in Verbindung mit einer Touch-Steuerung.

Eine aktuelle Studie zum Thema Smart Home aus Deutschland finden Sie hier.

Zoomsquare: Neues Geschäftsmodell mit B2B-Ausrichtung

Zoomsquare: Insolvenz nach Führungswechsel

Vor vier Jahren startete Zoomsquare mit dem Ziel das Google für Immobilien zu werden. Schlüssel der Seite ist ein Such-Algorithmus, der alle Immobilien-Angebote verschiedenster Plattformen und Kanäle integriert. Anfangs war beim Unternehmen ein Fokus auf die Vermittlung von Mietwohnungen entstanden, doch im letzten Jahr begann der Wandel hin zum Dienstleister für Bauunternehmer. Damit rückt der Fokus auch stark weg von der Technik beziehungsweise dem Algorithmus und hin zu einer Vertriebsausrichtung.

Deshalb zieht sich nun der (Co-)Founder Andreas Langegger aus dem operativen Geschäft von Zoomsquare zurück. Er wolle das Feld Spezialisten mit dem nötigen Know-How rund um den B2B-Vertrieb überlassen und nun als Berater und Fundraiser aktiv bleiben. Das Ruder übernehmen die Immobilien-Expertin Anita Körbler und der Medien-Manager Jürgen Leger. Es bleibt spannend, wie sich die Plattform unter ihrer Leitung entwickelt.

Mehr über den Managementwechsel lesen Sie hier.

 

UPDATE Mai 2018:

Nach dem Führungswechsel im Herbst 2017 und der versuchten Restrukturierung musste das Wiener Startup nun Insolvenz anmelden. Als Hauptgrund dafür geben die Geschäftsführer Anita Körbler und Jürgen Leger die fehlende Bereitschaft der Investoren (u.a. Hermann Hauser, Marionas Vannikos, Alberto Sanz und Wolfgang Bretschnko) zur Finanzierung und somit zur Aufrechterhaltung bzw. Weiterentwicklung des Unternehmens an. "Vier Monate waren zu wenig Zeit, um eine mittelfristige Finanzierung durch Umsätze zu ermöglichen" heißt es so in einer Ausschreibung von Körbler. 

BZ-Flashback - Stappon, add-e, Disney ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Jumpstart – Förderungen für Inkubatoren

Noch bis zum 29. Juni können sich Inkubatoren und Accelerator-Programme um eine Förderung durch das Austria Wirtschaftsservice (aws) bewerben. Die Unterstützung unter dem Namen Jumpstart kann dabei eine Höhe von bis zu 150.000 Euro erreichen und fördert neben den Gründerzentren auch die Start-ups, die an deren Programmen teilnehmen. Bis heute wurden dadurch rund 43 Jungfirmen mit zusätzlichem Geld unterstützt. Mehr dazu hier.

 

Stappone – Intelligente Schuheinlagen

Mehr als nur einen gewöhnlichen Fitnesstracker bietet Stappone. Bei dem Produkt handelt es sich um eine Schuheinlagen, die Gewichtsverteilung sowie den Bewegungsablauf des Nutzers misst. So können neben gewöhnlichen Fitnessinformationen also auch medizinisch relevante Daten erfassen. Dies soll dazu führen, dass die Nutzer falsches Trainieren vermeiden und so ihre eigene Gesundheit verbessern. Auch können die Daten direkt an einen Orthopäden geschickt werden und diese dann deutlich präzisere Diagnosen erstellen. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

TRA2018 – Heimische Mobilitäts-Start-ups

Auf der Fachkonferenz Transport Research Arena (TRA2018) kann das internationale Publikum Start-ups aus aller Bestaunen. Die österreichischen Jungfirmen aus der Mobilitätsbranche nutzen diese Gelegenheit um in den Fokus der Interessenten zu rücken. Dabei werden unter anderem ein selbstentwickelter faltbarer Elektro-Tretroller SAEM, ein Display mit E-Ink-Technologie für die Rückseite von LKWs von ad-e Drive, Insider Navigation sowie intelligente Ladekabel für Elektrofahrzeuge und vieles mehr vorgestellt. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

add-e – Nachrüstung mit Elektromotoren

Wer auf ein Elektrorad umsteigen will muss dazu ganz schön tief in die Tasche greifen. Eine kostengünstigere Alternative bietet nun add-e, indem einfach ein Elektromotor zum Nachrüsten angeboten wird. Dieser lässt sich auf jedem gängigen Modell montieren und macht es kurzerhand zum e-Bike. Mit dem Akku kommt man bei permanenter Zuschaltung bis zu 50 km und er soll nach rund 3 Stunden bereits wieder vollständig aufgeladen sein. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

Disney – Gratis-Video-App noch vor Netflix-Konkurrent

Noch diesen Sommer will Disney eine kostenlose Video-App starten, die sich an die Werbezielgruppe der jungen Erwachsenen richtet. Unter dem Namen „Oh my Disney“ sollen angewandelte kurze Clips und Textinhalte von der gleichnamigen Internetseite geboten werden. Zudem plant der Konzern eine Online-Videoplattform mit vorwiegend Familieninhalten und Jugendprogrammen für 2019, die Netflix Konkurrenz machen soll. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

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add-e – Elektromotor zum Nachrüsten

Sie sind bei immer mehr Konsumenten gefragt: Elektroräder. Die Trittleitungsunterstützung die bei langen Strecken und besonders beim bergauf Fahren unterstützt wird von immer mehr Radfahrern gewünscht. Doch die wenigsten Haben das Geld für eines der teuren Elektroräder. Deshalb haben sich bereits einige Unternehmen eine andere Lösung ausgedacht: Elektromotoren zum Nachrüsten.

Dazu zählt auch das Kärntner Start-up GP Motion. Es bietet mit add-e eine Lösung an, die aus jedem Rad ein e-Bike macht. Das Besondere dabei, dass das Rad mit dem Motor nicht viel anders aussieht als ohne. Der Akku ist nämlich in einem Gehäuse versteckt, das einer Trinkflasche zum Verwechseln ähnlich sieht. Gemeinsam mit der gesamten Verkabelung wird das Rad nur rund zwei Kilo schwerer. Bei einer permanenten Zuschaltung hält der Akku laut Hersteller bis zu 50 km und soll nach rund 3 Stunden wieder vollständig aufgeladen sein.

add-e wird in zwei Varianten angeboten: Einmal als Lite-Version mit einem bis zu 250 Watt starken Motor um rund 890 Euro. Und einmal als Sport-Version mit einem bis zu 600 Watt starken Motor um rund 1.100 Euro. Der Motor kann beliebig zugeschalten werden und verursacht ausgeschalten auch keinerlei Reibung, die das Treten erschweren würde.

Mehr über die Nachrüstungsmöglichkeit für Ihr Fahrrad erfahren Sie hier: www.add-e.at

Stappone – Intelligente Schuheinlage statt Fitness-Tracker

Das Vorarlberger Start-up Stapptronics hat mit ihrem Produkt Stappone, einen sehr ungewöhnlichen Fitness-Tracker entwickelt. Dabei handelt es sich um eine Schuheinlage, die ganz genau die Gewichtsverteilung sowie den Bewegungsablauf des Nutzers misst. Eine zugehörige App für das Smartphone liefert neben den bekannten Daten wie Kalorienverbrauch, zurückgelegten Schritten und ähnlichem, auch tiefergehende Daten zu Fehlhaltungen, Fuß- und Rückenschmerzen sowie Muskel-Skelett-Schwächen.
© Stappone                                       Im Gegensatz zu sehr kompetitiven Anwendungen, bei denen es eher darum geht die zurückgelegten Strecken und verbrannten Kalorien mit der Welt zu teilen, soll Stappone den Nutzern dank tiefgreifender Fitnessdaten dabei helfen, ein falsches Trainieren zu vermeiden. So teilt einem die App mit, ob der Vorfuß zu stark belastet wird, der Läufer nicht richtig abrollt, einen Senk- oder Knickfuß hat und reagiert auf die gesammelten Informationen mit dem Zusammenstellen von Übungen, die dem Nutzer helfen die eigene Gesundheit zu verbessern.

Zusätzlich können die gesammelten Daten exportiert und an Orthopäden geschickt werden. Dieser bekommen in der Ordination meist nur eine Momentaufnahme des Fußes und könnten mit der umfassenden Analyse deutlich präzisere Diagnosen stellen und danach auch Therapien festlegen.

Durch eine Kickstarter-Kampagne konnte Stappone rund 42.000 Euro hereinholen und mit der Produktion in verschiedenen Firmen in Österreich beginnen. Die Lieferung der ersten Sohlen soll im August erfolgen. Ein Sohlenpaar kostet aktuell via Indigogo noch 189 Euro – später sollen es dann 250 Euro sein.

Interessiert? Aktuell ist die smarte Schuheinlage nur über Indigogo erhältlich.

BZ-Flashback - Grasshopper, Orderlion, digitale Bildung ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Grasshopper – Spielerisch Programmieren lernen

Es gibt bereits zahlreiche Apps, mit denen man Programmieren bequem am Smartphone von Grund auf lernen kann. Eine besonders spielerische Möglichkeit sich die Fähigkeit des Arbeitens mit Javascript anzueignen bietet Grasshopper, einer neuen App aus dem Hause Google. In drei Schritten wird Nutern der Einstieg ins Programmieren mit Sicherheit erleichtert. Von einfachen Funktionsaufrufen über Variablen bis hin zu Animationen können Interessierte vieles lernen - und das gänzlich kostenlos. Zusätzlich motiviert das spielerische Prinzip zum Dranbleiben. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Donut – Bot hilft beim Teambuilding

Damit auch in großen Unternehmen eine gemeinsame Unternehmenskultur entsteht, in der sich die Mitarbeiter kennen, vertrauen und austauschen, bedarf es oftmals eines großen Aufwandes. Dieses Problem packt jetzt der Donut-Bot, ein praktisches Add-On für das Kommunikationstool Slack an. Dabei werden zufällig zwei Mitarbeiter ausgewählt und dazu animiert gemeinsam einen Kaffee zu trinken oder Essen zu gehen. So lässt sich Teambuilding effektiv und kostengünstig umsetzten. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

Digitale Bildung – Es braucht mehr gezielte Anwendungen

Im Rahmen des 4GAMECHANGERS 2018 wurde unter anderem das Thema der digitalen Bildung heftig diskutiert. Digitale Bildung sei laut NEOS-Chef Matthias Strolz, der als Redner dabei war, eine grundlegende Kompetenz wie Lesen, Schreiben und Rechnen, ohne die es nicht mehr geht. Den Lehrenden würde jedoch viel zu wenig Budget zur Verfügung gestellt um sich Weiterzubilden, die Infrastruktur in den Schulen hinkt Jahre hinterher und das Smartphone wird als Ablenkung abgetan, ohne sein Potential zu erkennen. Auch eine Förderung des lebenslangen Lernens würde dabei helfen, die digitale Bildung in Österreich gesamt zu heben. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Skarabeos – Smarter Rucksack auf Österreich

Das Start-up Skarabeos will mit einem genialen Produkt durchstarten: Taschen und Rucksäcken, die Alarm schlagen, sobald sie unbefugt geöffnet werden oder sich zu weit von ihrem Besitzer entfernen. Diebstahlsicher sind die Produkte durch ein spezielles elektronisches System gekoppelt mit einer App. Diese schlägt sofort Alarm, wenn die Tasche geöffnet wird oder sich zu weit vom Besitzer entfernt. Aktuell läuft die Crowdfunding-Kampagne auf Indigogo. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

Orderlion – Investment für Wiener Bestellprozess-Start-up

Eine Bestellplattform die eine Optimierung im Bestellprozess zwischen Lieferanten und Gastronomen verspricht? Das kann das Wiener Start-up Orderlion und hat dafür nun ein Investment in mittlerer sechsstelliger Höhe erhalten. Im Partnernetzwerk der Plattform können Betreiber von Restaurants und Kantinen mit wenigen Klicks benötigte Waren ordern, ganz ohne langwierige Wege wie Fax, Telefon oder per Mail versendeten Excel-Listen. Für Restaurants ist die Nutzung von Orderlion kostenlos, Lieferanten hingegen müssen etwa zwei Prozent des dort gemachten Umsatzes abgeben. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

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Skarabeos – Smarter Rucksack aus Österreich auf der Suche nach Geldgebern

Das Start-up Skaraberos möchte mit zwei genialen Alltagshelfern durchstarten: Die Rede ist von Taschen und Rucksäcken, die Alarm schlagen, sobald sie unbefugt geöffnet werden oder sich zu weit von ihrem Besitzer entfernen. Entwickelt wurden diese vom oberösterreichischen Designer Wolfgang Langeder sowie den beiden Berliner Technologieexperten Christian Dils und Manuel Seckel.

Diebstahlsicher werden die Produkte von Skarabeos durch ein spezielles elektronisches System, das aus einer etwa 40 Gramm leichten Box mit smarter Sensorik und Bluetooth-Schnittstelle besteht. Vervollständigt wird das System durch eine App für Smartphones und Smartwatches. „Wenn jemand versucht, die Tasche zu öffnen oder der Abstand zwischen Smartphone und Tasche zu groß ist, geht der Alarm los“, erläutert Langeder gegenüber futurezone. Über die App kann der Alarm dann aktiviert und ausgeschalten werden. Für rund 270 Euro werden die smarten Rucksäcke und Taschen derzeit Unterstützern auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo angeboten.

Um auf dem Markt durchstarten und alle nötigen internationalen Zertifizierungen durchführen zu können, benötigt Skaraberos 30.000 Euro an Finanzierungsgeldern. Seit dem 10. April läuft auf Indiegogo dazu eine Growdfunding-Kampagne. Einnahmen, die das angepeilte Funding-Ziel überschreiten, sollen in die Entwicklung weiter Taschen fließen. Die Auslieferung der ersten Produkte ist für Ende dieses Jahres geplant. Interessiert? Hier finden Sie alles Infos zu Skaraberos.

Donut – Ein kleiner Bot bringt Mitarbeiter zusammen

In größeren Firmen gibt es oft ein großes Problem: Die Mitarbeiter kennen sich untereinander meist nur sehr flüchtig. Das ist schade, denn Ziel sollte es sein, eine gemeinsame Unternehmenskultur aufzubauen, in der sich das Team kennt, vertraut und austauscht. Da große Teamaktivitäten oft sehr kostspielig und schwierig zu organisieren sind, bleibt das Teambuilding daher leider oft auf der Strecke.

Dieses Problem packt nun ein Add-On für das beliebte unternehmensinterne Kommunikationstool Slack an. Der sogenannte Donut-Bot funktioniert wie eine normale Slack-Gruppe, der interessierte Mitarbeiter beitreten können. Danach werden nach einem Losprinzip zwei Mitarbeiter von dem Bot ausgewählt und dazu animiert gemeinsam einen Kaffee zu trinken oder Essen zu gehen.

Diese kleinen Aufforderungen bringen bereits lange im Unternehmen tätige Personen zusammen, die sich aufgrund stark getrennter Arbeitsbereiche nicht regelmäßig sehen. Besonders spannend ist die Funktion auch für neue Mitarbeiter, die so die Chance erhalten, schnell und einfach die neuen Arbeitskollegen kennenzulernen. Somit kann das Teambuliding effektiv und kostengünstig umgesetzt werden und somit das Arbeitsklima verbessert werden.

Mehr über den fleißigen Donut-Bot erfahren Sie unter www.donut.ai.

BZ-Flashback - HD Vinyl, Neoh, SocialX, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

HD Vinyl – Neuerfindung der Schallplatte ab 2019 im Handel

Mit einer Finanzspritze von 3,88 Millionen Euro soll im kommenden Jahr HD Vinyl zur Marktreife gebracht werden. Dabei handelt es sich um eine neuartige Technik mit denen Schallplatten produziert werden. Anstelle der altbekannten Methode kommt nun ein Laser zum Einsatz. Es soll nun möglich sein mehr Informationen zu speichern sowie einen größeren Frequenzbereich abzudecken. Dadurch kann die Spielzeit um bis zu 40 Prozent erhöht und auch die Tonqualität deutlich gehoben werden. Durch den Wegfall von Chemikalien im Produktionsprozess ist das neue Produkt auch umweltfreundlicher. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

GoStudent – Nachhilfe per App

Ein Start-up hat sich einer altbekannten Problematik angenommen: der Nachhilfe. Schüler treffen beim Lernen oftmals auf Probleme, die sie alleine nicht lösen können. Da Nachhilfestunden jedoch sehr teuer und oftmals auch zeitlich schwierig zu vereinbaren sind wurde bereits 2016 GoStudent entwickelt. Die Austauschplattform für Schüler und Tutoren bietet einen unkomplizierten Dialog und so die Möglichkeit, jederzeit offene Fragen und Unklarheiten bezüglich gewisser Lerninhalte auszuräumen. Inzwischen hat die Plattform rund 350.000 User, hauptsächlich aus Deutschland und Österreich. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

Neoh – Investment für zuckerarmen Schokoriegel

Ein Fitnessriegel, der tatsächlich wie ein normaler Schokoriegel schmeckt? Gesund und lecker zugleich? Dieser Marktlücke hat das Gründer-Team von Alpha Republic genutzt und kurzum den zuckerarmen Schokoriegel Neoh entwickelt. Dieser wird nun mit einem 350.000 Euro Investment unterstützt. Die Nachfrage nach dem Riegel sei laut den Gründern groß: Seit Marktstart 2017 seien bis dato knapp zwei Millionen Riegel verkauft worden. Erhältlich ist Neoh in 1.600 Supermarktfilialen in Österreich und wird außerdem auch online, etwa via Amzon, verkauft. Mehr dazu hier.

 

Wanderwatch – Smartwatch für Freizeitspaß

Damit Kinder wieder mehr Zeit im freien Verbringen wurde die Wanderwatch entwickelt. Sie besitzt eine Internet-Anbindung sowie ein GPS-System, das Outdoor-Spiele um eine digitale Dimension erweitert. Mit der Smartwatch können diverse Aktivitäten durchgeführt werden, wie etwa eine virtuelle Schatzsuche, bei denen die Kinder einen – mitgelieferten – Beacon-Sender suchen müssen. Zusätzlich bietet das Gerät den Eltern die Möglichkeit den Standort ihres Kindes zu checken sowie per App kurze Nachrichten zu schicken. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

SocialX – Anti-Facebook auf der Blockchain

Ein Vorarlberger hat in Singapur ein Start-up ins Leben gerufen, dass Social Media auf die Blockchain bringen will. SocialX ist dank eines Initial Coin Offering (ICO) mit genügend Kapital ausgestattet, um dieses Jahr einen Schritt nach vorne zu machen. Das Prinzip von SocialX ist, dass sich Nutzer durch ihre Postings 'Superlikes' und demzufolge Tokens 'verdienen‘ können. Hat der einzelne User dann genug von diesen Tokens zusammen, kann er diese gegen Bitcoin, Ethereum oder eine Aufladung der Kreditkarte eintauschen. So sollen die Contentproduzenten direkt für ihre Inhalte entlohnt werden. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

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Wanderwatch – Smarte Uhr für mehr Freizeitspaß

Die beiden niederländischen Unternehmer Ellie Karssenmakers und Anton de Nijs haben sich die Frage gestellt: Warum sollten nur Erwachsene Smartwatches verwenden, wenn die Technologie so viel mehr bieten kann? Daraufhin haben die beiden kurzerhand eine smarte Uhr für Kinder auf den Markt gebracht - die Wanderwatch. Diese besitzt eine Internet-Anbindung, Kamera sowie ein GPS-System, das Outdoor-Spiele um eine digitale Dimension erweitert.

Hauptzweck der um rund 150 Euro im Internet bestellbaren Uhr ist das Spielen: Dank des mobilen Betriebssystems Android, können einige Spiele installiert werden. Ein beworbenes bereits integriertes ist eine ©Wanderwatch                                  virtuelle Schatzsuche, bei der die Kinder einen – im Preis inbegriffenen - Beacon-Sender mit der GPS-Funktion der Smartwatch lokalisieren und entdecken können. Laut Hersteller hält die Uhr dabei zwischen 8 und 10 Stunden, bis der Akku aufgeladen werden muss.

Zusätzlich besitzt die Uhr eine 2-Megapixel Kamera, einen 8 Gigabyte großen Speicher, sowie eine SIM-Karte, die SMS und aufgenommene Bilder und  Sprachnachrichten an andere Kinder mit der Wanderwatch oder an die Eltern schicken können. Für die Eltern bietet die Smartwatch auch die Möglichkeit direkt über eine App mit den Kindern zu kommunizieren, sie via GPS-Ortung zu tracken sowie einzustellen, welche Funktionalitäten zu welchen Zeiten nutzbar sind. So lässt sich die Wanderwatch vormittags, wenn die Kinder in der Schule sind, auf eine Grundfunktion zurückzufahren: Das Anzeigen der Uhrzeit.

Ziel ist es, Kindern wieder mehr Spaß an der Bewegung und dem Spielen im Freien zu ermöglichen und gleichzeitig den Eltern eine Möglichkeit zu geben ihre kleinen Rabauken auf ihren Abenteuern im Blick zu behalten. Das große Potential der Smartwatch wurde auch von den Investoren bei der Start-up Show "2 Minuten 2 Millionen" erkannt und erhielt ein Investment in Höhe von 600.000 Euro. Damit wolle man in den deutschsprachigen Raum und nach Osteuropa expandieren.

 

Mehr über die Smartwatch erfahren Sie unter www.wanderwatch.com.

GoStudent – Nachhilfe 2.0

Viele kennen das Szenario noch aus der eigenen Schulzeit: Man sitzt als Schüler vor den täglichen Aufgaben und tüftelt verzweifelt an der richtigen Lösung. Die eigenen Lehrer sind nachmittags nicht erreichbar, Eltern oder Geschwister haben keine Zeit und eigenständige Internetrecherchen führen meist zur kompletten Verwirrung. Ein neues Start-up hat die Lösung für genau dieses Problem. GoStudent bringt den Nachhilfeunterricht aufs Smartphone – Nachhilfe 2.0 sozusagen. Mithilfe einer App ermöglicht das Start-up Schülern einen einfachen und anonymen Zugriff auf ein Netzwerk aus qualifizierten Tutoren. Mathe, Geschichte, Englisch und Informatik sind nur ein paar jener Fächern, in denen Nachhilfeunterricht angeboten wird. Die Jungunternehmer Felix und Moritz Ohswald bieten mit ihrer Idee eine effiziente Austauschplattform für Schüler und Tutoren. GoStudent legt besonders viel Wert auf einen unkomplizierten Dialog. Die User der App müssen lediglich das gewünschte Schulfach auswählen und ihre Frage per Chatnachricht übermitteln. Bei Bedarf kann auch ein Foto von der betreffenden Aufgabe mitgeschickt werden. In weiterer Folge wird die Anfrage an geeignete Tutoren weitergeleitet. Diese erklären dem jeweiligen Schüler die richtige Herangehensweise und erarbeiten gemeinsam mit diesem die Lösung der Aufgabe. Mittels Chatdialog werden bei Bedarf auch Abbildungen und Lernmaterialien zum besseren Verständnis mitgeschickt. Die Tutoren sind größtenteils Studenten, aber auch Lehrer und Nachhilfelehrer.

Bereits 2016 startete GoStudent seinen Service. Innerhalb der ersten Monate meldeten sich mehr als 2.000 Schüler sowie 1.000 Tutoren für die Testphase an. Es dauerte nicht lange, wurden auch Investoren auf das raffinierte Start-up aufmerksam. GoStudent schloss so bereits in den ersten 18 Monaten erfolgreich zwei Finanzierungsrunden ab, mehr dazu von Trending Topics. Heute, nach gut zwei Jahren, zahlt die Plattform rund 350.000 User, vor allem aus Deutschland und Österreich. Mehr über die raffinierte Idee erfahren Sie auch direkt unter www.gostudent.org.

BZ-Flashback - mything, weXelerate, Obstraupe, ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

weXelerate - Dritte Runde des Akzeleratoren-Programms steht an

Ab Herbst startet die nächste Runde des Akzeleratoren-Programms des Wiener Start-up-Zentrums weXelerate. Dieses Mal werden Unternehmen aus den Bereichen Meiden, Banken, Versicherungen, Engineering, Energie, Blockchain, Künstliche Intelligenz, Mobilität und Sicherheit, die im Gründungszentrum mit Hilfe von Mentoren an ihren Geschäftsmodellen, Produkten und Dienstleistungen feilen können. Noch bis 9. Mai läuft die Bewerbungsfrist für die dritte Runde des Programms, es können sich junge Unternehmen aus aller Welt um einen Platz bewerben und mit professioneller Hilfe ihr Start-up auf das nächste Level bringen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Obstraupe – Der wendige Erntehelfer

Viele kleinere Landwirte kennen das Problem: Früchte von Streuobstwiesen zu ernten dauert lange und ist anstrengend. Daher ist diese natürliche Anbauform auch in den letzten 60 Jahren um ganze 85 Prozent zurückgegangen. Um dem entgegenzuwirken wurde die Obstraupe entwickelt. Der wendige Erntehelfer ist motorbetrieben und hilft dabei im Nichts die verstreuten Früchte einzusammeln. Der Bedarf ist groß, im DACH-Raum gibt es heute noch über 600.000 Betriebe und Private, die Streuobstgärten betreiben. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

Facebook-Messenger - Unsend-Button für alle

Nach den Skandalen und Nutzerstreiks, die Facebook in den letzten Wochen erschüttert haben, reagiert der Konzern nun mit einer Ankündigung: In Zukunft sollen alle User die Funktionen des sogenannten Unsend-Button nutzen können. Dieser war bereits zuvor von Facebook-Chef Mark Zuckerberg und anderen hochrangigen Managern verwendet worden um miteinander zu kommunizieren, ohne dass die Nachrichten nachverfolgt werden können. Bei dem Button handelt es sich um die Möglichkeit Nachrichten so zu verschicken, dass sie nach einer gewissen Zeitspanne automatisch aus der Inbox des Empfängers verschwinden und auch beim Absender nicht mehr auffindbar sind. Mehr dazu hier.

 

Wien – Erneut lebenswerteste Stadt der Welt

Bereits zum neuen Mal in Folge wurde Österreichs Hauptstadt zur lebenswertesten Großstadt der Welt gekürt. Die Beratungsgesellschaft Mercer nennt dafür mehrere Gründe: Ob Gesundheit oder Bildung, politische, soziale oder umweltorientiere Aspekte – in Wien werden alle Bereiche mehr als erfüllt. Zusätzlich sind die guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen angeführt, die dazu führen, dass Jahr für Jahr mehrere Hundert Unternehmen nach Österreich und Wien kommen. Auch Start-ups fühlen sich hier wohl, alleine in der Hauptstadt gab es 2017 mehr als 9.000 Neugründungen. Mehr erfahren Sie in unserem Blogbeitrag.

 

mything – Marktplatz für 3D-Druck startet

Zwei Jahre lang wurde an der Plattform und dem Konzept gearbeitet, nun ist es endlich so weit: Der 3D-Druck-Marktplatz mything mit personalisierbaren Produkten, die nachhaltig und lokal produziert werden, ist online. Rund 80 internationale Designer bieten darauf mehr als 1.000 verschiedene Produkte an, die noch weiter individuellen Vorstellungen angepasst werden können, und von 35 Herstellern in Österreich produziert werden. Gestartet wird mit den Produktkategorien Schmuck und Accessoires für das Zuhause und Büro. Wenn die Bekanntheit dann gewachsen ist sollen schrittweise mehr Kategorien hinzukommen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

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Obstraupe – Wendiger Erntehelfer aus Oberösterreich

Streuobstwiesen – natürlich gewachsen, aber nicht auf Effizienz ausgelegt. Mit ein Grund, warum in den vergangenen 60 Jahren 85 Prozent der Bestände in Österreich gerodet wurden. Damit einher geht jedoch auch ein schwerer Verlust für die Artenvielfalt.

David Brunmayr, Initiator der Obstraupe, kennt die Streuobstwiesen nur allzu gut, verbrachte er doch einen Großteil seiner Kindheit auf dem Kleinbauernhof seiner Eltern. Dort erkannte er auch die Schwierigkeiten der Ernte der Streuobstwiesen, mit unebenem Boden und weitverstreutem Obst. Um die traditionelle Anbauform zu erhalten und das Aufsammeln des Obstes einfacher zu machen, hat David Brunmayr deshalb die Obstraupe entwickelt. Das Gerät ist manuell bedienbar und wir mit einem Akkuschrauber angetrieben. Es ist perfekt an die Unebenheiten und Fruchtlage der Streuobstwiesen angepasst.

Nach sieben Prototypen ist es endlich so weit – die Obstraupe ist marktreif! Sie wurde am 1. März offiziell vorgestellt und hat auch bereits Abnehmer gefunden, denn der Bedarf ist nicht so klein, wie man denken könnte. Im DACH-Raum gibt es auch heute noch über 600.000 Betriebe und Private, die von Walnüssen über Orangen bis hin zu Äpfel diverses Anbauen, die solche Streuobstgärten besitzen und daher eine Obstraupe gebrauchen können.

Mehr über die Obstraupe erfahren Sie unter www.obstraupe.at.

Kein Zufall: Wien ist erneut lebenswerteste Stadt der Welt

Zum neunten Mal in Folge wurde Wien von der Beratungsgesellschaft Mercer zur lebenswertesten Großstadt der Welt gekürt. Keine andere Metropole übt eine größere Anziehungskraft aus als Österreichs Hauptstadt. Die Gründe dafür sind vielfältig: Ob Gesundheit oder Bildungsangebote, politische, soziale oder umweltorientierte Aspekte – Wien punktet in allen Bereichen. Besonders wirtschaftliche Rahmenbedingungen locken Jahr für Jahr mehrere Hundert Unternehmen nach Österreich und tragen so sicherlich zur Topplatzierung der Stadt bei.

Wien, die Gründerhauptstadt

Die Zahl der Neugründungen in Österreichs Hauptstadt lagen im Jahr 2017 – laut Statistiken der Wirtschaftskammer – bei mehr als 9.000. Damit hat jedes vierte in Österreich neu gegründete Unternehmen seinen Standort in Wien. Österreich gilt auch im Allgemeinen als sehr beliebtes Pflaster für Start-ups. Denn die umfangreichen Fördermittel wie die Forschungsprämie von 14 Prozent oder die Steuerpraxis für Risikoinvestments locken jährlich auch zahlreiche ausländische Gründer in die Alpenrepublik.

Großes Angebot für Jungunternehmer

Ein weiterer Grund, weshalb sich immer mehr Jungunternehmer in Wien ansiedeln, liegt sicherlich auch an den infrastrukturellen Rahmenbedingungen, die die Stadt zu bieten hat. So ist es kein Wunder, dass sich Start-ups vorzugsweise in Coworking Spaces und Start-up Hubs ansiedeln. Dort haben sie nicht nur die Möglichkeit, sich meist sehr kostengünstig Büroflächen, Meeting-Räume oder Küchen zu teilen, sondern auch ihre Erfahrungen mit Gleichgesinnten zu teilen. Coworking Spaces gelten daher auch oftmals als Brutstätten für neue Innovationen. In den vergangenen Jahren hat sich eine ganze Reihe an „Innovationsstätten“ in Wien etabliert. Zu den beliebtesten zählen unter anderem:

 BZ-Flashback - Frozen Power, Die Fairmittlerei, talentify.works ...

Was hat sich in der Startup-Welt in dieser Woche alles getan? In unserem BZ-Wochenrückblick haben wir die interessantesten News aus der Gründerszene - regional wie überregional, da wie dort - nochmal kurz zusammengefasst:

 

 

Reddit – Erstes Redesign nach einem Jahrzehnt

Der Social-News-Aggregator Reddit tritt bald in neuer Erscheinung auf und das nach einem Jahrzehnt! Das Redesign soll in den nächsten Monaten ausgewollt werden und neue Features und Verbesserungen mit sich bringen. Bei der neuen Oberfläche kann zwischen drei Design-Versionen, Classic (ähnelt der aktuellen Version), Cards (erinnert an Facebook) sowie Compact (direkte Komprimierung), gewählt werden. Durch mehr Farbunterschiede sowie neuere Gruppierungsvarianten von Elementen soll das Nutzungserlebnis optimiert werden. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Die Fairmittlerei – Gewinner des Wiener Umweltpreises 2018

Österreichs Industrie und Handle vernichten jährlich - aufgrund von Fehlern in der Produktion, die Unterschreitung der gesetzlichen Mindestfüllmenge und vielem mehr - bis zu 2250 Tonnen einwandfreier Non-Food-Produkte. Das Start-up Die Faimittlerei sagt diesem Verschwendungswahn den Kampf an und erhielt dafür den Wiener Umweltpreis 2018. Unternehmen können nicht mehr verkaufsfähige, aber eigentlich noch gute, Produkte einfach und zeitsparend an das Start-up spenden und somit die Kosten für Lagerung und Vernichtung sparten. Gemeinnützige Organisationen können diese Produkte dann zu einem Bruchteil des Marktpreises erwerben und an Bedürftige weitervermitteln. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag.

 

Frozen Power – Protein-Eis für Hobbysportler

Seit Jahren wird der „healthy lifestyle“ weltweit gehyped. Das haben die Frozen Power Gründer ausge